Abk ürzungsverzeichnis - III
Inhaltsverzeichnis
TABELLE-N UND ABBILDUNGSVERZEICHNIS V
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS V
1 EINLEITUNG 1
2 DIVERSITY BZW. MANAGING DIVERSITY, EIN
REVOLUTION ÄRES MANAGEMENT-KONZEPT 2
2.1 Grundlegendes zu Diversity-Konzepten 2
2.2 Ziele von Diversity-Konzepten 2
2.3 Verschiedene Definitionskriterien von Diversity 3
2.4 Historie und Entwicklung des Diversity-Prozesses 7
3 DIE VORTEILE VON DIVERSITY-KONZEPTEN 9
3.1 Wettbewerbsvorteile durch „Diversity“ und Diversity-
Management 9
3.1.1 Einführendes 9
3.1.2 Kosten 9
3.1.3 Personalrekrutierung 10
III
3.1.4 Marketing 11
3.1.5 Kreativität und Problemlösungen 11
3.1.6 Flexibilität 12
3.1.7 Finanzierung 13
3.1.8 Vermeiden von Klagen 13
4 DIE NACHTEILE VON DIVERSITY-KONZEPTEN 14
4.1 Anfängliche Nachteile bei Beginn der „Diversity“-Entwicklung (Positive Diskriminierung) 14
4.2 Durch Diversity-Konzepten ausgelöste Probleme von Unternehmen 14
4.2.1 Verlust von MitarbeiterInnen 14
4.2.2 Möglicher Imageverlust 15
4.2.3 Probleme in wirtschaftlichen Krisenzeiten 15
4.3 Die Schwierigkeit der Implementierung von Diversity-Konzepten als Nachteil 16
5 UMFRAGE ZU DEN VOR- UND NACHTEILEN VON „DIVERSITY“ IN UNTERNEHMEN 18
5.1 Ausgangssituation 18
5.2 Befragung: Vorteile von Diversity Management im Unternehmen 18
5.3 Befragung: Nachteile von Diversity Management im Unternehmen 19
5.4 Ergebnis 19
6 RESUMÉE 20
7 LITERATUR- UND QUELLENVERZEICHNIS 21
IV
Tabellen- und Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Wahrnehmung von Eigenschaften als Definitionskriterium von Diversity
Abbildung 2: Primär- und Sekundärdimensionen von Diversity
Abbildung 3: Diversity Dimensionen: Kern-Dimensionen und "Kür"-Dimensionen
Abbildung 4: Diversity-Dimmensionen nach Stuber
Abbildung 5: Die vier Dimensionen von Diversity (Four Layers of Diversity)
Tabelle 1: Befragung: Vorteile von Diversity Management im Unternehmen
Tabelle 2: Befragung: Nachteile von Diversity Management im Unternehmen
Abkürzungsverzeichnis
V
1 Einleitung
„Diversity“ ist ein englisches/amerikanisches Wort, aber auch eine aus den USA stammende Bezeichnung eines Management- bzw. Unternehmensführungskonzepts. Übersetzt bedeutet „diversity“ Vielfalt. Diversity ist jedoch auch ein stehender Begriff, wenn es um Unterschiede zwischen Menschen in der Gesellschaft oder der Ökonomie geht. In diesem Zusammenhang steht „diversity“ auch für Individualität, Andersartigkeit, Heterogenität, Ungleichheit und Verschiedenheit. „Diversity“ hat seinen Ursprung in der US-amerikanischen Geschichte und ist nicht nur ein kurzfristiger Trend, sondern eine evolutionäre Entwicklung.
In US-amerikanischen Unternehmen sind Diversity-Konzepte in der Regel Standart, wohingegen in Deutschland bzw. Europa diese Entwicklung noch am Anfang steht, wohl aber kaum ein Weg daran vorbeiführen wird. Die „Einführung“ von Diversity-Konzepten in Deutschland, respektive in deutschen Unternehmen, wird sich sicherlich schwieriger gestalten als viele andere Neuerungen, da die Akzeptanz von „Diversity“ das Umdenken einer ganzen Gesellschaft erfordert.
Deutschland kann sich zwar am amerikanischen Beispiel orientieren, wird aber, da die geschichtliche und kulturelle Entwicklung eine andere war und ist, einen eigenen Weg finden müssen.
Wie bei vielen Dingen gibt es natürlich auch bei Diversit-Konzepten Vor- und Nachteile, mitdenen die Gesellschaft und die Unternehmen umgehen müssen.
1
2 Diversity bzw. managing Diversity, ein
revolutionäres Management-Konzept
2.1 Grundlegendes zu Diversity-Konzepten
Das Konzept Diversity bzw. Managing Diversity hat seinen Ursprung in den USA. Es ist zwar mittlerweile auch in Deutschland Thema, sorgt aber immer noch für Missverständnisse und Irritationen, selbst bei großen internationalen Unternehmen mit Englisch als Geschäftssprache. Wie einleitend schon erwähnt, wirt „diversity“ mit Vielfalt übersetzt. Aber „diversity“ ist ebenfalls eine Bezeichnung für das Konzept bzw. die Strategie des „Managing Diversity“. In Deutschland wird dafür auch häufig der Begriff „Diversity-Management“ gebraucht. Diversity steht im Zusammenhang mit Organisationen, Unternehmen bzw. der Arbeitswelt für die vielfältige Zusammensetzung deren Mitgliedern oder Belegschaften. Unter „Vielfalt“ sind dabei Merkmale wie Alter, Geschlecht, ethnische Herkunft, sexuelle Orientierung, Familienstand, Religion, Anstellungsstatus (Voll- oder Teilzeit), Ausbildungsstand, Lebenssituation, Einstellungen und Werte zu verstehen. Diversity Management hingegen meint die spezielle Art und Weise mit dieser Vielfalt umzugehen. 1
In Deutschland wird dieses Thema mehr und mehr von Unternehmen, Universitäten, Verwaltungen, Non-Profit und-Nicht-Regierungsorganisationen aufgegriffen. 2
2.2 Ziele von Diversity-Konzepten
In Zeiten der Globalisierung, der Migration, des demographischen- und des Wertewandels wird die Vielfalt (Diversity) und der entsprechende Umgang mit der Vielfältigkeit (Diversity-Management) immer wichtiger. Der Diversity-Gedanke steht für das Vermeiden von Diskriminierung und Ausgrenzung von Minderheiten in Gesellschaft und Arbeitswelt. Mit der Unterschiedlichkeit von Gruppen und Personen soll verantwortungsvoll umgegangen werden, um den Wert der Vielfalt vorteilhaft zu nutzen und Synergieeffekte zu erzielen. Diversity-Management, eine diverse Belegschaft und ein offenes Arbeitsumfeld, fördern die Toleranz des Wirtschaftslebens und sichern Wettbewerbsvorteile. Die Unterschiedlichkeit einzelner MitarbeiterInnen wird, als Erfolgsfaktor betrachtet, auch einge-
1 Vgl.http://www.fu-berlin.de (14.06.05), S. 42f.
2 Vgl. http://www.christina_schenk.de/politik/diversity (14.06.05), S. 1.
setzt. Die Folge kann beispielsweise eine bessere Teamarbeit oder eine erhöhte Produktivität sein. 3
2.3 Verschiedene Definitionskriterien von Diversity
Diversity bezeichnet alle die Eigenschaften, die Menschen voneinander unterscheiden. Die Differenzierungsmerkmale können dabei ganz unterschiedlicher Gestalt sein. Es gibt z.B. die klassischen, ganz offensichtlichen Merkmale wie Alter, Geschlecht (muss nicht immer eindeutig sein) und ethnische Herkunft. Im Gegensatz dazu stehen die nur unmittelbar wahrnehmbaren Charakteristika. Dazu gehören u.a. Religion, sexuelle Orientierung, kultureller Hintergrund, etc. 4
Die Differenzierung der Unterscheidungsmerkmale von Diversity ist facettenreich. Dazu im Folgenden verschiedene Ansätze.
Abbildung 1: Wahrnehmung von Eigenschaften als Definitionskriterium von Diversity
Die verschiedenen Dimensionen von Diversity nach Voigt (2001).
Quelle: http://www.managing_diversity.at/opencms/export/download/MP-Operat.-Partner/Diversity_Teil1_Theorie.pdf (14.06.05), S. 8.
3 Vgl. http://www.die-wolfsburg.de/pdf/diversity_management.pdf (15.06.05), S. 6, 7f.
10, 14.
4 Vgl. http://www.managing_diversity.at […]Teil1_Theorie.pdf (14.06.05), S. 7.
3
Arbeit zitieren:
Diplombetriebswirt (FH) Stefan Reber, 2005, Vor- und Nachteile von Diversity-Konzepten, München, GRIN Verlag GmbH
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