INHALTSVERZEICHNIS
GLIEDERUNG
1 Einleitung. 1
2 Status Quo des Telekommunikationsmarktes. 2
2.1. 1. Telekommunikationsanbieter. 3
2.1. 2. Netzbetreiber bzw. Festnetzanbieter. 3
2.1. 3. Call-by-Call Anbieter. 3
2.1. 4. Voice-over-IP (VOIP) Anbieter 4
2.1. 5. Mobilfunknetzbetreiber bzw. Mobilfunkanbieter 5
2.1. 6. Bundesnetzagentur BnetzA. 6
2.2. Wettbewerb, Marktstrategien- und Entwicklung. 7
2.2.1 Tarifpolitik. 10
2.2.2 Marktsegmentierung, Marktentwicklung und Kundenbindung. 13
2.2.3 Technologischer Wandel. 14
3 Fazit. 15
Literaturverzeichnis. 16
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS 18
1 Einleitung
Seit 1998 unterliegt der Telekommunikationsmarkt einem stetigen Wandel. Ausgelöst wurde dies durch den Auftrag der Bundesnetzagentur (BnetzA) den ehemals monopolistischen Markt der Deutschen Telekom zu regulieren und zu liberalisieren. 1
Dies ist auch schon in einigen Teilen gelungen, jedoch sind noch einige Schritte notwenig um den Telekommunikationsmarkt weiter zu öffnen und die Diversifizierung der Angebote voranzutreiben.
Auf der einen Seite hat die Liberalisierung zu deutlichen Kostensenkungen bei den Telekommunikationsleistungen geführt auf der andern Seite zu einer Fülle von neuen aber auch schwer zu vergleichenden Angeboten. Vor allem die Call-by-Call, Preselection und Mobilfunkanbieter konnten der Deutschen Telekom (DTAG) Marktanteile in spürbaren Größenordnungen abgewinnen. Auch die Wettbewerbsituation bei den Breitband Angeboten ist sehr positiv zu sehen.
Lediglich bei der Teilnehmeranschlussleitung (TAL) sind kaum Fortschritte in der Liberalisierung des Marktes zu verzeichnen. Hier hat die DTAG bei den analogen TAL ihre faktische Monopolstellung behalten und bei den ISDN Angeboten eine bei weitem überragende Marktstellung.
Im Rahmen einer Hausarbeit kann nur ein oberflächlicher Aufriss des Telekommunikationsmarktes gezeigt werden. Durch die Marktdynamik, in dem sich der Telekommunikationsmarkt, auf der technischen wie auch auf der strategischen Seite, befindet, sowie aufgrund immer aktuell getroffener Regulationsentscheidungen der BnetzA ist es angezeigt, sich überwiegend auf aktuelle Internetquellen zu beschränken.
1 Bundesnetzagentur (29.11.2005), abrufbar unter: www.bundesnetzagentur.de/enid/56ad9bc7fd5293997a377 48fe7d0a1c7,0/Die_Bundesnetzagentur/Ueber_die_Agentur_sa.htm
-2- 2Status Quo des Telekommunikationsmarktes
Auf den deutschen Telekommunikationsmarkt gibt es mehr als 2.300 Telekommunikationsanbieter, rund 320 Mobilfunk- und über 4.000 Festnetzdiensten 2 . Das Internet ist wegen seines globalen Charakters noch unüberschaubarer. Dazu kommt noch das vielfältige Angebot an Tarifkonzepten und konkurrierenden Technologien. Die Zahl der Anbieter ist bei zunehmender Marktliberalisierung weiter steigend.
Der Telekommunikationsmarkt teilt sich in drei Hauptgebiete auf, einmal die klassische Festnetztelephonie, den Mobilfunk und die neue Breitbandtechnologie Voice over IP (VOIP).
Entwicklung der Zahl der Anbieter von Telekommunikationsleistungen
Schaubild 1 (Quelle: www.bundesnetzagentur.de/media/archive/1522.pdf/, abgerufen am 23.05.2006)
2 Pressemitteilung (04.07.2005): Dschungelführer 2005 erschienen, abrufbar unter: www.portel.de/news/view_ redsys_artikel.asp?id=7019
-3- 2.1.1. Telekommunikationsanbieter
Diese kann man in drei Hauptgruppen einordnen:
2.1. 2. Netzbetreiber bzw. Festnetzanbieter
Weiterhin ist die Deutsche Telekom AG der größte Telekommunikationsanbieter, danach folgt die Arcor AG & Co.KG. Dazu kommen noch die regionalen Anbieter wie Hansenet Telekommunikation GmbH, htp GmbH, M-net Telekommunikations-GmbH uvm. 3 , die ihre Telefongespräche soweit wie möglich über eigene Netzwerke leiten. Die Teilnehmeranschlussleitung, die einzelnen Haushalte mit dem Telefonnetz verbinden, sind Eigentum der DTAG. Hierfür müssen andere Vollanschlussanbieter für die Nutzung der TAL eine monatliche Gebühr an die DTAG zahlen. Darüber hinaus fallen bei Übertragung des Telefongespräches in ein fremdes Telefonnetz sogenannte „Interconnection-Entgelte“ an.
2.1. 3. Call-by-Call Anbieter
Seit Aufhebung des Fernsprechmonopols der Deutschen Telekom am 01.01.1998 und für Ortsgespräche am 01.04.2003 können Call-by-Call Anbieter Telefonverbindungen mit einer eigenen Vorwahl anbieten und mit dem Kunden abrechnen. Vorteile gegenüber den Vollanschlussanbietern sind, dass die Callby-Call Anbieter keine Mietzahlung für die TAL an die DTAG zahlen müssen und die Telefongespräche über verhältnismäßig günstige IP-Backbones transportieren können 4 .
Zu den Call-by-Call Anbietern gehören u.a. auch die unter 2.1.2 genannten Vollanschlussanbieter wie Arcor und Hansenet. Jedoch lassen einige Vollanschlussanbieter, außer die DTAG, keine Call-by-Call Angebote zu.
3 Tarif4you, Vollanschluss Anbieter, abrufbar unter: www.tarif4you.de/anbieter/vollanschluss.php, letztmalig abgerufen 27.05.2006
4 Bundesnetzagentur, Call-by-Call Anbieter, abrufbar unter: www.bundesnetzagentur.de/enid/95a5b44d6277d3f7b8e0ab 594661d398,d0d2d85f7472636964092d0936333139/FAQ/Call-by-call_uk.html
-4- 2.1.4. Voice-over-IP (VOIP) Anbieter
Auf dem Telekommunikationsmarkt bieten mittlerweile eine Vielzahl von Anbietern VOIP an. 5 Dabei handelt es sich primär um Internet Service Provider wie T-Online, AOL und regionale Anbieter wie Hansenet und NetCologne, die ihr Internet Zugangsangebot um VOIP erweitert haben. Die VOIP Anbieter profitieren von dem Vorhandensein und stetigem Ausbau verschiedener Breitbandnetze (DSL, TV-Kabelnetz, Satellit). Dabei wird das Telefonat meist in einzelne digitale Sprachpakete aufgeteilt und über das Breitbandnetz zum Empfänger geleitet. Für die VOIP Technologie reicht es aus, einen einzigen Vermittlungsknoten zu implementieren. 6 Für die VOIP Kunden ist entweder ein VOIP Adapter oder ein VOIP Telefon notwenig. Dieses wird dem Kunden teilweise kostenlos vom Anbieter überlassen. Insgesamt sind die Investitionen für den Anbieter durch das vorhandene Breitbandnetz, im Vergleich zum mobilen-, analogen- und ISDN-Netzwerk, sehr gering. Ein Problem der VOIP Technologie ist, dass es zu Zeitverzögerungen bei der Datenübertragung kommen kann und das Telefonat verzerrt beim Empfänger ankommt. Dazu kann es auch zu kurzzeitigen Ausfällen des
Breitbandanschlusses kommen, was bei wichtigen Telefonaten sehr störend sein kann. 7
Ein zusätzliches Hemmnis bei der Marktentwicklung von VOIP ist der noch nicht regulierte Telefonanschluss mit Breitbandzugang. Dieser kann noch nicht getrennt vermarktet werden. Der Kunde muss als Voraussetzung für VOIP einen analogen- bzw. ISDN- Anschluss haben und entsprechend die Kosten dafür tragen, obwohl dies für VOIP nicht notwendig wäre. 8
5 Bundesnetzagentur, Anbieter von VoIP Diensten, abrufbar unter: www.bundesnetzagentur.de/media/archive/ 3172.pdf
6 Voice-over-IP(VOIP) - Eine Einführung, S.5, abrufbar unter: www.voip-info.de/wissen/_Artikel_Allgemein_32.php? page=5
7 c´t 2/2006 Voice over IP, S.88, abrufbar unter: www.heise.de/ct/06/02/088/
8 Voice-over-IP(VOIP) - Eine Einführung, S.2, abrufbar unter: www.voip-info.de/wissen/_Artikel_Allgemein_32.php? page=2
Arbeit zitieren:
Carsten Scholz, 2006, Preiswettbewerb auf dem Telekommunikationsmarkt, München, GRIN Verlag GmbH
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