Wie wird eine Kostenführerschaftsstrategie entwickelt?
von: Meike Arnold
SS 2006
Inhaltsverzeichnis
3 Vorwort 3-4
4 Was ist eine Kostenführerschaftsstrategie? 4-5
5 Preisstrategien 5-6
5.1 No-Frills-Strategie 5-6
5.2 Niedrigpreisstrategie 5-6
6 Strukturelle Kostenvorteile 6-7
6.1 Skaleneffekte 6-8
6.2 Verbundeffekte 6-8
6.3 Erfahrungseffekte 6-9
7 Erfolgsfaktoren 7-9
7.1 Kostenführerschaft im eigenen Segment 7-9
7.2 Effektives Beschaffungsmanagement 7-10
7.3 Höchste Gesamtproduktivität in der Branche 7-10
7.4 Konzentration des eingesetzten Kapitals 7-11
7.5 Die Unternehmenskultur des Kostenführers 7-11
8 Chancen und Risiken einer Kostenführerschaftsstrategie 8-12
8.1 Chancen 8-13
8.2 Risiken 8-13
9 Literaturverzeichnis 9-15
3 Vorwort
Die Kostenführerschaftsstrategie dient einem Unternehmen dazu, sich an die Spitze im Wettbewerb mit seinen Konkurrenten zu setzen. Diese Strategie zeichnet sich dadurch aus, dass sie dem Wirtschaftsunternehmen einen Kostenvorteil verschafft ohne dass Produktqualitätsstandards verloren gehen. Um Kostenführer zu bleiben, ist es notwendig ständig daran, zu arbeiten. In dieser Seminararbeit werden die wichtigsten Techniken zur Umsetzung und Erhaltung der Kostenführerschaftsstrategie behandelt. Zum Schluss folgt noch ein kurzes Fallbeispiel zum Thema.
4 Was ist eine Kostenführerschaftsstrategie?1
Der Kostenvorsprung eines Unternehmens im Verhältnis gegenüber seinen Konkurrenten entsteht durch wirkungsvollere Verfahren in der Entwicklung, in der Herstellung und der Vermarktung seiner Produkte. Außerdem sorgt die Unternehmensstruktur für einen weiteren Kostenvorteil. Durch diese Vorteile gelingt es einem Marktteilnehmer auch auf Märkten, auf denen der Konkurrenzkampf sehr intensiv betrieben wird, hohe finanzielle Gewinne zu erzielen2. Dem Kunden werden Erzeugnisse angeboten, die in der Regel etwas günstiger als die der Mitkonkurrenten sind und dabei in ihrer Beschaffenheit den Anderen um nichts nachstehen. Diese Gegebenheit hat zur Folge, dass diese Produkte verstärkt vom Nachfrager verlangt werden. Daraus resultiert wiederum ein Umsatzwachstum des Herstellers. Um es nochmals zu verdeutlichen, dieser Plan funktioniert, nur wenn Qualitäts- und Serviceverluste ausbleiben und für den Kunden ein Preis- Leistungsvorteil erkennbar ist. Die Kostenführerschaftsstrategie ist nur auf stark nachgefragten Märkten realisierbar, die ausreichende Produktionsstandardisierung erlauben. Ein Unternehmen muss aber nicht zwangsläufig der günstigste Anbieter sein. Die eigentliche Idee der Kostenführerschaft steht eher für einen Gesamtkostenvorteil gegenüber den Wettbewerbern, der als Nebeneffekt einen günstigeren Verkaufspreis zur Folge haben kann.2
Abbildung 1: Differenzierungs- und Kosten-/Preisführerschaftsstrategie3 [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]
5 Preisstrategien
Die Kostenführerschaftsstrategie lässt zwei verschiedene Preisstrategien zu. Bei diesen Strategien handelt es sich um die „No-Frills“-Strategie und um die Niedrigpreisstrategie. Hierauf wird im nachfolgenden Text eingegangen.
5.1 No-Frills-Strategie4
[...]
1 Vgl. Hungenberg, H., Strategisches Management im Unternehmen, S. 177-181
2 Vgl. Venzin, M., Rasner, C., Mahnke, V., Der Strategieprozess, S. 159
3 Vgl. Hungenberg, H., Strategisches Management im Unternehmen, S. 177
4 Vgl. Venzin, M., Rasner, C., Mahnke, V., Der Strategieprozess, S. 160
Quote paper:
Meike Arnold, 2006, Wie wird eine Kostenführerschaftsstrategie entwickelt?, Munich, GRIN Publishing GmbH
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