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Das Geschäftssystem Low Cost-Carrier

Titel: Das Geschäftssystem Low Cost-Carrier

Seminararbeit , 2004 , 22 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Jens Marquardt (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Begriffe No-Frills- (engl. für kein Schnickschnack), Low Cost- (engl. für kostengünstig), Low Fare (engl. für Niedrigpreis) Airline, oder auch einfach Billigflieger tauchen heutzutage ständig in den Medien auf. Aber was verbirgt sich hinter diesen Begriffen? Airlines bieten Low Fare Flüge, zum so genannten „Taxipreis“ (Hapag-Lloyd Express) an, also Flüge zu Preisen, die die etablierten Net Carrier um oftmals 50% unterbieten. Wenig oder gar keinen Service gibt es an Bord der No Frills Airlines. Low Fare- wie auch No Frills Airlines müssen Low Cost Carrier sein, also ihre Kosten soweit wie möglich reduzieren, damit ihr Geschäftsmodell bestehen bleiben kann. No Frills Airlines müssen auch Low Fare Airlines sein, da sonst der Kunde den Preis nicht akzeptiert. Die sich schnell neugründenden Low Cost Carrier, streben eine Preis- und Kostenführerschaft auf dem Markt an. Diese Seminararbeit soll einen Einblick in das Geschäftssystem Low Cost Carrier geben, die vielen möglichen Ausprägungen erläutern, und zudem noch einen Überblick über momentane Entwicklungen und Risiken am Markt liefern. Das notwendige Material zur Erstellung dieser Seminararbeit stammt vorwiegend aus dem Internet und zu einem kleineren Teil aus der FH-Bibliothek. Im Folgenden wird zuerst auf die Herkunft und Geschichte des Geschäftssystem Low Cost Carrier, dann auf die momentane Lage am Markt eingegangen. Daraufhin folgt eine explizite Erläuterung der Merkmale dieses Geschäftssystems. Abschließend werden noch Beispiele aus der Praxis vorgestellt und weiterhin ein Blick auf die Risiken und Zukunftsaussichten geworfen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Muss Low Cost auch No-Frills sein oder vielleicht doch nur Low Fare?

2. Low Cost Carrier im Wandel der Zeit

2.1. Geschichte der Low Cost Carrier

2.2. Low Cost Carrier in der Gegenwart

3. Merkmale des Geschäftssystems Low Cost Carrier

3.1. Service

3.2. Personal

3.3. Flugzeuge

3.4. Flugplan und Flughäfen

3.5. Vertrieb und Preise

3.6. Ticketing

3.7. Standzeiten

3.8. Management

4. Beispiele aus der Praxis

4.1. Der Low Cost Carrier Ryanair

4.2. Der Flughafen Frankfurt-Hahn

5. Zukunftsaussichten und Risiken der Low Cost Carrier

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Seminararbeit analysiert das Geschäftsmodell von Low Cost Carriern, um deren Erfolgskriterien, Marktmechanismen und operative Strukturen in Abgrenzung zu klassischen Full-Service-Fluggesellschaften zu erläutern. Ziel ist es, ein Verständnis für die Kostenführerschaft dieser Akteure zu vermitteln sowie einen Ausblick auf die zukünftige Marktentwicklung und bestehende Risiken zu geben.

  • Analyse der Kostenstrukturen und Einsparpotenziale von Low Cost Airlines.
  • Untersuchung operativer Erfolgsfaktoren wie Flottenmanagement, Standzeiten und Vertriebswege.
  • Detaillierte Fallstudien zu Ryanair und dem Flughafen Frankfurt-Hahn.
  • Diskussion der Marktauswirkungen, regulatorischer Aspekte und zukünftiger Risiken.

Auszug aus dem Buch

3.3. Flugzeuge

Low Cost Carrier verfügen meist über eine homogene Flugzeugflotte, was etliche Vorteile mit sich bringt. So werden häufig ausschließlich Flugzeuge der 737 Baureihe von Boeing benutzt.

Durch die Verwendung von einem oder sehr ähnlichen Flugzeugtypen können Kosten für die Wartung verringert werden, da jeder Mechaniker jedes Flugzeug warten kann. Auch müssen nicht so viele verschiedene Ersatzteile auf Lager gehalten und nicht viel verschiedenes Werkzeug angeschafft werden.

Darüber hinaus verringert sich der Planungsaufwand, da jedes Flugzeug jede Strecke und auch jeden Flughafen anfliegen kann. So kann jede Crew jede Maschine fliegen, und im Notfall ist immer sofort Ersatz da und es muss nicht umgeplant werden.

Alle Abfertigungsanlagen, alle Papiere, alle Informationen und alle anderen flugzeugabhängigen Anlagen sind austauschbar und müssen nicht extra vorbereitet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Muss Low Cost auch No-Frills sein oder vielleicht doch nur Low Fare?: Einführung in die Begrifflichkeiten wie No-Frills, Low Cost und Low Fare sowie Erläuterung der Zielsetzung der Arbeit.

2. Low Cost Carrier im Wandel der Zeit: Historischer Rückblick auf die Entwicklung des Low-Cost-Modells von den USA über die Deregulierung in Europa bis zum heutigen globalen Marktzustand.

3. Merkmale des Geschäftssystems Low Cost Carrier: Detaillierte Untersuchung der operativen Säulen wie Service-Verzicht, Personalpolitik, Flottenmanagement, Standortwahl und Vertriebsstrukturen.

4. Beispiele aus der Praxis: Konkrete Anwendung der Theorie anhand der Erfolgsgeschichte von Ryanair und der infrastrukturellen Entwicklung des Flughafens Frankfurt-Hahn.

5. Zukunftsaussichten und Risiken der Low Cost Carrier: Prognose zur Marktentwicklung, Analyse der Konkurrenzsituation, Bedeutung von Geschäftsreisenden sowie ökologische und ökonomische Herausforderungen.

Schlüsselwörter

Low Cost Carrier, No-Frills, Low Fare, Luftverkehr, Kostenführerschaft, Ryanair, Frankfurt-Hahn, Punkt-zu-Punkt-Verkehr, Lean Management, Fluggesellschaften, Deregulierung, Ticketpreise, Flottenmanagement, Umsatz, Marktentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und dem Verständnis des Geschäftsmodells von Low-Cost-Fluggesellschaften und deren wirtschaftlichen Erfolgsstrategien im Luftverkehr.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf den spezifischen Merkmalen dieses Geschäftssystems, wie etwa extrem schlanke Strukturen, Standardisierung, kostengünstige Vertriebswege und eine konsequente Kostenführerschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Ausprägungen des Low-Cost-Modells aufzuzeigen, den Erfolg durch Kostenersparnisse zu erklären und einen Ausblick auf die Zukunft sowie Risiken dieses Sektors zu geben.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literatur- und Internetanalyse, die durch branchenspezifische Daten, Unternehmensberichte und Marktstudien ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert operative Merkmale (z.B. Service, Personal, Flugzeuge, Standzeiten), praxisnahe Fallstudien zu Ryanair und Frankfurt-Hahn sowie strategische Zukunftsperspektiven.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Low Cost Carrier, Kostenführerschaft, Punkt-zu-Punkt-Verkehr, Lean Management und die Analyse des Marktwachstums.

Warum spielt die Wahl der Flughäfen für das Modell eine entscheidende Rolle?

Sekundärflughäfen sind oft deutlich günstiger in den Gebühren, bieten mehr freie Slots und ermöglichen durch weniger Flugverkehr schnellere Turnaround-Zeiten, was essenziell für die Kosteneffizienz ist.

Wie gehen Low Cost Carrier mit dem Personal und dem Bord-Service um?

Es wird auf ein Minimum an Service verzichtet, um Kosten zu senken. Beim Personal wird oft auf niedrigere Einstiegsgehälter, flexible Arbeitszeiten und die Vermeidung gewerkschaftlicher Organisation gesetzt.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Geschäftssystem Low Cost-Carrier
Note
1,3
Autor
Jens Marquardt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
22
Katalognummer
V58840
ISBN (eBook)
9783638529303
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Geschäftssystem Cost-Carrier
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jens Marquardt (Autor:in), 2004, Das Geschäftssystem Low Cost-Carrier , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/58840
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Leseprobe aus  22  Seiten
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