Gliederung
1 . Einleitung
2. Einführung in das Verfassungssytem der USA
3. Begriff der Checks and Balances
3.1 Gewaltenteilung
Legislative - Exekutive Judikative
3.1.1 Legislative
3.1.2 Exekutive
3.1.3 Judikative
4. Verhältnis zwischen Präsident und Kongress
5. Der US-Föderalismus
6. Fazit
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1. Einleitung
„Die Vereinigten Staaten von Amerika !“
Spontan fallen einem dazu unendlich viele Assoziationen ein, wie das Land der unbegrenzen Möglichkeiten, Hollywood, Jeans, amerikanische Stärke und Patriotismus und was ihn so besonders macht.
Die folgende Studienarbeit wird sich mit dem mächtigsten Mann dieses Landes auseinandersetzen, aufzeigen ob der amerikanische Präsident auch gleichzeitig mächtigster Mann der Erde ist, wie das Verhältnis zwischen ihm, der ausführenden Gewalt, und dem Kongress, der gesetzgebenden Gewalt, ist, eine Erläuterung bzw eine Vorraussetzung der „checks and balances“ darstellen und wie weit der Präsident in den Kompetenzen der Föderalstaaten eingreifen und ob dadurch eine Bedrohung für den Kongress auftreten kann.
2. Einführung in das Verfassungssytem der USA
Die Verfassung der Vereinigten Staaten ist die älteste und wohl auch die erfolgreichste geschriebene Verfassung in der Geschichte der Neuzeit. 1789 in Kraft getreten und 1791 durch die "Bill of Rights", die ersten 10 Zusatzartikel, ergänzt, enthält sie die wichtigsten Menschen- und Bürgerrechte. Seit dem ist die Constitution in ihrem Kern nicht verändert worden. 1
Die USA sind ein Staatenbund aus 50 Staaten und mit dem District of Columbia Sitz der Bundesregierung. Die Verfassung gibt die Struktur der Bundesregierung vor und spezifiziert ihre Befugnisse und Aufgaben. Alle weiteren Regierungstätigkeiten liegen im Verantwortungsbereich der einzelnen Bundesstaaten, die ihre eigenen Verfassungen und Gesetze haben. Jeder der Bundesstaaten untergliedert sich in Counties (entspricht etwa den deutschen Landkreisen), Townships (Kommunalbezirke unterhalb der Counties), Cities (Stadtgemeinden) und Villages (ländlichen Gemeinden) mit ihren eigenen gewählten Verwaltungen. 2
1 ( Bundeszentrale für politische Bildung, Politisches System der USA Juni 2004)
2
3. Begriff der Checks and Balances
Um jede Art von Tyrannei, sei sie demokratisch, aristokratisch oder monarchisch zu verhindern, entwarf man ein System von checks and balances, das eine gegenseitige Abgrenzung und Kontrolle von Legislative, Exekutive und Judikative ermöglicht. Dieses Prinzip der Gewaltenteilung verlangt, dass überall da, wo politische oder andere Machtpotenziale entstehen und Macht ausgeübt wird, die Möglichkeit zur Bildung und zur Ausübung von Gegenmacht vorhanden sein muss. Das Prinzip der Checks and Balances zielt damit auf den Ausgleich unterschiedlicher Interessen ab, unterstützt die Tendenz zum Gleichgewicht und zur gesellschaftspolitischen Stabilität. 3 Im Gegensatz zur Vorstellung von einem "limited government", das den Einfluß des Staates auf die Bürger und Einzelstaaten begrenzt, dienen die "checks and balances" einer Kontrolle innerhalb der Regierung. In realistischer Betrachtung der menschlichen Natur erkennt man, dass das Handeln der Menschen von Ehrgeiz und Egoismus gekennzeichnet ist. So schien es um so mehr nötig in der Regierung Maßnahmen zu ergreifen, um die Gerechtigkeit im Staat sicherzustellen.
Der Inhaber eines Amtes wird, sofern er die institutionelle Möglichkeit dazu hat, sich
aufgrund von Ehrgeiz und Egoismus gegen jede Einmischung von außen wehren.
( U.S. Diplomatic Mission to Germany /Public Affairs/ Information Resource Centers Aktualisiert: Mai
2006)
3 ( Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 3., aktual. Aufl. Bonn: Dietz 2003.)
Quote paper:
Steve Balan, 2006, Der amerikanische Präsident - mächtigster Mann der Welt? Verhältnis zwischen dem amerikanischen Präsident und dem Senat bzw. Kongress unter besonderer Berücksichtigung der checks + balances, Munich, GRIN Publishing GmbH
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