Aufbau der Unterrichtsreihe 1.Stunde: Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler für die nachfolgende Unterrichtseinheit durch eigenständige Sinnes-Erfahrungen.
2. Stunde: Klärung von Vorwissen und Wissensbedürfnis der Schülerinnen und Schüler
3. Stunde: Weiterführung der Gruppenarbeit und Thematisierung grundlegender Regeln für den Stationsbetrieb.
4. + 5. Stunde: Die Schülerinnen und Schüler erwerben Informationen über das Auge,
Vermittlung und Erarbeitung wichtiger Informationen über das Ohr und 6.+ 7. Stunde:
Schulung der akustischen Wahrnehmung durch eigenständige Versuche.
8. Stunde: Die Schülerinnen und Schüler erwerben und erarbeiten Informationen
9. Stunde: Fortsetzung der Arbeit an den Geschmacksstationen. 10.+11. Stunde: Wissenserwerb und eigenständige, experimentelle Auseinandersetzung mit der Nase und dem Geruchssinn.
Vermittlung von Informationen über das Sinnesorgan Haut, sowie die 12.+13. Stunde:
Abschluss: Exkursion zur Ausstellung: „Erfahrungswelt zur Entfaltung der Sinne“ nach Essen
1. Lernziele
1.1 Ziel der Unterrichtsreihe
Das Schwerpunktziel der Unterrichtsreihe liegt im Bereich der Fachkompetenz. Die Schülerinnen und Schüler sollen durch handelnde Erfahrungen den Aufbau und die Leistungen ihrer 5 Sinne erkunden und ihre Wahrnehmungsfähigkeit ausdifferenzieren.
1.2 Ziel der Unterrichtssequenz
Fachkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler sollen den Aufbau und die Funktionen der Zunge kennen lernen und für verschiedene Geschmacksempfindungen sensibilisiert werden. Teilziele der einzelnen Zungen- Stationen, die zum Erreichen dieses Ziels beitragen: Die Schülerinnen und Schüler sollen
- Informationen und Sachwissen über die Zunge erwerben.
- für den Geschmack unterschiedlicher Nahrungsmittel sensibilisiert werden.
- sich des Zusammenhangs zwischen Geschmacksempfindung und visueller Wahrnehmung bewusst werden.
- den Zusammenhang zwischen Geschmacks- und Geruchssinn erfahren.
- die vier Geschmackszonen der Zunge entdecken und die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen erproben.
- die Funktionen des Speichels erfahren.
1.3 weitere Lernchancen
Sozialkompetenz
- Die Kinder üben sich in der Kooperation und Zusammenarbeit mit anderen Kindern.
- Die Kindern halten sich an gemeinsam aufgestellte Regeln.
- Die Kinder festigen grundlegende Gesprächsregeln, indem sie anderen zuhören, andere ausreden lassen und aufeinander eingehen
- Die Kinder entwickeln durch die Partnerarbeit Empathievermögen und Verständnis füreinander.
Selbstkompetenz
Jedes Kind hat die Möglichkeit:
- sich aktiv im Kreisgespräch einzubringen und so seine kommunikativen und verbalen Fähigkeiten weiterzuentwickeln.
- sich seiner individuellen Sinnesempfindungen bewusst zu werden und diese zu reflektieren.
- im Gespräch mit anderen seine Meinung und persönliche Empfindungen auszudrücken.
- seine rhetorischen Fähigkeiten zu erweitern, indem es sachbezogen argumentiert und im Gespräch mit anderen die Gesprächsregeln einbehält.
- durch die Selbststeuerung des Lernprozesses zu Selbständigkeit und Eigenorganisation hingeführt zu werden.
- Verantwortung für das eigene Lernen zu übernehmen, indem es seine Ergebnisse eigenständig überprüft.
- durch die Funktion als Superexperte ein Verantwortungsbewusstsein auszubilden und in seinem Selbstbewusstsein gestärkt zu werden.
- durch intrinsische Motivation Lernfreude zu entwickeln.
Methodenkompetenz
- Die Kinder üben sich in Selbstorganisation, indem sie die Methode des Lernens an Stationen festigen.
- Die Kinder üben die Präsentation von Gruppenergebnissen.
- Die Kinder üben das Sprechen vor einer Gruppe.
2. Sachstruktur
Unter dem Begriff „Sinne“ werden in der Regel die fünf Sinneskanäle des Menschen, also Gehörsinn, Geruchssinn, Geschmackssinn, Sehsinn und Tastsinn zusammengefasst. In der modernen Physiologie werden zudem vier weitere Sinne, der Gleichgewichtssinn, Temperatursinn, das Schmerzempfinden und die Tiefenwahrnehmung genannt. Diese Unterrichtsreihe bezieht sich jedoch auf die klassischen fünf Sinne und deren Sinnesorgane. Mit den Rezeptoren der Sinnesorgane (Ohr, Nase, Zunge, Auge, Haut) empfangen wir Informationen, die in Form von Reizen aus der Umwelt aufgenommen werden. Diese werden in elektrische Impulse umgewandelt, die entlang von Nervenfasern weitergeleitet und dann vom Gehirn in Wahrnehmungen transformiert werden. Dabei spielen chemische und physikalische Prozesse eine wichtige Rolle. Die Interpretation dieser Wahrnehmung ist sehr individuell und von unterschiedlichsten Faktoren und Einflüssen abhängig. Die Fähigkeit zur Wahrnehmung und Differenzierung von Reizen kann durch eine Sensibilisierung und Schulung der Sinnesorgane trainiert werden.
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Petra Thiele, 2006, Unterrichtseinheit: Unsere 5 Sinne - Die Zunge, Munich, GRIN Publishing GmbH
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New Sinn F in: Irish Republicanism in the Twenty-First Century
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Marina Pies
Hallo, habe deine arbeit gekauft, gibts auf irgendwo die Arbeitsblätter und den Stundenverlauf dazu, weil der war gar nicht dabei
on Wednesday, November 10, 2010-