Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis III
1 Einführung. 1
2 Intermediation 2
3 Arten der Intermediation im E-Commerce 3
3.1 Disintermediation 4
3.2 Transintermediation. 5
3.3 Reintermediation 5
4 Neue Handelsintermediäre im E-Commerce 7
4.1 Shopping Malls 7
4.2 Virtual Reseller. 7
4.3 Online-Auktionen. 8
4.4 Internet Service Provider. 9
5 Software Agenten als Intermediäre 9
5.1 Web-Suchagenten. 10
5.2 Informations-Filter-Agenten. 11
5.3 kollaborative Agenten 11
5.4 Benachrichtigungs-Agenten 11
5.5 E-Commerce-Agenten. 12
6 Schlussbetrachtung 15
Literaturverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Die drei Formen der Intermediation............................................................3
Quelle: in Ahnlehnung an Schneider D.; Gerbert P. (1999) S. 74
Abb. 2: Disintermediation........................................................................................4
Quelle: Stauß, R. E.; Schoder, D. (1999), S. 67
Abb. 3: Transintermediation ....................................................................................5
Quelle: in Ahnlehnung an Stauß, R. E.; Schoder, D. (1999), S. 67
Abb. 4: Reintermediation.........................................................................................6
Quelle: in Ahnlehnung an Stauß, R.E.; Schoder, D. (1999), S. 67
Abb. 5: Internetagenten..........................................................................................10
Abb. 6: Automatisierung der Interaktionsprozesse................................................12
Quelle: Clement, M. und Runte, M. (1999)
Abb. 7: Werbung von Dell und HP........................................................................14
Quelle: http://www.google.de/search?hl=de&ie=UTF-8&q=notebook&meta=,
abgerufen am 10.09.2004
1 Einführung
Händler oder auch Vermittler betreiben kein produzierendes Gewerbe. Vielmehr verkaufen sie die Güter, die von produzierenden Unternehmen hergestellt worden sind, wobei sie auf ihren Einkaufspreis ihre eigene Marge aufschlagen und somit die Güter künstlich verteuern. 1
Die immer weiter fortschreitende Entwicklung des Internet beinhaltet auch eine Veränderung der ökonomischen Märkte. Im E-Business können Geschäfte direkt zwischen Anbieter und Nachfrager abgewickelt werden.
„Das Internet stellt die Rolle der heutigen Zwischenhändler grundsätzlich in Frage.“ 2 So hat das Medium Internet, mit all seinen technologischen Erneuerungen, potentielle Auswirkungen auf einzelne Stufen der traditionellen Wertschöpfungskette. 3
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der neuen Situation, mit der sich die Intermediäre konfrontiert sehen. Sie müssen sich entweder an die neuen Gegebenheiten anpassen oder in ganz neuer Form auftreten. Es wird ein Überblick über Arten, sowie die neuen Formen und Trends von Intermediären durch das Internet zu geben, wird zunächst eine Definition des Begriffs Intermediation mit seinen drei Arten im E-Commerce gegeben. Hieran anschließend soll näher auf den dritten Teilbereich, der Reintermediation, eingegangen werden. Hier sollen die neuen Formen und Trends von Intermediären an Hand von Beispielen erläutert werden.
1 Vgl. Böhler, H. (2002): Marketing-Management und Unternehmensführung, S. 548
2 Schneider D.; Gerbert, P.(1999): E-Shopping, S. 48
3 Albers, S.; Peters, K. (1997): Die Wertschöpfungskette des Handels im Zeitalter des
Electronic Commerce, S. 79
1
2 Intermediation
„Unter einem Intermediär wird primär ein Marktteilnehmer verstanden, welcher Anbieter und Nachfrager zusammenbringt, indem er die divergierenden Präferenzen aufeinander abstimmt.“ 4
Intermediäre haben somit die Funktion der Vermittlung zwischen verschiedenen Stufen der Handelskette. Die wichtigste Funktion ist es, Waren oder Dienstleistungen zwischen Anbietern und Nachfragern zu vermitteln. Auch der Transport, die Suche und die Bereitstellung von Informationen sind Aufgaben, die vom Intermediär übernommen werden. Während die Anbieter und Zwischenhändler im traditionellen Handel von einer mangelnden Markttransparenz auf der Nachfrageseite profitierten, bieten die elektronischen Märkte eine weitaus größere Transparenz. Es kommt zu einem deutlich zunehmenden Informationsfluss, von dem der Konsument profitiert. Dies beinhaltet auch eine Verringerung der Transaktionskosten. In Folge dessen ist ein deutlicher Gewinn der Konsumentenrente zu verzeichnen, was im Gegenzug einen Verlust bei der Produzentenrente beinhaltet. Somit sind die ökonomischen Auswirkungen neuer Intermediäre gravierend. 5 Mit dem Ausbau und der fortschreitenden Entwicklung des Internet entstehen immer neue Vertriebswege. „Obwohl private Nutzer den „Take-Off“ des Internet herbeigeführt haben, befindet sich die Nutzung des Internet für kommerzielle Transaktionen durch Privathaushalte noch in einem Frühstadium. Das Wachstum ist langsam aber kontinuierlich.“ 6 Die Internet-Nutzung nimmt in Deutschland einer Studie zufolge weiter zu. Mittlerweile nutzen 55,3 Prozent der Bevölkerung ab dem 14. Lebensjahr, das entspricht in etwa einer Zahl von 35,7 Millionen Anwender, das Internet. Somit hat sich die Zahl der Online-User seit dem Jahr 2000 verdoppelt. 7
4 Vgl. Lindemann, M. A. (2000): Struktur und Effizienz elektronischer Märkte, S. 54
5 Vgl. Zerdick A. et al. (2001): Die Internet-Ökonomie, S. 231
6 Zerdick A. et al. (2001): Die Internet-Ökonomie, S. 232
7 Vgl. o.V.: Immer mehr Surfer, in der NWZ vom 07.09.2004, S. 10
2
Diese User sind potentielle Kunden. „Sie werden, wenn sie eine schnelle und unkomplizierte Bestellmöglichkeit vorfinden, die Zeit zum Aufsuchen eines Ladens sparen möchten, die Waren zu einem Zeitpunkt kaufen wollen, zudem die Läden nicht geöffnet haben, und vor allem, wenn Ihnen eine größere Auswahl und bessere Informationen geboten werden, das Angebot im Internet zu kaufen nutzen“. 8 Diesen Trend hat auch die Wirtschaft erkannt. Der Handel muss, wenn er wettbewerbsfähig bleiben will, diesen Trend mitgehen und sich zusätzlich online etablieren. So entstehen immer neue Formen von Intermediären. Sie verkürzen Such-und Vergleichszeiten für Produkte und filtern die unüberschaubare Menge an Angeboten nach persönlichen Kriterien. Im Folgenden sollen drei Arten der Intermediation unterschieden werden.
3 Arten der Intermediation im E-Commerce
Durch den Electronic Commerce entsteht für den Handel eine neue Situation. Es sind drei verschiedene Formen von Veränderungen gegenüber dem traditionellen Handel denkbar. 9 In Abbildung 1 wird ein Überblick über diese drei Arten gegeben.
Abb. 1: Die drei Formen der Intermediation
Im nachfolgenden Kapitel sollen diese drei Arten der Intermediation genauer erklärt bzw. definiert werden.
8 Albers, S. (1999): Was verkauft sich im Internet?, S.24
9 Vgl. Zerdick A. et al. (2001): Die Internet-Ökonomie, S.230
3
Arbeit zitieren:
Tim Wenzel, 2005, Intermediation - Arten und neue Trends, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
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