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Finanzierung von Unternehmensakquisitionen im Internationalen Konzern

Title: Finanzierung von Unternehmensakquisitionen im Internationalen Konzern

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 26 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Jonas Eckhardt (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Unternehmen sind keine statischen Gebilde. Internationalisierung und Globalisierung zwingen sie zur permanenten Überprüfung einmal getroffener strategischer Entscheidungen. Ziel muss es dabei sein sich im strategischen Dreieck (Unternehmen – Markt/ Kunden – Wettbewerb/ Konkurrenten) effizient zu positionieren, Wettbewerbsvorteile zu schaffen und so globale, aber auch lokale Marktchancen uneingeschränkt zu nutzen. Folge ist eine ständige Bewegung in der internationalen Unternehmenslandschaft. Es kommt zu Abspaltungen, Ausgliederungen, Verkäufen, Ergänzungen im Kerngeschäft, strategischen Allianzen und anderen unternehmerischen Partnerschaften im In- und Ausland, sowie damit verbunden einer zunehmenden Konzernierung. Durch grenzüberschreitende Diversifikation soll dabei ein global agierendes Netzwerk institutionalisiert werden, das globale Transaktionskostenvorteile nutzen kann und das als multinationale Unternehmung auf die Herausforderungen der Globalisierung, economic of scale, scope and speed zu erzielen, reagieren kann indem es ggf. die Internationalisierungsstrategie überarbeitet bzw. neu definiert.

Als „pro-aktives“ Gestaltungsinstrument zur effizienten Portfoliogestaltung bietet sich hierfür vor allem die Akquisition an. Sie ermöglicht die sofortige Nutzbarkeit vorhandener Märkte, Kapazitäten, Infrastruktur und Know-how. Einen erheblichen Einfluss auf den Gestaltungs-, Umsetzungs- und Integrationsprozess der Akquisition übt dabei deren Finanzierung aus. Dies gilt umso mehr, als eine zu riskante bzw. nicht integrativ in der Bilanz- und Finanzplanung durchgerechnete Finanzierung, nicht nur die Existenz des übernommenen sondern auch des übernehmenden Unternehmens gefährden kann. Eine von Anfang an solide geplante und durchgeführte Finanzierung stellt eine der wesentlichen Grundlagen des nachhaltigen Akquisitionserfolges dar. In der Abhandlung gilt es deshalb die Finanzierungsmöglichkeiten und deren Auswirkungen in einer internationalen Konzernunternehmung darzustellen, jedoch nicht ohne den Hinweis, dass jeder Akquisitionsfall ein Einzelfall ist, der nicht über ein Rezeptbuch erschlossen werden kann.

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Inhaltsverzeichnis

A. Vorüberlegungen

B. Zum Begriff der Unternehmensakquisition

C. Bestimmungsgrößen des Akquisitionserfolgs

D. Arten von Unternehmensakquisitionen

I. Der Share Deal

II. Der Asset Deal

E. Unternehmensakquisitionen und deren Finanzierungsproblematik

F. Finanzierungsmöglichkeiten und –risiken im internationalen Konzern

I. Akquisitionsfinanzierung durch Konzerninnenfinanzierung

II. Akquisitionsfinanzierung durch Konzernaußenfinanzierung

a. Beteiligungsfinanzierung

b. Fremdfinanzierung

c. Mischformen von Beteiligungs- und Fremdfinanzierung

III. Akquisitionsfinanzierung durch konzerninterne Außenfinanzierung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die komplexen Fragestellungen und Strategien der Finanzierung von Unternehmensakquisitionen innerhalb internationaler Konzernstrukturen. Ziel ist es, die ökonomischen, rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen zu beleuchten, die für eine nachhaltige und wertsteigernde Finanzierung von Unternehmenskäufen entscheidend sind, unter besonderer Berücksichtigung der spezifischen Finanzierungsmöglichkeiten in Konzernverbünden.

  • Grundlagen und Definitionen von Unternehmensakquisitionen
  • Analyse der Bestimmungsgrößen für den Erfolg von Akquisitionen
  • Vergleich der strukturellen Unterschiede zwischen Share Deal und Asset Deal
  • Untersuchung von Konzernfinanzierungsstrategien und deren Risiken
  • Differenzierung zwischen Innen- und Außenfinanzierung im internationalen Kontext

Auszug aus dem Buch

C. Bestimmungsgrößen des Akquisitionserfolges

Unternehmensakquisitionen sind Teil einer an den obersten Unternehmenszielen ausgerichteten Wachstumsstrategie des Unternehmens. Entscheidungsmaßstab für ihre Durchführung muss daher ihr Beitrag zur langfristigen Gewinn- bzw. Unternehmenswertmaximierung sein.

Die isolierte Betrachtung einer Akquisition im Kapitalwertmodell zeigt, dass deren Vorteilhaftigkeit vom geleisteten Kaufpreis, dem Kalkulationszinsfuss, sowie den ex ante nur schätzbaren unsicheren Einzahlungsüberschüssen determiniert wird. Eine derartige Betrachtung - ohne Berücksichtung von Wechselwirkungen - ist jedoch falsch. Es muss vielmehr auf Basis einer umfassenden, „integrativen“ und die Wachstumsstrategie berücksichtigenden Erfassung der Investitionsoption Akquisition eine Beurteilung erfolgen. Der Barwert der zukünftigen Zahlungsströme nach der Akquisition sollte größer sein als die Summe der Net Cash Flows bei Alleingang der Unternehmen, um einen tatsächlichen Mehrwert i.s.d. neoklassischen Investitionstheorie zu schaffen, den die Shareholder nicht durch eigene Portfoliodiversifikation erreichen können.

Da die Gesamt-Leistungsfähigkeit nach dem Zusammenschluss regelmäßig größer ist als die Summe der Einzelteile, kann ein solcher über den eigentlichen Ertragswert der Zusammenschlusskandidaten hinausgehender Mehrwert auch tatsächlich geschaffen werden. Ansoff bezeichnet dies plakativ als „2 + 2 = 5“ Effekt (positiver Synergieeffekt).

Zusammenfassung der Kapitel

A. Vorüberlegungen: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit ständiger strategischer Anpassungen von Unternehmen in einem globalen Umfeld und ordnet die Akquisition als pro-aktives Instrument der Portfoliogestaltung ein.

B. Zum Begriff der Unternehmensakquisition: Dieser Abschnitt erörtert die definitorischen Schwierigkeiten bei Unternehmensakquisitionen im deutschen Recht und grenzt diese von rechtlichen Fusionen ab.

C. Bestimmungsgrößen des Akquisitionserfolgs: Das Kapitel erläutert, warum der Erfolg einer Akquisition nicht nur am Kaufpreis, sondern an der integrativen Wertsteigerung und der Realisierung von Synergieeffekten gemessen werden muss.

D. Arten von Unternehmensakquisitionen: Hier werden die wesentlichen Unterschiede zwischen Share Deal und Asset Deal hinsichtlich zivilrechtlicher und steuerlicher Folgen dargestellt.

E. Unternehmensakquisitionen und deren Finanzierungsproblematik: Es wird analysiert, dass Finanzierung projektbezogen erfolgen muss, um eine optimale Kapitalstruktur und finanzielle Stabilität zu gewährleisten.

F. Finanzierungsmöglichkeiten und –risiken im internationalen Konzern: Dieses Kapitel untersucht die spezifischen Vor- und Nachteile von Konzernfinanzierungen, einschließlich interner und externer Quellen sowie der damit verbundenen Risiken wie der strukturellen Nachrangigkeit.

Schlüsselwörter

Unternehmensakquisition, Konzernfinanzierung, Share Deal, Asset Deal, Synergieeffekt, Innenfinanzierung, Außenfinanzierung, Beteiligungsfinanzierung, Fremdfinanzierung, Kapitalstruktur, Leverage-Effekt, internationales Management, Unternehmenswert, Konzernrisiko, Finanzmarkt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den Strategien und Rahmenbedingungen für die Finanzierung von Unternehmenszukäufen in einem internationalen Konzernumfeld.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Konzernfinanzierung, rechtliche Aspekte bei Unternehmenskäufen (Share/Asset Deal) sowie die Finanzierungsmethodik in multinationalen Strukturen.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie Finanzierungsentscheidungen unter Berücksichtigung von Risiken und Renditechancen im internationalen Kontext optimal gestaltet werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine betriebswirtschaftliche Literaturanalyse, die auf Basis einschlägiger Fachpublikationen und rechtlicher Grundlagen eine theoretische Herleitung der Finanzierungsmöglichkeiten vornimmt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Formen der Akquisitionsfinanzierung, unterscheidet zwischen Innen- und Außenfinanzierung und bewertet Konzernrisiken bei verschiedenen Finanzierungsmodellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Konzernfinanzierung, Akquisitionserfolg, Share/Asset Deal sowie diverse Finanzierungsinstrumente wie Fremd- und Beteiligungsfinanzierung.

Was ist das Besondere an einer konzerninternen Außenfinanzierung?

Sie erlaubt die Nutzung spezifischer Konzernvorteile wie Kapitalkostenminimierung und zentrale Finanzierungsgesellschaften, birgt jedoch das Risiko einer sogenannten „Konzernblindheit“.

Welche Rolle spielt der Leverage-Effekt bei Akquisitionen?

Der Leverage-Effekt kann bei einem Einsatz von Fremdkapital die Eigenkapitalrentabilität steigern, sofern die Akquisitionsrendite über dem Fremdkapitalzinssatz liegt, führt bei Fehlkalkulationen jedoch zu negativen Ergebnissen.

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Details

Title
Finanzierung von Unternehmensakquisitionen im Internationalen Konzern
College
LMU Munich  (Ludwig-Maximilians-Universität, München)
Course
Seminar in Allgemeiner Betriebswirtschaftslehre "Konzernfinanzierung"
Grade
1,3
Author
Jonas Eckhardt (Author)
Publication Year
2006
Pages
26
Catalog Number
V58140
ISBN (eBook)
9783638524162
ISBN (Book)
9783638665803
Language
German
Tags
Finanzierung Unternehmensakquisitionen Internationalen Konzern Seminar Allgemeiner Betriebswirtschaftslehre Konzernfinanzierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jonas Eckhardt (Author), 2006, Finanzierung von Unternehmensakquisitionen im Internationalen Konzern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/58140
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