Inhaltsverzeichnis I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
Abkürzungsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis III
1 Einleitung 1
1.1 Zielsetzung und Struktur 1
1.2 Vorgehensweise 2
1.3 VW Konzern 3
2 Vermögensstruktur 5
2.1 Vermögensintensität 5
2.1.1 Anlagenintensität I 6
2.1.2 Anlagenintensität II 7
3 Kapitalsstruktur und Liquiditätsanalyse 9
3.1 Eigenkapitalquote 9
3.2 Deckungsgrade 11
3.3 Liquiditätsgrade 12
3.3.1 Barliquidität 13
3.3.2 Liquidität auf kurze Sicht 13
3.3.3 Liquidität auf mittlere Sicht 14
3.4 Cash Flow 15
4 Erfolgs- und Rentabilitätsanalyse 17
4.1 Eigenkapitalrentabilität 17
4.2 Gesamtkapitalrentabilität 18
4.3 Umsatzrentabilität 19
4.4 Price-Earning Ratio 20
5 Fazit 23
5.1 Der neue Mann in Wolfsburg 23
5.2 Deutscher Automarkt 26
5.3 VW in China 27
5.4 Internationale Werbung 29
Literaturverzeichnis IV
Anhang V
& und ./. minus + plus m a l ^
§ Paragraf € E u r o AG Aktiengesellschaft Aufl. Auflage BMW Bayrische Motoren Werke ebd. ebenda EU Europäische Union f. folgend ff. fort folgend gem. gemäß HGB Handelsgesetzbuch KGV Kurs-Gewinn-Verhältnis Mio. Millionen o. V. ohne Verfasser PER Price-Earning-Ratio S. Seite T. Tausend US $ amerikanische Dollar vgl. vergleich VW Volkswagen
Abbildungsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 1 : Der Volkswagen Konzern im Überblick (Quelle: Volkswagen AG, Geschäftsbericht 2004 ,
Mobilität) 4
Abbildung 2 1 : Analysemöglichkeit der Bilanz (Quelle: Rollwage, 1999 , S. 52 ) 5
Abbildung 2 2 : Gesamtvermögen des VW Konzern 2004 in Prozent (Quelle: Volkswagen AG,
Geschäftsbericht 2004 , Zahlen-Daten Fakten, S. 14 ) 8
Abbildung 2 3 : Gesamtvermögen des BMW Konzern 2003 in Prozent (Quelle: BMW AG,
Geschäftsbericht 2003 , Zahlen-und Fakten, S. 35 ) 8
Abbildung 2 4 : Gesamtvermögen DaimlerChrysler AG 2004 in Prozent (Quelle: DaimlerChrysler AG,
Jahresabschluss 2004 , Bilanz der DaimlerChrysler AG, S. 2 ) 8
Abbildung 2 5 : Gesamtvermögen Porsche Konzern 2004 in Prozent (Quelle: Porsche Konzern,
Jahresabschluss 2003 /04 , Bilanz des Porsche Konzern, S. 102 ) 8
Abbildung 3 1 : Eigenkapitalausstattung des europäischen Mittelstandes (Quelle: Creditreform, 2004 /05 ,
S. 11 ) 10
Abbildung 3 2 : Gesamtkapital des VW Konzern 2004 in Prozent (Quelle: Volkswagen AG,
Geschäftsbericht 2004 , Zahlen-Daten Fakten, S. 14 ) 10
Abbildung 3 3 : Gesamtkapital des BMW Konzern 2003 in Prozent (Quelle: BMW AG, Geschäftsbericht
2003 , Zahlen-und Fakten, S. 35 ) 11
Abbildung 3 4 : Gesamtkapital DaimlerChrysler AG 2004 in Prozent (Quelle: DaimlerChrysler AG,
Jahresabschluss 2004 , Bilanz der DaimlerChrysler AG, S. 2 ) 11
Abbildung 3 5 : Gesamtvermögen Porsche Konzern 2004 in Prozent (Quelle: Porsche Konzern,
Jahresabschluss 2003 /04 , Bilanz des Porsche Konzern, S. 102 ) 11
Abbildung 3 6 : Berechnung des Csah Flow (Quelle: Rollwage, 1999 , S. 57 ) 15
Abbildung 3 7 : Kapitalflussrechnung des Volkswagen Konzerns vom 01. Januar bis 31. Dezember 2004
(Quelle: Volkswagen AG, Geschäftsbericht 2004 , Zahlen-Daten Fakten, S. 43 ) 16
Abbildung 4 1 : Alle Kennzahlen im Überblick 21
Abbildung 4 2 : benutzte Kennzahlen zur Berechung (Quelle: Zdrowomyslaw / Kuba, 2002 , S. 411 ff ) 22
Abbildung 5 1 : Gewinn und Verlust im onzernvergleich (Quelle: Freitag, Michael: „Neuer Wilder“ in:
managermagazin 7 /2005 , S. 38 ) 23
Abbildung 5 2 : Modellpoker (Quelle: Freitag, Michael: „Neuer Wilder“ in: managermagazin 7 /2005 , S
42 ) 24
Abbildung 5 3 : Marktanteil in China (Quelle: Freitag, Michael: „Neuer Wilder“ in: managermagazin
7 /2005 , S. 38 ) 24
Abbildung 5 4 : Umsatzrendite im Branchenvergleich (Quelle: Freitag, Michael: „Neuer Wilder“ in:
managermagazin 7 /2005 , S. 38 ) 25
Abbildung 5 5 : Neuzulassungen 1. Halbjahr 2005 in Deutschland (Quelle: o. V. 6 : „Zarte Hoffnung“ in:
FOCUS Nr. 28 2005 , S. 13 ) 26
Abbildung 5 6 : Marktanteile nach Karosserieform in China (Quelle: Kacher G : „So regelt China den
Verkehr“ in: Auto Bild Nr. 21 2005 , S. 65 ) 27
Abbildung 5 7 : Chinas Top-Seller (Quelle: Kacher G : „So regelt China den Verkehr“ in: Auto Bild Nr
21 2005 , S. 65 ) 28
Abbildung 5 8 : Marktanteile Januar bis März 2005 (Quelle: Kacher G : „So regelt China den Verkehr“
in: Auto Bild Nr. 21 2005 , S. 65 ) 28
Abbildung 5 9 : Die 50 größten Werbetreibenden der Welt 2000 in Mio. US (Quelle: Kloss, Werbung,
München, 3. Aufl , 2003 , S. 371 ) 30
Abbildung 5 10 : Imageunterschiede von Autos in Europa (Quelle: Kloss, Werbung, München, 3. Aufl ,
2003 , S. 403 ) 31
Abbildung 0 1 : Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung des VW Konzern (Quelle: Volkswagen AG,
Geschäftsbericht 2004 , Zahlen-Daten Fakten, S. 40 f ) VI
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung und Struktur
Die finanzwirtschaftliche Analyse hat in erster Linie die Aufgabe das finanzwirtschaftliche Auftreten eines Unternehmens zu untersuchen. Der außenstehende Analytiker kann mehrere Möglichkeiten nutzen, um an Informationen über ein Unternehmen zu kommen. Das können zum Beispiel Bilanzen, Geschäftsberichte, Firmenmitteilungen und -zeitschriften, Wirtschaftspresse und Statistiken sein. Die zentrale Bedeutung kommt bei der finanzwirtschaftlichen Analyse den Bilanzen mit den eine Jahresabschlussbilanz ergänzenden Teilen zu. Die Ergänzung beinhaltet die Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und gegebenenfalls der Lagebericht.
Die Jahresabschlussanalyse kann auf einen Objekt- und Zeitvergleich beruhen. Beim Objektbeziehungsweise Branchenvergleich wird das untersuchte Unternehmen mit einem ähnlich strukturierten Unternehmen verglichen. Im Gegensatz dazu wird das Unternehmen beim Zeitvergleich über mehrere Perioden hinweg analysiert (vgl. Olfert, 2003, S. 341). Jeder, der sich mit der Jahresabschlussanalyse befasst, führt die Untersuchung unter einem anderen Gesichtspunkt durch. Zum Beispiel verfolgt ein Analytiker einer Bank andere Ziele als ein Unternehmer oder ein Anleger, der auf der Suche nach einem Investitionsobjekt ist. Dennoch haben alle eine Gemeinsamkeit. Sie interessieren sich für die aktuelle und zukünftige Ertragslage, die finanzielle Stabilität und das Vorhandensein von Wachstumspotential. Die Analyse verfolgt darüber hinaus noch weitere Ziele. Das sind unter anderem die Urteilsbildung, Entscheidungs- und Wahrheitsfindung sowie das verstärkte Sammeln von In-formationen (vgl. Benzel, S. 128).
Die Urteilsbildung bedeutet, dass der Jahresabschluss als finanzielles Ergebnis dazu dient, unternehmerische, in einer Periode getroffene Entscheidungen wertend zu beurteilen. Dabei analysiert man (1.) die Qualität der Entscheidungsträger, (2.) einzelner Entscheidungen, (3.) einzelner Entscheidungsfelder und (4.) des ganzen Unternehmens. Beispielsweise stehen im Rahmen einer Kreditwürdigkeitsprüfung die Beurteilungen finanzwirtschaftlicher und rentabilitätsbezogener Art im Vordergrund.
Erkenntnisse aus der finanzwirtschaftlichen Analyse finden Verwendung bei der Lenkung und Beeinflussung künftiger Entscheidungsprozesse. Die Entscheidungsfindung betrifft die Entscheidungsträger, den Entscheidungsprozess und die Entscheidungsfelder. Den Entscheidungsträgern sind die Ergebnisse aus der Analyse hinsichtlich der Alternativenbildung und -bewertung sowie bei der Entscheidungsdurchsetzung nützlich. Den Entscheidungspro-
zess können diese Resultate positiv unterstützen. Aufgrund der Analyseergebnisse ist es möglich Entscheidungsfelder zu gestalten. Sie dienen zur Orientierung, wie sich die Entscheidungen auf den Jahresabschluss auswirken werden.
Ein Jahresabschluss ist richtig, wenn dieser den handels- und steuerrechtlichen Vorschriften entspricht. Im Sinne der betrieblichen Wirklichkeit ist er damit aber keineswegs wahr. Durch die finanzwirtschaftliche Analyse wird versucht, realitätsbezogene Daten, um damit „die Wahrheit“ zu ermitteln beziehungsweise zu finden. Dazu zählt beispielsweise das wahre Periodenergebnis. In diesem Fall werden Scheingewinne vom ausgewiesenen Periodenergebnis abgezogen. Zu realitätsbezogenen Daten gehören auch tatsächlich vorhandene Vermögenswerte, die sich aus den stillen Reserven und den ausgewiesenen Vermögenswerten zusammensetzen.
Durch die Informationsverdichtung sollen Tatsachen und Zusammenhänge, die der Jahresabschluss nicht direkt aufzeigt, kenntlich gemacht werden. Dazu dienen insbesondere die Kennzahlen (vgl. Olfert, 2003, S. 341 f.).
1.2 Vorgehensweise
Wie im Kapitel 1.1 erwähnt, stellen Kennzahlen verdichtete Informationen dar. Mit ihnen können betriebswirtschaftliche Zusammenhänge klar aufgezeigt werden. Durch die Bildung von Kennzahlen wird die Auswertung der gesammelten Informationen und der im Jahresabschluss zusammengestellten Daten erleichtert. Sie fassen somit messbare betriebliche Tatbestände zusammen. Zum Beispiel haben die Kennzahlen folgende Bedeutungen: x Erhöhung der Transparenz im Unternehmen x Verdichtung von Sachverhalten auf eine aussagefähige Zahl x Sichtbar machen bestimmter Sachverhalte, zum Beispiel Gesamtkapital-Rentabilität x Erleichterung der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens x Aufdeckung der Stärken und Schwächen x Erleichterung der Interpretation von Tatbeständen x Möglichkeit des Vergleiches mit Unternehmen der gleichen Branche
Wichtig ist vor allen Dingen die richtige Interpretation der Kennzahlen. Sie dürfen nicht isoliert betrachtet werden.
Es gibt verschiedene Arten von Kennzahlen. Dazu gehören absolute Kennzahlen, Verhältniszahlen und Richtzahlen. Bei absoluten Kennzahlen handelt es sich um Einzelzahlen, Summen, Differenzen oder Mittelwerte. Sie können direkt aus der Bilanz oder aus der Ge-
winn- und Verlustrechnung entnommen werden. Ihre Bedeutung wird erst sichtbar, wenn man sie mit anderen Zahlen vergleicht.
Setzt man die absoluten Zahlen in Beziehung zu einander, werden die Verhältniszahlen ermittelt. Wenn die Zahlen des analysierten Unternehmen zu branchenspezifischen Durchschnittszahlen in Beziehung gesetzt werden, spricht man von Richtzahlen (vgl. Vollmuth, 2002, S. 36 ff.).
1.3 VW Konzern
Die Erfolgsgeschichte der Volkswagen AG begann 1933 mit einem Radio, dem Volksempfänger für 65 Reichsmark. Die Reichsregierung verfolgte das Ziel, dass sich alle Bevölkerungsschichten ein Radio leisten und damit am Rundfunk teilnehmen konnten. Bereits wenige Monate später erzielten sie Rekordgewinne. Daraus zog Adolf Hitler den Schluss, dass der Bau eines billigen, aber dennoch vollwertigen Autos für das Volk die Wirtschaft ankurbeln würde. So wurde in seinem Auftrag 1935 der erste Prototyp durch den Automobilkonstrukteur Dr. Ferdinand Porsche entwickelt. Der Porsche Typ 60 zeigte schon typische Käfer-Merkmale, wies aber noch große Mängel auf. Da der Verkaufspreis nicht 1.000 Reichsmark überschreiten durfte, um für jedermann erschwinglich zu bleiben, beschloss der Reichsver-band der Automobilindustrie, den Volkswagen im eigenen Werk in Wolfsburg herzustellen. 1937 war das erste Auto VW 303 fertiggestellt. Um Kosten zu sparen wurde zum Beispiel stabile Metallröhren durch Rahmen aus gesicktem Blech ersetzt. Es gab nur eine Autofarbe, der Wagen wurde ab Werk verkauft und die Menschen mussten ihn Jahre im Voraus abbezahlen (vgl. Pidoll, 2005 in: www.historische-vws.de).
Heute ist die Volkswagen AG größter Autohersteller und wird im Deutschen Aktien Index datiert. Der Konzern hat weltweit 335.000 Mitarbeiter und 40 Werkstätten. Allein in Wolfsburg sind 50.000 Mitarbeiter tätig. Bis 2003 wurden in Mexiko jedes Jahr 33.000 Käfer produziert. Zu den wichtigsten Automarken gehören Volkswagen, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Audi, Seat und Skoda, welches die Abbildung 1-1 veranschaulicht (vgl. NDR, 2005, in: www.1.ndr.de).
Verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts ist der Vorstand der Volkswagen AG. Die Erstattung des Berichts erfolgt nach den International Financial Reporting Standards und den Auslegungen International Financial Reporting Interpretations Committee. Der Konzernlagebericht wird nach den Vorschriften des HGB erstellt. Die Voraussetzung für eine Befreiung von der Aufstellungspflicht eines Konzernab-
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Chris Muszalik, 2006, Goldene Bilanzregeln, München, GRIN Verlag GmbH
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