,QKDOWVYHU]HLFKQLV 1. Was ist Sucht
1.1 Der Süchtige und sein soziales Umfeld
1.2 Die psychologischen Ursachen der Sucht 1.3 Das Erkennen der Sucht durch den Süchtigen
2. „Kontaktstelle für Süchtige “ - Eine auf dem Arbeitsfeld der Sucht tätige Institution
2.1 Die institutionellen Rahmenbedingungen
2.2 Die Aufgaben und Ziele der Beratungsstelle
2.3 Die Aufgaben der Sozialarbeiterin
3. Die kritische Auseinandersetzung mit den Ergebnissen des Literaturstudiums und des Interviews
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* Name der Einrichtung geändert
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Sucht ist ein zwanghafter Drang, bestimmte Handlungen auszuführen, die die Freiheit des Verhaltens einschränken und auch dann nicht aufgegeben werden können, wenn die Handlungen zu schweren körperlichen und seelischen oder sozialen Beeinträchtigungen führen.
Es wird zwischen stoffgebundenen und stoffungebundenen Süchten unterschieden. Die stoffgebundene Sucht beinhaltet ein krankhaftes Verlangen nach Mitteln zur Erzeugung von bestimmten Gefühls- und Erlebniszuständen. Diese können sich in Euphorie, Leistungssteigerung, Halluzination und Schlafzuständen ausdrücken. Über einen bestimmten Zeitraum werden häufig oder regelmäßig diese Mittel eingenommen. Das Suchtmittel wird mit der Zeit in die regulären Stoffwechselvorgänge eingebaut, was den Konsument zur weiteren, immer höher dosierten Einnahme treibt. Abgesehen von der Angst vor den Entzugserscheinungen ist das seelische und körperliche Wohlbefinden vom Suchtstoff abhängig. Da es beim Absetzen des Stoffes zu Entzugserscheinungen kommt, ist der Süchtige bestrebt, sich unter allen Umständen das Suchtmittel zu beschaffen. Seine Persönlichkeit verändert sich und er gefährdet sich und seine Mitmenschen. Bei der stoffungebundenen Sucht werden bestimmte Verhaltensweisen zwanghaft ausgeführt und wiederholt, ebenfalls um bestimmte Erlebniszustände zu erlangen. Eine Abhängigkeit besteht wie bei der stoffgebundenen Sucht auch.
Am verbreitetsten sind die Suchtmittel Alkohol, Nikotin, Medikamente und andere Drogen. Neben den häufigen stoffungebundenen Süchten wie Bulimie (Ess-/ Brechsucht), Anorexie (Magersucht) und Glücksspielsucht treten immer häufiger Computer-, Fernseh-, Kauf-, Ordnungs- und Risikosucht auf.
Anfänglich nimmt der Süchtige nur hin und wieder das Suchtmittel zu sich. Es vermittelt ihm ein angenehmes Gefühl. Nach einer gewissen Zeit nimmt er es gezielt ein, um gewisse Stimmungsschwankungen auszugleichen und ein angenehmes Gefühl zu bekommen. Größere Dosierungen werden notwendig. Was unbemerkt von dem Betroffenen selbst und seinen Angehörigen begann, zieht jetzt negative Folgen nach sich. Diese nimmt der Süchtige in Kauf und wehrt die Einsicht ab, dass er abhängig ist. Seine Selbstwahrnehmung ist verzerrt. Um die negativen Gefühle zu bekämpfen, die aus der Sucht entstanden sind und
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Arbeit zitieren:
Peggy Obst, 1999, Eine Beschreibung des Arbeitsfeldes Sucht in der Sozialen Arbeit, München, GRIN Verlag GmbH
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