„Direktvertrieb“ ist für viele Konsumenten ein bekannter Begriff, denn die meisten jedoch nur mit Firmen wie Vorwerk oder Tupperware in Verbindung bringen. Diese Form des Vertriebsweges ist hingegen facettenreicher als ihn viele Verbraucher in Deutschland momentan wahrnehmen. Dass hinter dieser Vertriebsform eine größere Reichweite steckt, ist meist nur Experten bekannt. Mit Hilfe einer Marktforschungsstudie wurde die Erhebung des Pilotprojektes in Haßloch, einer Kleinstadt in der Pfalz, durchgeführt. Haßloch ist für seine ideale Struktur für Marketing Untersuchungen bekannt, da Haßloch den Durchschnittwerten eines bundesdeutschen Verbrauchers am Nächsten kommt. Die oben genannte Untersuchung gilt als Pilotprojekt und soll somit weiteren Studien ein Leitfaden für eine permanente mögliche Imagemessung sein. Die Daten der hier verwendeten Studie beruhen auf der Basis der Praxis üblichen Methoden.Für eine gelungene Projektkonzeption ist es deshalb unvermeidlich, dass sich jeder Projektteilnehmer eine gute Basis an Hintergrundwissen aneignet. Wollen Sie Ihr theoretisches Fachwissen für die Methoden einer Marketingprojektstudie etwas auffrischen, so haben Sie die Möglichkeit, diese Hintergrundinformationen zusammengefasst im Anhang nachzulesen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einführung
2. Ziel und Aufgabenstellung der Direktvertriebsstudie
3. Vorabentscheidungen der Marktforschungsstudie
3.1 Ort der Befragung
3.2 Repräsentativität Stichprobenumfang Haßloch
3.3 Konkrete Kostenplanung für Haßloch
3.4 Art der Befragung
4. Ergebnisse der Studie
4.1 Anteil von Kunden und Nichtkunden
4.2 Kaufbereitschaft im Direktvertrieb
4.2.1 Kaufbereitschaft Haßloch
4.3 Anteil Kunden und Nichtkunden
4.3.1 Kaufbereitschaft in Haßloch und PROGNOS Studie
4.4 Zukünftige Kaufentscheidung
4.4.1 Kaufentscheidung zwischen Haßloch und PROGNOS
4.4.2 Kaufentscheidung in Haßloch und PROGNOS von Frage 8 und 9
4.4.3 Kaufvorstellung ein Vergleich der Fragen 8, 9 und 16
4.5 Direktvertrieb versus Internetkauf
4.5.1 Direktvertrieb-Internetkauf in Haßloch und PROGNOS Studie
4.6 Nutzung von Einkaufsmöglichkeiten
4.6.1 Einkaufsmöglichkeiten in Haßloch und der PROGNOS Studie
4.6.2 Einkaufsmöglichkeiten von Kunden und Nichtkunden
4.7 Haushaltsstruktur
4.7.1 Optimierung der Haushaltsstruktur
4.8 Haushaltsgröße in Haßloch
4.9 Haushaltsgröße Stadt Haßloch und DESTATIS
4.9.1 Haushaltsgröße von Haßloch , DESTATIS und PROGNOS
4.10 Geschlechtsstruktur
4.10.1 Geschlechtsstruktur Haßloch , Stadt Haßloch und DESTATIS
4.10.2 Optimierung zur Geschlechterbefragung
4.11 Altersstruktur
4.11.1 Altersstruktur Haßloch , DESTATIS, Stadt Haßloch und PROGNOS
4.11.2 Optimierung der Altersstruktur
4.12 Haushaltsnettoeinkommen
4.12.1
4.12.2 Haushaltsnettoeinkommen Vergleich Haßloch und PROGNOS
4.13 Berufsstand
4.13.1 Optimierung der Erwerbstätigen
4.14 Vergleich von Telefon und Passantenbefragung
4.14.1 Bevorzugter Befragungstag bei der Telefonbefragung
4.14.2 Bevorzugter Befragungstag bei der Passantenbefragung
4.14.3 Geschlechteraufteilung
4.14.4 Häufigkeit des Kaufes für Kunden Frage 4: Wie oft kaufen Sie im Direktvertrieb?
4.14.5 Nettoeinkommen
4.14.6 Bekanntheitsgrad Direktvertriebsunternehmen
4.14.7 Kaufentscheidung
5. Methodik zur Durchführung einer Vergleichsstudie
5.1 Szenario Methodik am Beispiel Haushaltsstruktur I
5.1.1 Szenario Haushaltsstruktur II
5.1.2 Szenario Haushaltsstruktur III
5.1.3 Szenario Haushaltsstruktur IV
5.2 Quotenverfahren
5.2.1 Szenario Altersstruktur I
5.2.2 Szenario Altersstruktur II
5.2.3 Szenario Altersstruktur III
5.2.4 Szenario Altersstruktur IV
5.2.5 Szenario Geschlecht I
5.2.6 Szenario Geschlecht II
5.2.7 Szenario Geschlecht III
5.2.8 Szenario Geschlecht IV
5.3 Quotenverfahren
6. Fazit für das Image des Direktvertriebes
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das öffentliche Image des Direktvertriebs in Deutschland durch eine empirische Marktforschungsstudie in Haßloch zu untersuchen, zu bewerten und ein methodisches Modell für zukünftige Imagemessungen zu etablieren.
- Analyse der Kaufbereitschaft und des Konsumentenverhaltens im Direktvertrieb
- Vergleich der Ergebnisse zwischen der Haßloch-Studie und bestehenden PROGNOS-Daten
- Methodische Validierung durch demografische Szenario-Rechnungen und Quotenverfahren
- Untersuchung von Kaufhemmnissen im Vergleich zu alternativen Einkaufsmöglichkeiten wie dem Internet
- Optimierung von Befragungsmethodiken und Kostenkalkulation für zukünftige Projekte
Auszug aus dem Buch
1. Einführung
„Direktvertrieb“ ist für viele Konsumenten ein bekannter Begriff, denn die meisten jedoch nur mit Firmen wie Vorwerk oder Tupperware in Verbindung bringen. Diese Form des Vertriebsweges ist hingegen facettenreicher als ihn viele Verbraucher in Deutschland momentan wahrnehmen.
Dass hinter dieser Vertriebsform eine größere Reichweite steckt, ist meist nur Experten bekannt. Um ein genaues Bild über das Image des Direktvertriebes in der Öffentlichkeit zu bekommen, haben Studierende der Fachhochschule in Worms, unter der Leitung des Lehrstuhls für Internationales Marketing von Prof. Michael Zacharias und Prof. Thorsten Mönch, es sich zu Aufgabe gemacht, die genaue Stimmung im Land einzufangen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einführung: Das Kapitel stellt die Relevanz des Direktvertriebs in Deutschland dar und erläutert die Motivation zur Durchführung einer großangelegten Imagemessung durch Studierende der FH Worms.
2. Ziel und Aufgabenstellung der Direktvertriebsstudie: Hier wird der Ort Haßloch als repräsentative Testmarktstadt eingeführt und das Ziel definiert, eine methodische Grundlage für zukünftige Studien zu schaffen.
3. Vorabentscheidungen der Marktforschungsstudie: Dieses Kapitel behandelt die strategischen Rahmenbedingungen wie Ortswahl, Repräsentativität der Stichprobe, Kostenplanung und die Entscheidung für die Befragungsart.
4. Ergebnisse der Studie: Der umfangreiche Hauptteil präsentiert detaillierte Auswertungen zu Kaufbereitschaft, Haushaltsstrukturen und Einkommensdaten, vergleicht diese mit PROGNOS-Daten und analysiert die Unterschiede zwischen Telefon- und Passantenbefragung.
5. Methodik zur Durchführung einer Vergleichsstudie: Das Kapitel erläutert den Prozess der Datenbereinigung und Szenariorechnung, um die erhobenen Daten an statistische Repräsentativitätskriterien anzupassen.
6. Fazit für das Image des Direktvertriebes: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Imagefaktoren und gibt Empfehlungen zur zukünftigen Kommunikation der Vorteile des Direktvertriebs.
Schlüsselwörter
Direktvertrieb, Marktforschung, Haßloch, Image, Kaufbereitschaft, Stichprobe, Konsumentenverhalten, PROGNOS, Haushaltsstruktur, Befragungsmethode, Quotenverfahren, Testmarkt, Kundenanalyse, Internetkauf, Kostenplanung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung des öffentlichen Images des Direktvertriebs in Deutschland auf Basis einer empirischen Marktforschungsstudie in der Stadt Haßloch.
Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?
Zentral sind die Messung der Kaufbereitschaft, die Analyse demografischer Daten von Konsumenten, der Vergleich mit anderen Studien wie PROGNOS sowie die methodische Evaluation des Erhebungsprozesses.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, ein genaues Stimmungsbild zum Direktvertrieb zu erfassen und einen standardisierten Leitfaden für zukünftige Imagemessungen durch Studierende zu entwickeln.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es wurden sowohl eine Passanten- als auch eine telefonische Befragung durchgeführt, deren Ergebnisse anschließend mittels Szenario-Berechnungen und Quotenverfahren hinsichtlich ihrer Repräsentativität validiert wurden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil analysiert detailliert die Studienergebnisse bezüglich Kundenanteilen, Kaufvorstellungen, dem Vergleich zum Internetkauf sowie der sozioökonomischen Struktur der Befragten.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Die wichtigsten Schlagworte umfassen Direktvertrieb, Haßloch-Testmarkt, methodische Repräsentativität, Kundenstruktur, Kaufentscheidung und empirische Marktforschung.
Warum wurde Haßloch als Ort für die Studie gewählt?
Haßloch gilt als ideale Testmarktstadt für Marketinguntersuchungen, da die Struktur der dort lebenden Verbraucher dem bundesdeutschen Durchschnitt sehr nahekommt.
Welche Schlussfolgerung zieht die Arbeit über das Image des Direktvertriebs?
Das Image ist deutlich positiver als anfangs vermutet, insbesondere durch Faktoren wie Zeitersparnis und Bequemlichkeit, wobei jedoch eine stärkere Kommunikation dieser Vorteile gegenüber der Preisgünstigkeit empfohlen wird.
- Quote paper
- Nicole Jösch (Author), Dilyana Mutrova (Author), 2006, Image des Direktvertriebes in der Öffentlichkeit - Pilotstudie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/59896