Inhalt:
1. Analyse der Ausgangssituation mithilfe der SWOT - Matrix
1.1. Das „Produkt“
1.1.1. Interne SW - Analyse
1.1.2. Externe OT - Analyse
1.1.3. SWOT - Matrix
1.2. Die Anbieterseite
1.2.1. Interne SW - Analyse
1.2.2. Externe OT - Analyse
1.2.3. SWOT - Matrix
1.3. Die Nachfragerseite
1.3.1. Interne SW - Analyse
1.3.2. Externe OT - Analyse
1.3.3. SWOT - Matrix
2. Strategieansätze
2.1. Strategisch Ziele
2.2. Verband (DFB)
2.2.1. Corporate Identity
2.2.2. Integrativer Strategie - Mix
2.3. Vereine
2.3.1. Corporate Identity
2.3.2. Integrativer Strategie - Mix
3. Marketing - Mix für Vereine
3.1. Produktpolitik
3.2. Preispolitik
3.3. Distributionspolitik
3.4. Kommunikationspolitik
4. Implementierung
4.1. Organisationsplanung
4.2. Zeitplanung
4.3. Personalplanung
4.4. Finanzplanung
5. Literaturverzeichnis / Quellen
2
1.SWOT - Analyse
1.1. Das „Produkt“
1.1.1. Interne SW - Analyse
Stärken:
- sehr viele Tore (Attraktiv für Fans der „guten“ Mannschaften)
- Nationalmannschaft (Weltmeister 2003, Europameister 2005, Sieger Algarve-Cup 2006, schon uneinholbar in der Qualifikationsgruppe für China 2007)
- Internationale Erfolge der BL - Vereine (FFC Frankfurt Uefa - Cup Gewinner 06, Turbine Potsdam Vize.)
- „Beste Frauenfußballliga der Welt“
Schwächen
- Extremes Leistungsgefälle (Saison 05/06 FFC Turbine Potsdam (Meister) im Durchschnitt 5,2 Tore/Spiel geschossen und 0,6 Gegentore/Spiel bekommen; FSV Frankfurt (Letzter 1 Pkt.) 0,2 Tore/Spiel geschossen und 6,5 Gegentore/Spiel bekommen)
- 3 „Übervereine“ die alles untereinander ausspielen und gegen keinen Anderen verlieren (FFC Turbine Potsdam, FFC Frankfurt, FCR 2001 Duisburg)
- geringes allgemeines Interesse
1.1.2. Externe OT - Analyse
Chancen:
- Es gibt keine „reinen“ Männer- oder Frauensportarten mehr
- Fußball ist Volkssport in Deutschland und hat ein sehr hohes Ansehen (auch international)
- Männer WM 06 in Deutschland (verbessertes Image der Sportart allgemein, viele Frauen entwickeln Interesse am Fußball)
- Frauen WM 07 in China (Falls Deutschland seiner Favoritenrolle gerecht wird, wird dass allgemeine Interesse vermutlich steigen)
- Sehr hohes Ansehen der Nationalmannschaft in der Gesellschaft (v.a. bei Sportinteressierten)
3
Risiken:
- Relativ niedriger Bekanntheitsgrad (Spielerinnen, Vereine) im Vergleich zu den Männern
- Viele Fans tendieren eher zu erfolgreichen Vereinen, d.h. das Leistungsgefälle wird größer, da die 3 Top Clubs immer mehr Geld bekommen und immer weniger für die „Kleinen“ abfällt (vgl. z.B. Osteuropäische Männerliegen mit 1-2 Top Clubs, die die Meisterschaft unter sich ausmachen weniger Interesse in der Öffentlichkeit)
- Viele Vorurteile (Vor allem bei Männern, den „Hauptfußballkonsumenten“) (z.B. „Kreisklassenniveau“, „Da haben Frauen nix verloren!“, „Mannsweiber“ etc.)
1.1.3. SWOT - Matrix
1.2. Die Anbieterseite
1.2.1. Interne SW - Analyse Stärken:
- Nachwuchs wächst (Jahr für Jahr mehr Vereine und Spielerinnen)
- Ab dem Schuljahr 2006/07 2. DFB Eliteschulen des Mädchenfußballs (Tendenz steigend)
- Einige als gut anerkannte (auch bei vielen Männern) und bekannte Spielerinnen (z.B. Birgit Prinz)
- Die 3 Topvereine haben national und international ein gutes Image
- Niedrige Eintrittspreise möglich, da nicht so hohe Kosten (z.B. Gehälter) anfallen
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Schwächen:
- bekannte Spielerinnen sind nur durch ihre Nationalmannschaftsleistungen bekannt und geschätzt jedoch nicht wegen ihrer Leistungen in der Liga
- Viele Vereine haben ein nicht so gutes Image (und wenige Fans) und nähren Vorurteile durch sehr schlechte Ergebnisse und unattraktive Spielweise
- Sehr niedrige Etats im Vergleich zum Männerbereich
- Sportstätteninfrastruktur (kleine Stadien, teilweise wie Plätze von Kreisklassenmännervereinen, kaum Peripherie (Kiosk, Gastronomie, Fanartikelverkauf)
- Erlebnisfaktor ist gering (eher sportlich orientiert) durch die schlechte Infrastruktur, wenige Sponsorenevents, Stadien mit vielen leeren Plätzen (die „Stimmung“ leidet)
- Nur Teilprofessionelles Management (nur einige Vereine mit wirklich Professionellem Management), da das Geld noch fehlt
- Teilweise abhängig von der Männersparte (65 000 Euro pro Klub/Saison aus den TV Geldern der Männer)
- Internationale Erfolge werden nicht genügend publik gemacht
- Keine lange Tradition (erst seit 1970 in Deutschland erlaubt)
1.2.2. Externe OT - Analyse Chancen:
- Durch die Männer WM 06 mehr Nachwuchs (Frauen und Mädchen, die gefallen am Fußball gefunden haben)
- Durch weitere Erfolge deutscher Vereine und insbesondere der Nationalmannschaft mehr Sponsorenevents am Stadion oder beim Sponsor (höheres Sponsorengagement)
- Durch mehr Nachwuchs auch mehr Fans (Spielerinnen, Freunde, Familie)
- Durch mehr Vereine gibt es eine bessere Verbreitung von Frauenfußball und mehr Einzugsgebiete
- Unterstützung auch im DFB (Theo Zwanziger) und FIFA (Sepp Blatter)
- Mehr und professionellere Internetpräsenzen
- Frauenfußballkongress in Köln April 05
- Profitieren von der Sportart Fußball (Etat bei Frauenfußballclubs höher als bei Männer/Frauen Volleyball BL, Hockey BL etc.)
- Durch höhere Einnahmen ein besseres Management bezahlbar
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- Vom DFB angebotene Workshops mit Unternehmensberatern
- Frauenfußball als eigene Marke (Werte: Glaubwürdigkeit und Sympathie sowie attraktive Persönlichkeiten
Risiken:
- Frauenfußball steht im Schatten der Männersparte (Medien, aber auch beim DFB, siehe z.B. 2005: Confed Cup der Männer hat die EM der Frauen total überschattet)
- Schlechte Leistungen der Nationalmannschaft
- Weiteres Fortbestehen des Leistungsgefälles
- Popularität anderer Sportarten bei Frauen (z.B. Volleyball, Schwimmen, etc.)
- Bekannte Spielerinnen könnten für Werbe- und PR - Aktionen „verheizt“ werden
1.2.3. SWOT - Matrix
Arbeit zitieren:
Andreas Heller, 2006, Marketingkonzept - Frauenfußball in Deutschland, München, GRIN Verlag GmbH
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