Inhaltsverzeichnis
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1. Einleitung.
C. Der seiner selbst gewisse Geist. Die Moralität. 5
2.
2.1. Absatz 1 bis 3. 6
a. Die moralische Weltanschauung. 8
3.
3.1. Absatz 1 bis 4. 9
3.2. Absatz 5 bis 8. 12
3.3. Absatz 9 bis 12. 14
3.4. Absatz 13 bis 16. 16
Schlussbetrachtungen. 18
4.
4.1. Persönliche Stellungnahme. 19
Quellennachweise. 21
5.
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1. Einleitung
Diese Arbeit ist die schriftliche Ausarbeitung eines Referat, welches im Laufe meines Sozialpädagogik-Studiums an der Universität Hildesheim entstanden ist.
Das von mir - im Wahlpflichtfach Philosophie - besuchte Seminar „Hegel: Der Geist“ wurde im Sommersemester 2006 vom Institut für Philosophie angeboten und beschäftigte sich mit dem Geistkapitel von Georg W. F. Hegels Frühwerk aus dem Jahre 1807, der „Phänomenologie des Geistes“ (PhG). In oben genanntem Seminar wurde zur Einführung die Verortung des Kapitels „Der Geist“ im Aufbau des Gesamtwerkes betrachtet. Weiterhin wurden Auszüge aus der Vorrede der PhG gelesen und kritisch diskutiert. Als zusammenfassende Skizze des Werkes wurden die vorausgehenden Kapitel der PhG [A. Bewusstsein], [B. Selbstbewusstsein], [C.] [AA.Vernunft] bis zu dem zu betrachtenden Unterkapitel [C.] [BB. Der Geist] vom Dozenten begriffssystematisch vorgestellt und erläutert, um den Einstieg in die Literatur zu erleichtern.
Der inhaltliche Kern dieses Hauptseminars bestand vor allem in der Lektüre und der Interpretation des Originaltextes von Hegels Geistkapitel. Die textzentrale Lektürearbeit und anschließende Gruppendiskussionen wurden ergänzt durch Studierendenbeiträge, die in Form von Referaten dargeboten wurden. Das Seminar wurde durch eine abschließende Diskussion evaluiert, um die Arbeitsergebnisse zusammenzufassen und die oft schwer zugänglichen Textstellen, philosophischen Sachfragen und Problemstellungen nochmals transparent zu machen.
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Die von mir verfasste, vorliegende Arbeit ist - wie eingangs schon erwähnt - die schriftliche Ausarbeitung eines von mir im Seminar vorgetragenen Referates zum Thema: >Der seiner selbst gewisse Geist. Die Moralität.< und >Die moralische Weltanschauung.<. Als Grundlage zur Erstellung dieser Arbeit dienten mir in erster Linie die von mir schon erarbeiteten Ergebnisse des mündlichen Vortrags.
Zur Entstehung des Referates und dieser Ausarbeitung habe ich mich diverser philosophischer (Sekundär-)Literatur bedient, welche ich in den Quellennachweisen angegeben habe.
Zur methodischen Vorgehensweise möchte ich sagen, dass ich die angegebene Literatur „quer“ gelesen und in eigenen Worten zusammengefasst und zu einem eigenen Text verarbeitet habe. Wenn nicht ausdrücklich angegeben, habe ich den Text aus mir selber und meinem hermeneutischen Verständnis heraus formuliert.
Da es sich bei dieser Arbeit - wie oben schon erwähnt - um die schriftliche Fassung eines mündlichen Vortrags handelt, möchte ich betonen, dass diese Arbeit nicht als eigenständig erbrachte, wissenschaftliche Leistung verstanden werden will. Diese Arbeit bewegt sich auf dem Reflexionsniveau eines aus reproduziertem Wissen frei konstruierten Textes; der aus dem „gelesenen“ Gedächtnis heraus - und eigenständig formulierten Notizen dazu - entstanden ist.
Des weiteren möchte ich möglichst davon Abstand nehmen, einzelne Passagen der von mir gelesenen (Sekundär-)Literatur „nur des Zitierens halber zu zitieren“; vor allem, da ich wissendlich keinerlei Formulierungen wörtlich übernommen, sondern mir lediglich philosophisches Hintergrund- bzw. Überblicks-
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wissen angeeignet habe, um die weitreichenden und umfangreichen philosophiegeschichtlichen Zusammenhänge besser verstehen zu können.
(An geeigneten Stellen behalte ich mir jedoch vor, vereinzelt Zitate anzuführen, wenn es sich im Verlauf der Erstellung der Arbeit anbieten sollte.)
In erster Linie geht es mir in dieser Arbeit um die Darstellung der grundlegenden Zusammenhänge - in Hinblick auf die wesentlichen philosophischen Frage- und Problemstellungen - in dem von mir zu bearbeitenden Unterkapitel, zu den Themen Moralität und moralische Weltanschauung.
Daher möchte ich versuchen, soweit dies möglich ist, mir den Text durch meinen eigenen Verstand zu erschließen und den Originaltext - Absatz für Absatz - zu paraphrasieren.
2. C. Der seiner selbst gewisse Geist. Die Moralität.
In dem Unterkapitel „Der seiner selbst gewisse Geist. Die Moralität.“ geht es im Wesentlichen um das Verhältnis von Moralität und Wirklichkeit.
Hegel gibt in diesem kurzen Abschnitt, der aus drei Absätzen besteht, einige wesentliche Aspekte aus den vorherigen Kapiteln wieder und leitet geschickt zu dem inhaltlichen Kern des Moralitätskapitel, der moralischen Weltanschauung, über.
Die Moralität gilt als höchste Gestalt des Geistes. Der Geist geht davon aus, dass die ihm innewohnende, kulminierte Moralität die eigentliche Wirklichkeit darstellt und das andere „scheinbare“ Wirklichkeiten auf sie zurückzuführen sind.
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Das der Moralität innewohnende Wesen der Wirklichkeit beschreibt Hegel als eine Dreigliedrigkeit: die Wirklichkeit der Natur, die der Sinnlichkeit und die des einzelnen, individuellen moralischen Handelns des Selbst.
Vollkommene Moralität ist einerseits Ziel des Strebens des Bewusstseins zur Überwindung der Sinnlichkeit; andererseits würde das Erreichen dieses Ideals das Bewusstsein sozusagen „auflösen“. Daher ist das Erreichen des Ideals der vollkommenen Moral nicht tatsächlich vorstellbar.
2.1. Absatz 1-3
Absatz 1:
Die „sittliche Welt“ (Z. 1) wird verstanden als eine „geistige Gesamtheit“, wie z.B. der Staat bzw. die (alt-)griechische Polis, an der die in einem Staatssystem lebenden Individuen teilhaben.
Hegel beschreibt den in der sittlichen Welt abgeschiedenen Geist, „das einzelne Selbst“ (Z. 2), als den „karmischen“ und wahrheitsinnewohnenden Moment ihrer selbst. Er sagt aber auch, dass die Substanz und die Erfüllung dieses Selbst nicht in der sittlichen Welt zu finden sind, sondern außerhalb deren Grenzen liegen.
Erst durch die Welt der Aufklärung und des Glaubens kann diese Abstraktion der Person aufgehoben werden. Nur durch diese Auflösung der Abstraktion kann dem Selbst die Substanz zum allgemeinen Willen werden und somit auch endlich zum geistigen Eigentum des Individuums avancieren.
Durch das Avancieren des allgemeinen Willens zum geistigen Gut des Einzelnen wird der Gegensatz zwischen den polarisierenden Welten des
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Arbeit zitieren:
Sabine Leon, 2006, Georg W.F. Hegel: Moralität und moralische Weltanschauung, München, GRIN Verlag GmbH
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