Inhaltsverzeichnis
Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen 3
1. Vorwort 4
2. Die Medienbranche in Deutschland 5
2.1 Abgrenzung des Mediensektors 5
2.2 Bedeutende Medienstandorte in Deutschland 6
3. Typisierung und Spezialisierung der vier bedeutenden Medienstädte in
Deutschland 9
3.1 Hamburg 9
3.2 Berlin 12
3.3 München 16
3.4 Köln 19
4. Vergleich und Entwicklung einzelner Medienbranchen im Bezug auf ihre
Standorte 22
4.1 EDV Software-Branche 22
4.2 Werbung 23
4.3 Verlage 24
4.4 Druckereien und Vervielfältigung 25
4.5 Filmwirtschaft 25
4.6 Radio und Fernsehen 27
5. Zusammenfassende Betrachtung und Schlussfolgerung 29
6. English Summary 32
7. Literaturverzeichnis 34
Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen
Abbildungen
Abbildung 1: Cluster der Medienwirtschaft im Städtevergleich S 8
Abbildung 2: Branchenstruktur der Hamburger Medienunternehmen S 12
Abbildung 3: Branchenstruktur der Berliner Medienunternehmen S 14
Abbildung 4: Anzahl der Medienunternehmen in Stadt
Abbildung 5: Top 5 Regionen der EDV Softwarebranche S 21
Abbildung 6: Top 6 Regionen der Werbebranche S 22
Abbildung 7: Top 6 Regionen der Verlagsbranche S 23
Abbildung 8: Top 4 Regionen der Branche Druck und
Abbildung 9: Top 6 Regionen der Filmbranche S 25
Abbildung 10: Top 6 Regionen der Rundfunkbranche S 26
Tabellen
Tabelle 1: Ranking der Medienregionen im Jahr 2003 S 6
Tabelle 2: Beschäftigte in der Medienwirtschaft im Städtevergleich S 7
Tabelle3: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der Berliner
Medienbranche 2004 S 13
Tabelle 4: Zusammenfassende Darstellung der wichtigsten Branchen
und Städte S 27
1. Vorwort
Das Thema der vorliegende Hausarbeit lautet: „Hauptmedienstandorte in Deutschland im Vergleich. Typisierung und Entwicklungsdynamik“. Es ist untersucht worden, welches die Hauptmedienstandorte in Deutschland sind. Welche Branchenstruktur diese Standorte haben, wo ihre Stärken liegen und warum sich die jeweilige Branche grade an diesem Standort angesiedelt hat. Die Arbeit ist in 3 Hauptkapitel eingeteilt. Kapitel 2 betrachtet die Medienbranche in Deutschland, grenzt den Mediensektor zunächst ab und befasst sich dann mit den bedeutendsten Medienstädte in Deutschland. Die Abgrenzung wird hauptsächlich über die Beschäftigten in der jeweiligen Branche vorgenommen. Überwiegend wird mit Zahlen aus dem Jahr 2003 gearbeitet, da diese aus verschiedenen Untersuchungen vorliegen und so miteinander verglichen werden können. Das Kapitel 3 stellt die vier wichtigsten Medienstädte vor, zeigt ihre Besonderheiten auf und gibt Auskunft über die Beschäftigten- und Unternehmenszahlen der Medienbranchen. In Kapitel 4 werden die einzelnen Branchen im Bezug auf ihre Standorte untersucht. Hierbei wird auf die räumliche Konzentration der Branche in einer Stadt sowie der räumlichen Spezialisierung eingegangen. Die Arbeit endet mit einem zusammenfassenden Überblick in dem die wichtigsten Ergebnisse noch einmal aufgeführt werden und eine Zukunftsentwicklung kurz angesprochen wird.
Danach folgt eine kurze Zusammenfassung in Englisch.
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2. Die Medienbranche in Deutschland
2.1 Abgrenzung des Mediensektors
Im Jahr 2003 wurden in Deutschland ungefähr 1,1 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der Medienbranche gezählt (RP online 2004). 568.774 Sozialversicherte waren in den Bereichen Verlagswesen, Druck (Print), Werbung, Filmwirtschaft und Rundfunk beschäftigt (Mundelius, Frank 2004, S. 6). Es gibt bis heute keine einheitliche Abgrenzung des Mediensektors. Das Problem liegt darin, dass die medienrelevanten Wirtschaftsbereiche heute immer mehr miteinander verflochten sind. Unternehmen sind branchenübergreifend tätig und eine Abgrenzung zu einem Wirtschaftssektor wird daher immer schwieriger.
Die Datengrundlage für die Mehrzahl der Statistiken zur Abgrenzung des Mediensektors bildet die Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit. In ihr werden alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten erfasst. Meist machen sie über 70 % aller Erwerbstätigen einer Region aus. Da Selbständige bzw. freie Mitarbeiter nicht gezählt werden, diese in der Medienbranche aber eine überdurchschnittliche Bedeutung haben, führt dies oftmals zu einer Unterschätzung des Beschäftigungsvolumens (Schönert, Willms 2001, S. 413). Da dies aber für die ganze Bundesrepublik gilt und in allen Medienbereichen vorkommt, werden die Aussagen, die aus den hier angeführten Zahlen getroffen werden, repräsentativ sein.
In der Beschäftigungsstatistik wird die Medienwirtschaft wie folgt abgegrenzt: Verlage, Druckereien, Vervielfältigung von Tonträgern, Postdienste, Fernmeldedienste, Softwarehäuser, Datenbanken, sonst. Datenverarbeitung, Werbung, Film-und Videoproduktion, Radio/Fernsehen und Nachrichtenagenturen (Schönert 2004, S. 4). Es gibt die unterschiedlichsten Abgrenzungen und Einordnungen verschiedener Berufsgruppen zum Wirtschaftsektor Medien. So wird z.B. der Multimedia Bereich sehr unterschiedlich abgegrenzt und weit gefasst. Da dieser Hausarbeit nicht nur Zahlen der Bundesagentur für Arbeit vorliegen, sondern auch verschiedene Studien, wird versucht eine einheitliche Einteilung zur jeweiligen Branche zu geben. Im Wesentlichen konzentriert sich die Abgrenzung der Medienwirtschaft
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in dieser Arbeit auf die Bereiche Print, Verlagswesen, Filmwirtschaft, Hörfunk und Fernsehen, Werbung und EDV / Software.
2.2 Bedeutende Medienstandorte in Deutschland
Die wichtigsten Medienzentren in Deutschland sind die Städte Hamburg, Berlin, München und Köln. In diesen Städten sind mehr als die Hälfte der Medienmitarbeiter der 20 größten Städte in Deutschland beschäftigt. Dies ergab eine Studie des BAW Instituts für Wirtschaftforschung (Schönert 2004, S. 2). Im Jahr 2003 waren 61.326 Menschen in Hamburg bei Presse, Rundfunk, Fernsehen und weiteren Medien tätig. Hamburg nimmt unter den Beschäftigungszahlen eine herausragende Stellung ein. Berlin folgt Hamburg mit ca. 58.886 Medienmitarbeitern. München verzeichnete ca. 53.230 Arbeitnehmer. Die Nummer vier der Rangliste bildet Köln mit 37.850 Mitarbeitern der Medienbranche (RP online 2004). Es sei noch einmal darauf hingewiesen, dass diese Zahlen nur die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten beinhalten. Alle vier Städte haben in den letzten Jahren an Beschäftigten verloren, aber konnten ihre bedeutende Stellung innerhalb der Bundesrepublik verteidigen.
Die folgende Tabelle zeigt ein Ranking der Top 10 Medienregionen im Jahr 2003. Es wird zwischen Beschäftigten und Betrieben unterschieden und der jeweilige Tab. 1 Ranking der Medienregionen im Jahr 2003
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Anteil an der deutschen Medienbranche aufgezeigt. Das heißt z.B., dass in Hamburg 6,75 % der Beschäftigten der gesamten Medienbranche in Deutschland tätig waren. Die Werte in Klammern zeigen den jeweiligen Rang von 1998. Daraus ist zu erkennen, dass Berlin bei den Beschäftigten an Bedeutung zulegen konnte. Bei den Betrieben konnte Hamburg einen Platz vorrücken (Mundelius, Frank 2004, S. 23). Zu erwähnen ist aber, dass es bei solchen Betrachtungen immer auf die Gebietsabgrenzung ankommt. In dieser Tabelle sind München und der Landkreis München getrennt bewertet worden, wären sie als Großraum München zusammengefasst, ergäbe sich eine ganz andere Situation. Gleiches gilt für den Raum Köln. Hier ist der Kreis Köln aufgeführt. Wäre das Kölner Umland mit eingebunden, so würde auch der Standort Hürth dazu zählen, der für den Medienstandort Köln von enormer Bedeutung ist.
Tab. 2 Beschäftigte in der Medienwirtschaft
im Städtevergleich im Jahr 2003
hat, als in Berlin. Zwischen den Jahren 2000 und 2003 haben die vier größten deutschen Medienstädte überdurchschnittlich an Beschäftigten verloren. So
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Corinna Wendt, 2006, Hauptmedienstandorte in Deutschland im Vergleich. Typisierung und Entwicklungsdynamik, Munich, GRIN Publishing GmbH
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