Inhaltsverzeichnis/Gliederung
Inhaltsverzeichnis/Gliederung 0
Einleitung 2
Die Rolle der Anzeigenblätter. 3
Die Entwicklung vom Intelligenzblatt über den Generalanzeiger bis hin zum heutigen
Anzeigenblatt 3
Anzeigenbl ätter in Zahlen. 4
Entwicklung von Auflage und Titel. 4
Auflagengr ößenklassen. 6
Auflagen - und Titelzahl nach Erscheinungstagen. 6
Media -Analyse. 7
Leserkreis. 7
Regionale Aufteilung. 9
Werbewirtschaft. 9
Nettowerbeeinnahmen. 9
Werbemarkt. 10
Redaktioneller Teil - Anzeigen. 11
Anzeigenblatt als Arbeitsmarkt 13
Besitzverh ältnisse 14
Zeitungsverlage. 15
Rechtsstreitigkeiten zur Begriffsdefinition. 17
Kartellbildungen. 18
Interessenorganisationen. 19
Anzeigenbl ätter. 19
Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) 19
Arbeitsgemeinschaft Anzeigenblätter der Zeitungen (AdZ) 20
Auflagenkontrolle der Anzeigenblätter (ADA) 21
Zeitungen. 22
Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) 22
(Werbe-)Wirtschaft 23
Zentralausschuss der Werbewirtschaft (ZAW) 23
Ausblick. 23
Neue Konkurrenz für Anzeigenblätter. 23
Alternativen zum klassischen Anzeigenblatt. 23
Redaktionelle Begebenheiten. 25
Anzeigenblatt im Internet. 26
Zusammenfassung 27
Anhang 29
Tabelle I: Entwicklung der Auflage bei Anzeigenblättern 29
Tabelle II: Auflagengrößenklassen. 29
Tabelle III: Zahl der Auflage und Titel nach Tagen für das Jahr 2000 30
Tabelle IV: Lesedauer. 30
Tabelle V: Anzahl der regelmäßig genutzten Blätter. 31
Tabelle VI: gelesene Seiten 31
Tabelle VII: Leserstruktur nach Geschlecht 32
Tabelle VIII: Leserstruktur nach Alter 32
Anhang IX: Anzeigenblätter in den Bundesländern. 33
Anhang X: Umsatzentwicklung der Anzeigenblätter. 34
Anhang XI: Erreichte Leser pro Anzeigenschaltung. 34
Tabelle XII: Haushaltsnetto-Einkommen. 35
Tabelle: XIII: Akzeptanz von Werbemedien. 35
Tabelle XIV: Beziehung zwischen Journalisten und erschienenen Titeln im Ländervergleich 36
Anhang XV: Homepage von anonza.de 36
Anhang XVI: Formular zur Anzeigenaufgabe. 37
Literaturverzeichnis 38
Sekund ärliteratur 38
Zeitschriften. 38
Internet. 39
1
Einleitung
„Die wenigsten Dresdner haben eine Tageszeitung abonniert - und sind dank der Anzeigenblätter trotzdem bestens informiert“ 1 .
Es mag ein wenig übertrieben klingen, doch zeigt es im Großen und Ganzen die Entwicklung der Gratisblätter: Diese erfreuen sich zunehmender Beliebtheit auf dem Werbemarkt und bei den Lesern. Den Zeitungsherstellern ist diese Popularität ein Dorn im Auge. Von ihnen und von Seiten ihrer Interessensvertreter wird deshalb versucht, die kostenlosen Konkurrenten niederzumachen und zu verdrängen.
Jahrzehntelang hatten die Anzeigenblätter mit ihrem schlechten Ruf zu kämpfen. Nicht mal stinkender Fisch, der etwas auf sich halte, wolle freiwillig in diesem Papier eingewickelt werden 2 . Die Zeiten ändern sich - zum Vorteil der Anzeigenblätter, Leser und Werbetreibenden, zum Nachteil allerdings der Tageszeitungsverlage.
In der folgenden Hausarbeit wird vor allem auf die „Entwicklung der Anzeigenblätter in Zahlen, Besitzverhältnisse und Interessenorganisationen“ eingegangen werden. Dadurch wird ersichtlich, welches Potential in den „stillen Wassern“ bereits steckte und auch noch vorhanden ist: Steigende Auflagenzahlen zeigen den Trend zur erhöhten Nachfrage der Leser nach kostenlosen Informationen, der Zuwachs an Werbeeinnahmen verdeutlicht den Mehrwert für den Handel.
Die Besitzverhältnisse veranschaulichen die Gegenmaßnahmen der Verleger, um dem Verlust von Anzeigenkunden entgegenzuwirken. Gleichzeitig bedeutet dies, ein Spagat zwischen Anzeigenblatt und Tageszeitung zu vollführen.
Die Interessenorganisationen schließlich haben die Funktion, weiter zum Erfolg der Anzeigenblätter beizutragen. Dagegen steht wiederum der Bundesverband deutscher Zeitungsverleger (BDZV), auf den auch kurz eingegangen werden soll.
1 Dresdens Oberbürgermeister Dr. Herbert Wagner in seinem Grußwort anlässlich der Jahrestagung
des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) am 12. und 13. Oktober 2000. [Aktuelle
Informationen des BVDA vom 20.10.00: „Anzeigenblätter setzen auf Innovation“
(http://www.bvda.de/zeigeNachricht.asp?intID=25)].
2 Koschnick (3/99), S. 15.
2
Zum Schluss möchte ich neue Formen des klassischen Anzeigenblatts vorstellen. Fehlen darf dabei nicht der Schnellschuss der Anzeigenblattverlage und des BVDAdas Anzeigenportal anonza.de. Verschossenes Pulver oder Frontalangriff?
Die Rolle der Anzeigenblätter
Genau wie Tageszeitungen oder Zeitschriften bilden Anzeigenblätter eine Pressegattung eigener Art. Dabei handelt es sich um „periodisch, überwiegend einmal w öchentlich erscheinende Druckwerke, die unentgeltlich und unbestellt verbreitet werden und die überwiegend aus Anzeigen bestehen“ 3 und ausschließlich dadurch finanziert werden. Typischerweise handelt es sich um lokale Publikationen, die dem örtlichen Einzelhandel als Werbeträger dienen, durch Boten als Wurfsendungen verteilt werden und im redaktionellen Teil nahezu ausschließlich lokale Informationen verbreiten. Wegen dieser Eigenschaften galten Anzeigenblätter nach einer - allerdings nicht ganz eindeutigen - Rechtsprechung lange Zeit nicht als Presseerzeugnisse. Laut einem Urteil des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts vom 21. J anuar 1986 4 fehle die „für den Begriff ‚Zeitung’ erforderliche, tagebuchartige B erichterstattung“. Der redaktionelle Teil diene alleine dem Zweck, „den Leser zum Lesen der Anzeigen zu veranlassen“ 5 , nicht, ihn zu informieren.
Die Entwicklung vom Intelligenzblatt über den Generalanzeiger bis hin
zum heutigen Anzeigenblatt
Ebenso wie das OLG Schleswig-Holstein mehr wirtschaftliche und weniger publizistische Interessen unterstellte, rät man im Merkantilismus den Hintergedanken, „staatliche Anzeigenmonopole zur Kontrolle und Ankurbelung des heimischen Wirtschaftslebens und zugleich als Einnahmequelle einzurichten“ 6 . Damit erschien 1633 in Paris das erste Intelligenzblatt 7 mit amtlichen Bekanntmachungen und bezahlten Anzeigen, die entweder nur dort oder zumindest zuerst in den Intelligenzblättern veröffentlicht werden durften. Allerdings waren die Intelligenzblätter nicht unent- 3 Noelle-Neumann(1996), S. 398.
4 Aktenzeichen: 6 U 52-53/85
5 Koschnick (3/99), S. 17.
6 Noelle-Neumann (1996), S. 426.
7 Lat.: intellegere - einsehen, verstehen, begreifen.
3
geltlich. Mit dem Ende des Anzeigenmonopols 1850 entwickelte sich aus den Intelligenzblättern der anzeigenbetonte Typ des Generalanzeigers, der auch Gratis-Anzeiger genannt wurde. Nach einer kurzen Unterbrechung im Dritten Reich, etablierten sich die Anzeigenblätter in Deutschland in den 50er Jahren neu 8 . Die Gesamtauflage aller Anzeigenblätter lag im Jahre 1960 „bei gerade mal zwei Millionen E xemplaren. Für 1964 wurde die Zahl der Anzeigenblätter in der Bundesrepublik mit 170 angegeben“ 9,10 . Eine 750%ige Zunahme der Titel 11 sowie deren qualitative Entwicklung in publizistischer Hinsicht lässt somit den Schluss zu, dass Anzeigenblätter eine ernstzunehmende Konkurrenz für Tageszeitungen wurden 12 .
Anzeigenblätter in Zahlen
Entwicklung von Auflage und Titel
Während einzelne alternative Publikationen auf der lokalen Ebene häufig schnell erblühen und ebenso schnell wieder dahin welken und verschwinden, haben sich die Anzeigenblätter zu einem beachtlich stabilen, wirtschaftlichen Faktor entwickelt. „Die Zahl der Anzeigenblätter festzustellen, ist nahezu unmöglich, weil fast täglich neue Titel hinzukommen, andere vom Markt verschwinden“ 13 , stellen Renate Uenk und Susanne Laarmann 1980 fest.
Um exakte Daten herauszugeben, erhebt der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) jährlich zum 1. Januar Verlags- und Auflagenzahl der Anzeigenblätter in Deutschland. Dabei sollen im konkreten Fall nicht explizit Zahlen im Vorder-grund stehen, sondern vielmehr Entwicklungen und Trends festgestellt werden. B ereits fünf Jahre nach Uenk und Laarmann schreibt Christa-Maria Ridder-Aab schon von einer „Abflachung des Expansionspfades“ und einem „Trend zu h öheren Druckauflagen“ 14 .
8 Jonscher (1995), S. 70.
9 journalist 3/99, S.19.
10 Die Zahl 170 bezog sich auf alle Ausgaben, so dass die eigentliche Anzahl der Titel wesentlich
niedriger gelegen haben dürfte.
11 Laut BVDA gibt es am 1. Januar 2000 in Deutschland 1.311 Titel.
12 Dies soll ausführlich bei Zahlen über die Werbewirtschaft, den Besitzverhältnissen und
Interessenorganisationen herausgestellt werden.
13 Uenk/Laarmann (1980), S. 18.
14 Ridder-Aab (8/85), S. 635.
4
Alles in allem werden die Befunde von 1982 in ihrer Tendenz bestätigt: „Trotz der erwähnten Konsolidierungserscheinungen ist der Markt weiterhin in B ewegung [...]“ 15 .
Dabei muss allerdings berücksichtigt werden, dass „parallel zum Anstieg von Titel-und Auflagenzahlen auch die Zahl der Haushalte zugenommen hat.“ 16 Berücksichtigt man neben diesem Faktum auch die steigende Akzeptanz und ein höheres Werbeaufkommen, so erklärt sich die Tatsache, dass der deutsche Anzeigenblattmarkt zum vierten Mal in Folge an Auflage gewonnen hat.
Gleichzeitig sank nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) jedoch die Anzahl der Titel. Im Jahr 2000 erscheinen von diesen gratis verteilten, allein durch Inserate finanzierten Blättern 1.311 Titel mit einer Auflage von 88.540.431 Exemplaren 17 . Während zu den Anzeigentiteln keine ausführlichen Vergleichszahlen 18 vorliegen, ist der Auflagenwert der höchste in seiner Geschichte 19 und spiegelt einen Trend bei Anzeigenblättern wider. Wie aus dem Diagramm in Anhang I ersichtlich wird, erlebten diese seit 1975 eine kontinuierliche Auflagensteigerung, ausgenommen das Jahr 1996 20 . Wurden vor allem in den letzten fünf Jahren die prozentualen Z uwachsraten zum Vorjahr geringer, so ließen sich gerade v on 1999 auf 2000 keine allzu großen Auflagensteigerungen mehr erreichen. Zu den 88,2 Millionen im Jahr 1999 wurden 2000 lediglich 400.000 mehr verteilt, was einem Zuwachs von 0,45 Prozent entspricht. Betrachtet man dagegen die Auflage von 1975 und vergleicht diese mit der heutigen, so ist eine beachtliche Steigerung fast um das Siebenfache festzustellen.
15 Ridder-Aab (8/85), S. 635.
16 Ebd., S. 637.
17 Quelle: BVDA.
18 Bei einem Rückgang der Titel von 1316 im Jahr 1998 (Quelle: BVDA) auf 1311 zwei Jahre später
und bei den Verlagen von 512 (1998) auf 504 (2000) von einem Trend zu sprechen, ist nicht ge
rechtfertigt, da Vergleichszahlen vor und nach 1998 und zwischen 1998 und 2000 fehlen.
19 Siehe Anhang I.
20 Der Auflagenrückgang in Millionen von 78,1 (1995) auf 77,6 (1996) beträgt 0,64 Prozent.
5
Auflagengrößenklassen
Bei der Auflagenbandbreite erkennt man den Trend zu höheren Auflagen und damit größeren Verbreitungsgebieten. Während vor allem in den Kategorien bis 10.000, bis 25.000 und bis 50.000 verteilte Exemplare sowohl Titel als auch Zahl der ausgegebenen Anzeigenblätter zurückgehen, verteilen sich die Zuwachsraten der Titel und Gesamtauflagen zusätzlich auf die Größenklassen bis 100.000, bis 200.000 und über 200.000 21 . „Daraus könnte man schließen, dass sich die Chancen für die in der Regel niedrigauflagigen Newcomer im Markt nicht unbedingt verbessert haben“ 22 .
Auflagen- und Titelzahl nach Erscheinungstagen
„Der Trend zum Erscheinungstag Mittwoch hat leicht abgenommen“ 23 und dennoch werden an diesem Wochentag über 50 Prozent der verbreiteten Auflage verteilt: 706 Titel erscheinen mit fast 50 Millionen Exemplaren 24 . Zum Vorjahr bedeutet dies ein Minus von 14 Titeln. Die Auflage sank um knapp 279.000 Exemplare. Diese Entwicklung konnte jedoch zu Gunsten des Sonntags kompensiert werden, der an diesen verlorenen Titel zunimmt und zusätzlich mit einer um gut 1,3 Millionen gestiegenen Auflage aufholt. An diesem Feiertag erscheinen nun 175 Wochenblätter mit knapp 16,5 Millionen Exemplaren. Im Vergleich dazu konnte sich der Samstag mit 89 T iteln und einer nahezu gleichen Auflage von 7,2 Millionen nur leicht über Vorjahresniveau halten. „Allerdings stagniert die Samstagsauflage schon seit Jahren.“
„Immer beliebter wird hingegen der Sonntag“ 25 . Nachdem der Anzeigenblatt-Verleger Horst Vatter sich vor den Gerichten das Recht der Sonntagsverteilung von Anzeigenblättern erstritten hatte, besetzten viele Verlage schnell den Feiertag als Erscheinungstag. Manche Häuser jedoch mussten von den Werbetreibenden selbst rasch angetrieben werden, da sie dem flauen Geschäft zu Wochenbeginn entgegenwirken wollten. Der Antriebslosigkeit auf Seiten Zeitungsverlage ist es dagegen z uzuschreiben, dass Sonntags mittlerweile „mehr als dreimal soviel“ 26 Anzeigenblätter
21 Siehe auch Tabelle II im Anhang.
22 Ridder-Aab (8/85), S. 638.
23 ZAW (2000), S. 218.
24 Siehe auch Diagramm im Anhang III.
25 Koschnick (3/99), S. 26.
26 Ebd.
6
wie Tageszeitungen erscheinen. Diese hatten sich mehr auf die Bekämpfung der Sonntagsverbreitung von Anzeigenblättern konzentriert, statt selbst den sonntäglichen Lesebedürfnissen der Konsumenten Rechnung zu tragen und den „dürftigen Markt der acht Sonntagszeitungen (4,5 Millionen Auflage) zu vergrößern“ 27 .
Media-Analyse
Leserkreis
Eine repräsentative Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), Nürnberg, aus dem Jahr 1989 28 stellte fest, dass Anzeigenblätter bundesweit einen Weitesten Leserkreis (WLK) 29 von 83,4 Prozent und eine Reichweite in der Bevölkerung von rund 70 Prozent erzielen. Nach Angaben des BVDA werden den Anzeigenblättern sogar Haushaltsabdeckungsquoten von bis zu 98 Prozent bestätigt. Diese h ohe Zahl bestätigt jedoch nur, dass beinahe jeder deutsche Haushalt mit den kostenlosen In-formationen beliefert wird. Die Garantie, dass die Werbebotschaften auch gelesen werden, besteht nicht.
Aus diesem Grund haben die Marktforschungsinstitute Inra (Mölln) und MMA (Frankfurt) im Auftrag des BVDA in zwei Studien 30 die Leserschaftsstrukturen und die Reichweiten von Anzeigenblättern untersucht. Danach zählen neun von zehn (86%) der erwachsenen - über 14 Jahre alten - deutschsprachigen Bevölkerung zum Weitesten Leserkreis der Anzeigenblätter. Bei in Deutschland lebenden Ausländern ist die Quote mit 82 Prozent ähnlich hoch, wie die Marplan-Studie „Ausländer in Deutschland“ 1995 feststellt. Weiter gestiegen ist diese Zahl einige Jahre später in der Allensbacher Wirtschaftsanalyse (AWA) 2000. In dieser werden 92 Prozent für den WLK ermittelt, im Vergleich zur AWA 99 wuchs die Zahl der Anzeigenblatt-Leser somit nochmals deutlich: Mit einer durchschnittlichen Ausgabe erreichen A nzeigenblätter 41,65 Millionen Personen ab 14 Jahren und damit 477.000 Leser mehr als im Vorjahr.
27 Koschnick (3/99), S. 26.
28 Ebd., S. 25.
29 Zum WLK zählen alle Personen, die mindestens eine von zwölf Ausgaben gelesen oder durchge
blättert haben. Bei Anzeigenblättern (meist Wochentitel) also mindestens eine im Vierteljahr.
30 Anzeigenblatt-Qualität 1994 (AQ 94) und Anzeigenblatt-Qualität 1998 (AQ 98).
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Florian Schaffelhofer, 2001, Entwicklung der Anzeigenblätter in Zahlen, Besitzverhältnisse und Interessenorganisationen, München, GRIN Verlag GmbH
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