I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
Verzeichnis der Darstellungen und Tabellen. III
1 Einleitung. 1
2 Hedge Fonds 2
2.1 Begriffsklärung 2
2.2 Abgrenzung zu traditionellen Investmentfonds 3
2.3 Unterschiedliche Strategien von Hedge Fonds. 3
2.4 Unterschiedliche Produkte. 6
3 Der deutsche Markt für Hedge Produkte 8
3.1 Investmentmodernisierungsgesetz 8
3.2 Anlagevolumen und Mittelzufluss in Hedge Fonds in Deutschland 8
3.3 Anbieter in Deutschland 9
4 Chancen und Risiken für Privatanleger 10
4.1 Chancen für Anleger. 10
4.2 Risiken für Anleger. 10
4.3 Chancen - Risikovergleich mit anderen Anlagen. 11
5 Empirische Untersuchung. 12
5.1 Aufbau, Durchführung und Ziel der Untersuchung. 12
5.2 Aufbau des Fragebogens. 14
5.3 Ergebnisse 14
II
5.3.1 Produktart und Anbieter. 14
5.3.2 Chancen 15
5.3.3 Risiken 16
5.3.4 Produkterwerb. 18
5.3.5 Kosten 18
5.3.6 Beratungsqualität 19
5.4 Kritische Würdigung der Ergebnisse. 20
Anhang. 21
Literaturverzeichnis 28
Literaturverzeichnis 29
Internetquellenverzeichnis 31
III
Verzeichnis der Darstellungen und Tabellen
Abbildung 2.1: Hedge Fonds Strategien
Abbildung 4.1: Diversifikationseffekt
Abbildung 4.2: Rendite-Risiko-Verteilung
Abbildung 5.1: Fragebogen Seite 1
Abbildung 5.2: Fragebogen Seite 2
Abbildung 5.3: Befragte Unternehmen Empfohlene Produkte
Abbildung 5.4: Angebotene Produktart
Abbildung 5.5. Verfolgte Strategien
Abbildung 5.6: Rendite-Risikovergleich Tabelle
Abbildung 5.7: Steuerliche Vorteile
Abbildung 5.8: Risiko-Renditeprofil
Abbildung 5.9: Absicherungen
Abbildung 5.10: Produkterwerb
Abbildung 5.11: Haltedauer
Abbildung 5.12: Mindestanlagesumme
Abbildung 5.13: Kosten
Abbildung 5.14: Beratungsqualität
Abbildung 5.15: Bewertung der Beratung
Abbildung 5 16: Gesprächsdauer
1
1 Einleitung
Hedge Fonds rücken seit Jahren immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Sie schrieben hohe Gewinne im Zeitraum von 2000 - 2003, während alle wichtigen Börsen der Welt fielen. Im Rahmen des Investmentmodernisierungsgesetzes vom 1. Januar 2004 wurde dem deutschen Privatinvestor die Möglichkeit eröffnet direkt in Hedge Fonds zu investieren. Im Jahr 2005 sind Hedge Fonds in Deutschland vor allem durch den Einstieg als Grossaktionär bei der Deutschen Börse AG und der vom Bundesminister für Soziales und Arbeit Franz Müntefering ins Leben gerufene „Heuschrecken Diskussion“, auf zahlreichen Titelblättern von Fachmagazinen erschienen. Im Fall der Deutschen Börse AG stiegen zwei grosse amerikanische Hedge Fonds als Grossaktionäre ein und zwangen Deutsche-Börse-Chef Werner Seifert zum Rücktritt. 1 Viele Privatanleger wissen jedoch wenig über diese alternativen kapitalstarken Anlagefonds. Zwei unterschiedliche Meinungen herrschen vor. Für die eine verfolgen Hedge Fonds intransparente und risikoreiche Anlagestrategien. Hierfür wird oft das Negativbeispiel des Long Term Capital Managed Fonds genannt, der sich im Jahre 1998 verspekulierte und nur durch die finanzielle Hilfe von Gläubigerbanken in Milliardenhöhe gerettet werden konnte. 2 Demgegenüber steht die Meinung, dass die Beimischung von Hedge Fonds das Risiko von traditionellen Anlage- und Aktienportfolios verringert, und durch ihre marktunabhängigen Anlagestrategien die Performance steigern. 3 Diese Bachelor Thesis versucht durch eine empirische Untersuchung festzustellen, welche Hedge Fonds Produkte dem deutschen Privatinvestor von Anlageberatern angeboten werden und über welche Wege der Investor sie beziehen kann. Zudem soll die Beratungsleistung qualitativ bewertet und die von den Beratern angesprochenen Chancen und Risiken festgehalten werden. Kapitel 2 klärt den Begriff des Hedge Fonds. Dies ist notwendig, da der Begriff durch bloße Übersetzung oft falsch verstanden wird. Im Anschluss werden die
1 Vgl. Deutsch, A. (2006), S.14
2 Vgl. Kaiser, D.G. (2004), S.63-64
3 Vgl. Rettberg, U., Die Hedge-Fonds-Branche greift wieder an (9.3.2006 - Dokument 1 der CD)
2
von den Fondsmanagern angewandten Strategien erläutert und die wichtigsten Hedge Produktarten, in die ein Privatanleger investieren kann, vorgestellt. Kapitel 3 beschäftigt sich mit der Situation in Deutschland. Es beschreibt unter anderem die Änderungen durch das Investmentmodernisierungsgesetz, und wie sich die Hedge-Fondsbranche seitdem entwickelt hat. Des Weiteren werden die wichtigsten Anbieter und deren Produkte vorgestellt. Kapitel 4 gibt die Performanceentwicklung von Hedge Fonds im Vergleich zu den wichtigsten anderen Indizes wieder. Außerdem wird dargestellt welche Chancen und Risiken die Fachliteratur einräumt.
Kapitel 5 welches den Schwerpunkt der Arbeit darstellt beschreibt den Vorgang der empirischen Untersuchung. Die Ergebnisse werden im Anschluss ausgewertet und diskutiert.
2 Hedge Fonds
2.1 Begriffsklärung
Der englische Begriff „Hedge“ ins Deutsche übersetzt bedeutet Schutz oder Absicherung. An der Börse ist ein Hedge-Geschäft ein Sicherungsgeschäft, durch das man versucht Verluste aus einem anderen Geschäft auszugleichen. 4 In der Fondsbranche ist der Begriff auf Alfred Winslow Jones zurückzuführen, der 1949 den ersten Hedge Fonds gründete. Seine Anlagestrategie zielte durch geschickte Gewichtung seiner Investments darauf ab Marktrisiken zu verringern. 5 Auf Grund dieser Tatsachen ist man verleitet einen Hedge Fonds als abgesicherten Fonds zu definieren. Dies ist jedoch nicht bei allen Hedge Fonds der Fall. Manche Hedge Fonds verfolgen Strategien, die mit hohen Risiken verbunden sind. Hedge Fonds gehören zu der Gruppe der alternativen Investments. Unter diese Gruppe fallen auch Anlagen in Rohstoffe, Edelmetalle, Kunstgegenstände und Private Equity Gesellschaften.
4 Vgl. Birkelbach, J. (1999), S.69
5 Vgl. o.V. (2005), S.3
3
Eine Definition für den Begriff Hedge Fonds zu finden gestaltet sich schwierig, da sich die einzelnen Fonds sehr stark unterscheiden. Allgemein handelt es sich um Investmentfonds oder ähnliche Unternehmen, die Derivate 6 benutzen, Leerverkaufen 7 und Fremdkapital einsetzen um höhere Renditen zu erzielen. 8
2.2 Abgrenzung zu traditionellen Investmentfonds
Genau wie bei traditionellen Investmentfonds gibt der Investor dem Fondsmanager zu betreuendes Kapital. Der Fondsmanager arbeitet mit dem Kapital und versucht einen Wertzuwachs zu kreieren. Traditionelle Investmentfonds legen in Aktien, Renten oder aber auch in beides an. Der Fondsmanager hat die Aufgabe das Kapital je nach Marktlage umzuschichten. Der Wert des Fonds korreliert sehr stark mit dem Gesamtmarkt, an dem sich der Fondsmanager orientiert. Fallen die Aktien- bzw. Rentenmärkte, dann fällt auch der Wert des Anlageportfolios.
Bei Hedge Fonds hat der Manager die Möglichkeit auf die einzelnen Marktsituationen flexibel zu reagieren. Seine Hauptaufgabe ist es nicht besser als der Markt zu sein, sondern in jeder Marktsituation stetige positive Gewinne zu erwirtschaften. Durch die Möglichkeit Leerverkäufe zu tätigen, kann er zum Beispiel Gewinne bei fallenden Märkten kreieren. Hedge Fonds unterliegen im Allgemeinen nur geringen Regulationen. Durch eine erfolgsbezogene Bezahlung des Fondsmanagers wird gewährleistet, dass die Interessen des Investors vertreten werden. 9
2.3 Unterschiedliche Strategien von Hedge Fonds
Hedge Fonds verfolgen Absolut-Return-Strategien, die darauf abzielen unter allen Marktumständen Gewinne zu erzielen. 10 Die Strategien der einzelnen
6 Derivate sind Rechte, deren Bewertung von einem zu Grunde liegenden Basisinstrument
abgeleitet werden können, vgl. Büschgen, H.E. (1994), S.182
7 siehe Kapitel 2.3 dieser Arbeit
8 Vgl. Cottier, Ph. (1997), S. 17
9 Vgl. o.V. (2003), S. 7-8
10 Vgl. Sievers, M. (2004), S. 56
Arbeit zitieren:
Marc Ospald, 2006, Hedge Fonds: Chancen und Risiken für Privatanleger - Eine empirische Untersuchung, München, GRIN Verlag GmbH
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