Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis III
Tabellenverzeichnis III III
Abkürzungsverzeichnis III
Symbolverzeichnis III
1 Einleitung 1
2 Basisstrategien mit Optionen 2
2.1 Kaufoptionen 2
2.2 Verkaufsoptionen 3
3 Kombinationsstrategien mit Optionen 4
3.1 Straddles 4
3.2 Strangles 5
3.3 Spreads 7
3.3.1 Bull Spreads 7
3.3.2 Bear Spreads 8
3.3.3 Butterfly Spreads 9
3.3.4 Box Spreads 10
3.4 Gegenüberstellung von Optionsstrategien 11
4 Fazit 12
Literaturverzeichnis VII
III
Abbildungsverzeichnis
1 Kurs/Gewinn-Diagramm von Long Call und Short Call........................................2
2 Kurs/Gewinn-Diagramm von Long Put und Short Put ..........................................3
3 Kurs/Gewinn-Diagramm eines Long Straddles......................................................4
4 Kurs/Gewinn-Diagramm eines Long Strangles......................................................5
5 Kurs/Gewinn-Diagramm eines Bull Spreads auf Basis von Calls .........................7
6 Kurs/Gewinn-Diagramm eines Bear Spreads auf Basis von Calls.........................8
7 Kurs/Gewinn-Diagramm eines Butterfly Spreads auf Basis von Calls ..................9
Tabellenverzeichnis
1 Gegenüberstellung von Handelsstrategien ...........................................................11
Abkürzungsverzeichnis
Im Folgenden bedeutet
Abb. Abbildung d.h. das heißt et al. et alii f. folgende S. Seite Tab. Tabelle vgl. vergleiche z.B. zum Beispiel
Symbolverzeichnis
Im Folgenden bedeutet
A Ausübungspreis P Optionsprämie
1
1 Einleitung
Als Option ist das Recht, aber nicht die Verpflichtung zu verstehen, einen zugrunde liegenden Basiswert zu einem bestimmten Preis (Ausübungspreis) innerhalb einer bestimmten Frist (Amerikanische Option) oder an einem bestimmten Tag (Europäische Option) zu kaufen (Call-Option) oder zu verkaufen (Put-Option). Hierbei zahlt der Käufer der Option dem Verkäufer (Stillhalter) eine Optionsprämie, der im Gegenzug eine Liefer- bzw. Abnahmeverpflichtung des Basiswertes zu den geltenden Konditionen eingeht. 1 Die zentralen Motive des Optionshandels stellen die Absicherung bestehender Portfolios gegen Kursrisiken (Hedging) und die Gewinnerzielung anhand risikoloser Transaktionen äquivalenter Positionen (Arbitrage) oder risikobehafteter Transaktionen in Form von Spekulation über die Entwicklung des Basiswertes (Trading) dar. Während Anleger, die Hedging oder Arbitrage betreiben, Risiken meiden, geht der Spekulant das Risiko einer Fehlprognose des zukünftigen Umwelt-zustandes ein, weshalb sein Gewinnpotential in der Regel am größten ist. 2 Als bedeutende und weit verbreitete Komponente der modernen Finanzwelt ermöglichen Optionen Handelsstrategien, die differenzierte Erwartungen bezüglich der Kursentwicklung abdecken können und den Anleger im Vergleich zu einer Direktinvestition in z.B. Wertpapiere oder Währungen mit einer hohen Flexibilität ausstatten. Ausgehend von einer individuellen Kurs- oder Volatilitätsprognose des Anlegers lassen sich demnach Strategien mit fixierten Auszahlungsfunktionen konstruieren, die bei Eintritt des erwarteten Szenarios unabhängig davon Gewinne versprechen, ob die Prognose steigende, fallende oder stagnierende Kursentwicklungen beinhaltet. 3 Ziel dieser Arbeit ist es daher, Handelsstrategien mit Aktienoptionen sowie die damit verbundenen Kurserwartungen, Gewinn- und Verlustpotentiale zu präsentieren und Überscheidungen mit Absicherungs- und Arbitragestrategien anzudeuten. Hierfür werden nach der Darstellung der Basisstrategien (Kapitel 2) im Hauptteil dieser Arbeit ausgewählte kombinierte Optionsstrategien beschrieben (Kapitel 3), bevor Kapitel 4 mit einem Fazit schließt. Aus Vereinfachungsgründen bleiben im Folgenden Transaktionskosten unberücksichtigt. Außerdem werden die vorgestellten Strategien ausschließlich am Verfallstag der Optionen betrachtet, so dass eine Differenzierung amerikanischer und europäischer Optionen und die Betrachtung des Zeitwertes entfallen kann und nur der Kurs des Basiswertes den Optionspreis erklärt.
1 Vgl. Briys et al. [1998], S.15-17.
2 Vgl. Müller-Möhl [1989], S.115f.
3 Vgl. Beer/Goy [1996], S.17.
2
2 Basisstrategien mit Optionen
2.1 Kaufoptionen
Gegen Zahlung der Optionsprämie (P) erwirbt der Käufer einer Kaufoption (Long Call) das Recht, den Basiswert am Verfallstag der Option zum festgelegten Ausübungspreis (A) vom Stillhalter beziehen zu können. Der Käufer wird dieses Recht ausüben, wenn der Kurs des Basiswertes am Verfallstag über dem Ausübungspreis liegt, um die Aktien zum Ausübungspreis zu beziehen und zum höheren Börsenkurs zu verkaufen, so dass er den um die Optionsprämie reduzierten Gewinn aus der Differenz von Börsenkurs und Ausübungspreis vereinnahmen kann. Dem theoretisch unbegrenzten Gewinnpotential des Long Calls steht ein auf die Prämie begrenzter Maximalverlust gegenüber, der bei Aktienkursen unterhalb des Ausübungspreises realisiert wird (vgl. Abb.1), wenn der Call nicht ausgeübt wird und wertlos verfällt. Folglich ist ein Long Call eine auf steigende Kurse spekulierende Strategie. 4 Der Verkäufer des Calls (Short Call) geht gegen den Erhalt der Optionsprämie die Verpflichtung ein, die Aktien zum Ausübungspreis am Verfallstag zu liefern, falls der Optionsinhaber die Kaufoption ausübt. Insofern ist ein Short Call eine geeignete Strategie für stagnierende oder leicht fallende Kursszenarien, in denen die Optionsprämie vereinnahmt und der Call nicht ausgeübt wird. Stehen die Aktien nicht im Besitz des Stillhalters, riskiert dieser bei auf die Prämie begrenztem Gewinnpotential einen unbegrenzten Verlust, wenn der Kurs des Basiswerts steigt und der Basiswert zur Erfüllung der Lieferpflicht zum höheren Börsenkurs gekauft werden muss (vgl. Abb.1). Eine populäre Strategie ist deshalb ein durch den Basiswert gedeckter Short Call (Covered Call Writing), der im Fall sinkender oder stagnierender Kurse die Rendite eines Portfolios durch die Prämieneinnahme im Vergleich zur alleinigen Aktieninvestition steigert und bei steigenden Kursen lediglich das Gewinnpotential der Aktienposition auf den Ausübungspreis als maximalen Verkaufskurs begrenzt. 5
Abb.1: Kurs/Gewinn-Diagramm von Long Call und Short Call
Quelle: Kolb [2003], S.342
4 Vgl. Hull [2003], S.6f.
5 Vgl. Bookstaber [1981], S.6f. sowie Kolb [2003], S.343, 370f.
Arbeit zitieren:
Michael Czirr, 2005, Strategien mit Optionen, München, GRIN Verlag GmbH
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