I
Inhaltsverzeichnis
Seite
Inhaltsverzeichnis. I
Abk ürzungsverzeichnis. II
Abbildungsverzeichnis. III
1 Einleitung. 1
1.1 Einführung in das Thema 1
1. 2 Definition und Abgrenzung relevanter Begriffe. 2
1. 3 Erläuterungen zu Ziel und Gang der Untersuchung. 2
2 Grundlagen. 3
2.1 Gegenstand und theoretische Einordnung der Principal-Agent-Theorie 3
2.2 Informationsasymmetrien und deren Folgen 5
2.3 Agency Kosten 6
2.5 Lösungsansätze für Principal-Agent-Probleme 8
3 Kundenbeziehungen und die Principal-Agent-Theorie 10
3.1 Beschreibung von Kundenbeziehungen. 10
3.1.1 Prämissen. 10
3.1.2 Merkmale 11
3.1.3 Informationsasymmetrien und Probleme 13
3.1.4 Lösungsansätze. 14
3.2 Erklärungsbeitrag der Principal-Agent-Theorie für Kundenbeziehungen. 15
3.3 Steuerung von Kundenbeziehungen 18
4 Zusammenfassung 20
Literaturverzeichnis 21
II
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung Aufl. Auflage BFuP Betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis bspw. beispielsweise bzw. beziehungsweise et al. und andere Heftnr. Heft-Nummer Hrsg. Herausgeber Jg. Jahrgang MOTIVIDI Motivationseffizienz in wissensintensiven h Dienstleistungsnetzwerken No. Number Nr. Nummer S. Seite SCHUFA Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung u.a. unter anderem v. vom vgl. Vergleiche Vol. Volume WISU Wirtschaftswissenschaftliches Studium z.B. zum Beispiel ZfB Zeitschrift für Betriebswirtschaft ZfBF Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung
III
Abbildungsverzeichnis
Seite
Abb.1: Partialansätze der Neuen Institutionenökonomik………………………….4
Aussagewert der Principal-Agent-Theorie für die Beschreibung,
Erklärung und Steuerung von Kundenbeziehungen Seite 1
Seite 1
1 Einleitung
1.1 Einführung in das Thema
Die transaktionsorientierte Marketingtheorie bestimmte mehr als 40 Jahre lang das Denken und Handeln von Marketingwissenschaftlern und Marketingpraktikern. Das Konzept des Marketingmix und der vier Instrumentalbereiche Produktpolitik, Preispolitik, Distributionspolitik und Kommunikationspolitik beherrscht seit den 60er Jahren die Lehrbücher des Marketings. Die Kundenakquisition als Kernaufgabe im Marketing stand im Mittelpunkt der meisten Bemühungen. Bereits in den frühen 80ern ergab sich jedoch aufgrund der Veränderung des Kundenverhaltens die Notwendigkeit, sich aus Unternehmenssicht auf bestehende Kundenbeziehungen zu konzentrieren, und den Fokus auf ein
beziehungsorientiertes Marketing zu legen. 1 Auch im Rahmen der ökonomischen Betrachtung des Marketings, die lange Zeit vom neoklassischen Denken geprägt wurde, erfolgte in den letzten Jahrzehnten ein Paradigmenwechsel. 2 Die klassische mikroökonomische Theorie, die einen vollkommenen Markt unterstellt, konnte hinsichtlich ihres Erklärungswertes für die Analyse betriebswirtschaftlicher Fragestellungen nur einen geringen Beitrag leisten. Vor allem die Vernachlässigung realistischer, handlungsbestimmender Aspekte wie des Phänomens der unvollständigen Informationen, der Unsicherheit sowie gewisser verhaltensrelevanter Determinanten und der Existenz von Transaktionskosten führten zu Erklärungsdefiziten. 3 Die Unzulänglichkeit des neoklassischen Ansatzes auch bezüglich der Annahme, isolierte Einzeltransaktionen seien alleinige Institutionen zur Lösung der Allokationsprobleme, machte eine geeignete Modifikation der Modelle für die Analyse realistischer Abläufe auf industriellen Märkten notwendig. 4 Daher wurde im Rahmen der Neuen Institutionenökonomik, eine realitätsnähere Beschreibung für den Ablauf von Transaktionen angestrebt.
1 Vgl. BRUHN, M. (2001), S. 2-9.
2 Vgl. BAUER, H.H./BAYÓN, T. (1995), S. 80.
3 Vgl. RICHTER, R. (1996), S. 10 ff.
4 Vgl. AUFDERHEIDE, D./BACKHAUS, K. (1995), S. 51.
Aussagewert der Principal-Agent-Theorie für die Beschreibung,
Erklärung und Steuerung von Kundenbeziehungen Seite 2
Dabei wird untersucht, welche alternativen Institutionen bei der Koordination von Austauschprozessen am effizientesten sind.
1. 2 Definition und Abgrenzung relevanter Begriffe
Die Principal-Agent-Theorie als Teilgebiet der Neuen Institutionenökonomik beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen einem Auftraggeber (Principal) und einem Auftragnehmer (Agent), die dadurch gekennzeichnet ist, dass seitens des Principals ein Informationsdefizit gegenüber dem Agent besteht, welches unter der Annahme opportunistischen Verhaltens zu Unsicherheiten führen kann. 5 Die daraus resultierenden Schwierigkeiten sowie deren Lösung stehen dabei im Mittelpunkt der Betrachtung.
Kundenbeziehungen können als eine spezielle Form der Geschäftsbeziehung angesehen werden und sind Folge von nicht zufälligen Markttransaktionen zwischen Anbieter und Nachfrager einer Leistung. 6 Eine Geschäftsbeziehung ist als ein von ökonomischen Zielen geleiteter Interaktionsprozess mit personalen Kontakten, langfristigen Geschäftsperspektiven und einer damit verbunden investiven Komponente gekennzeichnet. 7
1. 3 Erläuterungen zu Ziel und Gang der Untersuchung.
Ziel dieser Arbeit ist es, zu analysieren, ob und inwiefern die Principal-Agent-Theorie einen Beitrag zur Beschreibung, Erklärung und Steuerung von Kundenbeziehungen liefern kann. Dabei erfolgt zunächst eine theoretische Einordnung der Principal-Agent-Theorie sowie die Erläuterung der Merkmale und Prämissen des zugrunde liegenden Konzeptes. Anschließend werden die Folgen der Informationsasymmetrien im Rahmen der Principal-Agent-Theorie und daraus
5 Vgl. JOST, P.-J. (2001), S. 21.
6 Vgl. PLINKE, W./SÖLLNER, A. (2003), S. 67.
7 Vgl. DILLER, H. (1994), S. 1.
Aussagewert der Principal-Agent-Theorie für die Beschreibung,
Erklärung und Steuerung von Kundenbeziehungen Seite 3
resultierende Kosten dargestellt. Nachfolgend werden verschiedene
Lösungsansätze zur Behebung dieser Problematiken aufgezeigt. Im nächsten Schritt wird die Möglichkeit der Beschreibung einer Kundenbeziehung anhand der vorher beschriebenen Prämissen, Merkmale, Informationsasymmetrien und Probleme sowie der Lösungsansätze der Principal-Agent-Theorie diskutiert. Anschließend folgt eine Analyse des Erklärungsbeitrages der Principal-Agent-Theorie für Kundenbeziehungen und eine Betrachtung, ob und inwiefern eine Kundenbeziehung anhand der ökonomischen Merkmale gesteuert werden kann.
2 Grundlagen
2.1 Gegenstand und theoretische Einordnung der Principal-Agent-Theorie
Die Principal-Agent-Theorie gehört zu einem der vier Partialansätze der Neuen Institutionenökonomik. Diese befasst sich mit den jeweils unterschiedlichen Aspekten von Institutionen mit dem Kernziel, deren Entstehung, Ausgestaltung und Wirkung zu erklären. 8
„Eine Institution (…) ist ein auf ein bestimmtes Zielbündel abgestelltes System von Normen einschließlich deren Garantieinstrumente, mit dem Zweck das individuelle Verhalten in eine bestimmte Richtung zu steuern. Institutionen strukturieren unser tägliches Leben und verringern auf diese Weise dessen Unsicherheiten.“ 9 Zu Institutionen zählen unter anderem Märkte, Gesetze, Unternehmen, Verträge aber auch Geschäftsbeziehungen. Weitere Teilgebiete der Neuen Institutionenökonomik sind die
Informationsökonomik, der Transaktionskostenansatz sowie die Property-Rights-Theorie. 10 Die Zusammenhänge der Partialansätze werden in Abbildung 1 veranschaulicht.
8 Vgl. PICOT, A./DIETL, H. et al. (1999), S. 54.
9 RICHTER, R. (1994), S. 2.
10 Vgl. KAAS, K.P. (1995), S. 3 f.
Arbeit zitieren:
Dipl.-Kffr. Nadine Wolf, 2006, Aussagewert der Principal-Agent-Theorie für die Beschreibung, Erklärung und Steuerung von Kundenbeziehungen, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Wettbewerbsstrategien (Core Competences von Hamel Prahalad)
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Wissenschaftlicher Aufsatz, 45 Seiten
Veränderungen von Organisationen vor dem Hintergrund von Ressourcenabh...
BWL - Personal und Organisation
Seminararbeit, 22 Seiten
Ressourcenorientierte Unternehmensführung
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Seminararbeit, 13 Seiten
Unternehmensnetzwerke als Reaktion auf die Umwelt: Potentiale und Risi...
BWL - Personal und Organisation
Hausarbeit, 16 Seiten
Kernkompetenzen und ihr Beitrag zur ressourcenorientierten Unternehmen...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Diplomarbeit, 98 Seiten
Institutionenökonomische Analyse der Probleme zwischen Unternehmen und...
VWL - Mikroökonomie, allgemein
Seminararbeit, 16 Seiten
Too motivated? Über mögliche negative Auswirkungen von Motivation in P...
BWL - Personal und Organisation
Seminararbeit, 24 Seiten
Nadine Wolf's Text Aussagewert der Principal-Agent-Theorie für die Beschreibung, Erklärung und Steuerung von Kundenbeziehungen ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Nadine Wolf hat den Text Aussagewert der Principal-Agent-Theorie für die Beschreibung, Erklärung und Steuerung von Kundenbeziehungen veröffentlicht
Nadine Wolf hat einen neuen Text hochgeladen
Die Principal-Agent-Theorie: normative und positive Aspekte für die Pr...
Claudia Margarethe Mathissen
EU Lobbying - Principals, Agents and Targets
Strategic interest intermediat...
Irina Michalowitz
The European Union's Foreign Economic Policies: A Principal-Agent Pers...
Andreas Da1/4r, Manfred Elsig, Andreas D. R.
Intelligent Agents V. Agents Theories, Architectures, and Languages
5th International Workshop, AT...
Munindar P. Singh, Anand S. Rao, Jörg P. Müller
Intelligent Agents IV: Agent Theories, Architectures, and Languages
4th International Workshop, AT...
Munindar P. Singh, Michael J. Wooldridge, Anand Rao
0 Kommentare