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Analyse der Beziehungen zwischen Fernsehprogrammanbietern und den Distributoren Kabel und Satellit in Deutschland

Title: Analyse der Beziehungen zwischen Fernsehprogrammanbietern und den Distributoren Kabel und Satellit in Deutschland

Thesis (M.A.) , 2006 , 167 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Frederik Schubert (Author)

Communications - Media Economics, Media Management
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Summary Excerpt Details

Das Fernsehen ist für eine große Anzahl von Menschen in Deutschland ein fester Bestandteil des Alltags. Aktuelle Studien kommen zu dem Ergebnis, dass mehr als „89 Prozent der Bevölkerung täglich fernsehen.“ Die Deutschen konsumieren jeden Tag durchschnittlich drei Stunden Fernsehen. Damit ist es das meistgenutzte Massenmedium in Deutschland. Die Zuschauer informieren sich bei Nachrichtensendungen und Dokumentationen, vor allem aber suchen Sie Entspannung und Unterhaltung. Schon immer wird ausgesprochen gerne über die Qualität der Programminhalte diskutiert, denn bei der hohen Anzahl von Zuschauern kann sich fast jeder Bürger dazu äußern. Die Veränderungen auf technologischer und infrastruktureller Ebene, von denen das Medium Fernsehen seit einigen Jahren betroffen ist, wurde von der Öffentlichkeit dagegen weit weniger aufmerksam verfolgt.

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass jeder Zuschauer weis, auf welchem Weg das Programm zum heimischen Fernseher gelangt? Manche Zuschauer können sich diese Information „zusammenreimen“, weil sie monatlich 15 Euro Kabelgebühren zahlen oder bei Gewitter die Bildqualität spürbar nachläßt. Einem großen Teil der Menschen ist aber vermutlich egal, ob sie Kabel oder Satellit nutzen. So lange es um die reine Dienstleistung der Übertragung von Fernsehsignalen geht, ist das verständlich. Doch in Zukunft wird sich diese Einstellung der Zuschauer ändern.

Die Wahl des Übertragungsweges hat Auswirkungen über den Fernsehempfang hinaus.
Die digitale Übertragungstechnologie ermöglicht eine Erweiterung der Vielfalt des Programmangebotes. Ebenso schafft sie neue Formen der Vermarktung von Fernsehprogrammen. Zur Umsetzung neuer Geschäftsmodelle sind Veränderungen in den Beziehungen zwischen den Programmanbietern und den Betreibern der Übertragungsnetzwerke notwendig. Nur so lassen sich neben dem Werbemarkt zusätzliche Einnahmequellen etablieren. Dabei ist die Bedeutung der Konzentrationskontrolle in Deutschland, wegen der eingeschränkten Wettbewerbssituation auf den betreffenden Märkten nicht zu unterschätzen.

Aus diesem Grund ist die Analyse und Diskussion der ökonomischen Zusammenhänge und marktlichen Beziehungen zwischen den Fernsehprogrammanbietern und den Distributoren das Thema dieser Arbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Vorgehensweise

2 Begriffsbestimmungen und medientheoretische Grundlagen

2.1 Der Medienbegriff

2.1.1 Neue Medien

2.1.2 Massenmedien

2.2 Die Begriffe Rundfunk und Fernsehen in Entwicklung und aktueller Gültigkeit

2.2.1 Die Entstehung eines technischen Rundfunkbegriffs in Deutschland

2.2.2 Der juristische Rundfunkbegriff in der Entwicklung nach 1945

2.2.3 Der Begriff Fernsehen in seiner aktuellen Ausprägung

2.3 Der Begriff des Fernsehprogrammanbieters

2.3.1 Was sind Programme?

2.3.2 Anbieter und Veranstalter - Synonym im Rundfunkbereich

2.4 Die Begriffe Distribution und Distributor

2.4.1 Die verschiedenen Bedeutungen der Distribution

2.4.2 Distributoren als Absatzmittler und Verkäufer

2.5 Medienunternehmen und Medienprodukte

2.5.1 Medienprodukte als Güter auf zwei Märkten

2.5.1.1 Die Nicht-Rivalität des Gutes Fernsehen beim Konsum

2.5.1.2 Ist Fernsehen ist in seiner Gesamtheit ein öffentliches Gut?

2.5.1.3 Fernsehen als teilweise meritorisches Gut

2.5.1.4 Die Zeitelastizität des Medienproduktes Fernsehen

2.5.1.5 Medienprodukte sind Erfahrungs- und Vertrauensgüter

2.5.2 Erlösformen für das Produkt Fernsehen

2.5.2.1 Die vier Erlöskonzepte nach Sjurts

2.5.2.2 Alternative Differenzierung der Erlöstypen im Rundfunkbereich

2.6 Die Wertschöpfungskette

2.6.1 Die Wertkette am Idealtyp des Industriebetriebes

2.6.2 Wertschöpfungskette am Beispiel des Fernsehens

2.6.3 Die Wertkette im Unternehmen als ein Ausgangspunkt für Wettbewerbsstrategien

2.7 Wettbewerbsanalyse und die Formulierung passender Wettbewerbsstrategien

2.7.1 Die Branchenstruktur und der Wettbewerb

2.7.2 Die Bestimmung des relevanten Marktes

2.7.3 Strukturanalyse von Branchen nach dem Five-Forces Model von Porter

2.7.3.1 Das Konzept der fünf Wettbewerbskräfte

2.7.3.2 Auswirkung der Wettbewerbskräfte auf die Branchenattraktivität

2.7.4 Die Bedeutung der Wettbewerbskräfte auf die Formulierung einer Wettbewerbsstrategie

2.7.5 Die Schritte zur Kostenführerschaft- und Differenzierungstrategie

3 Die Strukturen des Fernsehmarktes in Deutschland

3.1 Ein duales Rundfunksystem im doppelten Sinne

3.2 Der Zuschauermarkt in Deutschland

3.2.1 Die Erhebung der Daten zur Berechnung von Marktanteilen und deren Bedeutung

3.2.2 Die Situation auf dem Zuschauermarkt

3.3 Der Werbemarkt in Deutschland mit dem Schwerpunkt Fernsehen

3.3.1 Grundlagen der Datenerhebung zum Werbemarkt

3.3.2 Aktuelle Entwicklungen auf dem Gesamtwerbemarkt

3.3.3 Die Situation auf dem Markt für Fernsehwerbung

3.3.4 Die gesetzlichen Regelungen für Fernsehwerbung

3.4 Free-TV-Programme und ihre Anbieter auf dem deutschen Fernsehmarkt

3.4.1 Die Programmangebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

3.4.1.1 Das Erste ist die Nummer Eins der ARD

3.4.1.2 Das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF)

3.4.1.3 Die Dritten - regionale Angebote mit nationaler Verbreitung

3.4.1.4 Die öffentlich-rechtlichen Spartenprogramme

3.4.1.5 KI.KA - Der Kinderkanal von ARD und ZDF

3.4.1.6 3sat - Der Kulturkanal für den deutschsprachigen Raum

3.4.1.7 ARTE - der erste europäische Kulturkanal

3.4.1.8 Phoenix - Der öffentlich-rechtliche Nachrichtenkanal?

3.4.1.9 BR-alpha - Bildungsfernsehen aus Bayern

3.4.2 Das Finanzierungsmodel des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

3.4.2.1 Zur Funktion und Bedeutung der Rundfunkgebühren

3.4.2.2 Werbung als zusätzliche Erlösquellen für ARD und ZDF

3.4.3 Die privaten werbefinanzierten Fernsehprogrammanbieter

3.4.3.1 Die Entstehung des privaten Fernsehens in Deutschland

3.4.3.2 RTLGroup

3.4.3.3 Die Beteiligungsverhältnisse der RTLGroup

3.4.3.4 Die Fernsehprogrammangebote der RTLGroup

3.4.3.5 ProSiebenSat1 Media AG

3.4.3.6 Die Beteiligungsverhältnisse der ProSiebenSat1 Media AG

3.4.3.7 Die Fernsehprogrammangebote der Pro7Sat1 AG

3.4.3.8 Das Vierte, Tele 5 und sechs weitere Free-TV Programme

3.4.3.8.1 Das Vierte - NBC Universal aktiv in Free- und Pay-TV

3.4.3.8.2 Tele 5 - Der Spielfilmkanal von Tele München

3.4.3.8.3 MTV und VIVA - Viacom und das Musikfernsehen in Deutschland

3.4.3.8.4 Die Sportkanäle Eurosport und DSF

3.4.4 Die Situation des Wettbewerbes auf dem Fernsehmarkt (Free-TV)

4 Das digitale Fernsehen in Deutschland

4.1 Die Bedeutung der Digitalisierung des Fernsehens für die Akteure am Fernsehmarkt

4.2 Die Technischen Grundlagen des digitalen Fernsehens (DVB)

4.2.1 Datenkomprimierung schafft Potenziale für Digitales Fernsehen

4.2.2 Die technischen Prozesse bei der Produktion digitalen Fernsehens

4.2.3 Der Grad der Interaktivität bei Angeboten im digitalen Fernsehen

4.2.4 Das Digitale Programmbouquets als Ausdruck der Struktur des digitalen Fernsehens

4.2.5 Funktion und Bedeutung des Electronic Programm Guide (EPG)

4.3 Der Stand der Digitalisierung des Fernsehens in Deutschland

4.3.1 Der Verkauf von digitalen Receivern als Gradmaß der Digitalisierung

4.3.2 Steigende Zahl von zugelassenen digitalen Fernsehprogrammen

4.4 Digitale Programmangebote in Deutschland

4.4.1 Entstehung und Entwicklung digitaler Programmangebote in Deutschland

4.4.2 Digitale Pilotprojekte

4.4.3 Die Entwicklung von Premiere zum größten Pay-TV-Anbieter in Deutschland

4.4.4 Exkurs: Von Leo Kirchs Pay-TV zum Börsengang der Premiere AG

4.4.5 Das aktuelle Programmangebot von Premiere

4.4.6 Die digitalen Angebote der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten

4.4.6.1 ARD Digital

4.4.6.2 ZDF.vision

4.4.7 Die besondere Situation der werbefinanzierten Free-TV-Anbieter im digitalen Fernsehen

5 Die Distributoren Kabel und Satellit in Deutschland

5.1 Die Empfangssituation für Fernsehsignale in Deutschland

5.1.1 Die Entwicklung der TV-Empfangsituation in Deutschland

5.1.2 Die aktuellen Reichweiten der Übertragungswege in Deutschland

5.1.3 Die Empfangsituation unter dem Aspekt der Mehrgerätehaushalte

5.2 Der Kabelmarkt - Die Distribution von Fernsehsignalen über Kabelnetze

5.2.1 Aufbau und Strukturen des Kabelmarktes in Deutschland

5.2.1.1 Entstehung und Entwicklung des Kabelnetzes in Deutschland

5.2.1.2 Der Einfluss der Wohnungswirtschaft beim Ausbau des Kabelnetzes

5.3 Die organsatorische Struktur des Kabelnetzes und ihre Auswirkung auf den Wettbewerb

5.3.1 Die vier Netzebenen des Kabelnetzes

5.3.2 Marktabgrenzung für das Kabelnetz durch das Bundeskartellamt

5.3.3 Die Regelungen zur Vergabe von Programmplätzen in Kabelnetzen (Einspeisemarkt)

5.3.4 Die Wettbewerbsituation auf dem Signallieferungsmarkt

5.3.5 Der Endkundenmarkt und die begrenzten Alternativen für den Konsumenten

5.4 Die neuen Betreiber der Kabelnetze in Deutschland

5.4.1 Das Ende des Kabelnetzes im Besitz der Deutschen Telekom AG

5.4.2 Private Investoren übernehmen das Kabelnetz in Deutschland

5.4.3 Bundeskartellamt untersagt Übernahme durch die Liberty Media Corp.

5.5 Die aktuelle Struktur des Kabelmarktes in Deutschland

5.5.1 Kennzahlen und Besitzverhältnisse der umsatzstärksten Kabelnetzbetreiber

5.5.1.1 Kabel Deutschland GmbH

5.5.2 Unity Media – Eine Holding für ish, iesy und Tele Columbus

5.5.3 KabelBW - Kabel Baden-Württemberg Holdings GmbH

5.5.4 Primacom AG

5.5.5 ewt GmbH

5.6 Die Rolle der Private Equity Fonds auf dem deutschen Kabelmarkt

5.6.1 Das Geschäftsmodell der Private Equity Fonds

5.6.2 Die Methoden der Private Equity Fonds am Beispiel der Kabel Deutschland GmbH

5.6.3 Die Geschäftsmodelle der Kabelnetzbetreiber

5.6.3.1 Transportmodell - Das alte Geschäftsmodell

5.6.3.2 Revenue-Sharing-Modell – Die Aufteilung von Investitionen und Entgelten

5.6.3.3 Reselling-Modell - Neues Vermarktungsmodell für Kabelnetzbetreiber

5.6.3.4 Auswirkungen der Geschäftsmodelle auf die Akteure der lokalen Netzebenen

5.7 Die Distribution von Fernsehsignalen über Rundfunksatelliten

5.7.1 Die technischen Grundlagen der Satellitenübertragung

5.7.1.1 Satelliten im Orbit und Footprint auf der Erde

5.7.1.2 Die Satellitenempfangsanlage

5.7.1.3 Der Transponder

5.7.2 Die Betreiber von Satelliten für den deutschsprachigen Raum

5.7.2.1 Kein Erfolg für Rundfunksatelliten aus Deutschland

5.7.2.2 SES-Astra

5.7.2.3 Eutelsat S. A. – Konkurrenz in der Nische

5.7.3 Das Geschäftsmodell der Satellitenbetreiber

6 Aktuelle Änderungen in den Beziehungen zwischen Programmanbietern und Distributoren

6.1 Neue Erlösmodelle für private Programmanbieter durch das digitale Fernsehen

6.1.1 Erfolgsfaktoren privat finanzierter digitaler Programmangebote

6.1.2 Die digitale Verbreitung von werbefinanzierten Free-TV-Angeboten im Kabelnetz

6.1.3 Primacom - Testlauf eines neuen Geschäftsmodells

6.1.4 Distributoren vermarkten eigene TV-Plattformen

6.1.5 Alle privaten Fernsehprogramme digital im Kabel - Ein zweiter Versuch Ende 2005

6.1.5.1 Die Verhandlungen

6.1.5.2 Die Einigung

6.1.6 Die Pay-TV-Angebote von RTL und Pro7Sat1

6.1.7 Potenziale und Gefahren des interaktiven Fernsehens für private Programmanbieter

6.1.7.1 Die Selbstbestimmung der Zuschauer als Gefahr für Werbeerlöse

6.1.7.2 Interaktive digitale Anwendungen als neue Erlösquellen

6.1.7.3 Zusätzliche Erlöse durch T-Commerce, Homeshopping und Spiele

6.1.7.4 Betty und MHP - Hoffnungen für interaktives Fernsehen in Deutschland?

6.1.7.5 Das Wetten als neue Erlösquelle

6.1.8 Großbritannien als Vorbild für den kommerziellen Erfolg des interaktiven Fernsehens

6.2 Neue strategische Beziehungen zwischen SES-Astra und den privaten Programmanbietern

6.2.1 Das Projekt Dolphin

6.2.2 Das Bundeskartellamt und die Vereinbarungen zwischen SES-Astra und Premiere

6.2.3 Dolphin - Eine offene digitale TV-Plattform

6.2.4 Das Gebührenmodell für die Satelliten-Haushalte

6.2.5 Geht die Rechnung für RTL und Pro7Sat1 auf?

6.3 Kabelnetzbetreiber vermarkten eigene Programminhalte auf ihren TV-Plattformen

6.3.1 Verbreitung und Bedeutung der eigenen Pay-TV-Bouquets für die Kabelnetzbetreiber

6.3.2 Unity Media kauft Pay-TV-Rechte für die Fußball-Bundesliga

6.3.3 Probleme für Arena

6.3.3.1 Kein Platz im Kabelnetz trotz Sendelizenz für Arena

6.3.3.2 Wie schafft Arena die nötige Reichweite?

6.3.3.3 Auswirkung der Struktur des Kabelnetzes auf die Vermarktung von „Arena“

6.3.3.4 Verschlüsselung und Receivertechnologie

6.3.3.5 Konflikte mit Premiere und der Deutschen Telekom AG

7 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Analyse der ökonomischen Zusammenhänge und marktlichen Beziehungen zwischen den Fernsehprogrammanbietern und den Distributoren (Kabelnetzbetreiber und Satellitenbetreiber) in Deutschland. Dabei wird insbesondere untersucht, wie die Digitalisierung des Fernsehens die strategischen Allianzen und Geschäftsmodelle verändert und zu neuen Herausforderungen für beide Seiten führt.

  • Strukturanalyse des deutschen Fernseh- und Werbemarktes
  • Untersuchung der digitalen Wertschöpfungskette im TV-Sektor
  • Einfluss der Digitalisierung auf Geschäftsmodelle und Distributionswege
  • Analyse der Rolle von Private Equity Investoren im Kabelmarkt
  • Bewertung strategischer Änderungen durch Projekte wie "Dolphin" oder Pay-TV-Rechtevergaben

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung

Das Fernsehen ist für eine große Anzahl von Menschen in Deutschland ein fester Bestandteil des Alltags. Aktuelle Studien kommen zu dem Ergebnis, dass mehr als „89 Prozent der Bevölkerung täglich fernsehen.“ Die Deutschen konsumieren jeden Tag durchschnittlich drei Stunden Fernsehen. Damit ist es das meistgenutzte Massenmedium in Deutschland. Die Zuschauer informieren sich bei Nachrichtensendungen und Dokumentationen, vor allem aber suchen Sie Entspannung und Unterhaltung. Schon immer wird ausgesprochen gerne über die Qualität der Programminhalte diskutiert, denn bei der hohen Anzahl von Zuschauern kann sich fast jeder Bürger dazu äußern. Die Veränderungen auf technologischer und infrastruktureller Ebene, von denen das Medium Fernsehen seit einigen Jahren betroffen ist, wurde von der Öffentlichkeit dagegen weit weniger aufmerksam verfolgt.

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass jeder Zuschauer weis, auf welchem Weg das Programm zum heimischen Fernseher gelangt? Manche Zuschauer können sich diese Information „zusammenreimen“, weil sie monatlich 15 Euro Kabelgebühren zahlen oder bei Gewitter die Bildqualität spürbar nachläßt. Einem großen Teil der Menschen ist aber vermutlich egal, ob sie Kabel oder Satellit nutzen. So lange es um die reine Dienstleistung der Übertragung von Fernsehsignalen geht, ist das verständlich. Doch in Zukunft wird sich diese Einstellung der Zuschauer ändern.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz des Themas ein, stellt die Problemstellung sowie die Vorgehensweise der Arbeit dar und erläutert die Bedeutung der ökonomischen Analyse für das duale Rundfunksystem.

2 Begriffsbestimmungen und medientheoretische Grundlagen: Dieses Kapitel liefert eine wissenschaftliche Definition relevanter Begriffe wie Medien, Rundfunk, Distribution und Wettbewerbsmodelle, die als theoretisches Fundament für die weitere Untersuchung dienen.

3 Die Strukturen des Fernsehmarktes in Deutschland: Es wird die aktuelle Marktsituation analysiert, einschließlich der Aufteilung in Zuschauer- und Werbemarkt sowie der Vorstellung der wichtigsten Akteure und Finanzierungsmodelle von öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern.

4 Das digitale Fernsehen in Deutschland: Hier stehen die technischen Grundlagen, der Digitalisierungsstand und die spezifischen Herausforderungen und Pilotprojekte bei der Etablierung digitaler Programmangebote im Fokus.

5 Die Distributoren Kabel und Satellit in Deutschland: Dieses Kapitel untersucht die Infrastruktur, Geschäftsmodelle und Besitzverhältnisse der Kabelnetz- sowie Satellitenbetreiber und deren Einfluss auf den Wettbewerb.

6 Aktuelle Änderungen in den Beziehungen zwischen Programmanbietern und Distributoren: Abschließend werden die Auswirkungen der Digitalisierung anhand aktueller Ereignisse diskutiert, um die Verschiebung der Machtverhältnisse und neue Kooperationsmodelle zu verdeutlichen.

7 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftigen Entwicklungen, insbesondere in Bezug auf die Konvergenz von Free-TV und Pay-TV.

Schlüsselwörter

Fernsehmarkt, Deutschland, Programmanbieter, Distributoren, Kabelnetz, Satellitenfernsehen, Digitalisierung, Werbemarkt, Wertschöpfungskette, Wettbewerbsanalyse, Pay-TV, Free-TV, Rundfunk, Mediensystem, Privatisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die ökonomischen Beziehungen zwischen den Anbietern von Fernsehprogrammen und den Betreibern von Übertragungsnetzwerken (Kabel und Satellit) im deutschen Markt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die medientheoretischen Grundlagen, die Marktstrukturen des deutschen Fernsehens, die Auswirkungen der Digitalisierung sowie die Geschäftsmodelle und Besitzverhältnisse der Akteure.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, wie sich die Marktbeziehungen zwischen Programmanbietern und Distributoren im Zuge der digitalen Transformation verändern und welche Auswirkungen dies auf Geschäftsmodelle und Wettbewerb hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, der Untersuchung ökonomischer Modelle (wie der Wertschöpfungskette und dem Five-Forces Model von Porter) sowie der Auswertung aktueller Marktdaten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Strukturen des Fernsehmarktes, die Rolle der Digitalisierung, die spezifischen Rahmenbedingungen der Kabel- und Satelliten-Distribution sowie die aktuelle strategische Neuausrichtung der Marktteilnehmer.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Fernsehmarkt, Distribution, Digitalisierung, Wertschöpfungskette, Wettbewerbsanalyse, Pay-TV und medienökonomische Grundlagen charakterisiert.

Welche Rolle spielen Private Equity Fonds im Kabelmarkt?

Private Equity Fonds agieren als Investoren bei den großen Kabelnetzbetreibern mit dem Ziel, durch Restrukturierung und Optimierung hohe Renditen zu erzielen, was den Investitionsdruck auf die Netzinfrastruktur erhöht.

Warum ist das Projekt „Dolphin“ von Bedeutung?

„Dolphin“ repräsentiert eine strategische Allianz zwischen privaten Programmanbietern und SES-Astra, um das Pay-TV-Geschäft über Satellit voranzutreiben und durch Verschlüsselungsstandards neue Erlösmodelle zu etablieren.

Excerpt out of 167 pages  - scroll top

Details

Title
Analyse der Beziehungen zwischen Fernsehprogrammanbietern und den Distributoren Kabel und Satellit in Deutschland
College
Free University of Berlin  (Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft)
Grade
2,0
Author
Frederik Schubert (Author)
Publication Year
2006
Pages
167
Catalog Number
V57483
ISBN (eBook)
9783638519366
ISBN (Book)
9783638693790
Language
German
Tags
Analyse Beziehungen Fernsehprogrammanbietern Distributoren Kabel Satellit Deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Frederik Schubert (Author), 2006, Analyse der Beziehungen zwischen Fernsehprogrammanbietern und den Distributoren Kabel und Satellit in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/57483
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