Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Definitionen
2.1 Sport
2.2 Asthma
3 Aufbau der Lunge
4 Asthma Bronchiale
4.1 Allgemeines und Entstehung
4.2 Formen und Ursachen
4.2.1 Allergisches (exogenes) Asthma
4.2.2 Intrinsisches Asthma
4.3 Folgen und Symptome
5 Behandlung
5.1 Vorbeugen
5.2 Was der Patient selbst tun kann
5.3 Therapiemöglichkeiten
5.3.1 Tabletten
5.3.2 Sprays
6 Die psychosoziale Situation des asthmakranken Kindes in der Familie
7 Asthma und Sport - kein Widerspruch
7.1 Bedeutung von Sport und Spiel für die Persönlichkeitsentwicklung des asthma
kranken Kindes
7.2 Die Bedeutung von Asthma für den Sportunterrich
7.3 Sportarten für Asthmatiker
7.3.1 Gymnastik
7.3.2 Schwimmen
7.4 Leistungssport
8 Zusammenfassung 1
Literaturverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
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Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Aufbau der Lunge (www.copd-aktuell.de/public/copd/lungenfunktion/ aufbau.htm)
Abb. 2: Aufbau und Funktion den Lunge (www.vitanet.de/gesundheitsratgeber/krebs/ lungenkrebs/erkennen/lunge_funktionsgrundlagen)
Abb. 3: Lungenbläschen (www.vitanet.de/gesundheitsratgeber/krebs/lungenkrebs/ erkennen/lunge_funktionsgrundlagen
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Anmerkungen:
1. Zur Vereinfachung werden die weiblichen Formen, z.B. Schülerin, Schülerinnen, …, ausgelassen und nur die männlichen Formen benutzt.
2. Folgende Kapitel wurden von Sabrina Kläs ausgearbeitet:
1 Einleitung 2 Definitionen 2.1 Sport 2.2 Asthma 3 Aufbau der Lunge 7 Asthma und Sport - kein Widerspruch
7.1 Bedeutung von Sport und Spiel für die Persönlichkeitsentwicklung des asthmakranken Kindes
7.2 Die Bedeutung von Asthma für den Sportunterricht
7.3 Sportarten für Asthmatiker
7.3.1 Gymnastik
7.3.2 Schwimmen
7.4 Leistungssport Inhaltsverzeichnis Literaturverzeichnis Abbildungsverzeichnis
3. Folgende Kapitel wurden von Sarah Wolf ausgearbeitet:
4 Asthma Bronchiale 4.1 Allgemeines und Entstehung 4.2 Formen und Ursachen 4.2.1 Allergisches (exogenes) Asthma 4.2.2 Intrinsisches Asthma 4.3 Folgen und Symptome 5 Behandlung
5.1 Vorbeugen
5.2 Was der Patient selbst tun kann
5.3 Therapiemöglichkeiten
5.3.1 Tabletten
5.3.2 Sprays
6 Die psychosoziale Situation des asthmakranken Kindes in der Familie
8 Zusammenfassung
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1 Einleitung
Unter Asthma, einer Erkrankung der Atemwege, leidet in Deutschland mittlerweile jedes 10. Kind. Häufige Auslöser von Asthma können Infekte der Luftwege, allergische Reaktionen z.B. auf Tierhaare, Pollen, Hausstaubmilben, Schimmelpilze, Nahrungsmittel, Medikamente, …, Stress und/oder zu große körperliche Anstrengungen sein.
Asthmapatienten leiden unter Atemnot mit pfeifenden und brummenden Atemgeräuschen aber auch unter Husten und zähem, glasigem Schleim. Bei jüngeren Kindern ist ein trockener quälender Husten zu beobachten. (www.asthma.de).
Hilft eine Vermeidung dieser Allergieauslöser nicht, kann eine Hyposensibilisierungs-behandlung oder Immuntherapie, wobei über mindestens 3 Jahre hinweg unter ärztlicher Aufsicht der allergieauslösende Stoff in bestimmten, immer größeren Mengen unter die Haut gespritzt wird, Erfolg zeigen, wenn der Körper genügend Antikörper bildet. Bleibt auch diese Maßnahme erfolglos, müssen Medikamente wie Inhalationssprays, Tabletten, … eingesetzt werden.
Wichtig für einen positiven Krankheitsverlauf ist auch der richtige Umgang mit der Krankheit von Seiten der Familie, der Bezugspersonen sowie der Lehrerinnen und Lehrer. Besonders für die Familie bedeutet ein an Asthma erkranktes Kind eine enorme Umstellung, was die Freizeit, die finanzielle Lage, Krankenhausaufenthalte, … betrifft.
Häufig werden die Kinder besonders behütet und von jeder Anstrengung oder sportlichen Tätigkeit ferngehalten, obwohl gerade Sport und Bewegung positiv auf den Krankheitsverlauf wirken und den Umgang mit der Krankheit erleichtern.
Regelmäßiger Sport verringert die Häufigkeit der Anfälle, trainiert die Lunge, kräftigt die Atemmuskulatur und schützt vor Infektionen. Empfehlenswert sind vor allem Schwimmen, Radfahren, Rudern, Joggen, Walken, …, d.h. Ausdauersportarten, bei denen die Belastung gleichmäßig ist. Nicht geeignet sind Sprints, Fußball, Tennis, … (www.gesundheit.de/medizin/erkrankungen/lunge/asthma-und-sport-a-kein-widerspruch/ index.html).
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Sogar Wettkampfsportarten sind nicht grundsätzlich verboten, solange eine permanente, systematische und konsequente Kontrolle der Erkrankung gewährleistet ist. Auch Schulsport ist erlaubt, wenn die Lehrkraft informiert ist und gewisse Regeln eingehalten werden.
2 Definitionen
2.1 Sport
„Sport ist ein kulturelles Tätigkeitsfeld, in dem Menschen sich freiwillig in eine wirkliche oder auch nur vorgestellte Beziehung zu anderen Menschen begeben mit der bewussten Absicht, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten insbesondere im Gebiet der Bewegungskunst zu entwickeln und sich mit diesen anderen Menschen nach selbstgesetzten oder übernommenen Regeln zu vergleichen, ohne sie oder sich selbst schädigen zu wollen.“ (www.sport.uni-hamburg.de)
2.2 Asthma
„Unter Asthma oder Asthma bronchiale versteht man eine entzündliche Erkrankung der Atemwege, die durch eine bronchiale Hyperreaktivität (auch als Hyperreagibilität bezeichnet) und variablen Verlauf gekennzeichnet ist. Unter der bronchialen Hyperreaktivität versteht man die Überempfindlichkeit der Atemwege gegenüber spezifischen oder unspezifischen Reizen (=Auslöser) oder körperlicher Belastung.“ (Petermann, 1999, S. 4)
„Entzündung und erhöhte Empfindlichkeit der Schleimhäute der Bronchien, die zur Verengung der Atemwege führt. Asthma gehört zusammen mit der allergischen Rhinitis und der Neurodermitis zu den so genannten atopischen Erkrankungen.“ (http://gesundheit.de/medizin/erkrankungen/lunge/asthma-definition).
„Asthma ist eine chronische Atemswegs-Erkrankung, die typischerweise Husten, Pfeifgeräusche und vor allem Atemnot verursacht. Kennzeichnend für asthmatische Beschwerden ist, dass diese anfallsweise und nicht kontinuierlich auftreten.“ (www.luft-zum-leben.de)
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3 Aufbau der Lunge
Abb. 1: Aufbau der Lunge (www.copd-aktuell.de/public/copd/lungenfunktion/ aufbau.htm)
Die Lunge und die Atemwege befinden sich im Thorax, dem knöchernen Brustkorb, der aus den Rippen, dem Brustbein und der Wirbelsäule besteht. Von der Luftröhre zweigen sich die Lungenflügel, der rechte und der linke Hauptbronchus, ab, die wiederum in zwei linke Lungenlappen (Lobus) und drei rechte Lungenlappen unterteilt sind. Weitere Verästelungen der Lungenflügel sind die Bronchien, an deren kleinsten Abschnitten (Bronchiolen) die Lungenbläschen, die Aveolen, sitzen. Die ca. 300-750 Millionen Aveolen sind für den Gasaustausch in der Lunge zuständig.
Das Zwerchfell, das wichtigste Atmungsorgan, ist verantwortlich für das Ein- und Ausatmen und trennt den Brustraum vom Bauchraum. (www.copd-aktuell.de/public/copd/lungenfunktion/aufbau.htm;
www.vitanet.de/gesundheitsratgeber/krebs/lungenkrebs/erkennen/lunge_funktionsgrundlagen)
In Notsituationen kann die Atemhilfsmuskulatur zusätzlich zur Zwerchfellatmung eingesetzt werden. Bei der Zwerchfellatmung werden die seitlichen Muskelstränge zusammengezogen, so dass das Zwerchfell tiefer tritt. Dadurch wird Luft in den Brustraum eingezogen und der Bauchinhalt nach unten gedrückt, was an den Vorwölbungen des Bauches nach vorne und zur Seite erkennbar ist. (Dierkesmann & Bissinger, 2005, S. 20)
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Arbeit zitieren:
Sabrina Kläs, Wolf Sarah, 2005, Sport und Asthma, München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
DOI
Sportmedizinische Probleme im Schulsportunterricht: Asthma bronchiale
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Richard Friedel hat den Text Sport und Asthma kommentiert
Richard Friedel hat den Text Sport und Asthma kommentiert
Sabrina Kläs hat den Text Sport und Asthma veröffentlicht
Exercise-Induced Asthma: Pathophysiology and Treatment
Kenneth W. Rundell, Randall L. Wilber, Robert F. Lemanske
Theoretische Grundlagen und pr...
Josef Lecheler, Angelika Biberger, Bernhard Pfannebecker
Richard Friedel
Titel: Eigenständiges Denken wie im Biologieunterricht.
Da die moderne Asthmabehandlung einen lebenslangen Medikamentenkonsum bedeuten kann, wäre etwas unabhängiges Denken im Stil des Praktikums in der Biologie nicht so abwegig.
Bei einem Test an der eigenen Atmung fällt auf, dass die Funktion der Atmung unter anderem vom Druck im Bauchraum abhängt. Man tastet mit der Hand das An- und Entspannen der Bauchmuskeln bei der Atmung ab. Wenn man jetzt das Anspannen bei der Einatmung bewusst verhindert, so wird die Atmung seichter und schwächer und letztendlich asthmatypisch. Beim kräftigen Luftholen wird die Spannung stärker. Diese Gesetzmäßigkeit ist in der europäischen Fachwelt unbekannt, wie provozierende Beiträge in Internetforen zeigten.
Die Gesetzmäßigkeit muss zu Überlegungen über fernöstliche und speziell über die eindeutig erklärten japanischen Atemtechniken führen. Ein Hauptmerkmal der japanischen Techniken ist nämlich der erhöhte oder normalisierte Druck im Bauchraum, der vornehmlich durch Anspannen der Muskeln um den Bauch einreguliert wird. Dabei ist das unmittelbare Ziel die Verbesserung der Atmung. Andere wichtige Wirkungen sind die Verbesserung des Blutkreislaufs mit Aufhebung einer Stagnation größerer Blutmengen im Bauchraum und das Massieren der Verdauungs- und Harnausscheidungsorgane.In der Praxis denkt man also nicht nur an die „Luftatmung“ sondern an die in unserem Kulturkreis völlig vernachlässigte „geheime“ blutpumpende Wirkung und an eine geeignete Relation zwischen den beiden.
Was insbesondere der japanische Zugang zum Thema Bauchatmung von uns bekannten westlichen Vorstellungen unterscheidet, ist die Stringenz. Siehe z. B.
http://www.lrz.de/~s3e0101/webserver/webdata/T3.pdf wo sogar einer Übung der Sumokämpfer empfohlen wird und auch http://www.lrz.de/~s3e0101/webserver/webdata/NNAU.pdf
Mit diesen Überlegungen ausgestattet war für mich mit leichter Asthmasymptomatik der fast nahe liegende Schritt, bei strammem Gehen in pollengeladener Luft oder nach fettigem Essen, kräftig in den Bauch hinein zu atmen. D. h. bei der Einatmung wurde Druck im Bauchraum erzeugt. Die Wirkung dieser sich merkwürdig anfühlenden und auch anfänglich anstrengenden Praxis war eine Freiheit vom dem sonst zu erwartenden Bronchialkrampf.
Ich führe diese Art von Atmung aus, um die Atmung und insbesondere die Einatmung zu verbessern und nicht wie so oft der Fall bei Empfehlungen für eine Atemtechnik, um eine bestimmte Empfindung zu erleben. Das Ausdauertraining auf einem Gerät ist sehr zu befürworten. Richard Friedel, Starnberg
am Sunday, November 28, 2010-
Richard Friedel
Grundsätzlicher Fehler bei der medizinischen Asthmatherapie.
Asthma wegtrainierbar? Ein Weg aus der Empirie.
Bei Betrachtung der recht vielen Yogamethoden (siehe z.B. Studien bei Google (Suchen mit „"Indian J Physiol Pharmacol." + Asthma) fehlt allerdings ein eindeutiger theoretischer Hintergrund und die Kritik von Prof. Edzard Ernst (Breathing techniques - adjunctive treatment modalities for asthma) ist leicht nachvollziehbar. Bei der medizinischen Erklärung des Leidens hat man diesen Mangel nicht (offensichtlicher Schaden an den Atemwegen – eindrucksvolle Linderung durch lokale medizinische Intervention).
Laut neuerer profilierter Forschung (Dr. Gwen Skloot, Professorin am Mount Sinai Hospital http://www.mountsinaifpa.org/profiles/gwen-s-skloot) schützt aber das tiefe Einatmen vor Asthma.
Auch zu berücksichtigen wäre eine Erklärung des Mechanismus der gewollten tiefen Einatmung. Man hat es der Erforschung des „Empty Nose Syndrome“ (siehe Wiki) zu verdanken, dass die Wirkung einer Drosselung der Atemluftströmung rezipiert wird. Bei dieser Forschung spricht man (d. h. offensichtlich der Mediziner) bezeichnenderweise von einer „paradoxen Behinderung“ oder Obstruktion, was einen allgemeinen Wissensdefizit in der Medizin bedeuten muss.
Man hat also nunmehr eine wissenschaftlich akzeptable Erklärung der Yogamethoden mit der „paradoxen Behinderung“ wie Ujjayi und Anulom, die Patienten an diese Wirkung gewöhnen und sie vor dem Vorwurf der Empirie rettet. Zum Vergleich vergessen wir nicht die Aussage eines nicht zu alten Lehrbuches: (Ferlinz Pneumologie, in Praxis und Klinik, Anfang des 2. Kapitels: . „Bleiben wir uns aber bewusst, daß auch auf diesem Gebiet der Medizin vieles Tradition, Vermutung und Empirie ist, so daß die biologischen Zusammenhänge sich bei genauerer Nachprüfung ganz anders darstellen mögen.“) RF
am Saturday, May 28, 2011-