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Inhaltsverzeichnis
S e i t e 1
Abbildungsverzeichnis
S e i t e 4
Abkürzungsverzeichnis
S e i t e 5
Hauptteil
S e i t e 6
Anhang
S e i t e 5 8
Literaturverzeichnis
S e i t e 6 1
Erklärung der Urheberschaft
S e i t e 6 3
1. Einleitung
S e i t e 6
1.1 D e f i n i t i o n I T G S e i t e 6
1.2 Zielgruppe Seite 7
1.3 Problemstellung Seite 8
2. Theoretische Grundlagen
Seite 10
2.1 Entwicklung von ITG Seite 10
2.2 Prozess von ITG Seite 11
2.3 ITG- Modell Seite 12
2.4 Aufgaben von ITG Seite 13
2.4.1 Strategische Ausrichtung Seite 14
2.4.2 Schaffen von Werten und Nutzen Seite 16
2.4.3 Risikomanagement Seite 17
2.4.4 Ressourcenmanagement Seite 19
2.4.5 Messen der Performance Seite 20
3. Einführung von ITG in KMU
Seite 25
3.1 Checkliste Seite 25
3.1.1 Aufdecken strategischer Themen Seite 25
3.1.2 Behandlung der strategischen Themen durch Seite 25
das Management
3.1.3 Selbstbewertung der ITG Seite 26
Seite 2
3.2 Einflussfaktoren der ITG Seite 26
3.2.1 Produkte und Dienstleistungen Seite 27
3.2.2 Kundenstrukturen Seite 28
3.2.3 Geografie und Regionen Seite 28
3.2.4 Kooperationen und Lieferantenstrukturen Seite 28
3.2.5 Unternehmensgröße Seite 29
3.2.6 Informationstechnologie Seite 29
3.2.7 Rechtsform der Eigentumsverhältnisse Seite 30
3.2.8 Entwicklungsstadium der Organisation Seite 30
3.2.9 Konkurrenzsituation Seite 30
3.2.10 Technologische Dynamik Seite 31
3.3 ITG Umsetzungsplan Seite 31
3.3.1 Aktivitäten und Themen Seite 35
3.3.2 Ergebnismessungen Seite 36
3.3.3 Best Practices Seite 36
3.3.4 Kritische Erfolgsfaktoren Seite 37
3.3.5 Performancetreiber Seite 38
3.4 Problemfelder Seite 38
3.5 Wie kann sich eine Unternehmung vergleichen Seite 41
3.5.1 Verwendung von Referenzmaterial Seite 41
3.5.2 CobIT Seite 43
3.5.3 ISO 17799 Seite 44
3.5.4 ITIL Seite 45
3.5.5 BS 15000 Seite 46
3.5.6 Microsoft Operations Framework Seite 47
Seite 3
4. Erfahrungsberichte zur Einführung von ITG Seite 48
5. Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen Seite 54
6. Zusammenfassung Seite 57
Seite 4
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Prozess der ITG
Abbildung 2: ITG- Modell
Abbildung 3: Ziele der ITG
Abbildung 4: Balanced Scorecard
Abbildung 5: Ursache und Wirkung zwischen den Scorecard Dimensionen
Abbildung 6: Einflussfaktoren und Struktureigenschaften der ITG
Abbildung 7: ITG Aktionsplan
Abbildung 8: ITG Reifegradmodell
Abbildung 9: CobIT Framework
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Abkürzungsverzeichnis
BIS: Bank for international settlements
CIO: Chief Information Officer
CobIT: Control objectives for information and related technology
ESF: Enterprise Services Frameworks
IT: Informationstechnologie
ITG: IT Governance
ITIL: IT infrastructure library
ISACA: Information systems audit control association
MOF: Microsoft Operations Framework
MRF: Microsoft Readiness Framework
MSF: Microsoft Solutions Framework
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1. Einleitung
Viele Unternehmen, gerade Klein- und Mittelständische sind, wenn sie dem heutigen wirtschaftlichen Druck Stand halten wollen, vor allem auf die Informationstechnologie (IT) angewiesen. Hierbei entsteht eine Abhängigkeit von der Verlässlichkeit und Verfügbarkeit der IT. Diese Abhängigkeiten erfordern optimierte Prozesse, die in das interne Kontrollsystem des Unternehmens integriert werden müssen. Ein weiterer Punkt den diese Unternehmen beachten müssen, sind auch die Anforderungen, die die Sicherheit der IT an diese Unternehmen stellt.
IT Governance (ITG) trägt hierbei wesentlich zur Kontrolle und Steuerung eines
Unternehmens bei. Das Ziel von ITG ist, die IT- Prozesse zu steuern und zu überwachen.
1.1 Definition ITG
Der Begriff „Governance“ 1 kommt aus dem Griechischen. Er stammt von dem Wort
Kybernan ab, was soviel wie „Steuern eines Schiffes“ bedeutet.
IT- Governance wird vom IT Governance Network wie folgt definiert:
„IT governance is the responsibility of the board of directors and executive management. It is an integral part of corporate governance and consists of the:
• leadership and
• organisational structures and
• processes
that ensure that the organisation's IT sustains and extends the organisation's strategies and objectives."2
Die Zielsetzung, die ITG verfolgt, ist IT so einzusetzen, dass die Unternehmens- und Geschäftsziele voll erfüllt werden und dadurch ein Wertbeitrag für das Unternehmen geliefert wird. Hierbei ist es nötig ein Steuerungs- und Kontrollsystem einzusetzen, welches das ganze Unternehmen, nicht nur den IT- Bereich durchdringt. IT Governance beschreibt folglich die Rahmenbedingungen, unter denen IT- Prozesse, -Ressourcen und
1 Vgl. United Nations, Human Settlements,
http://www.unescap.org/huset/hangzhou/paper/governance_paper.htm, 15.05.2006
2 IT Governance Network, http://www.itgovernance.com/itgovernance.htm, 15.05.2006
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Informationen ausgerichtet bzw. effizient eingesetzt werden, gemäß der Geschäftsstrategie und den damit verbundenen Zielen. Um sicherzustellen, dass die definierten Geschäftsziele erreicht werden können, müssen alle IT- relevanten Aktivitäten im Unternehmen gesteuert und kontrolliert werden. Nur so kann ein effektives Gleichgewicht zwischen Risiko und Nutzen innerhalb der
Wertschöpfungskette hergestellt werden. 3 Sinn und Zweck von ITG ist folglich, die IT- Bemühungen so zu steuern, dass sichergestellt werden kann das folgende Ziele erfüllt werden:
• Ausrichtung der IT an den Erfordernissen des Unternehmens
• Realisierung des versprochenen Nutzens
• Steigerung des Unternehmenswertes und optimierter Nutzen durch IT- Einsatz
• Verantwortungsvoller Umgang mit IT- Ressourcen
• Angemessenes Management von IT und verwandten Risiken
1.2 Zielgruppe
Die Zielgruppe des ITG ist nicht wie allgemein angenommen die IT beziehungsweise deren Fachabteilungen, sondern zählt zu den Aufgaben des Managements und der Mitglieder des Vorstands. Um sicherzustellen, dass ITG funktioniert bedarf es der Zusammenarbeit des Managements und des Vorstands gleichermaßen. Fehlt die Unterstützung, Förderung und Weiterentwicklung durch das Management, ist es nicht möglich ITG in einem Unternehmen umzusetzen. ITG durchdringt aber trotzdem das gesamte Unternehmen und macht nicht nur Halt beim Management und den IT- Fachbereichen. Das interne Kontrollsystem eines Unternehmens muss entlang der eigenen Wertschöpfungskette aufgestellt sein und die Leistungserbringung entsprechend unterstützen und kontrollieren. Alle direkt oder indirekt Beteiligten an diesem Prozess, tragen somit zum Gelingen dieses Systems bei und sind ein bestehender Teil davon. Sei es im Rahmen von Reportingaktivitäten, Genehmigungsverfahren oder der
3 IT Governance Center, Sinn und Zweck ITG, http://www.itgc.de/content/itg/3sinnzweck, 15.05.2006
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Durchführung von Änderungen, IT Governance sollte allgegenwärtig sein, so lange IT
eine Ressource im Prozess ist. 4 Hierbei sollten vom Vorstand die folgenden Aufgaben auf die Führungsebene verteilt
werden: 5
• Mitglieder des Vorstandes sollen eine aktive Rolle bei der Entwicklung der IT- Strategie wahrnehmen
• Für die Bereitstellung und Implementierung der Organisationsstruktur, ist das TOP- Management verantwortlich
• Die IT- Leiter müssen eine Brücke zwischen der IT und den Fachbereichen schlagen
• Das Management der Fachbereiche soll in die IT Steuerungsprozesse mit einbezogen werden
1.3 Problemstellung
Mittlerweile erkennen mehr als 90 Prozent aller Unternehmensführer, dass die IT eine kritische und maßgebliche Rolle beim Erfolg eines Unternehmens spielt. Der „IT Governance Global Status Report“ zeigte aber trotzdem auf, dass es für mehr als zwei Drittel aller befragten Vorstände unbequem ist, Fragen hinsichtlich IT Governance und Kontrolle der IT- Verfahren beziehungsweise Systeme zu beantworten. Ferner stellte sich bei diesem Bericht heraus, das sich zwei Drittel aller Unternehmensführer über ihre IT- Probleme bewusst sind und auch darüber, dass diese Probleme mit der Einführung von ITG behoben werden können. Von den befragten Managern und Vorständen denken
jedoch nur wenig mehr als die Hälfte darüber nach ein ITG- Programm einzuführen. 6 Aus diesem Bericht lässt sich schlussfolgern, dass die Notwendigkeit einer Einführung von ITG erkannt worden ist, es aber am Know- How fehlt ITG einführen zu können.
4 Vgl. IT Governance Center, Zielgruppen-Was ist IT Governance?,
http://www.itgc.de/content/itg/4zielgruppen/view, 16.05.2006
5 Vgl. Krcmar, Helmut, Informationsmanagement, S. 288 ff
6 Vgl. IT Governance Institute, IT Governance Global Status Report - 2006,
http://www.itgi.org/template_ITGI.cfm?template=/ContentManagement/ContentDisplay.cfm&ContentID
=24226, 16.05.2006
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Ziel dieser Diplomarbeit ist die Darstellung und kritische Bewertung der ITG,
Vorstellung von Fallstudien und Handlungsempfehlungen zur Einführung von ITG zu
geben.
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2. Theoretische Grundlagen
2.1 Entwicklung von ITG
Der Gedanke des Corporate Governance kam zuerst im Angloamerikanischen Wirtschaftsbereich auf und erhielt erst Mitte der neunziger Jahre Einzug nach Deutschland. Die herrschende Governance- Diskussion in der Wirtschaft, ebenso wie in der Politik zeigt, dass sich Unternehmen heutzutage zu komplexen Gefügen entwickelt haben, die mit konventionellen Steuerungs- und Kontrollmechanismen kaum noch zu beherrschen sind, gerade im Hinblick auf vergangene Vorkommnisse wie zum Beispiel der FlowTex- Skandal. Diese Ereignisse lösten in Deutschland heftige Diskussionen um die Macht der Aufsichtsräte, der Banken und der Politik aus.
Die zunehmende Verzahnung von Wertschöpfungsketten weit über die eigene Unternehmensgrenze hinaus, sowie die Etablierung von virtuellen Business Units oder selbst von ganzen rechtlich eigenständigen Gesellschaften, trägt zu der Notwendigkeit bei, das bereits mit dem Deutschen Corporate Governance Kodex vom 26. Februar 2002 durch die Regierung adressierte Thema der Transparenz der Unternehmensleitung und Überwachung weiter zu entwickeln. Mit der Einführung des „Transparenz und Publizitätsgesetz (TransPuG) kann dieser Kodex auch auf eine rechtliche Basis zurückgreifen und ist somit für Unternehmen verbindlich. Dieser Kodex spiegelt sich auch im Aktiengesetz (AktG), sowie anderen Gesetzestexten wieder.
Die weitere Entwicklung der Governance- Initiative nimmt an Geschwindigkeit zu. Die heutige Diskussion hat bereits mit dem COSO-Framework (Committee of Sponsoring Organisations of the Treadway Committee) von 1992, dem „21 CFR Part 11 (Code of Federal Regulations)“ von 1997, dem Turnbull Report von 1999, dem Sarbanes Oxley
Act 7 von 2002 und der neuen Eigenkapitalrichtlinie Basel II von 2004 sowie den
Revisionsstandards, wie den „SAS-Verlautbarungen (Statements on Auditing Standards des AICPA – American Institute of Certified Public Accountants) oder den IIA- Verlautbarungen (Institute of Internal Auditors), um nur einige zu nennen, eine lange Entwicklungszeit hinter sich. Nur durch das Scheitern von Kontrollsystemen ist es
wieder in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. 8
7 Sarbanes-Oxley-Act: US-Gesetz zur Verbesserung der Unternehmensberichterstattung in Folge der
Bilanzskandale von Unternehmen wie Enron oder Worldcom
8 vgl. IT Governance Center, Entwicklung- Was ist IT Governance,
http://www.itgc.de/content/itg/2entwicklung/view, 16.05.2006
Seite 11
CobIT (Control Objectives for Information and related Technology) wurde bereits im Jahre 1996 vom weltweit operierenden Berufsverband der IT- Revisoren ISACA (Information Systems Audit and Control Association) veröffentlicht, welches unter anderem ein mögliches Kontrollsystem für die Informations- und Kommunikationstechnologie darstellt. Es wurde schnell als der Standard für die ITG anerkannt, da es einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt und auch den Anspruch hat, die Ausrichtung der genutzten Technologien an die eigene Wertschöpfungskette zu unterstützen. Die internen IT- Kontrollsysteme von prüfungspflichtigen Gesellschaften, werden heute von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften nach CobIT begutachtet. Zudem wurde IT- Governance und damit auch CobIT als Managementwerkzeug entdeckt. IT- Governance ist mittlerweile zur Chefsache geworden, nicht nur für Unternehmen die SEC-gelistet sind, und beinhaltet im Rahmen der Unternehmensführung die Faktoren Kommunikation, Prozesse, Produkte, Menschen und Partner. Somit beschreibt ITG die effiziente und effektive Steuerung und Kontrolle von Prozessen und deren Ressourcen, die mittelbar oder unmittelbar auf Informations- und Kommunikationstechnologie
basieren oder diese verwenden. 9
2.2 Prozess der ITG
Um den Prozess von ITG zu erklären dient die folgende Abbildung, welche dann im Verlauf des Kapitels erläutert wird:
Der gesamte Prozess der ITG beginnt zunächst mit dem Vereinbaren von Zielen. Diese
gelten für die IT im ganzen Unternehmen und sehen wie folgt aus:
9 vgl. IT Governance Center, Entwicklung- Was ist IT Governance,
http://www.itgc.de/content/itg/2entwicklung/view, 16.05.2006
10 IT Governance Institute, Process of IT Governance,
http://www.itgi.org/template_ITGI.cfm?Section=Process&Template=/ContentManagement/HTMLDispla
y.cfm&ContentID=14699, 16.05.2006
Seite 12
• Die IT ist mit dem Unternehmen abgestimmt
• Die IT ermöglicht das Geschäft und maximiert den Nutzen
• IT- Ressourcenwerden verantwortungsvoll genutzt
• Risiken, die durch die IT entstehen werden entsprechend gesteuert
Schon in dieser Phase wird die Leistung gemessen und mit den Zielen verglichen, was in Form eines Kreislaufs geschieht. Der Kreislauf gewährleistet, dass wo es nötig ist eine Neuausrichtung der Aktivitäten sowie wo nötig eine Anpassung der Ziele vorgenommen wird. Hierbei liegen die Ziele in der Hand des Vorstandes und die Performance- Messungen in der Verantwortung des Managements. Beide Parteien dürfen darüber hinaus aber nicht vergessen zusammen zu arbeiten, da sonst die Ziele nicht mehr umsetzbar sind und die Messungen der Ziele nicht mehr korrekt.
Die IT- Aktivitäten bestehen im Folgenden aus:
• Ausweitung der Automatisierung
• Reduzierung der Kosten, und das Unternehmen effizienter machen
• Managen der Risiken (Sicherheit, Zuverlässigkeit und Erfüllung der Aufträge)
2.3 ITG- Modell
Das folgende Modell der ITG beinhaltet alle wesentlichen Elemente, die zu einer erfolgreichen Implementierung der ITG notwendig sind:
Arbeit zitieren:
Christian Zsunyi, 2006, IT-Governance, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
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