Inhaltsverzeichnis
INHALTSVERZEICHNIS II
BILDVERZEICHNIS IV
TABELLENVERZEICHNIS IV
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS IV
1 EINFÜHRUNG 1
1.1 Hinführung zum Thema 1
1.2 Inhalt der Arbeit 1
2 EIGENTUM 2
2.1 Grundgesetzliche Regelung 2
2.2 Privateigentum 2
3 EIGENTUMSRECHT 4
3.1 Funktionen von Eigentumsrechten 4
3.2 Voraussetzungen für effiziente Eigentumsrechte 5
3.3 Verdünnung von Eigentumsrechten 6
3.3.1 Separation 6
3.3.2 Institutionelle Restriktionen 7
3.3.2.1 Tranksaktionskosten 7
3.3.2.2 Institutionelle Nutzungsbeschränkungen 7
4 PROPERTY RIGHTS THEORIE 8
4.1 Handlungs- und Verfügungsrechte 8
4.2 Kriterien für Effizienz in der Property-Rights Theorie 9
Inhaltsverzeichnis – Seite III
4.3 Spezifikation von Verfügungsrechten 9
4.3.1 Privateigentum 10
4.3.2 Staatseigentum 10
4.3.3 Gemeinschaftseigentum 10
5 ZUSAMMENHANG VON EXTERNEN EFFEKTEN UND
EIGENTUMSRECHTEN 12
5.1 Gütereinteilung 12
5.2 Coase Theorem 13
5.3 Tragedy of the commons 14
5.4 Staatliche Regelungen zur Internalisierung von externer
Effekte 15
5.4.1 Beispiel 16
6 SCHLUSSBETRACHTUNG 17
LITERATUR UND QUELLENVERZEICHNIS 18
III NA
Bildverzeichnis NA
Abbildung 1: Vier Kategorien von Gütern 13
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Verhandlungsergebnisse bei ineffizienten Regelungen von
Eigentumsrechten 16 NA
Abkürzungsverzeichnis NA
Euro
bzw beziehungsweise
d h das heißt
F Färberei
GG Grundgesetz
Hrsg Herausgeber
P Papiermühle
S Seite
u a unter anderem
z B zum Beispiel
Einführung – Seite 1
1 Einführung
1.1 Hinführung zum Thema
Die folgende Seminararbeit der Volkswirtschaftslehre befasst sich mit der Bedeutung der Eigentumsrechte in einem Wirtschaftssystem.
Die hohe Bedeutung der Eigentumsrechte lässt sich u.a. an der aktuel- len Instrumentalisierung im Wahlkampf in den Ländern Südamerikas beo- bachten: So wurde der ehemaliger Kokabauer Evo Morales zum Präsi- denten Boliviens gewählt und ist derzeit dabei sein Wahlversprechen, die Verstaatlichung des Erdöl- und Erdgassektors, einzulösen. In Peru gelang es dem Linkspopulisten Ollanta Humala zumindest in die Stichwahl zu gelangen. Auch er schrieb sich eine Neuverteilung der Eigentumsrechte an peruanischen Ressourcen auf die Fahnen und schockte damit viele marktwirtschaftlich orientierte Unternehmen.
Aber nicht nur in den Ländern Lateinamerikas sind Eigentumsrechte von großer Bedeutung. Der Ökonom und ausgewiesene Experte für Ei- gentumsrechte Hernando De Soto beschreibt dass ein klares System von Eigentumsrechten die Grundlage des Erfolgs westlicher Staaten sei. 1
1.2 Inhalt der Arbeit
Im zweiten Kapitel wird zunächst das Eigentum im Allgemeinen darge- stellt und die Funktionen erläutert.
Anschließend wird in Kapitel drei eine Verbindung zu Eigentumsrechten hergestellt und die Voraussetzungen und Funktionen dieser Rechte ge- klärt. Außerdem werden die Gründe und Auswirkungen der Verdünnung der Eigentumsrechte genau erläutert.
Im Anschluss daran wird im vierten Kapitel der Property-Rights Ansatz dargestellt, der sich als Erweiterung der traditionellen Mikroökonomie versteht und interessante Annahmen beinhaltet.
Bevor in Kapitel sechs eine Zusammenfassung der Arbeit erfolgt, wird in Kapitel fünf der Zusammenhang zwischen Eigentumsrechten und ex- ternen Effekten erklärt und auf die Möglichkeiten der staatlichen Regelung näher eingegangen.
1 Vgl. The World Bank Group (2002), http://web.worldbank.org
1
2 Eigentum
Die Art der Eigentumsordnung wird als richtungsweisend für das Sozi- al- und Wirtschaftssystem einer Gesellschaft angesehen. Im Grunde ver- steht man unter Eigentum das alleinige Innehaben, Disponieren und Nut- zenkönnen wirtschaftlich handelbarer Güter. Das Privateigentum, d.h. die grundsätzliche Zuweisung der vorher genannten Herrschaft an das ein- zelne Individuum, sowie die Freiheit im Rahmen von bestehenden Geset- zen frei darüber zu verfügen zählt in Deutschland neben der individuellen Freiheit zu den Grundpfeilern der Verfassung. 2
2.1 Grundgesetzliche Regelung
Für das Privateigentum gilt eine Institutsgarantie, die sich aus Artikel 14 des Grundgesetzes ableitet. 3
Artikel 14 GG 4
(1) Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.
(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.
(3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Entschädigung ist un- ter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Be- teiligten zu bestimmen. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen.
2.2 Privateigentum
Das Privateigentum wird in der sozialen Marktwirtschaft als eine zentra- le Voraussetzung und als Quelle des Wohlstands angesehen.
Das Eigentum ist zwar grundgesetzlich geschützt, die Sozialpflichtigkeit wird jedoch ausdrücklich hervorgehoben. Somit soll es gleichzeitig auch dem Allgemeinwohl dienen.
Generell ist das Privateigentum sowohl für das Wirtschafts- als auch für das Gesellschaftssystem eine unverzichtbare Institution.
Privateigentum ermöglicht, dass in einem Wirtschafts- und Gesell- schaftssystem individuelle Freiheit und Wohlstand gleichzeitig verwirklicht werden können. Dennoch ist es in einer arbeitsteiligen und komplexen Gesellschaft durchaus angebracht, die Verfügungsrechte über das Eigen- 2 Vgl. B. Meier, http://www.insm.de 3 Vgl. H. Möller, http://www.jurpc.de 4 Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Quote paper:
Björn Salg, 2006, Die Bedeutung der Eigentumsrechte in einem Wirtschaftssystem, Munich, GRIN Publishing GmbH
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