Inhaltsverzeichnis:
Seite:
Abbildungsverzeichnis.............................................................................................................II
Vorwort 1
1 Grundlagen der Volkswirtschaftslehre....................................................3
1.1 Methoden der Analyse des Wirtschaftsprozesses 3
1.2 Der Wirtschaftskreislauf einer geschlossenen Volkswirtschaft 4
1.3 Die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR) 5
1.4 Die Bedeutung wirtschaftlichen Wachstums 5
2 Begriffsdefinitionen: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) und andere
volkswirtschaftliche Kenngrößen 6
2.1 Das Bruttoinlandsprodukt 6
2.2 Die Abgrenzung der Begriffe Bruttoinlandsprodukt und
Bruttonationaleinkommen 6
2.3 Die Unterscheidung zwischen nominalem und realem Bruttoinlandsprodukt 7
2.4 Der Preisindex für das Bruttoinlandsprodukt 7
3 Das Ergebnis des Wirtschaftskreislaufes 8
3.1 Das nationale Produktionskonto 8
3.2 Die Berechnung des Bruttoinlandsproduktes 9
4 Die Berechnungs- und Ermittlungsarten des Bruttoinlandsproduktes 11
4.1 Die Entstehungsrechnung 11
4.1.1 Wirtschaftsbereiche der Entstehungsrechnung 11
4.1.2 Exkurs: Die Drei-Sektoren-Hypothese 12
4.1.3 Berechnungswege der Entstehungsrechnung 12
4.2 Die Verwendungsrechnung 13
4.3 Die Verteilungsrechnung 13
4.4 Die Zusammenhänge der Berechnungsarten im Überblick 14
5 Probleme bei der Berechnung des Bruttoinlandsproduktes und anderer
volkswirtschaftlicher Kenngrößen 15
5.1 Konzeptprobleme 15
5.2 Zuordnungsprobleme 15
5.3 Erfassungsprobleme 15
5.4 Bewertungsprobleme 16
6 Praktische Methoden der Bruttoinlandsproduktprognose 17
6.1 Das Prognoseziel 17
6.2 Der Indikatorenansatz 18
6.3 Die ökonometrische Prognose 18
6.4 Die iterativ-analytische Prognose 19
7 Aussagefähigkeit des BIP Kritische Würdigung des BIP als
Wohlfahrtsindikator....................................................................................20
8 Schaubilder zum Bruttoinlandsprodukt in der Bundesrepublik
Deutschland 21
Literatur- und Quellenverzeichnis III
Verzeichnis verwendeter Internetquellen IV
Abbildungsverzeichnis:
Seite:
Abb 1: Die Veränderung des BIP im Vergleich zum Vorjahr 1
Abb 2: Teilbereiche der Makroökonomie 3
Abb 3: Das volkswirtschaftliche Kreislaufdiagramm 4
Abb 4: Das Nationale Produktionskonto 9
Abb 5: Zusammenhang der Inlandsproduktbegriffe 10
Abb 6: Zusammenhang der Inländerproduktbegriffe 10
Abb 7: Die Berechnungsarten in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen 14
Abb 8: Entstehung des Bruttoinlandsproduktes 21
Abb 9: Verwendung des Bruttoinlandsproduktes 21
Abb 10: Verteilung des Volkseinkommens 22
Abb 11: Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes in konstanten Preisen für die BRD
(Angaben in Mrd DM) 22
- II -
„Wir können glücklich sein, wenn wir 0,8 Prozent erreichen.“ 1
Ernst Welteke
(Präsident der Bundesbank)
zum Wachstum der deutschen Wirtschaft in diesem Jahr
1 Ernst Welteke: Wirtschaftswoche, Nr. 42, 2001, Seite: 20 / [02.10.2001]
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Nicht nur der eben zitierte Präsident der Deutschen Bundesbank Herr Ernst Welteke, sondern auch jüngste Wirtschaftswachstumsprognosen des Internationalen Währungsfonds (IWF), zeichnen für das Jahr 2001 ein düsteres Bild für die konjunkturelle Lage in der
Industrienationen. 2 Bundesrepublik Deutschland und den führenden Das Wirtschaftswachstum der bedeutensten Volkswirtschaften, das sich an der Veränderung des Bruttoinlandsproduktes (BIP) im Vergleich zum Vorjahr ablesen lässt, hat sich dabei dramatisch verringert. Erst 2002 wird sich laut aktueller IWF-Studie die weltweite Wirtschaftslage wieder erholen. Wie nachfolgende Grafik zeigt, fällt dabei die Konjunkturdelle in Italien, Frankreich und Großbritannien geringer aus als in Deutschland und in den Vereinigten Staaten:
Abb. 1: „Die Veränderung des BIP im Vergleich zum Vorjahr“ 3
Wie eben erwähnt, lässt sich also an der prozentualen Veränderung des Bruttoinlandsproduktes im Verhältnis zum Vorjahr das Wirtschaftswachstum eines Landes ablesen.
Der Wert des Bruttoinlandsproduktes ist somit eine wichtige Kenngröße, die in Deutschland mit Hilfe der sogenannten Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung durch das Bundesamt für Statistik ermittelt wird.
Das Ergebnis dient als Grundlage weiterer wirtschaftspolitischer Entscheidungen. Innerhalb der EU dienen die Angaben zum Bruttonationaleinkommen (BNE) beispielsweise zur Berechnung der Eigenmittel, also der Mitgliedsbeiträge der einzelnen Staaten an die EU.
In der vorliegenden Studienarbeit soll deshalb die Berechnung des Bruttoinlandsproduktes thematisiert werden. Dazu gliedert sich die Studienarbeit inhaltlich in mehrere Abschnitte. In den ersten Kapiteln sollen zunächst grundlegende volkswirtschaftliche Zusammenhänge und Begriffsdefinitionen behandelt werden, um dann in den weiteren Kapiteln explizit auf die Berechnung und die verschiedenen Ermittlungsarten des Bruttoinlandsproduktes einzugehen. Gegenstand der weiteren Ausführungen werden die Probleme bei der Berechnung des Bruttoinlandsproduktes und die Thematisierung verschiedener Prognosemethoden zur Schätzung des zukünftigen Bruttoinlandsproduktes sein.
2 vgl. Focus, Nr. 41, 2001, Seite: 256
3 eigene Darstellung in Anlehnung an Focus, Nr. 41, 2001, Seite: 256
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Abschließend soll auf das Bruttoinlandsprodukt in der Bundesrepublik Deutschland
eingegangen werden. Dazu sollen aktuelle Zahlen und Entwicklungen in verschiedenen Bereichen des Bruttoinlandsproduktes dargestellt und erörtert werden.
Da zu speziellen Teilbereichen von institutioneller Seite keine bzw. kaum Informationen zu bekommen waren, sollen diese Themenbereiche der Studienarbeit theoretisch erörtert werden.
Noch anzumerken bleibt, dass der verspätete Bezug einiger Informationen dazu führte, dass diese nicht mehr hinreichend be- und verwertet werden konnten und daher auch keine Berücksichtigung in dieser Studienarbeit fanden. Auf diese Informationsquellen soll jedoch im Literaturverzeichnis gesondert hingewiesen werden.
Für die Bereitstellung von Publikationen und Informationsmaterialien sei an dieser Stelle dem Statistischen Bundesamt, dem Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung und dem Betreuer dieser Studienarbeit Herrn Lang herzlichst gedankt.
[Aktueller Nachtrag zum Inhalt des Vorwortes und zur Abbildung 1: „Die Veränderung des BIP
Im Herbstgutachten der sechs führenden Wirtschaftsinstitute vom 27.10.2001 wurde die Prognose für
das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes in der Bundesrepublik Deutschland nochmals nach unten
korrigiert. Danach erwarten die sechs Wirtschaftsinstitute für das Gesamtjahr 2001 lediglich ein
Wirtschaftswachstum von 0,7%.]
Wassertrüdingen, im November 2001
Christian Schreitmüller
4 zum Öffnen und Lesen der Datei muss das Programm „Acrobat-Reader“ auf dem PC installiert sein. Die Software ist lizenzkostenfrei und kann unter http://www.acrobat.com kostenlos heruntergeladen
werden.
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1 Grundlagen der Volkswirtschaftslehre
Im ersten Kapitel dieser Studienarbeit sollen zunächst grundlegende volkswirtschaftliche Sachverhalte dargestellt werden, die zum Verständnis der später beschriebenen Berechnung des Bruttoinlandsproduktes und anderer volkswirtschaftlicher Kenngrößen beitragen sollen.
1.1 Methoden der Analys e des Wirtschaftsprozesses
Die Aufgabe der Volkswirtschaftslehre ist es, den Wirtschaftsprozess einer Volkswirtschaft in seiner Gesamtheit darzustellen und mit Hilfe geeigneter Untersuchungsmethoden zu durchdringen. „Dabei führt man die Analyse zweckmäßigerweise auf zwei Ebenen durch. In einem ersten Schritt erfolgt die Beschreibung des Wirtschaftsprozesses, der dann in einem
darauf aufbauenden zweiten Schritt auf seine Entstehungsgründe hin untersucht wird.“ 5
Nachfolgende Abbildung zeigt die beiden Teilbereiche der Makroökonomie:
Abb.2: „Teilbereiche der Makroökonomie“
Bei der ersten Methode, der Darstellung und Beschreibung des Wirtschaftsgeschehens, (die sogenannte deskriptive Methode) handelt es sich um eine Einteilung der wirtschaftlichen Geschehnisse in gleichartige Kategorien. Für diese Klassifikation ist es zunächst erforderlich, die ökonomischen Größen begrifflich zu bestimmen, also Definitionen zu bilden. Die definierten Variablen lassen sich dann in der Realität ermitteln, d.h. empirisch erfassen. Auch das Bruttoinlandsprodukt, das im Verlauf dieser Studienarbeit noch näher thematisiert werden soll, ist eine definierte volkswirtschaftliche Größe, die in Deutschland vom Statistischen Bundesamt errechnet wird. Im Zuge der Festlegung und Feststellung dieser Größen gilt es zudem, Beziehungen zu identifizieren, die zwischen den unterschiedlichen Variablen bestehen. Dieses Vorgehen mündet in eine Systematisierung des Wirtschaftsprozesses. Dabei bleibt anzumerken, dass dieser erste Teil der Wirtschaftsanalyse rückblickend erfolgt. Für dieses Vorgehen hat sich die Bezeichnung
„Ex-post-Analyse“ durchgesetzt.
Während also im ersten Schritt eine rückblickende Bestandsaufnahme des Wirtschaftsgeschehens erfolgt, versucht man in einem zweiten Schritt den Wirtschaftsprozess mit Hilfe von identifizierten Ursache-Wirkungszusammenhängen zu erklären. „Hier steht also die Frage im Mittelpunkt, weshalb sich die wirtschaftlichen Größen in ganz bestimmter Höhe einstellen bzw. weshalb bestimmte Veränderungen zustande
kommen.“ 6
5 Mussel, Gerhard „Einführung in die Makroökonomik“, Seite: 4
6 Mussel, Gerhard „Einführung in die Makroökonomik“, Seite: 4
Quote paper:
Christian Schreitmüller, 2002, Die Berechnung von Bruttoinlandsprodukt (BIP) und Bruttonationaleinkommen (BNE), Munich, GRIN Publishing GmbH
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