7.6.1.02 - Triple P Seite: 1
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung. 2
2 Was ist Triple P? 2
3 Das Konzept. 2
3.1 Die Grundlage 2
3.2 Ziele 3
3.3 Das Programm 3
3.4 Die Strategie 4
4 Kritik 5
5 Schlussbemerkung 6
6 Quellen 7
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1 Einleitung
Erziehung ist ein Thema, das viele Menschen betrifft. Nicht nur deshalb scheinen Erziehungsratgeber Konjunktur zu haben. „Spätestens durch die hohen Einschaltquoten der Fernsehserie „Super-Nanny“ von RTL mit ca. 5 Millionen Zuschauern ist ins allgemeine Bewusstsein gedrungen, dass Erziehung in der Familie eben nicht „kinderleicht“ ist, sondern eine komplexe Angelegenheit, …“ 1 Ein Konzept, welches ebenfalls immer wieder durch die Medien geistert, nennt sich Triple P. Doch was genau versteckt sich dahinter?
2 Was ist Triple P?
Triple P - Positive Parenting Program, also Positives Elternprogramm, ist ein Konzept bzw. ein mehrschichtiges Programm, welches sowohl schriftliche Unterlagen oder Videos bereithält und an Eltern verteilt, als auch in Kursen den Eltern versucht, Erziehungskompetenz zu vermitteln. Triple P wurde an der Universität von Queens-land in Australien entwickelt und verbindet unterschiedliche Konzepte, deren Wirksamkeit zum Teil bereits wissenschaftlich nachgewiesen ist. 2
Triple P-Beratungen und Kurse für Eltern begegnet man inzwischen häufig in Beratungsstellen und Familienbildungshäusern verschiedener Träger (ASB, AWO, Caritas, Diakonie, Malteser u.a.), in Einrichtungen der Kommunen, sowie in zahlreichen kinderärztlichen und psychotherapeutischen Praxen. 3 Auf den Inhalt dieser Kurse und Beratungen werde ich im Folgenden genauer eingehen.
3 Das Konzept
3.1 Die Grundlage
Die Grundlage von Triple P basiert auf fünf Erziehungsprinzipien:
Für eine sichere und interessante Umgebung sorgen •
Eine positive und anregende Lernatmosphäre schaffen •
1 zit. aus: Elternzeitung Luftballon (2005)
2 vgl. http://www.sciencegarden.de/
3 vgl. http://www.triplep.de/
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Sich konsequent verhalten •
Nicht zuviel von sich und den Kindern erwarten •
Auch die eigenen Bedürfnisse beachten 4 •
3.2 Ziele
Probleme in emotionalen, verhaltens- und entwicklungsbezogenen • Bereichen vorbeugen
Entwicklung, Gesundheit und soziale Kompetenzen bei den Kindern • fördern
Missbrauch und Gewalt gegen Kinder verhindern •
Gewaltfreie, schützende und fördernde Umgebung für die Kinder • schaffen
Ungünstige Erziehungspraktiken ersetzen und die •
Erziehungskompetenz erweitern Zuversicht und Zufriedenheit in der Familie vergrößern •
Unabhängigkeit und Wohlergehen von Familien steigern 5
3.3 Das Programm
Das Triple P - Programm ist präventiv ausgerichtet und soll vor allem positive, liebevolle Beziehungen zwischen Eltern und Kindern fördern. Es soll Eltern helfen wichtige Werte, Fähigkeiten sowie Verhaltensweisen bei Kindern zu fördern. Es zeigte sich, dass Eltern, die ein gutes Verhältnis zu ihren Kindern haben und diesen klare Grenzen setzen, erheblich seltener Probleme mit ihrem Nachwuchs haben als Eltern mit einem falschen Erziehungsverhalten. Gleichzeitig möchte das Programm effektive Strategien vermitteln, um unterschiedliche kindliche Verhaltensprobleme besser handhaben zu können.
Das Programm selbst unterscheidet fünf Stufen der Intervention. 6
4 vgl. http://www.triplep.de.
5 vgl. ebd.
6 vgl. http://www.sciencegarden.de/
Arbeit zitieren:
Karl-Heinz Konnerth, 2005, Triple P - Das positive Erziehungsprogramm, München, GRIN Verlag GmbH
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