Die vorliegende Seminararbeit soll einen Überblick über die stattfindende Entwicklung im Bereich des Personalcontrollings geben, die Besonderheit dieser Thematik und die damit verbundenen Zukunftstendenzen hervorheben. In Abschnitt zwei werden die wichtigsten theoretischen Ansätze eines effektiven, erfolgsversprechenden und zukunftsweisenden Personalcontrollings aufgezeigt und die derzeitigen Anwendungsgebiete dargestellt. Der dritte Abschnitt erörtert die eigentliche Problematik des so wichtigen Personalcontrollings: Die Schwierigkeit, die theoretischen Gegebenheiten in der Praxis umzusetzen und die derzeit relativ geringe Anwendung in den Unternehmen, sowie die Zukunftsaussichten. Im vierten Abschnitt versucht der Autor der vorliegenden Arbeit Erklärungen für die fehlgeschlagene Umsetzung in der Praxis herauszufinden. Der letzte Abschnitt enthält ein kurzes Resumé der Seminararbeit und ein abschließendes Fazit.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Zielsetzung
1.2 Thematik
2. Rahmenbedingungen des Personalcontrollings
2.1 Definition des Personalcontrollings
2.2 Entwicklung des Personalcontrollings
2.3 Unterschiede im Personalcontrolling
2.3.2 Quantitatives und qualitatives Personalcontrolling
2.3.3 Prozessorientiertes und faktororientiertes Personalcontrolling
2.4 Ziele des Personalcontrollings
2.5 Aufgaben des Personalcontrollings
2.6 Instrumente des Personalcontrollings
2.6.1 Personalstrategie
2.6.2 Personal-Portfolios
2.6.3 Balanced Scorecard
2.6.4 Benchmarking
2.6.5 Prozesskostenrechnung
2.6.6 Gemeinkostenmanagement
2.6.7 Berichtswesen
2.6.8 Data Warehouse
2.7 Anwendungsfelder im Personalcontrolling
3. Probleme und Zukunftsperspektiven:
3.1 Balanced Scorecard:
3.2 Transparenzlücke
3.3 Personalcontrolling in der Leistungs- und Verhaltenskontrolle
3.4 Mergers & Acquisitions
4. Gründe
Zielsetzung und Themen
Die Seminararbeit analysiert die Entwicklung und Bedeutung des Personalcontrollings als Steuerungsinstrument, beleuchtet theoretische Ansätze sowie Instrumente und diskutiert die Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung in Unternehmen.
- Theoretische Grundlagen und Entwicklung des Personalcontrollings
- Instrumente wie Balanced Scorecard, Personal-Portfolios und Prozesskostenrechnung
- Ziele und Aufgaben zur Unterstützung der Unternehmensführung
- Ursachen für die mangelnde Transparenz und praktische Umsetzungsprobleme
- Zukunftsperspektiven im Kontext von Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfung
Auszug aus dem Buch
2.6.2 Personal-Portfolios
Zur hochverdichteten Darstellung personalwirtschaftlicher Sachverhalte werden verschiedene Portfolios als Instrument des Personalcontrollings verwendet. Diese dienen überwiegend der strategischen Planung.
Im Human-Ressourcen-Portfolio wird zum Beispiel vereinfacht dargestellt, was für ein aktuelles Mitarbeiterpotential (Ist-Portfolio) vorhanden ist und mit welchem geplant wird. Hier ist es weiterhin möglich, einzelne Geschäftsbereiche zu beleuchten, sich mit dem stärksten Wettbewerber zu vergleichen oder der gesamten Branche.
Der Nutzen liegt in der rechtzeitigen Erkennung von Stärken und Schwächen in der Mitarbeiterstruktur und der Aufdeckung personalinduzierter Chancen und Risiken (Vgl. Schulte, Christof; S.96-97).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung gibt einen Überblick über die Zielsetzung und die thematische Struktur der Arbeit, die sich mit der Entwicklung und Problematik des Personalcontrollings befasst.
2. Rahmenbedingungen des Personalcontrollings: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Fundamente, Ziele, Aufgaben und eine Auswahl wichtiger Instrumente des modernen Personalcontrollings.
3. Probleme und Zukunftsperspektiven:: Hier werden die Schwierigkeiten bei der praktischen Anwendung von Controlling-Instrumenten, wie der Balanced Scorecard, sowie die Herausforderungen hinsichtlich Transparenz und Mitarbeiterführung diskutiert.
4. Gründe: Dieses Kapitel analysiert die Ursachen, warum sich das Personalcontrolling trotz seiner strategischen Bedeutung in der Praxis oft nur schwer durchsetzen lässt.
Schlüsselwörter
Personalcontrolling, Unternehmenssteuerung, Personalführung, Balanced Scorecard, Personal-Portfolio, Wertschöpfung, Personalkosten, Personalstrategie, Prozesskostenrechnung, Transparenz, Wettbewerbsfaktor, Benchmarking, Humanressourcen, Leistungsbewertung, Mitarbeiterführung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt das Personalcontrolling als zentrales Steuerungsinstrument, welches dazu dient, Personalarbeit transparent zu machen und strategisch zum Unternehmenserfolg beizutragen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die Definition und Entwicklung des Personalcontrollings, seine Instrumente, die Anwendung in der Praxis sowie die damit verbundenen Herausforderungen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, einen Überblick über die Entwicklung des Personalcontrollings zu geben, seine Besonderheiten hervorzuheben und die Gründe für die Schwierigkeiten bei der praktischen Umsetzung zu erörtern.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Auswertung von Fachpublikationen, um den aktuellen Stand und die Relevanz des Personalcontrollings darzustellen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Rahmenbedingungen, eine detaillierte Beschreibung verschiedener Controlling-Instrumente sowie eine kritische Auseinandersetzung mit Anwendungsproblemen und Zukunftsperspektiven.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Personalcontrolling, Balanced Scorecard, Wertschöpfung, Personalstrategie und Mitarbeiterführung.
Welche Rolle spielt die Balanced Scorecard im Text?
Die Balanced Scorecard wird als modernes Instrument zur Strategieumsetzung und Leistungsmessung vorgestellt, wobei auch auf die Schwierigkeiten bei ihrer Einführung und Nutzung in Unternehmen eingegangen wird.
Warum wird das Personalcontrolling als "problematisch" in der Praxis bezeichnet?
Die praktische Umsetzung ist schwierig, da viele Aspekte der Personalarbeit (wie Motivation oder Kreativität) schwer messbar sind und die Personalabteilungen oft weiterhin primär als Kostenverursacher betrachtet werden.
- Arbeit zitieren
- Sabine Schmohl (Autor:in), 2003, Personalcontrolling als Steuerungsinstrument, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/59729