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1.) Einleitung 2.) Der Bildungsbegriff bei Klafki 2.1.) Bildung und Gesellschaft 2.2.) Die drei Grundfähigkeiten von Bildung 2.3.) Der Begriff „Allgemeinbildung“ und seine Bedeutungsmomente 2.4.) Epochaltypische Schlüsselprobleme
3.) Pädagogische Konsequenzen aus Klafki´s Bildungsbegriff
3.1.) Folgerungen aus der Bestimmung „Bildung für alle“ 3.2.) Epochalunterricht - eine zukunftsweisende Unterrichtsform 3.3.) Lehrplanelemente und Schwerpunktbildung 3.4.) Ein neuer Leistungsbegriff
4.) Ausblick und aktueller Bezug
5.) Literatur
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1.) Einleitung:
In den letzten Jahrzehnten stand und steht der klassische Bildungsbegriff in der Diskussion. Es wird auf der einen Seite bezweifelt, ob er noch oder wieder als zentrale Ziel- und Orientierungskategorie pädagogischer Bemühungen verwendet werden könne. Außerdem wird seine Distanz zur Praxis bemängelt und das er historisch überholt sei. Auf der anderen Seite sagt Klafki auch, dass man auf einen Bildungsbegriff aus zwei Gründen nicht verzichten kann:
• Der Bildungsbegriff stellt ein Dach für zahllose Einzelaktivitäten im pädagogischen Bereich dar. Dies soll verhindern das einzelne pädagogische Bemühungen um die nachwachsende Generation, aber auch einer Erwachsenenbildung, nicht gegeneinander sondern miteinander arbeiten;
• Die Notwendigkeit einer übergreifenden pädagogischen Zielkategorie. In den folgenden Punkten skizziert Klafki sein Allgemeinbildungskonzept und zieht eine Konsequenzen für die Bildungspraxis, ins Besondere im Bereich Kinder und Jugendliche.
2.) Der Bildungsgebgriff bei Klafki:
2.1.) Bildung und Gesellschaft:
Bildungsfragen sind Gesellschaftsfragen - so kann man thesenartig einen der Grundgedanken der hier vertretenen Position formulieren. Es ist aber sehr mehrdeutig und kann auf der einen Seite so ausgelegt werden, dass pädagogische Theorie und pädagogische Praxis als Funktion der gesellschaftlichen Entwicklung betrachtet werden. Er steht also im engen Zusammenhang mit der Entwicklung der Gesellschaft. Klafki´s Sichtweise ist aber eine andere.
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Er ist nicht der Meinung, dass Theorie und Praxis der Pädagogik nicht als bloß abhängige Variable der Gesellschaft gedeutet werden kann. Er meint vielmehr, dass Gesellschaft immer von Menschen gemacht, verändert und mitgestaltet wird. Dies ist eine moderne Tendenz in unserer Gesellschaft, die besagt, dass der einzelne, denkfähige, mitbestimmungs- und handlungsfähige Mensch in der Kooperation mit anderen, die gleiche oder verwandte Interessen und Zielvorstellungen haben oder entwickeln können, diese praktisch zu verwirklichen. Dieser enge Zusammenhang zwischen der pädagogischen Praxis und einer aktiven Demokratie haben wir der europäischen Aufklärung des 18. Jahrhunderts zu verdanken.
Man kann also sagen, dass der Bildungstheorie und Praxis die Möglichkeit zugesprochen wird, die Entwicklung der Gesellschaft und der Demokratie, aber auch die jedes einzelnen Bürgers, zu beeinflussen. Sie muss aber auch kritisch Einfluss auf Tendenzen in unserer Gesellschaft nehmen und übernimmt somit vielleicht auch eine übergeordnete Schutzfunktion der Demokratie.
2.2.) Die drei Grundfähigkeiten von Bildung
Diese drei selbsttätig erarbeiteten Grundfähigkeiten, die wiederum in einem engen Zusammenhang zueinander stehen, lauten wie folgt:
• Die Fähigkeit zur Selbstbestimmung jedes einzelnen über seine individuelle Lebensbeziehung;
• Die Mitbestimmungsfähigkeit zur Entwicklung und Steuerung unserer Gesellschaft;
• Die Solidaritätsfähigkeit, die darauf hindeutet, dass man seine Selbstbestimmungs-und Mitbestimmungsfähigkeit einsetzt um sie anderen, Unterprivilegiert, sozial Schwachen und politisch Unterdrückten, zu Gute kommen lässt. 2.3.) Der Begriff „Allgemeinbildung“ und seine Bedeutungsmomente Seit einigen Jahren ist der Begriff „Allgemeinbildung“ wieder Gegenstand der Diskussion, sowohl in der Erziehungswissenschaft, als auch bei einer bildungspolitisch interessierten Öffentlichkeit. Dies wird in neuerer Zeit sicherlich noch durch das schlechte Abschneiden deutscher Schüler in einer internationale Bildungsstudie verstärkt. Es gibt dort grob gesagt
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Arbeit zitieren:
Torsten vom Stein, 2002, Revision des Bildungsbegriffes bei Klafki und seine pädagogischen Konsequenzen, München, GRIN Verlag GmbH
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