Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Begriff Droge
3. Definition von Sucht und Abhängigkeit
4. Legale und illegale Suchtmittel- Überblick
5. Sucht und Abhängigkeit
5.1. Formen von Sucht
5.1.1.Substanzgebundene Sucht
5.1.2.Nicht-Substanzgebundene Sucht
5.2. Substanzmissbrauch Substanzabhängigkeit
5.3.Variablen zur Entstehung von Sucht
5.3.1.Soziokulturelle Variablen Variablen
5.3.2. Psychologische Variablen
5.3.3. Biologische Variablen
5.4. Sucht hat viele Gesichter
5.5. Der verhängnisvolle Weg i d Sucht
5.6. Entzug Entwöhnung Nachsorge
6. Das Betäubungsmittelgesetz
7. Fazit
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1. Einleitung
Im Seminar „Klinische Psychologie“ bei Herrn Schäfer übernahm ich ein Referat mit dem Thema „Depression und Sucht“. Dabei bearbeitete ich mit zwei weiteren Studentinnen den Referatsteil der Sucht. Da ich mich in diese Thematik schon einmal eingearbeitet habe, habe ich mich entschieden meine Hausarbeit an dieses Thema anzubinden. Das Thema dieser Hausarbeit sind Drogen und Sucht, dabei werden einige Drogen thematisiert und vorgestellt. Des weiteren wird näher auf die Thematik Sucht eingegangen, ‚Was sind Anzeichen für eine Sucht?’,’ Wie verläuft eine Sucht?’, weiteres Themen sind Entzug, Beschaffungskriminalität und das Betäubungsmittelgesetz. Diese Hausarbeit soll zum nachdenken über diese doch sehr heikle Thematik anregen und helfen die Problematik zu verstehen.
3. Definition „Sucht“ / „Abhängigkeit“
Psychische und physische Abhängigkeit von einer Substanz mit Wirkung auf das zentrale Nervensystem. Sucht bedeutete ursprünglich den zwanghaften Konsum von Alkohol und Opiaten. Einige typische Merkmale dieses Zustandes sind:
Abhängigkeit von der Droge
Veränderung des Verhaltens des Süchtigen, eine Persönlichkeitsveränderung
Zunehmende Drogentoleranz, immer höhere Dosen, der Droge sind zur Erzielung
der beabsichtigten Wirkung erforderlich
Entzugssymptome bei Abstinenz oder Unerreichbarkeit der Droge
Charakteristisch für den Zustand der Drogenabhängigkeit ist das ununterdrückbare Verlangen nach der Droge, die Sucht die es dem Betroffenen unmöglich macht, normal zu funktionieren, wenn nicht vorher die Sucht befriedigt worden ist.1
Wenn man von Drogensucht spricht, dann ist in der Regel die Abhängigkeit von illegalen Drogen gemeint, die dem Betäubungsmittelgesetz unterliegen.
Ein sehr großer Teil der Drogentoten sind Jugendliche bis 18 Jahren und jungen Menschen zwischen 18 und 35 Jahren.
Zu den illegalen Drogen gehören Cannabis-Produkte wie Haschisch und Marihuana, Halluzinogene wie LSD, Meskalin oder Giftpilze, sedierende und narkotisierende Mittel aus der Familie der Opiate wie Opium, Morphium und Heroin, Stimulanzien wie Kokain oder Crack und die synthetischen Drogen wie Ecstasy , ‚Ice’ sowie Speed.
Illegale Drogen sind deshalb illegal, weil ihre Wirkung entweder besonders gefährlich und schnell zur Abhängigkeit führen kann. Sie haben in unserer Gesellschaft und Kultur keine Tradition und werden daher nicht akzeptiert. Haschisch und Marihuana sind in anderen Kulturen legal und spielen dort eine ähnliche Rolle wie bei uns der Alkohol. 1
5. Sucht und Abhängigkeit
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Dieser Zustand tritt nach einer längeren Phase der Gewöhnung ein, wenn ein regelmäßiger und dauerhafter Konsum von Alkohol, Medikamenten oder Drogen zu einer physischen und/ oder psychischen Abhängigkeit geführt hat. Weil immer mehr Abhängige diesen Zustand schneller und sicherer erreichen wollen, nimmt die Polytoxikomanie immer größere Ausmaße an. Polytoxikomanie bedeutet das eine Mehrfachvergiftung
Dr.med. E.J. Wormer und Prof.Dr. J.A. Bauer- Medizin und Gesundheit, München 2004
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stattgefunden hat, Süchtige sind nicht nur von einer Droge abhängig, sondern gleich von mehreren. Wer mal kein Heroin bekommt, nimmt stattdessen Schlaftabletten oder Alkohol. Wer gerade keinen Zugang zu Kokain hat, schluckt ein paar Amphetamine oder Speed. Viele konsumieren aber auch alles wahllos durcheinander – was zu kriegen ist, wird genommen.
Von physischer Abhängigkeit spricht man, „wenn der Körper den Stoff in seinen Stoffwechseln eingebaut hat und wenn nach Absetzen der Drogen körperliche Entzugserscheinungen wie Schweißausbrüche, Fieber, Muskelschmerzen und Erbrechen auftreten.“ 3 Bei erneuter Einnahme der Droge klingen diese Symptome schnell wieder ab und der Teufelskreis beginnt von vorn. Dennoch kann die körperliche Abhängigkeit bei den meisten Drogen schnell überwunden werden. So wie sich der Körper an Alkohol und Nikotin gewöhnt, kann er auch wieder entwöhnt werden. Wesentlich mehr Probleme bereitet da die psychische Abhängigkeit. Diese besteht dann, wenn ein unbezwingbares Verlangen danach besteht, eine Droge ständig und wiederholt einzunehmen. Sei es als Ersatzbefriedigung für unerfüllte Bedürfnisse, als Ausgleich für mangelndes Selbstbewusstsein oder um sich unangenehmen Situationen und Gefühlen zu entziehen. Eine psychische Abhängigkeit ist bei allen Formen von Suchtverhalten gegeben. Der Begriff wurde eingeführt, weil bei einigen Drogen, z.B. LSD, Kokain, Haschisch, Ecstasy, keine körperliche Abhängigkeit eintritt. Das Verlangen, den Konsum fortzusetzen, ist dennoch sehr stark und nicht mehr steuerbar. Wenn das Mittel abgesetzt wird, treten Unlustgefühle und Depressionen auf. Der Betroffene kann mit dem Suchtmittel nicht mehr frei und unabhängig umgehen. Seine Kontrolle über den Gebrauch von Drogen oder Verhaltensweisen ist stark herabgesetzt oder gar nicht mehr vorhanden. Er konsumiert seine Suchtmittel auch dann noch, wenn sie sich bereits negativ auf seinen Alltag auswirken und sein ganzes Leben beeinträchtigen und beherrschen. Jemand der abhängig ist , denkt nur noch an die Beschaffung seines Stoffes, die Verhinderung von Entzugserscheinungen und daran, dass seine Sucht von anderen möglichst unbemerkt bleiben soll.
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Trude Ausfelder- Stark ohne Stoff- Alles über Drogen, Hamburg 2000
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Quote paper:
Frauke Schuhmann, 2005, Sucht und Abhängigkeit, Munich, GRIN Publishing GmbH
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