Inhaltsverzeichnis II
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis......................................................................................... II
Abbildungsverzeichnis. III
Abk ürzungsverzeichnis IV
A. Einleitung 0
B. Grundlagen der Kreditwürdigkeitsprüfung 1
I. Kreditfähigkeit und Kreditwürdigkeit 1
II. Abgrenzung der Kreditwürdigkeit. 1
1. Persönliche Kreditwürdigkeit. 1
2. Materielle Kreditwürdigkeit 2
III. Die Ziele der Kreditwürdigkeitsprüfung. 3
C. Die Methoden 4
I. Die Jahresabschlussanalyse 5
1. Kennzahlen der Vermögenslage. 5
2. Kennzahlen der Finanzlage 6
3. Kennzahlen der Ertragslage. 6
4. Beurteilung der Jahresabschlussanalyse. 7
II. Die Empirische Bilanzanalyse. 7
III. Die multivariate Diskriminanzanalyse 8
1. Ablauf des Verfahrens. 8
2. Beurteilung der multivariaten Diskriminanzanalyse 11
IV. Die Nearest Neighbour Klassifikation 11
1. Prinzip der Nearest Neighbour Klassifikation. 11
2. Nearest Neighbour Klassifikation einzelner Punkte. 11
3. Nearest Neighbour Klassifikation durch Punktemengen 12
V. Methoden der Künstlichen Intelligenz 13
1. Expertensystem 13
2. Neuronale Netze 14
3. Fuzzy-Logik 16
VI. Bankinternes Rating. 16
D. Schlussbetrachtung. 18
Quellenverzeichnis 19
Abbildungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Ablauf des Bonitätsbeurteilungsverfahrens der Deutschen Bundesbank
Abb. 2: Multivariate Diskriminanzanalyse als graphische Darstellung
Abb. 3: Nearest Neighbour Klassifikation einzelner Punkte.
Abb. 4: Nearest Neighbour Klassifikation durch Punktemengen.
Abb 5: Allgemeiner Aufbau eines Künstlichen Neuronalen Netzes
Abkürzungsverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis
Aufl. Auflage
bzw. beziehungsweise
d.h. das heißt
EBIL Einzelbilanzanalyseverfahren
ggf. gegebenenfalls
HGB Handelsgesetzbuch
KNN Künstliches Neuronales Netz
KWG Kreditwesengesetz
S. Seite
Schufa Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung
sog. sogenannt
Vgl. Vergleiche
z.B. zum Beispiel
C. Die Methoden 0
A. Einleitung
Im Zuge der negativen gesamtwirtschaftlichen Lage der letzten Jahre sind steigende Insolvenzzahlen auch weiterhin präsent. Die Banken, die im Vorfeld einen Kredit an später insolvent gewordene Unternehmen vergeben, haben hohe Forderungsausfälle zu verzeichnen. Die Motivation der Kreditinstitute besteht darin, sich durch geeignete Maßnahmen vor Kreditausfällen zu schützen. Bereits vor der Kreditvergabe müssen die Risiken durch eine genaue Analyse erkannt werden. Der Schwerpunkt der von Kreditinstituten durchgeführten Kreditwürdigkeitsprüfungen richtet sich auf die Frage nach der zukünftigen Entwicklung der wirtschaftlichen Verhältnisse eines Kreditnehmers. Daher stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, welche Methoden dafür am besten geeignet sind und zusätzlich auch aktuelle Verhältnisse und Gegebenheiten berücksichtigen.
Diese Ausarbeitung gibt nach einer kurzen Einführung und Definition grundlegender Begriffe der Kreditwürdigkeit einen Überblick auf verschiedene Vorgehensweisen der Kreditwürdigkeitsprüfung. Im Mittelpunkt dieser Ausarbeitung steht die Kreditwürdigkeitsprüfung von gewerblichen Unternehmen. In der Theorie diskutierte und in der Praxis aktuell angewandte Methoden und Verfahren werden in den folgenden Kapiteln an- geführt.
B. Grundlagen der Kreditwürdigkeitsprüfung 1
B. Grundlagen der Kreditwürdigkeitsprüfung
I. Kreditfähigkeit und Kreditwürdigkeit
Die Kreditfähigkeit beinhaltet die volle Geschäftsfähigkeit von natürlichen und juristischen Personen des öffentlichen und privaten Rechts. Sie ist also die Fähigkeit, rechtwirksame Kreditverträge abzuschließen.
Eine allgemeine Kreditwürdigkeit besteht, wenn von der Person oder dem Unternehmen eine termingenaue und ertragsmäßige Erfüllung hinsichtlich Rückzahlung und Zinszahlungen zu erwarten ist. 1 Die Kreditwürdigkeit ist noch genauer in persönliche und materielle Kreditwürdigkeit abzugrenzen.
II. Abgrenzung der Kreditwürdigkeit
1. Persönliche Kreditwürdigkeit
Durch die Prüfung der persönlichen Kreditwürdigkeit möchte der Kreditgeber in Erfahrung bringen, ob der Kunde in Form einer Privatperson oder eines Unternehmens geeignet ist, eine vertragsgemäße Kreditverpflichtung zu erfüllen. Die persönliche Kreditwürdigkeit ist gegeben, wenn der Antragsteller aufgrund seiner Zuverlässigkeit, seinem persönlichen und beruflichen Werdegang und seiner fachlichen Qualifikation das Vertrauen der Bank verdient. Auch seine familiäre Situation ausgehend von Familienstand und Kindern, wird betrachtet. Ebenso die unternehmerische Situation eines Kunden, wie beispielsweise der Ruf des Unternehmens, wird hierbei berücksichtigt. Durch ein Gespräch mit dem Kunden erhält die Bank einen persönlichen Eindruck über sein Auftreten, seine sprachliche Gewandtheit und sein Verhandlungsgeschick. 2 Die Bank bezieht zusätzliche Auskünfte und Informationen über Dritte. Dabei handelt es sich um Büroauskünfte verschiedener Institute und Bankauskünfte von anderen Banken. 3 Die Schufa ist ein Institut, das ausschließlich Daten von Privatpersonen speichert. Neben den Personenstammdaten werden Informationen über die Beantragung und Aufnahme von Vertragsbeziehungen wie Krediten, Leasinggeschäften, Bürgschaften, Girokonten und Kreditkartenausgaben gespeichert. Es werden ebenfalls Auskünfte über ein nicht vertragsgemäßes Verhalten gegeben. Das können Kreditkündigungen, Pfändungen und
1 Vgl. Brandt, Reiner, Informationsgespräch in der Volksbank Wilhelmshaven, Wilhelmshaven 2006.
2 Vgl. Falter, Manuel , Die Praxis des Kreditgeschäfts, 14.Aufl., Stuttgart 1994, S.255.
3 Vgl. Ebenda, S.256.
Arbeit zitieren:
Sebastian Becker, 2006, Methoden der Kreditwürdigkeitsprüfung, München, GRIN Verlag GmbH
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