Gewidmet meinen lieben Eltern Delores und Klaus Werner Linke
Leider lässt sich wahrhafte Dankbarkeit mit Worten nicht ausdrücken. Johann Wolfgang von Goethe
1
I. GLIEDERUNG
1. Einleitung 3
2. Interkulturelle Kompetenz 6
2.1. Der Begriff „interkulturelle Kompetenz“ 6
2.2. Kulturelle Standards. 10
2.3. Interkulturelle Kommunikation. 14
2.4. Interkulturelles Lernen. 16
2.4.1. Akkulturation 17
2.4.2. Interkulturelles Training. 18
2.5. Ethische Verantwortung bei interkulturellem Handeln 21
3. Das Zuwanderungsgesetz 22
3.1. Entstehung des Zuwanderungsgesetzes
Ein historischer Abriss 23
3.2. Grundsätze, Ziele und Rechtslage des Zuwanderungs-
gesetzes. 25
4.Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im Fokus des
Integrationsprozesses 27
4.1. Aufbau, Organisation und Aufgaben des Bundesamtes für
Migration und Flüchtlinge. 28
4.2.Integration als zentraler Auftrag des Zuwanderungsgesetzes
29
4.2.1. Struktur der Integrationskurse. 31
4.2.2. Besondere Bedeutung der Orientierungskurse. 37
4.3.Effektivität der Integrationskurse. 38
4.3.1. Bisherige Erkenntnisse des Bundesamtes 38
4.3.2. Bewertung der Träger 39
2
5. Interkulturelle Kompetenz im Bundesamt für Migration
und Flüchtlinge. 51
5.2.Behördenspezifische Trainingseinheiten und künftige Ent-
wicklungen 51
5.3.Sonstige Unterstützung 54
6. Fazit 55
II. LITERATURVERZEICHNIS
III. ANLAGEN
3
1. EINLEITUNG
„(…) Ich meine, dass wir einen wichtigen Schritt vollziehen in der Aufstellung Deutschlands in einer globalisierten Welt, in der es Deutschland nicht verträgt, sich abzuschotten, sondern in der es seine Türen und Fenster öffnen muss, um darin zu bestehen. Spricht man mit jungen Menschen, die einen anderen Zugang und andere Zuwendungen zur Welt haben, als vielleicht ältere Generationen erfahren durften, kann es uns sogar mit Glücksgefühlen und Dankbarkeit erfüllen, dass wir in einer Welt leben, die eben nicht antagonistisch ist, in der man sich nicht feindlich gegenübersteht, sondern in der sich Frieden und nachbarschaftliche Zusammenhänge bei weitem besser entwickeln, als das in einer dunklen Vergangenheit der Fall war. (…) wir verabschieden uns von der Illusion, Deutschland sei kein Einwanderungsland und könne in dem alten Trott fortfahren, in dem es sich lange bewegt hat. Wir verabschieden uns von der Verweigerung der Wahrnehmung der Wirklichkeit. (…)“ 1
Die Worte des ehemaligen Bundesinnenministers Otto Schily, anlässlich einer Rede im Bundesrat zum Zuwanderungsgesetz im Juli 2004 lassen erkennen, dass Deutschland eine multikulturelle Gesellschaft ist.
Und dies nicht nur gegenwärtig, wo die Fußballweltmeisterschaft im Sommer diesen Jahres ihre Schatten vorauswirft und „Die Welt zu Gast bei Freunden“ sein wird. Seit mehr als 40 Jahren kommen ausländische Menschen nach Deutschland. Anfänglich aufgrund der boomenden Wirtschaft und dem akuten Bedarf an Arbeitskräften. Nach dem Anwerbestopp im Jahr 1973 waren es vornehmlich andere Gründe die dazu veranlassten, in die Bundesrepublik zu kommen oder zu bleiben. Mittlerweile leben über 7 Millionen ausländische Bürger dauerhaft bei uns und jedes Jahr werden in Deutschland 100.000 Kinder ge-boren, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. 2
Obwohl Menschen nichtdeutscher Herkunft schon Jahrzehnte unter uns leben, haben sie sich vielerorts noch immer nicht in die hiesige Gesellschaft integriert. Die Gründe sind vielfältig und mögen so-
1 OttoSchily, 07/2004 in http://www.bmi.bund.de
2 http://www.wikipedia.de, Stichwort:Zuwanderungsgesetz und BAMF intern, Zuwanderungsbericht_pdf.2001, S.13
4
wohl auf in- wie auch auf ausländischer Seite begründet sein. Gerade in den letzten Wochen und Monaten haben die Medien über die Problematik der Ausländer- und Integrationspolitik berichtet, die nicht zuletzt durch die Eskalationen und Übergriffe an einer Berliner Hauptschule ausgelöst wurden.
Die Berichterstattungen und innerpolitischen Diskussionen reichen von einer Verweigerung der Verlängerung von Aufenthaltstiteln „Es muss erlaubt sein, darüber nachzudenken, dass der Staat denjenigen, die keinen Integrationswillen zeigen, keine weiteren Aufenthaltstitel zubilligt, geschweige denn sie einbürgert.“ 3 bis hin zu finanziellen Sanktionen „Wer nicht bereit ist, sich zu integrieren und die Angebote unseres Landes anzunehmen, muss dies künftig auch am Geldbeutel spüren.“ 4 .
Oft fehlt gegenseitiges Verständnis für Andersartigkeiten, welches, möglicherweise gepaart mit einer gewissen Angst vor dem Fremden die Ausgrenzung bestimmter Bevölkerungsteile bedingt. Aber mit der Maxime „Jeder bleibt unter sich!“ wird es insbesondere integrationswilligen ausländischen Mitbürgern erschwert, in Deutschland eine Existenz aufzubauen und eigenständig für die Familien zu sorgen, was nicht nur für sie selbst, sondern auch angesichts der deutschen Haushaltslage und der ausgeschöpften Sozialkassen der Bundesrepublik wünschenswert wäre.
Ein praktikabler Ansatz ist in diesem Zusammenhang das, am 01.01.2005 in Kraft getretene Zuwanderungsgesetz, welches nun andere gesetzliche Grundlagen für Asylantragssteller vorgibt. Vor allem aber rückt es auch die notwendige Integration ausländischer Mitbürger in den Fokus des Bundesinteresses und lässt diese nunmehr zu einer zentralen Aufgabe des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge werden.
Mit dieser Thematik soll sich die vorliegende Arbeit beschäftigen. Hierin wird unter anderem die Frage geklärt, welche Maßnahmen seitens des Bundesamtes umgesetzt werden, um den gesetzlichen Anforderungen zu genügen und die Integration ausländischer Mitbürger in der Bundesrepublik zu unterstützen. Aber nicht nur die Quantität der Integrationsmaßnahmen durch vorliegende Daten des Bundesamtes, sondern auch deren Qualität wird durch eine Befragung verschiedener Kursträger kritisch betrachtet.
3 Wolfgang Schäuble, in Bild am Sonntag, zitiert in Volksstimme 10.04.2006
4 Edmund Stoiber, in Bild am Sonntag, zitiert in Volksstimme 10.04.2006
5
Weiterhin werden ebenso interne Schulungen für Mitarbeiter des Bundesamtes beleuchtet. Diese werden nun verstärkt zum Kontext „interkulturelle Kompetenz“ durchgeführt, weil nur eine Sensibilisierung aller Beschäftigter zum Erfolg der Aufgabenstellung führen kann.
Als Ziel der Arbeit soll sich herauskristallisieren, welcher Stellenwert interkultureller Kompetenz und - Arbeit sowie Aspekte, die damit einhergehen, derzeit auf Bundesebene zukommt, welche Position künftig angestrebt werden und welche begleitenden Maßnahmen noch umgesetzt werden sollten.
Für die Betreuung und Unterstützung möchte ich mich bei meinen beiden Korrektoren, sowie den Mitarbeitern des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, insbesondere denen des Referates 112, Sachgebiet Aus- und Fortbildung aus der Zentrale in Nürnberg herzlich bedanken.
Anmerkung:
Auf eine Verwendung von weiblichen und männlichen Bezeichnungen im Zuge des Gender Mainstreaming, also der durchgängigen Gleichstellungsorientierung von Mann und Frau, wurde aus Vereinfachungsgründen verzichtet. Die im Folgenden genutzte ausschließlich männliche Bezeichnung schließt jedoch, sofern nicht anders angezeigt beiderlei Geschlecht ein. Innerhalb der Ausführungen zu Inhalt und Grundsätzen des Zu-wanderungsgesetzes (3.2.) wurde vornehmlich im Sinn einer Gesamtübersicht gearbeitet. Individuelle rechtliche Details, wie das Aufenthaltsgesetz wurden daher möglicherweise nicht oder nicht vollständig einbezogen.
6
2. INTERKULTURELLE KOMPETENZ
Seit einigen Jahren begegnet man in den Medien, vor allem im Wirtschaftsbereich dem Begriff „Interkulturelle Kompetenz“, wo er im Zusammenhang mit internationalen Kontakten, Geschäften oder Transaktionen verwendet wird. In jüngerer Vergangenheit findet er aber auch immer häufiger Anwendung in einem Atemzug mit der öffentlichen Verwaltung. Als eine Art Modewort verstanden, wissen jedoch nur sehr wenige Menschen damit etwas anzufangen.
2.1. Der Begriff „interkulturelle Kompetenz“
Der verhältnismäßig junge Bereich, der sich in Deutschland seit den 70er-Jahren, zunächst durch die Ausländerpädagogik und die Überwindung sprachlicher Defizite von Ausländern etabliert hat, stammt ursprünglich aus den USA und Großbritannien. Hier wurde er unter dem Stichwort „Diversity“ zunächst an Universitäten näher betrachtet und ist mittlerweile Ziel der Personalentwicklung in zahlreichen Unternehmen. 5
Dass sich in der freien Wirtschaft Mitarbeiter auf internationalem Parkett komplikationslos bewegen können, gilt heute gerade in Großunternehmen als selbstverständlich. Dort, wo es um Geschäfte und letztlich viel Geld geht, sind „kulturelle Missverständnisse Sand im Getriebe (...)“.
Aber auch auf Gebieten, wo es nicht primär um Finanzen sondern insbesondere um die Bereitstellung von Serviceleistungen geht, ist interkulturelles Wissen notwendig. Touristen-Informationszentren wären ohne kulturelles und sprachliches Wissen ihrer Mitarbeiter quasi handlungsunfähig, was ebenso für Behörden, insbesondere in Großstädten wie beispielsweise Berlin gilt, wo 180 Nationalitäten leben 6 .
Gerade in der Verwaltung werden die Mitarbeiter mit der Aufgabe konfrontiert, einen „Kunden“ mit oft nur unzureichenden Sprachkenntnissen vor sich zu haben und diesem bei der Überwindung bürokratischer Hürden helfen zu müssen. In einer solchen Situation Entscheidungen und Handlungsweisen der Verwaltung zu erläutern, die auch für Deutsche mitunter nur schwierig nachvollziehbar sind, bedeutet für alle Beteiligten eine besondere Herausforderung. 7
5 BAMF intern, 03_08_interkulturellekompetenz. S.1
6 John in Interkulturelle Öffnung der Verwaltung.2002, S.54
7 Weber in Interkulturelle Öffnung der Verwaltung.2002, S. 49
7
Auch wenn nicht jedes individuelle Detail im Verhalten eines ausländischen Mitbürgers aus unserer Sicht verständlich erscheint, so bedeutet interkulturelle Kompetenz vor allem die Achtung vor der anderen Kultur 8 und die Anerkennung derer Orientierungs- und Identitätsstrukturen 9 . Aber sie geht bei Weitem über die reine, passive Akzeptanz und Toleranz hinaus. 10 Interkulturelle Kompetenz ist eine Form der sozialen Kompetenz. Sie wurde um den kulturellen Aspekt erweitert und definiert die Kommunikations- und Handlungsfähigkeit in kulturellen Überschneidungssituationen. 11
Als Faustregel lässt sich festhalten, dass jene Menschen interkulturell kompetent sind, die bei internationalen Begegnungen, etwa dem beruflichen Umgang mit ausländischen Mitbürgern, sachkundig handeln. Sachkunde steht in diesem Zusammenhang für die Nutzung von Wissen über die Kultur des Herkunftslandes des jeweiligen Gegenüber, welche an bestimmte Verhaltensweisen, Rituale und Gewohnheiten z.B. bei Kleidung und Essverhalten gekoppelt ist. 12
Interkulturelle Kompetenz impliziert den dauerhaften Besitz von Fähigkeiten, die einen kultursensiblen, erfolgreichen Umgang mit Angehörigen anderer Kulturen ermöglicht. 13
Der Erwerb Interkultureller Kompetenz ist jedoch schwierig, da es sich nicht um einen reinen Wissensbaustein handelt, der sich allein durch Teilnahme an einem Seminar oder durch zu Rate ziehen eines Nachschlagewerkes erlernen lässt, sondern einen unter Umständen langwieriger Prozess bedeutet, der sich in mehreren Stufen aufbaut. 14
Jeder Mensch geht grundsätzlich, wenn auch unbewusst davon aus, dass sein Lebensstil und seine Verhaltensweisen richtig und „normal“ sind. Bestärkt wird diese Annahme dadurch, dass sich die Mitmenschen im persönlichen Umfeld ähnlich verhalten, da sie in der Regel der gleichen Kultur angehören. Werden andere Verhaltensweisen im beruflichen oder privaten Bereich wahrgenommen,
8 Curvello in Interkulturelle Öffnung der Verwaltung.2002, S.39
9 Auernheimer in Interkulturelles Lernen; Arbeitshilfen für die politische Bildung. 2000, S.24
10 Scheitza u.a. in Interkulturelle Zusammenarbeit: Einführung und Grundlagen. 2002, S.39
11 www.wikipedia.de; Stichwort: Interkulturelle Kompetenz
12 Weber in Interkulturelle Öffnung der Verwaltung.2002, S. 49
13 Grosch/ Leenen in Interkulturelles Lernen; Arbeitshilfen für die politische Bildung.2000, S.29
14 Scheitza u.a. in Entwicklung interkultureller Kompetenz., 1999, S.28
8
so werden diese häufig als störend und unrichtig empfunden. In der Regel wird diese Andersartigkeit als verbesserungswürdiges Fehlverhalten gewertet. 15 In Überschneidungssituationen wird also davon ausgegangen, dass die eigene Kultur die überlegene ist. 16 Insbesondere dieses Vorurteil muss abgebaut und überwunden werden. Andernfalls ist der Besitz interkultureller Kompetenz unmöglich. Der Lernende muss zu einem anhaltenden Wechsel seines persönlichen Blickwinkels angeleitet werden, in welchem er beginnt sich selbst anders wahrzunehmen und seine bisherigen Bewertungsschemata kritisch zu betrachten 17 .
Für ein besseres Gesamtverständnis der Interkulturellen Kompetenz, ist die Hinzuziehung des Modells der „Drei Säulen interkultureller Zusammenarbeit“ sinnvoll:
Abb.1: Die 3 Säulen interkultureller Zusammenarbeit
Die Inhalte dieser Säulen stehen insgesamt für das Maximum an kulturellem Wissen. Jeder Teilbereich existiert jedoch auch unabhängig von den anderen. Je mehr Kenntnisse in den einzelnen Säulen vorhanden sind, um so interkulturell kompetenter ist die Person im jeweiligen Teilsegment.
15 Thomas in Handbuch Interkulturelle Kommunikation und Kooperation.2003, S.49, 57
16 Scheitza u.a., in Entwicklung interkultureller Kompetenz.1999, S.30
17 vgl. Auernheimer in Interkulturelles Lernen; Arbeitshilfen für die politische Bildung.2000, S.24
9
Eine Person ist demzufolge interkulturell kompetent wenn sie beispielsweise über folgende Eigenschaften verfügt:
Anhand dieses Modells lässt sich erkennen, dass erfolgreiche, allumfassende interkulturelle Kompetenz aus einer Vielzahl einzelner Elemente besteht. Während einige Fähigkeiten weit entwickelt sind, könnten theoretisch andere dagegen völlig unterentwickelt sein. 18 In der Praxis ist das aber als eher unwahrscheinlich anzusehen.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass man interkulturell kompetent ist, wenn man dauerhaft fremden Kulturen offen und abwägend, aber nicht abwertend begegnen kann. Dazu gehört ein gewisses Einfühlungsvermögen, welches mit einem differenzierten
18 in Anlehnung an Scheitza u.a. in Interkulturelle Zusammenarbeit: Einführung und Grundlagen.2002, S.42-43
10
kulturellen Hintergrundwissen einhergeht 19 sowie die Fähigkeit verbale und nonverbale Kommunikationsregeln anwenden zu können 20 .
Interkulturelle Kompetenz lässt sich einzig über Interkulturelles Lernen erwerben!
2.2. Kulturelle Standards
Im Zusammenhang mit dem Erwerb von interkultureller Kompetenz stellt sich auch die Frage, was diese inhaltlich ausmacht und ob es feste Werte gibt, an denen man sich orientieren kann. Ferner muss auch erläutert werden, was eine Kultur überhaupt ist.
Der Begriff der Kultur unterliegt dem Phänomen, dass er nicht eindeutig definierbar ist. Oskar Negt, ein deutscher Sozialphilosoph verwies in diesem Zusammenhang auf einen berühmten Kollegen: “(…) alle großen historischen Begriffe, wie Nietzsche einmal gesagt hat, sind nicht definierbar. Alles, was sich im gesellschaftlichen Leben wirklich abspielt, ist durch Definitionen nicht vollständig fassbar (…)“. 22
Dennoch stammen viele Ansätze aus Philosophie, Soziologie und Germanistik und umfassen Gegenstände, Ideen und Weltbilder, Sprache, den Umgang mit belebten und unbelebten Subjekten und Objekten. 23
19 Scheitza u.a. in Interkulturelle Zusammenarbeit: Einführung und Grundla-gen.1999, S.16
20 Scheitzka u.a. in Entwicklung interkultureller Kompetenz.1999, S.23
21 www.zitate.de, Querverweis Ausländer
22 http://dickinson.edu/
23 Thomas in Handbuch Interkulturelle Kommunikation und Kooperation.2003, S.21
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Ursprünglich hatte das Wort „Kultur“ im Lateinischen zwei Eigenschaften. Einerseits fand es immer in Kombination mit einem anderen Wort Anwendung, wie etwa cultura animi (Geistesbildung), cultura ingenii (Kultur der Gesellschaft), tempora cultiora (gebildete Zeiten).
Andererseits wurde der Sinn stets im Gegensatz zu einem anderen Wort verwendet; bis ins 19.Jahrhundert ausschließlich als Gegensatz zur Natur (hier war dann der bestellte Ackerboden gemeint) 24 , später beispielsweise als Gegensatz zur Zivilisation. 25 Eine solche Unterteilung wird mittlerweile nicht mehr vorgenommen.
Die heutigen Definitionen des thematisch relevanten Kulturbegriffes, lehnen sich jedoch in weiten Teilen an die umfassende Idee Goethes an, in dessen Kulturbegriff „(…) weder die Kleidung noch die Eß- und Trinkgewohnheiten, weder die Geschichte noch die Philosophie, weder Künste noch die Wissenschaft, weder die Kinderspiele noch die Sprichwörter, weder das Klima noch die Land-schaftsformen, weder die Wirtschaft noch die Literatur, weder das Politische noch das Private (…)“ fehlen. 26
Unter Verwendung dieser historischen und Berücksichtigung heutiger Erkenntnisse kann man sagen, dass „Kultur“ ein gemeinsames System von Überzeugungen und Einstellungen, Werten, Symbolen und Handlungsweisen; also ein gemeinsames Sinnsystem einer bestimmten Gruppe von Menschen darstellt. 27 Dadurch, dass sich Viele mit diesem Wertesystem identifizieren, unterliegt es einem stetigen Veränderungs- und Wandlungsprozess. Ferner kommt es auch innerhalb einer Kultur zu Mehrdeutigkeiten und Widersprüchen, da sie aus einer Vielzahl von Details, Ansichten, Ritualen und Handlungsweisen mit unterschiedlichem Werdegang und Herkunft zusammengesetzt ist. Das bedeutet, dass innerhalb einer Gesellschaft verschiedene Kulturen existieren können, in die ein Mensch entweder hineingeboren wird oder sich freiwillig eingliedert. Innerhalb dieser individuellen Umgebung existieren Einflüsse, die ein Individuum in seinem Verhalten und Denken prägen und beeinflussen. Bedenkt man etwa die in Deutschland existierenden Glaubensrichtungen oder auch regional bedingte Besonderheiten
24 http://www.wikipedia.de, Stichwort Kultur
25 http//them.polylog.org/
26 http://www.wikipedia.de, Stichwort Kultur
27 Auernheimer u.a. in Interkulturelles Lernen; Arbeitshilfen für die politische Bildung.2000, S.33
12
wie z.B. die traditionelle bayerische Lederhose, so wird deutlich, dass eine Verallgemeinerung kaum möglich ist. Ähnliches gilt im interkulturellen Bereich. Es wäre ein schwerwiegender Fehler, wenn man eine Kategorisierung allein nach Hautfarbe oder Herkunftsland vornehmen würde, ohne den persönlichen Hintergrund wie Bildung, Beruf, Religion, Herkunftsregion, etc. zu betrachten. Eine solche Vorgehensweise führt nicht zur interkulturellen Öffnung, sondern viel mehr zur Verstärkung der Stigmatisierung und Ausgrenzung. 28
„Kulturstandards können allgemein durch folgende fünf Merkmale definiert werden:
- Kulturstandards sind Arten des Wahrnehmens, Denkens, Wertens und Handelns, die von der Mehrheit der Mitglieder einer bestimmten Kultur für sich und andere als normal, typisch und verbindlich angesehen werden. - Eigenes und fremdes Verhalten wird aufgrund dieser Kul-turstandards gesteuert, reguliert und beurteilt. - Kulturstandards besitzen Regulierungsfunktion in einem weiten Bereich der Situationsbewältigung und des Umgangs mit Personen.
- Die individuelle und gruppenspezifische Art und Weise des Umgangs mit Kulturstandards zur Verhaltensregulation kann innerhalb eines gewissen Toleranzbereichs variieren. - Verhaltensweisen, die sich außerhalb der bereichsspezifischen Grenzen bewegen, werden von der sozialen Umwelt abgelehnt und sanktioniert.“ 29
Problematisch bei kulturellen Standards ist, dass das visuell Wahrgenommene nur „die Spitze des Eisbergs“, also die sichtbare Aus-drucksform einer jeweiligen Kultur darstellt. Verinnerlichte Überzeugungen und Denkweisen der Kultur sind nicht sichtbar und daher nur schwer fassbar. Die in der Kultur lebenden Personen nehmen deren individuelle Feinheiten nicht mehr wahr, sämtliche Handlungen unterliegen einem gewissen Automatismus. Außenstehenden zu erklären, was eine Kultur ausmacht ist bis ins Detail praktisch unmöglich.
Am ehesten erkennt man eigene und Fremdkultur, wenn man sich einige Zeit im Ausland aufhält.
28 Curvello in Interkulturelle Öffnung der Verwaltung.2002, S.46
29 Thomas in Handbuch Interkulturelle Kommunikation und Kooperation.2003, S.25
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Ein zentrales Bedürfnis eines jeden Menschen ist es, sich in „seiner“ Welt zurechtzufinden. Interaktionen im sozialen Umfeld verlaufen gewöhnlich nach einem bekannten Muster, in dem bestimmte Reaktionen erwartet und „geliefert“ werden. Wenn wir mit einer anderen Kultur konfrontiert werden, geraten diese Strukturen jedoch ins Wanken. Es ist nicht länger eindeutig, was von einem erwartet wird. Insbesondere in diesen Augenblicken werden wir uns der eigenen, bekannten, quasi „lebensnotwendigen“ Kultur bewusst.
Bildlich gesprochen könnte man Kultur mit einem Aquarium vergleichen, in dem ein Goldfisch schwimmt. Solange er sich in seiner gewohnten Umgebung aufhält, fühlt er sich wohl und sicher. Erst wenn man ihn aus diesem Wasser herausnimmt merkt er, wie wichtig es ihm ist.
In Bezug auf die Verwaltungstätigkeit hat dies natürlich auch Auswirkungen. Wenn sie den Anforderungen einer modernen Einwanderungsgesellschaft gerecht werden will, muss sie zwangläufig ermitteln, in welchem Maß und auf welchen Ebenen Einwanderung stattfindet und welches Wissen dafür relevant ist. 30
Auch wenn sich also eine Kultur nicht in ihrer Gesamtheit beschreiben und in ein vollständig erlernbares Schema pressen lässt, so ist es doch sinnvoll, sich einige Standards, die über die Unterschiede hinweg in jeder Gruppe existieren, anzueignen. Diese sind kein Garant dafür, dass es in interkulturellen Begegnungen nicht zu Schwierigkeiten kommen wird. Allerdings ist „abrufbares“ Wissen eine nützliche Orientierungshilfe, die unter Umständen auftretendes, fremdartig erscheinendes Verhalten des Gegenübers, leichter verständlich macht. 31
Von kulturellen Standards wird gesprochen, wenn versucht wird, bestimmte Verhaltensweisen auf ein zugrunde liegendes kulturelles Muster zurückzuführen. Dies ist Aufgabe der Wissenschaft und insbesondere der interkulturellen Forschung. 32 Diese Forschung macht sich auch die freie Wirtschaft seit den 1970ern zunutze. Aus den USA stammt der so genannte Cultural
30 Curvello in Interkulturelle Öffnung der Verwaltung.2002, S.41
31 Thomas in Handbuch Interkulturelle Kommunikation und Kooperation.2003, S.30
32 Layes in Handbuch Interkulturelle Kommunikation und Kooperation.2003, S.60
14
Assimilator, ein Lehrwerk, mit deren Hilfe interkulturelle Überschneidungssituationen leichter zu meistern sind. 33 Ein solches Handbuch befasst sich stets mit zwei kollidierenden Kulturen, also etwa den USA und der Bundesrepublik Deutschland. Situationen, die im geschäftlichen Umgang auftreten können, werden darin simuliert und mit der Aufgabenstellung, die richtige Antwort zu finden verbunden. Mehrere Vorschläge, aus denen der Lernende wählen kann, liegen vor und werden erläutert. So kann beispielsweise der deutsche Manager lernen, warum sein amerikanischer Geschäftspartner während eines Verlaufsgespräches in bestimmter Art und Weise reagiert hat.
Allerdings lassen sich mit dieser Technik nicht alle Missverständnisse aus dem Weg räumen, zumal Kulturen, wie bereits erwähnt nicht statisch sind. Auch können komplexere Vorgänge nicht dargestellt werden.
Allerdings ist diese Art der Wissensvermittlung relativ kostengünstig und kann je nach Gegebenheit für Einzel- oder Gruppentrainings angewandt werden. In jedem Fall findet ein Sensibilisierungsprozess statt, so dass sich der Lernende auf interkulturelle Überschneidungssituationen besser einstellen kann bzw. bereits entsprechend vorbereitet ist. 34
2.3. Interkulturelle Kommunikation
Kommunikation ist das komplexeste Verständigungsmittel. Zum einen kann sie dazu beitragen Missverständnisse auszuräumen, andererseits aber auch, gerade zwischen den Kulturen, solche herbeiführen oder begünstigen. Menschlicher Kommunikation kommt also, insbesondere im interkulturellen Bereich eine Schlüsselrolle zu.
Verbale Kommunikation ist in aller Regel das wesentliche Mittel um sich zu verständigen. Hierzu zählen neben dem eigenen Wortschatz auch die verwendeten Stilmittel, d.h. die Art besondere Ausdrucksmittel wie z.B. Tonhöhen zu benutzen, etwas auszuschmücken oder zu umschreiben. In den letzten Jahren hat aber auch der Bereich der nonverbalen Kommunikation immer stärkere Beachtung gefunden. 35 Nonverbale Kommunikation, also die alleinige
33 http://www.andreas.de
34 http://wwwuser.gwdg.de
35 Glaser in Handbuch Interkulturelle Kommunikation und Kooperation.2003, S.74,83
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bzw. unterstützende Verständigung über Gestik und Mimik macht laut Forschungsergebnissen zwischen 65-93% des gesamten Kom-munikationsvorganges aus. 36
Interkulturelle Kommunikation umfasst die Kommunikation in kulturellen Überschneidungssituationen. Die dabei vorherrschenden kulturellen Differenzen sind maßgeblich für den Ablauf des Kommunikationsgeschehens und die Resultate die daraus hervorgehen.
So wird über das Kommunikationsgeschehen stets auch ein Teil der jeweiligen Kultur vermittelt. In arabischen Staaten wird vor geschäftlichen Verhandlungen beispielsweise zunächst ausführlich über familiäre Dinge geredet, was in Europa eher unüblich ist. Ein Durchbrechen dieses Rituals würde jedoch als Unhöflichkeit gewertet werden und unweigerlich zum Scheitern der angestrebten Beziehung führen.
Vertrautes und Fremdes kollidieren in kulturellen Überschneidungssituationen und führen zu teils unangenehmen Grenzerfahrungen im Bereich der sprachlichen Verständigung, der eigenen Gewohnheiten und des persönlichen Verhaltens. Gesten erfahren möglicherweise eine andere Bedeutung (z.B. bedeutet das Ausstrecken von Daumen und Zeigefinger in China die Zahl 8), was ebenso für die Nutzung von Fremdsprachen gilt. Übersetzungen und Sinn der Worte können von einander abweichen, manche Worte existieren in einer anderen Sprache möglicherweise gar nicht. So ist es durchaus vorstellbar, dass Gesprächspartner ungewollt aneinander vorbeireden.
Dies wird insbesondere dann zum Problem, wenn beide Partner in einer dritten Sprache, in der Regel Englisch, miteinander kommunizieren. 37
Während eines Kommunikationsgeschehens erfährt der Zuhörer, oder auch Empfänger, wie er in der Wissenschaft bezeichnet wird, stets mehr als nur den Inhalt der Nachricht. Beispielsweise wird ihm vermittelt, welche Beziehung der Gesprächspartner zu ihm hat. So wird eine angenehm empfundene Beziehung zwischen den Partnern den gleichen positiven Effekt haben wie gleiche Ziele, Erfahrungen oder Ideen. 38 Dies stellt sich aber nur ein, wenn die Botschaft beim Zuhörer/ Empfänger auch genauso ankommt und bewertet wird, wie sie vom Gegenüber/ Sender gemeint und ausge-
36 Rösgenu.a. in Intra-und interkulturelle Kommunikation.1999, S.22
37 Thomas in Interkulturelle Kommunikation und Kooperation.2003, S.101,102
38 Scheitza u.a. in Interkulturelle Zusammenarbeit: Einführung und Grundla- gen.2002, S.26,29
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sprochen wurde. Dies ist schon innerhalb eines Kulturkreises schwierig, auf kulturell differenziertem Terrain wird es umso komplizierter, zumal sich nonverbale Signale bei der Nutzung einer anderen Sprache in der Regel nicht verändern. Folglich sind Irritationen wahrscheinlich, die andererseits aber auch die Chance bieten, sich selbst neu zu erleben und wahrzunehmen. Und über die so genannte Metakommunikation, d.h. das Nachfragen ob etwas richtig verstanden oder gedeutet wurde, lassen sich Differenzen vermeiden bzw. abmildern. 39
2.4. Interkulturelles Lernen
Wie bereits festgestellt, lässt sich interkulturelle Kompetenz nur über den Prozess des interkulturellen Lernens erwerben. Dabei gibt es verschiedene Wege, um sich dieses Wissen zu Eigen zu machen. Zum einen ist es möglich, sich während eines Auslandsaufenthaltes oder einem anderen Zusammentreffen mit Menschen anderer Kulturkreise mit der Fremdkultur auseinanderzusetzen und sich die jeweiligen Handlungs- und Verhaltensweisen anzueignen. Diese Art des Wissenserwerbs kann aber, besonders wenn es sich um eine konträre Kultur handelt, einen so genannten Kulturschock hervorrufen. Dieser führt unter Umständen dazu, dass die fremde Kultur komplett abgelehnt wird und jeglicher Versuch einer konstruktiven Auseinandersetzung von Vornherein verwehrt ist. Dennoch ist diese Art des „Lernens“ Teil des Gesamtkonzeptes. Auf der anderen Seite, und diese Methode wird beim methodischen Umgang mit der Thematik bevorzugt, existieren Trainingsformen, mit denen nach und nach Wissen über die fremde Kultur vermittelt wird.
39 Rösgen u.a. in Intra- und interkulturelle Kommunikation.1999, S.12, 15, 16
17
Das Konzept des interkulturellen Lernens beinhaltet demnach sämtliche Bildungsprozesse und berücksichtigt auch die Tatsache, dass neben dem bewusst herbeigeführten Lernprozess auch unorganisierte Einflüsse zum Erwerb interkultureller Kompetenz beitragen können. Bei erfolgreicher Umsetzung sensibilisiert es für die Unterschiede zwischen dem eigenen und dem fremden Leben und wirkt Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus entgegen. 41
2.4.1. Akkulturation
Jeder, der schon einmal im Ausland war oder bei anderen Gelegenheiten die Möglichkeit hatte, mit einer anderen Kultur in Kontakt zu kommen, wird zum Teil deutliche Unterschiede gespürt haben. Angefangen bei der Sprache, über eventuelle traditionelle Kleidung bis hin zu Besonderheiten im Verhalten. Egal, ob man nun bereits im Vorfeld einer solchen Begegnung Wissen erworben hat oder quasi ad hoc dem ungewohnten Metier ausgesetzt ist; sobald ein Individuum gezwungen wird, sich mit der anderen Kultur auseinanderzusetzen, wird früher oder später ein Erfahrungsschatz aufgebaut. Diesen Prozess bezeichnet man als Akkulturation. Je nachdem, mit welcher Wertschätzung man der fremden Kultur dabei gegenübertritt, findet eine andere Art der Akkulturation statt. 42
40 Nieke in Grosch/ Leenen in Handbuch Interkulturelle Kommunikation und Kooperation.2003, S.29
41 Fricke in Interkulturelles Lernen und Arbeiten.2001, S.6
42 Layes in Handbuch Interkulturelle Kommunikation und Kooperation.2003, S.126,127
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Zum einen ist es möglich, dass die Herkunftskultur ablehnt und das Verhalten weitestgehend der Gastkultur angepasst wird. Diesen Prozess bezeichnet man als Assimilation. Das genaue Gegenteil, nämlich die vollständige Ablehnung der Gastkultur, wird als Separation bezeichnet. Dieser Effekt tritt oft, wie bereits erwähnt im Rahmen eines Kulturschocks auf. Mischformen aus beiden vorgenannten Formen gibt es sowohl in negativer wie auch in positiver Hinsicht. Die Marginalisierung kennzeichnet sich durch Ablehnung beider Kulturen, was das Verhalten der betreffenden Person stark individualisiert und für Dritte nur schwer durchschaubar macht.
Ein Optimum wird hingegen erreicht, wenn beide Kulturen als positiv empfunden werden und in das Verhalten einfließen. In einem solchen Fall spricht man von Integration. 43 Diesen Effekt streben Einwanderungsgesellschaften an!
2.4.2. Interkulturelles Training
Im Gegensatz zu einem Effekt, der dem buchstäblichen „ins kalte Wasser werfen“ gleicht, soll während eines interkulturellen Trainings bewusst und organisiert Wissen vermittelt und erworben werden. 44
Bislang war diese Vorbereitung vor allem für Mitarbeiter international agierender Unternehmen vorbehalten, die sich auf eine Entsendung ins Ausland vorbereiten mussten. Im Zuge einer zunehmenden Verschmelzung des Arbeitsmarktes und der Multikulturalität unserer Gesellschaft, wird aber auch die Verwaltung immer stärker mit internationalen und kulturübergreifenden Aspekten konfrontiert. Sowohl der Mitarbeiterstab wie auch die Klientel können internationaler Herkunft sein.
Aus diesem Grund müssen sich auch Mitarbeiter von Behörden gezielt auf den Umgang mit Menschen unterschiedlicher kultureller Prägung einstellen und entsprechend vorbereitet werden. Innerhalb des interkulturellen Trainings wird eine besonders hohe Lernintensität erreicht, da das Konzept nahe an der Person des Lernenden bleibt und durch Spiele, Simulationen und Erprobungen immer neue Anreize schafft und nicht wesentlich von der Realität des Alltages abweicht. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist die stetige
43 Scheitza u.a. in Entwicklung interkultureller Kompetenz.1999, S.27,28
44 Kinast in Handbuch Interkulturelle Kommunikation und Kooperation.2003, S.
183
Arbeit zitieren:
Andrea Linke, 2006, Welche Gewichtung ist dem Faktor interkulturelle Kompetenz in Bundesbehörden einzuräumen? , München, GRIN Verlag GmbH
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Sozialpädagogik / Sozialarbeit
Hausarbeit, 28 Seiten
Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft: Welche Gewichtung ist dem Faktor interkulturelle Kompetenz in Bundesbehörden einzuräumen? ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
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