Gel öscht: Abkürzungsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis. I
Abbildungsverzeichnis. II
Abk ürzungsverzeichnis III
1 Einleitung 1
1.1 Problemstellung und Zielsetzung 1
1.2 Gang der Darstellung 2
2 Grundlagen des Risikomanagements. 3
2.1 Begriffserklärungen. 3
2.2 Institutionelle Verankerung des Risikomanagements 5
2.3 Risikopolitik und Risikokultur als wesentliche Grundlage. 6
2.4 Das unternehmensweite Risikomanagementsystem - ein Überblick. 8
3 Der Risikomanagement-Prozess. 9
3.1 Der Risikomanagement-Prozess im Überblick 9
3.2 Risikoidentifikation. 10
3.3 Risikoanalyse 11
3.4 Risikosteuerung und -überwachung 11
3.5 Risiko-Reporting 13
4 Die Risikomanagement-Organisation. 14
4.1 Allgemeine Überlegungen zur Organisation. 14
4.2 Etablierung einer Risikomanagement-Funktion 16
4.3 Einbindung operativer Geschäftseinheiten. 17
4.4 Einbindung von Stabs- und Fachabteilungen. 17
4.5 Die Interne Revision 19
5 Abschließende Betrachtung und Ausblick 20
Literaturverzeichnis 21
Gel öscht: Abkürzungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Risikomanagement-Typen.
Abbildung 2: Elemente des Risikomanagement-Prozesses.
Abbildung 3: Maßnahmen der Risikosteuerung
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung AktG Aktiengesetz bspw. beispielsweise bzw. beziehungsweise d. h. das heißt DRS Deutsche Rechnungslegungs Standards et al. et alii evtl. eventuell f. folgende ff. fortfolgende ggf. gegebenenfalls Hrsg. Herausgeber i. d. R. in der Regel IDW Institut der Wirtschaftsprüfer KonTraG
o. V. ohne Verfasser S. Seite SEC Securities and Exchange Commission SOA Sarbanes-Oxley-Act Tab. Tabelle u. a. und andere vgl. vergleiche z. B. zum Beispiel
1
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
Das Thema Risikomanagement hat in den letzten Jahren erhebliche Aufmerksamkeit erfahren. Ein wesentlicher Grund hierfür ist die zunehmende Dynamik des Unternehmensumfeldes, wodurch Unternehmen mit ständig veränderten Rahmenbedingungen konfrontiert werden.
Zu den wichtigsten Treibern dieser Entwicklung gehört die Globalisierung und damit einhergehend der verschärfte Wettbewerb. 1 Die Deregulierung der Märkte, verbesserte Transportmöglichkeiten sowie der Abbau von Handelsbarrieren bieten den Unternehmen immense Chancen, bergen aber entsprechend auch Risiken. Eine hohe Marktdynamik und verkürzte Produkt- und Prozesslebenszyklen führen zum Beispiel zu einer erhöhten Unsicherheit bezüglich langfristiger Planungen. Um sich auf dem Markt behaupten zu können, ist eine schnelle, gezielte und angemessene Reaktion auf Veränderungen notwendig. Nur so können potenzielle Chancen erkannt und drohende Schäden abgewendet werden. Vor diesem Hintergrund wird die Notwendigkeit eines Risikomanagementsystems bereits aus unternehmerischer Sicht bestätigt. Zusätzlich existieren institutionelle Verpflichtungen, die die Unternehmen dazu veranlassen ein Risikomanagementsystem zu etablieren. Für börsennotierte, deutsche Unternehmen gilt das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG), welches am 1. Mai 1998 in Kraft getreten ist. Es verpflichtet die Geschäftsführung börsennotierter Unternehmen zur Implementierung eines Risikomanagementsystems. 2
Im Ergebnis ist die Auseinandersetzung mit dem Thema Risikomanagement für Unternehmen heutzutage unerlässlich - sowohl aus unternehmerischen Überlegungen als auch aus gesetzlichen Verpflichtungen heraus. Der bewusste Umgang mit Risiken liefert einen erheblichen Beitrag zur erfolgreichen Weiterentwicklung des Unternehmens und zur Erreichung der Unternehmensziele. Zur Sicherung des nachhaltigen Unternehmensbestands ist eine ganzheitliche, unternehmensweite Perspektive erforderlich. Nur so kann die Risikoposition des Gesamtunternehmens bestimmt und gleichzeitig die Effizienz und Transparenz im Unternehmen sichergestellt werden. Angesichts der aufgezeigten Relevanz werden dem Leser im Rahmen dieser Arbeit die Komponenten eines unternehmensweiten Risikomanagementsystems dargelegt.
1 Vgl. Wittmann (2000), S. 791.
2 Vgl. Denk/Exner-Merkelt (2005), S. 43.
1
1.2 Gang der Darstellung
Ziel dieser Arbeit ist die Darstellung der wesentlichen Elemente des unternehmensweiten Risikomanagementsystems - sowohl aus der ablauf- und auch aus der auf-bauorganisatorischen Perspektive betrachtet.
Die Arbeit untergliedert sich in insgesamt fünf Kapitel. Nach der Einleitung werden dem Leser im zweiten Kapitel die Grundlagen des Risikomanagements vermittelt. Zunächst werden die grundlegenden Begriffe dieser Arbeit definiert, bevor auf die gesetzlichen Verpflichtungen hinsichtlich des Risikomanagements eingegangen wird. Im Rahmen dieser Arbeit wird auf eine detaillierte Auslegung der vorhandenen Ge-setzesnormen verzichtet. Anschließend wird die Bedeutung von Risikopolitik und Risikokultur im Unternehmen erläutert. Darauf aufbauend wird ein erster Überblick über die Elemente des Risikomanagementsystems gewährt. 3 Mit der ablauforientierten Komponente des Risikomanagementsystems beschäftigt sich das dritte Kapitel. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen die einzelnen Stufen des Risikomanagement-Prozesses, welcher den systematischen Umgang mit Risiken gewährleistet.
Im Anschluss daran erfolgt in Kapitel vier die Darstellung der Risikomanagement-Organisation und der strukturellen Elemente des Risikomanagementsystems. Basierend auf einleitenden Überlegungen zur Gestaltung der Risikomanagement-Organisation werden schließlich die einzelnen Institutionen und deren Aufgaben vorgestellt.
Die Arbeit endet mit einer abschließenden Betrachtung und einer Empfehlung bezüglich der Weiterentwicklung des Risikomanagementsystems.
3 Die ausführliche Abgrenzung des Risikomanagementsystems zu verwandten Subsystemen des Un-
ternehmens übersteigt den Rahmen der Arbeit. Für weiterführende Literatur siehe Neubeck (2003),
S. 46 ff.
2
2 Grundlagen des Risikomanagements
2.1 Begriffserklärungen
Um ein einheitliches Verständnis der nachfolgenden Ausführungen zu gewährleisten, werden vorab die zentralen Begriffe dieser Arbeit - Risiko und Risikomanagementdefiniert und charakterisiert.
Risiko
Für den Risikobegriff liegt sowohl in der Theorie als auch in der Praxis keine eindeutige Definition vor. So wird der herkömmliche, engere Risikobegriff als Gefahr des Eintritts unerwünschter Entwicklungen (Vorgänge) oder Zustände (Ereignisse) ver-standen. 4 Auch der Gesetzgeber legt den Risikobegriff negativ als reine Verlustgefahr aus. 5 In jüngerer Zeit wird in Verbindung mit dem Risikobegriff jedoch nicht nur eine Verlustmöglichkeit, sondern auch eine Gewinnmöglichkeit verstanden. Diese erweiterte Begriffsfassung begreift Risiko grundsätzlich als die Möglichkeit einer Streuung um einen Erwartungswert - diese Streuung kann dabei positiv oder negativ ausfallen. 6 „Risiko ist die Gefahr (bzw. die Chance) einer negativen (bzw. positiven) Abweichung von den Unternehmenszielen.“ 7 Durch die Bezugnahme auf die Unternehmensziele wird einer ganzheitlichen Betrachtungsweise entsprochen, wie sie auch in folgender, für diese Arbeit relevanten Definition des Unternehmensrisikos zu finden ist: „Unter dem Unternehmensrisiko wird die Gefahr verstanden, dass Ereignisse oder Handlungen ein Unternehmen daran hindern, seine Ziele zu erreichen bzw. seine Strategien erfolgreich umzusetzen.“ 8
Eine mögliche Systematisierung von Risiken ist die Unterscheidung nach Risiken im finalen Sinn (Risikowirkungen) und Risiken im kausalen Sinn (Risikoursachen). 9 Risikowirkungen betreffen letztendlich immer den Erfolg oder die Liquidität des Unternehmens. Unter Risikoursachen fallen bspw. Umfeld- und Branchenrisiken, unternehmensstrategische Risiken, Personalrisiken etc. Auch die unzureichende Ausschöpfung von Erfolgspotenzialen wird als kausales Risiko verstanden.
4 Vgl. Ziegenbein (2002), S. 56.
5 Vgl. Von Hohnhorst (2002), S. 97.
6 Vgl. Romeike (2005), S. 18.
7 Vgl. Denk/Exner-Merkelt (2005), S. 28.
8 Vgl. KPMG (1998), S. 5.
9 Vgl. Denk/Exner-Merkelt (2005), S. 28.
Arbeit zitieren:
Bachelor of Business Administration Miriam Karle, 2006, Elemente eines unternehmensweiten Risikomanagementsystems, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Frühwarnsysteme und Risikomanagement als Aufgabenfelder und Instrument...
Seminararbeit, 23 Seiten
Instrumente des Risikocontrollings zur Bewertung von Risiken
Seminararbeit, 31 Seiten
Risikomanagement im Krankenhaus - Implementierung eines Managementsys...
Pflegemanagement / Sozialmanagement
Diplomarbeit, 93 Seiten
Risikomanagement, -controlling und -berichterstattung
Eine kritische Bestandsaufnahm...
Hausarbeit (Hauptseminar), 25 Seiten
Darstellung des Nutzens der EDV in der Pflege
Pflegemanagement / Sozialmanagement
Hausarbeit, 39 Seiten
Das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz (KonTraG) als Grundlage für d...
Seminararbeit, 30 Seiten
Simulationsmethoden zur Berechnung des Value at Risk: Historische Simu...
Hausarbeit (Hauptseminar), 26 Seiten
Aufbau- und ablauforganisatorische Voraussetzungen des Risikomanagemen...
Hausarbeit (Hauptseminar), 23 Seiten
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Seminararbeit, 25 Seiten
Fehler im Krankenhaus - Analyse und Konzeption für ein niedrigschwelli...
Diplomarbeit, 68 Seiten
Der Prozess des Lieferantenrating - Kritierien, Instrumente, Reflexion
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Hausarbeit, 30 Seiten
Ganzheitliche Betrachtung und Bewältigung unternehmerischer Risiken
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Wissenschaftlicher Aufsatz, 30 Seiten
Risikomanagement, -controlling und -berichterstattung - Eine kritische...
Seminararbeit, 25 Seiten
Führungsethik - Vom Theorieansatz zur praktischen Handlungsanleitung
Pflegemanagement / Sozialmanagement
Referat (Ausarbeitung), 22 Seiten
Vermarktungsstrategien von Software zur Geschäftsprozessmodellierung
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Bachelorarbeit, 80 Seiten
Bedeutung und Instrumente des Risikocontrollings im Rahmen eines konti...
Diplomarbeit, 81 Seiten
Miriam Karle's Text Elemente eines unternehmensweiten Risikomanagementsystems ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Miriam Karle hat den Text Elemente eines unternehmensweiten Risikomanagementsystems veröffentlicht
Miriam Karle hat einen neuen Text hochgeladen
Strategisches Controlling kreisfreier Kommunen
Konzeption einer IT-gestützten...
Andreas Hartung
Strategisches Management und Controlling
Ein Handbuch für die Praxis
Reiner Wahr, Annette Siekmann
0 Kommentare