Inhaltsverzeichnis
ABBILDUNGSVERZEICHNIS II
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS. III
1 EINLEITUNG 1
2 BEGRIFFLICHE UND KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN. 2
2.1 Begriff des Gesundheitswesens. 2
2.2 Begriff der Telematik 2
3 TELEMATIK IM GESUNDHEITSWESEN. 3
3.1 Telematische Anwendungen 3
3.1.1 Anwendungen im Rahmen der neuen deutschen Gesundheitskarte. 3
1.3.1.1 Elektronische Gesundheitskarte und Arztausweis als Basis einer Telematik-Plattform. 3
2.3.1.1 Elektronisches Rezept 5
3.3.1.1 Elektronischer Arztbrief 5
4.3.1.1 Elektronische Patientenakte. 6
3.1.2 Weitere Anwendungen im Rahmen telematischer Innovationen. 6
1.3.1.2 Telemedizin 6
2.3.1.2 Sonstige Anwendungsformen. 7
3.2 Bewertung der Telematik unter ökonomischen Aspekten 7
3.2.1 Stakeholder im deutschen Gesundheitswesen. 7
1.3.2.1 Patienten und Bürger 7
2.3.2.1 Niedergelassene Ärzte und Zahnärzte 8
3.3.2.1 Krankenhäuser. 8
4.3.2.1 Krankenkassen und Versicherungen. 8
5.3.2.1 Apotheken 9
3.2.2 Ansätze zur Kosten-Nutzen-Analyse 9
1.3.2.2 Gesamtwirtschaftlicher Ansatz. 9
2.3.2.2 Erweiterung des Ansatzes um nichtmonetäre Effekte 11
3.2.3 Bewertung der gezeigten Analysen im Zusammenhang mit den Stakeholderansatz11
3.3 Problemfelder der Telematik. 12
3.3.1 Datenschutz und gesetzliche Rahmenbedingungen 12
3.3.2 Probleme der Datenintegration. 13
3.3.3 Effiziente Auswertung der Daten. 13
3.3.4 Bewertung der maßgeblichen Problemfelder bei der Einführung einer Telematik-
Plattform. 14
3.4 Finanzierung der telematischen Innovationen durch „Öffentlich-Private-
Partnerschaften “ 14
3.4.1 Begriffsabgrenzung 14
3.4.2 Anwendung der ÖPP bei der Finanzierung von Telematik im Gesundheitswesen. 15
3.4.3 Vorteils- und Risikoargumentation durch ÖPP. 15
4 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK. 16
LITERATURVERZEICHNIS IV
I
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Aufbau der Telematik-Plattform, Quelle: Eigene Erstellung, nach Spezifikationen Entity-
Relationship-Model (Thalheim, 2000) ..........................................................................................................4
II
Abkürzungsverzeichnis
AMVV: Arzneimittelverschreibungsverordnung ATG: Aktionsforum Telematik im Gesundheitswesen BITKOM: Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. BMfG: Bundesministerium für Gesundheit eAA: elektronischer Arztausweis eAB: elektronischer Arztbrief eGK: elektronische Gesundheitskarte ePA: elektronische Patientenakte eR: elektronisches Rezept GKV: Gesetzliche Krankenversicherung GKVM: Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung k.A.: keine Angabe IT: Informationstechnologie nmO: nicht-monetärer Outcome ÖPP: Öffentliche-Private-Partnerschaft SGB: Strafgesetzbuch ZTG: Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen
III
1 Einleitung
Information und Kommunikation bilden sich immer stärker als Grundlagen unserer modernen Gesellschaft heraus. Gemäß dem Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen (2006) werden Prozesse im Allgemeinen und nicht zuletzt im Bereich Gesundheit und Medizin aufgrund von Differenzierung, Spezialisierung und dem Anstieg von Wissen immer komplexer. Sinnvoll ist deshalb eine Verbindung des Gesundheitsystems mit den telematischen Innovationen die sich vorrangig in IT-gestützten Anwendungen wieder finden. Das von Doris Pfeifer (2005) geprägte Zitat „Move the information, and not the patient“, fasst die grundlegenden Ideen einer Telematik-Plattform im Gesundheitswesen in Deutschland zusammen. Patientendaten sollen jederzeit und überall verfügbar sein. Eine bessere Informationslage erhöht die Behandlungsqualität und langfristig können durch bessere Steuerung und Planung sogar die Beiträge sinken. Die Telematik-Initiative in Deutschland steht, angetrieben durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMfGa) noch am Anfang, aber die Pläne zur deren Umsetzung sind zeitlich sehr ambitioniert, so dass noch im Jahr 2007 erste Feldtests mit der neuen Gesundheitskarte gemacht werden. In dieser Arbeit werden die technischen Ausprägungen einer Telematik-Plattform im Gesundheitswesen vorgestellt und mit Hilfe einer Kosten-Nutzen-Analyse in einen gesamtwirtschaftlichen Zusammenhang gestellt. Aufgezeigt werden auch die noch zu bearbeitenden Problemfelder und die Möglichkeiten einer Finanzierung telematischer Infrastruktur durch Öffentlich-Private-Partnerschaften. Die Ergebnisse zeigen, dass noch viele Details auf dem Weg zur vollständigen Telematik-Plattform diskutiert werden müssen, aber die Planungszahlen (Abschnitt 1.3.2.2) sind gesamtwirtschaftlich gesehen sehr attraktiv und die noch zu lösenden Probleme sind übersichtlich.
In Abschnitt 2 werden die Begriffe „Gesundheitswesen“ und „Telematik“ konzeptionell erklärt. Abschnitt 3 beschäftigt sich mit den wichtigsten Anwendungen der Telematik, einer Kosten-Nutzen-Analyse im Rahmen der neuen deutschen Telematik-Plattform und einer Darstellung der wichtigsten Probleme. Abschließend wird im dritten Abschnitt auf die Finanzierungsmöglichkeiten der Telematik im Gesundheitswesen durch Öffentliche-Private-Partnerschaften eingegangen. Abschnitt 4 schließt mit einer Zusammenfassung und einem Ausblick ab.
1
2 Begriffliche und Konzeptionelle Grundlagen
2.1 Begriff des Gesundheitswesens
Mit dem Begriff Gesundheitswesen werden umfassend alle Personen, Organisationen, Prozesse und Einrichtungen beschrieben, deren Aufgabe die Vorsorge, Erkennung, Behandlung und Nachbehandlungen von Krankheiten und Verletzungen ist (Beske und Hallauer 1999).
Die Aufgabe des Gesundheitswesens ist es, allen zum System zugehörigen Personen (Bevölkerung) einen freien, qualitativ hochwertigen Zugang zu diagnostischer oder therapeutischer Leistung zu bieten (BMfG 2006a). Die Finanzierung dieses System erfolgt in Deutschland durch gesetzliche und private Institutionen, wobei das Versorgungsangebot in Form von niedergelassenen Ärzten, privaten Kliniken und der Pharmabranche weitgehend nichtstaatlich erbracht wird. Der Anteil des Gesundheitswesens in Deutschland in Prozent am Brutto-Inland-Produkt betrug 2003 ca. 11% (Statistisches Bundesamt 2005).
2.2 Begriff der Telematik
Die Telematik stellt die Integration der Technologien der Informatik und der Telekommunikation dar. Unter anderem befasst sich dieser Bereich vom Design und der Verwaltung von IT-Netzwerken bis hin zur IT-Logistik in Form von Protokollen und Sicherheitskonzepten. Im Sinne von Nora und Mink (1978) ist damit die Wissenschaft des Senden, Empfangen und Speichern von Daten über Einrichtungen der Telekommunikation gemeint. Die Telematik im Gesundheitswesen ist nicht zu verwechseln mit dem Begriff der Telemedizin, worunter die Erbringung medizinischer Leistungen, zum Beispiel Diagnostik, mittels Methoden der Telematik verstanden wird (Dierks, Feussner und Wienke 2000). Im Bereich des Gesundheitswesens umfasst die Telematik alle IT-gestützten Anwendungen die für die Verarbeitung und Kommunikation von Daten genutzt werden. Das bezieht auf Speicherung von Daten auf einer Versichertenkarte (Abschnitt 1.3.1.1) bis hin zur mobilen Überwachung eines Patienten mit einem speziell ausgestatteten Mobiltelefon (Abschnitt 2.3.1.2). Die Telematik im Gesundheitswesen dient also dazu, immer komplexer und spezialisierter werdende Prozesse zu strukturieren und anhand konsistenter Datenstrukturen diese Prozesse bzw. daraus entstehende Informationen ortsunabhängig jederzeit verfügbar zu machen.
Im nächsten Abschnitt werden die aktuellen und zukünftig geplanten telematischen Anwendungen im deutschen Gesundheitswesen vorgestellt. Deren Nutzen hinsichtlich ökonomischer Zielgrößen wird analysiert, und die Problemfelder im Bereich der Telematik im Gesundheitswesen werden diskutiert.
2
Arbeit zitieren:
Alexander Graf, 2006, Telematik im Gesundheitswesen, München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
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