Inhaltsverzeichnis
1. Allgemeines und Zielstellung. 3
1.1. Sachkompetenz. 4
1.2. Methodenkompetenz. 4
1.3. Sozialkompetenz. 5
2. Prozessplanung. 6
3. Auswertung des Unterrichtsversuchs. 7
3.1. Analyse des Verhältnisses von Geplantem und Realem. 7
3.2. Analyse des Lehrer-Schüler-Verhältnisses. 8
3.3. Fazit für weitere Unterrichtsversuche. 8
4. Anhang
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1. Allgemeines und Zielstellung
Bevor ich konkret etwas zu meinem Unterrichtsversuch sagen kann, möchte ich einen kurzen Überblick über die gesamt gestaltete Unterrichtssequenz geben um die logische
Eingliederung meiner Stunde zu unterstützen. Der Schwerpunkt der Unterrichtssequenz in einer 5. Klasse (Grundkurs; 10 SchülerInnen) der X Grundschule war der Themenbereich „Sprachproduktion“. Im Speziellen hieß die Sequenz „Verstehen von Sachtexten“. Insgesamt umfasste sie sechs Unterrichtsstunden, die jeweils aufeinander aufbauten. In den ersten vier Stunden wurden die SchülerInnen mit der Textsorte „Sachtexte“ vertraut gemacht. Nach einer allgemeinen Einführung in der ersten Stunde, die gleichzeitig Hospitationsstunde für die restlichen Studentinnen war,
lernten sie, wie man einen Text gliedert, wie man passende Überschriften zu einzelnen Absätzen findet und wie man Stichpunkte verfasst. Die SchülerInnen waren nun mit dem Umgang mit Sachtexten vertraut.
Ziel der 5. Unterrichtsstunde, meinem Unterrichtsversuch, ist es nun, das Gelernte anzuwenden. Ich habe die Stunde folgendermaßen genannt: „Wie halte ich einen Kurzvortrag“. Dabei soll das Gelernte angewendet und somit wiederholt werden. 1 Das Wissen der SchülerInnen soll vertieft werden, indem sie ihre Fähigkeiten und Kenntnisse praktisch anwenden. Die Kinder sollen, aus ihnen vorgegebenen Texten, Kurzvorträge verfassen, d.h., sie werden erst einmal dazu angehalten, die Texte zu lesen. Dies soll die Lesekompetenz der SchülerInnen fördern. Der Umgang mit Sachtexten soll gefördert werden. Weiterhin wird die Sach-, Methoden- und Sozialkompetenz bei den SchülerInnen erweitert.
1 Zu beachten ist, dass die Stunde erst im darauffolgenden Schuljahr gehalten werden konnte. Eigentlich sollte
sie am 21.06.2005 stattfinden. Jedoch haben einige Umstände dazu beigetragen, dass sie erst nach den
Sommerferien, am 06.09.2005, gehalten werden konnte. Die Schüler waren demnach jetzt schon in der 6. Klasse.
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1.1. Sachkompetenz
In meiner Unterrichtsstunde wenden die SchülerInnen ihr Wissen zum Thema „Sachtexte“ an und festigen es. Die SchülerInnen werden in zwei Gruppen geteilt. Jede Gruppe erhält einen anderen Text, aus dem schließlich ein Kurzvortrag verfasst werden soll. Jeweils ein SchülerInnen aus der Gruppe soll anschließend seinen Text in Form eines Referats vorstellen. Bevor es jedoch soweit ist, müssen die SchülerInnen ihre Fähigkeiten zum Gliedern von Texten, verfassen von
Stichpunkten und die Unterscheidung von „unwichtig und wichtig“ anwenden. Das Vorgehen dient der Wiederholung und Festigung des Wissens der SchülerInnen. In dem
Unterrichtsversuch lernen sie, was man beachten muss, wenn man einen Kurzvortrag halten soll und wie man bei der Erstellung vorgeht. Dabei gehen sie vom Allgemeinen zum Besonderen. Dazu jedoch im weiteren Verlauf des Berichts mehr.
1.2. Methodenkompetenz
Um einen Kurzvortrag halten zu können, muss man sich erst einmal mit dem (vorgegebenen) Text auseinandersetzen. Da ich den Schülern vorerst nur wenige Hilfestellung 2 gebe, müssen sie sich an bereits Gelerntes erinnern und eigenen Methoden entwickeln. Die SchülerInnen sollen den Text mind. zwei Mal gewissenhaft lesen um einen entsprechenden Kurzvortrag
vorbereiten zu können. Anschließend nutzen sie Kenntnisse aus den letzten Stunden der Unterrichtssequenz. Bei den Kurzvorträgen üben die jeweiligen SchülerInnen ihre
Redefähigkeit und stützen sich dabei auf ihre Stichpunktzettel und Erinnerungen an den Text. Die Schüler halten folgende Phasen bei der Bearbeitung des Arbeitsauftrages ein: Sie erschließen den Text und entwickeln Strategien zum Gliedern
2 Sie erhielten zum Text einen Arbeitsbogen mit den Arbeitsanweisung (siehe Anhang).
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des Textes. Wichtige Textstellen werden kenntlich gemacht, z.B. durch Unterstreichungen oder Markierungen. In der freiwilligen Meldung haben die SchülerInnen die Möglichkeit sich mitzuteilen und zu überprüfen. Anschließend werden die Referenten eingeschätzt und auf evtl. Fehler aufmerksam gemacht.
1.3. Sozialkompetenz
Die SchülerInnen üben den Umgang mit ihren MitschülerInnen und der Lehrerin. Sie lassen denjenigen, der spricht ausreden und beachten die entsprechenden Verhaltensregeln in der Schule. Sie bewerten die Arbeit ihrer MitschülerInnen und begründen ihre Meinung. Die SchülerInnen üben, wie man seine
MitschülerInen sachgerecht einschätzt.
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Arbeit zitieren:
Monique Schwertfeger, 2005, Bericht zur Unterrichtseinheit "Umgang mit Sachtexten" in der Grundschule, München, GRIN Verlag GmbH
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