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Prozessanalysen - Analysemethoden und organisatorische Implikationen zur Vermeidung operationeller Risiken

Titel: Prozessanalysen - Analysemethoden und organisatorische Implikationen zur Vermeidung operationeller Risiken

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2002 , 30 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Tobias Riefe (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit ist in sechs Teile gegliedert. Nach der Aufbauskizze werden die wichtigsten Begrifflichkeiten erläutert. In Kapitel Zwei erfolgt eine Einordnung der operationellen Prozessrisiken sowie Analysemethoden in den Gesamtkontext operationeller Risiken. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit den einzelnen Schritten einer Risikoanalyse. Den Kern stellen dabei die Analysemethoden dar, die in Kapitel Vier genau erläutert werden. Aufbauend auf der Risikoanalyse können adäquate Maßnahmen getroffen werden, die im fünften Kapitel anschließen. Im letzten Kapitel werden Schlussfolgerungen aus den geschaffenen Erkenntnissen gezogen.
[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Motivation zur Prozessanalyse in Hinblick auf operationelle Risiken

1.2 Aufbau der Arbeit

1.3 Begriffsbestimmung

2 Geschäftsprozessrisiken und deren Analysemethoden

2.1 Kategorisierung von operationellen Risiken

2.2 Einordnung der Analysemethoden für operationelle Prozessrisiken

3 Der Risikomanagementprozess

3.1 Kernprozesse identifizieren und relevante Prozesse darstellen

3.2 Kategorisierung und Identifikation der Risikoereignisse und -ursachen

3.3 Analyse der Risiken

3.4 Maßnahmen zur Risikosteuerung

3.5 Wirkungskontrolle und Risikoüberwachung

4 Prozessanalysemethoden

4.1 Herkunft der Methoden

4.2 Funktionsweise und Einsatzgebiet der Methoden

4.2.1 Fault Tree Analysis (FTA)

4.2.2 Failure Mode and Effect Analysis (FMEA)

4.2.3 Hazard and Operability Study (HAZOP)

4.2.4 Predictive Human Error Analysis (PHEA)

4.2.5 Softwaretools und Simulation

5 Organisatorische Maßnahmen

5.1 Rahmenmaßnahmen

5.1.1 Prozessreengineering und –optimierung

5.1.2 Implementierung eines Supportprozesses

5.2 Einzelmaßnahmen

5.2.1 Weisungen und Standards

5.2.2 Funktionstrennung

5.2.3 Vieraugenprinzip

5.2.4 IT-Unterstützung von Genehmigungsprozessen

5.2.5 Zuordnung von Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten

5.2.6 Abstimmungen

5.2.7 Outsourcing

6 Schlussfolgerungen

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit untersucht die Identifikation, Messung und Steuerung operationeller Risiken in Kreditinstituten mit einem spezifischen Fokus auf Prozessanalysen als Mittel zur Risikovermeidung. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie durch prozessorientierte Analysemethoden und organisatorische Anpassungen die Risikokomponenten in Banken identifiziert und minimiert werden können.

  • Grundlagen operationeller Risiken im Banksektor
  • Risikomanagementprozess und Prozessidentifikation
  • Qualitative Methoden der Prozessanalyse (FTA, FMEA, HAZOP, PHEA)
  • Organisatorische Präventionsmaßnahmen und Kontrollstrukturen
  • Nutzen-Kosten-Betrachtung von Risikomanagement-Systemen

Auszug aus dem Buch

4.2.2 Failure Mode and Effect Analysis (FMEA)

Die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) hat zum Ziel potentielle Fehler und deren Ursachen aufzudecken und Risiken zu vermeiden. Gemäß des Untersuchungsziels werden drei Arten von FMEA unterschieden: Die System-, Produkt- und Prozess-FMEA.

Beginnend mit der Analyse der Ausgangssituation, die durch qualitative Fehlerbäume unterstützt werden kann (vgl. 4.2.1), werden alle relevanten Leistungskomponenten durch ein meist fachlich interdisziplinäres Expertenteam aufgelistet und beschrieben. Anschließend erfolgt eine Fehleranalyse. Dazu werden mögliche Fehlerarten identifiziert und daraus Auswirkungen wie Ursachen ermittelt. Zugleich wird eine Bestandsaufnahme bereits realisierter Maßnahmen sowie deren Auswirkungen auf Prävention oder Entdeckung von Risikoereignissen durchgeführt. Darauf aufbauend wird eine Risikobewertung vorgenommen, die aus den einzelnen Komponenten Auftretens- und Entdeckungswahrscheinlichkeit sowie Schwere der Fehlerauswirkung besteht. Durch Multiplikation dieser Indikatoren wird die sogenannte Risikoprioritätszahl (RPZ) ermittelt. Sie dient als Prioritätsmaßstab für die Ergreifung von Maßnahmen zur Bekämpfung einzelner Risikoursachen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die zunehmende Bedeutung operationeller Risiken für Kreditinstitute und definiert den Aufbau sowie die Zielsetzung der vorliegenden Seminararbeit.

2 Geschäftsprozessrisiken und deren Analysemethoden: Klassifiziert operationelle Risiken in Ursachen-Komponenten und ordnet verschiedene Analyseansätze in den Gesamtzusammenhang ein.

3 Der Risikomanagementprozess: Erläutert die einzelnen Schritte des Risikomanagement-Kreislaufs, von der Identifikation der Kernprozesse bis hin zur laufenden Wirkungskontrolle.

4 Prozessanalysemethoden: Detaillierte Vorstellung qualitativer Methoden wie Fault Tree Analysis, FMEA und HAZOP zur systematischen Bewertung von Prozessrisiken.

5 Organisatorische Maßnahmen: Diskutiert konkrete Rahmen- und Einzelmaßnahmen, wie Funktionstrennung oder IT-gestützte Genehmigungsprozesse, zur operativen Risikominimierung.

6 Schlussfolgerungen: Fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Anwendbarkeit der vorgestellten Methoden sowie die Notwendigkeit einer Nutzen-Kosten-Analyse.

Schlüsselwörter

Operationelle Risiken, Kreditinstitute, Prozessanalyse, Risikomanagement, Risikovermeidung, Fault Tree Analysis, FMEA, HAZOP, PHEA, Funktionstrennung, Prozessrisiko, Risikoprioritätszahl, Organisationsrisiko, Prozessoptimierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Identifikation, Messung und Steuerung operationeller Risiken, die aus Geschäftsprozessen innerhalb von Kreditinstituten resultieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Kategorisierung operationeller Risiken, den Risikomanagementprozess, spezifische qualitative Analysemethoden für Prozesse sowie organisatorische Präventionsmaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, geeignete Analysemethoden und organisatorische Instrumente aufzuzeigen, mit denen Banken operationelle Risiken in ihren Prozessen frühzeitig identifizieren und vermeiden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit der aktuellen Literatur sowie die Adaption qualitativer Prozessanalysemethoden aus anderen Industriebereichen auf den Bankensektor.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung des Risikomanagementkreislaufs, die detaillierte Beschreibung von Prozessanalysemethoden (wie FTA oder FMEA) und die Diskussion organisatorischer Maßnahmen zur Risikominimierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind operationelle Risiken, Prozessanalyse, Risikomanagement, FMEA, HAZOP, Funktionstrennung und Prozessoptimierung.

Welche Rolle spielt die IT-Unterstützung bei der Risikovermeidung?

IT-Systeme dienen insbesondere zur Standardisierung von Abläufen, zur Reduzierung menschlicher Fehlerwahrscheinlichkeit und zur technischen Unterstützung von Genehmigungs- sowie Kontrollprozessen.

Warum ist die Funktionstrennung in Banken so bedeutsam?

Die Funktionstrennung verhindert, dass Risikoübernahme und Kontrolle in einer Hand liegen, wodurch Interessenkonflikte vermieden und Betrugsrisiken, wie im Fall der Barings Bank, entgegengewirkt wird.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Prozessanalysen - Analysemethoden und organisatorische Implikationen zur Vermeidung operationeller Risiken
Hochschule
Universität Paderborn  (Lehrstuhl für Finanzwirtschaft und Bankbetriebslehre)
Veranstaltung
Seminar zur Bankbetriebslehre
Note
1,3
Autor
Tobias Riefe (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
30
Katalognummer
V5930
ISBN (eBook)
9783638136457
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Basel II Basel 2 Baseler Ausschuss Konsultationspapier operationelles Risiko Betriebsrisiko operationelle Risiken Betriebsrisiken Prozessanalyse Analysemethoden Risikomanagement Vermeidung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tobias Riefe (Autor:in), 2002, Prozessanalysen - Analysemethoden und organisatorische Implikationen zur Vermeidung operationeller Risiken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/5930
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Leseprobe aus  30  Seiten
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