Inhaltsverzeichnis
Verzeichnis der Tabellen 3
1. Einleitung 4
2. Theoretischen Vorklärungen 5
2.1 Definition des Wechselwählers 5
2.2 Der soziologische Erklärungsansatz des Wahlverhaltens
Die mikrosoziologische Perspektive (Columbia School) 5
3. Forschungsdesign 7
3.1 Theoretische Vorüberlegungen - Die Forschungsfrage 7
3.2 Hypothesen zum Wahlverhalten 8
3.2.1 Familie 8
3.2.2 Schulbildung und Berufswahl 9
3.2.3 Sozialer Umkreis 11
4. Ergebnisse der Untersuchungen 12
5. Fazit 16
Literaturverzeichnis 17
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Verzeichnis der Tabellen
Tabelle 1 : Bindung von Stamm- und Wechselwählern an Parteien, Gewerkschaften und
Kirchen. Seite 10
Tabelle 2 : Geschlecht, Alter und Schulbildung der Stamm- und Wechselwähler. Seite 11
Tabelle 3 : Bildungsgrad der sozialen Schichten. Seite 12
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1. Einleitung
„Sind die Wechselwähler das Zünglein an der Waage?“
Am 21. Juli diesen Jahres hat sich der Bundespräsident Horst Köhler entschlossen, den 15. Deutschen Bundestag aufzulösen und Neuwahlen für den 18. September anzusetzen. Damit begann für die Parteien der Wahlkampf und das Ringen um die Mehrheit der Wählerstimmen. In der nun verbleibenden Zeit ist es wichtig, möglichst viele verschiedene Wählergruppen anzusprechen und für die jeweilige Politik zu begeistern. Zwar hat jede der Parteien durch ihre Stammwählerschaft eine gewisse Anzahl gesicherter Stimmen, doch viel interessanter und wichtiger ist das Verhalten der Wechselwähler. Ihre Stimmen könnten die Entscheidung bringen. Wenn ein genügend großer Teil durch seine Wahlentscheidung die Machtverhältnisse im Parlament ändert, könnte ein Regierungswechsel die Folge sein. Genauere Informationen über Wechselwähler sind daher für die Parteien wichtig: Vor allem, wie viele es gibt, wer wechselnd wählt und warum er dies tut? Auch stellt sich die Frage nach deren politischer, ökonomischer und sozialer Einordnung in der Gesellschaft, wenn dies so pauschal überhaupt machbar ist.
Diese Arbeit konzentriert sich auf die Frage ob, auch junge Menschen zu wechselndem Wahlverhalten neigen, und möchte die möglichen Gründe dafür darlegen. Ließe sich dies bestätigen, dann kann es eventuell gelingen, herauszufinden, ob dieses Verhalten bei jungen Menschen häufiger der Fall ist. Besonderes Augenmerk soll dabei auf die Altersstruktur und die möglicherweise damit verbundene soziale Schicht gerichtet werden.
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2. Theoretische Vorklärungen
2.1 Definition des Wechselwählers
Den Wechselwähler kann niemand genau bestimmen. Allerdings hat man sich durch sein Verhalten auf eine allgemeine Definition verständigt. Ich benutze in meiner Arbeit die anerkannte Definition von Max Kaase:
Unter Wechselwähler versteht man die Personen, die bei zwei aufeinander folgenden Wahlen ihre Stimme gleicher Art an zwei unterschiedliche Parteien vergeben. (Kaase, 1967In: Kort-Krieger, Ute. Wechselwähler 1994, S. 17)
Diese Definition gibt zwar direkt an, wie Wechselwähler ihre Stimme abgeben, nicht aber warum sie dies auf diese Art tun. Wer gehört nun zu dieser Wählergruppe und kann man dies so direkt zuordnen? Oder gibt es nur eine bestimmte Gruppe innerhalb der Bevölkerung die dieses Verhalten zeigt? In dieser Arbeit soll der Hypothese nachgegangen werden, dass wechselndes Wahlverhalten in allen Schichten der Bevölkerung und in allen Berufsgruppen zu finden ist und das möglicherweise die sozialen Strukturen dafür mit verantwortlich sein können. Auch soll versucht werden zu klären, in wie weit auch junge Menschen zu dieser Gruppe gehören und was sie beeinflusst so von ihrem ihr Wahlverhalten gebrauch zu machen. Handelt es sich bei der Wechselwahl um mangelndes politisches Interesse, oder ist dieser Schritt möglicherweise wohl durchdacht (Vgl.: Korte, Karl-Rudolf: Wahlen in der BRD, 2003 S. 36)?
2.2 Der soziologische Erklärungsansatz des Wahlverhaltens - Die mikrosoziologische Perspektive (Columbia School)
Dieser Ansatz ist eine mögliche Grundlage der Forschung über Wechselwähler. Er soll hier verwendet werden, da in ihm das Individuum, also der einzelne Wähler, im Mittelpunkt steht.
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Florian Huber, 2005, Wechselndes Wahlverhalten junger Menschen nach dem soziologischen Ansatz - unter besonderer Berücksichtigung sozialstruktureller Umstände, Munich, GRIN Publishing GmbH
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