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Angsterkrankungen

Title: Angsterkrankungen

Term Paper , 2004 , 34 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Silke Wilkens (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

Dieses Buch beschäftigt sich mit dem Thema Angsterkrankungen mit dem Schwerpunkt der sozialen Phobie und Erythrophobie (=Errötungsfurcht). Angsterkrankungen sind weitverbreitete Störungen. Beinahe 20 Prozent haben schon einmal im Verlauf ihres Lebens während längerer Zeit unter Angst gelitten und über 10 Prozent aller Menschen leiden im Laufe ihres Lebens so stark, häufig und lang andauernd unter Ängsten, dass es zu Vermeidungsverhalten, ausgeprägtem Leiden und Einschränkungen im alltäglichen Leben kommt. Wenn man Angsterkrankungen frühzeitig erkennt, können diese gut behandelt werden. Allerdings sprechen viele Betroffene meist aus Scham, Unwissenheit oder Unsicherheit nicht oder nur versteckt über ihre Ängste und kommen erst dann zur Behandlung, wenn schon vielfältige Komplikationen aufgetreten sind. Folgende Fragen werden diskutiert: Was ist der Unterschied zwischen Angst und einer Angsterkrankung? Was sind Angsterkrankungen? Was ist das Schlimmste für jemanden mit einer Angsterkrankung? Welche Ursachen können Angsterkrankungen haben? Wie kann man eine Angsterkrankung behandeln? Welche Stellung nimmt das Selbstwertgefühl bei Angsterkrankungen ein? Erythrophobie – was ist das, welche Ursachen hat diese Angsterkrankung und wie behandelt man diese?

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist Angst?

2.1. Warum haben wir Angst?

2.2. Wie äußert sich Angst?

3. Was sind Angsterkrankungen?

3.1. Phobien

3.2. Soziale Phobie

4. Der Teufelskreis der Angst

4.1. Erwartungshaltung

4.2. Die Angst vor der Angst

4.3. Angst, dass andere die Angst erkennen

5. Ursachen von Angststörungen

5.1. Angeborene Reaktionsweisen

5.2. Reaktionsweisen, die durch Lernen entstanden sind

5.3. Die „ängstliche Persönlichkeit“

5.4. Sonstige Erklärungen

6. Wege aus der Angst

6.1. Selbsthilfe

6.2. Verhaltenstherapie und psychotherapeutische Verfahren

6.3. Behandlung mit Medikamenten

6.4. Andere Verfahren

7. Erythrophobie

7.1. Was ist eine Erythrophobie?

7.2. Der Angstkreislauf der Erythrophobie

7.3. Ursachen einer Erythrophobie

7.4. Was will ein Mensch mit dem Erröten erreichen?

7.5. Behandlung der Erythrophobie

8. Schlussbemerkungen

9. Literatur

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht das Phänomen der Angsterkrankungen mit einem besonderen Fokus auf soziale Phobien und Erythrophobie, um deren Ursachen, den zugrunde liegenden Angstkreislauf sowie effektive Bewältigungsstrategien und therapeutische Ansätze zu analysieren.

  • Definition und Differenzierung von Angst und Angsterkrankungen
  • Die Rolle des Selbstwertgefühls bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Phobien
  • Psychologische Ursachenforschung, insbesondere durch frühkindliche Prägung und Erziehung
  • Analyse der Erythrophobie als soziale Angststörung
  • Vergleich von Selbsthilfeansätzen, Verhaltenstherapie und medikamentösen Behandlungsformen

Auszug aus dem Buch

4.2. Die Angst vor der Angst

Menschen, die in einer Situation Angst hatten, fürchten sich oftmals davor, wieder in eine solche Situation zu kommen und in vielen Fällen werden diese Situationen von da an gemieden. Mit der Zeit werden oftmals auch ähnliche Situationen gemieden, weil die betreffenden Personen die Angst auch in ähnlichen Situationen fürchten. In der Phantasie malen sie sich aus, wie sie in Situationen von der Angstattacke überfallen werden und sie der Angst hilflos ausgeliefert sind. Irgendwann ist die Angst vor der Angstattacke das Hauptthema, nicht mehr die Situation, die ursprünglich diese Angst ausgelöst hatte. (vgl. Wolf, 1996, S. 52 – 53)

Die Vorstellungskraft, die jeder Mensch besitzt, hat eine bedeutende Rolle in der Entstehung oder Aufrechterhaltung einer Angst: Unser Gehirn kann nicht zwischen Erlebtem und Vorgestelltem unterscheiden. Stellen wir uns etwas Gefährliches vor, so reagiert der Körper mit Signalen darauf, als würde man tatsächlich in dieser Situation sein. Man empfindet dieselben Gefühle und die gleichen körperlichen Reaktionen. Demnach können Vorstellungen genau so zu Feinden werden wie Gedanken – nämlich dann, wenn sie der Realität nicht entsprechen, wenn sie Katastrophen enthalten, die gar keine sind.

Es geschieht also Folgendes: Man stellt sich eine Katastrophe vor, der Körper erzeugt Alarmreaktionen, kann aber nichts dagegen tun, kann sich nicht wehren, weil die Katastrophe ja nur in der Phantasie existiert. (vgl. Wolf, 1996, S. 54 – 55)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt das Thema Angsterkrankungen, benennt die Schwerpunkte soziale Phobie und Erythrophobie und definiert die zentralen Fragestellungen der Arbeit.

2. Was ist Angst?: Dieses Kapitel differenziert zwischen der natürlichen Funktion der Angst als Schutzmechanismus und der subjektiven Erlebensweise in körperlicher, gedanklicher und verhaltensbezogener Hinsicht.

3. Was sind Angsterkrankungen?: Hier wird der Übergang von normaler Angst zu einer pathologischen Störung thematisiert, wobei Phobien und insbesondere die soziale Phobie als Krankheitsbilder eingeführt werden.

4. Der Teufelskreis der Angst: Das Kapitel erläutert, wie Erwartungsängste und eine Überbewertung körperlicher Symptome einen sich selbst verstärkenden Teufelskreis etablieren.

5. Ursachen von Angststörungen: Es werden verschiedene Erklärungsmodelle für die Entstehung von Angst diskutiert, darunter genetische Faktoren, Lernprozesse, frühkindliche Erziehungsstile und die „ängstliche Persönlichkeit“.

6. Wege aus der Angst: Dieser Abschnitt vergleicht verschiedene Interventionsmethoden, von Selbsthilfe-Strategien über verhaltenstherapeutische Ansätze bis hin zur medikamentösen Unterstützung.

7. Erythrophobie: Das Kapitel widmet sich der speziellen Angst vor dem Erröten, beleuchtet deren Ursachen und analysiert den Mechanismus der Errötungsfurcht als soziale Phobie.

8. Schlussbemerkungen: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse, wobei das Selbstwertgefühl als zentrale Komponente in der Therapie von Angsterkrankungen hervorgehoben wird.

9. Literatur: Das Verzeichnis listet sämtliche verwendeten Fachquellen und Internetressourcen auf.

Schlüsselwörter

Angsterkrankungen, soziale Phobie, Erythrophobie, Errötungsfurcht, Angststörungen, Teufelskreis der Angst, Selbstwertgefühl, Verhaltenstherapie, Selbsthilfe, Erziehungsstil, psychotherapeutische Verfahren, Panikattacke, psychische Gesundheit, Vermeidungsverhalten.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Entstehung, Symptomatik und Behandlung von Angsterkrankungen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der sozialen Phobie und der Erythrophobie liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Kernbereichen zählen die theoretische Einordnung von Ängsten, die Analyse von Teufelskreisen in der Angstentstehung, der Einfluss von Erziehung und Kindheit auf die psychische Gesundheit sowie diverse Therapie- und Selbsthilfeansätze.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, ein besseres Verständnis für das Entstehen pathologischer Ängste zu entwickeln und aufzuzeigen, wie Betroffene durch gezielte Strategien sowie therapeutische Unterstützung ihre Lebensqualität verbessern können.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine fundierte Literaturanalyse psychologischer Fachliteratur und verknüpft diese mit dem Ziel, praktische Bewältigungsstrategien für Betroffene abzuleiten.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert den „Teufelskreis der Angst“, die vielfältigen psychologischen Ursachen von Angststörungen und stellt praktische, sowohl selbständige als auch therapeutische Wege zur Angstbewältigung vor.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument?

Zentrale Begriffe sind soziale Phobie, Erythrophobie, Selbstwertgefühl, Verhaltenstherapie, Teufelskreis, Erziehungseinflüsse und Angstbewältigung.

Welche Rolle spielt das Selbstwertgefühl bei Angsterkrankungen?

Die Arbeit stellt heraus, dass ein stabiles Selbstwertgefühl maßgeblich für die psychische Widerstandsfähigkeit ist; ein geringes Selbstwertgefühl wird oft als treibende Kraft hinter sozialen Ängsten und perfektionistischem Verhalten identifiziert.

Warum wird die Erythrophobie gesondert betrachtet?

Die Erythrophobie wird als spezifische soziale Phobie analysiert, da sie durch einen einzigartigen Mechanismus – die Angst vor dem Erröten – gekennzeichnet ist, der durch die Bewertung des Symptoms als soziale Schwäche den Leidensdruck massiv erhöht.

Wie bewertet die Autorin die medikamentöse Behandlung?

Die Autorin steht einer rein medikamentösen Behandlung kritisch gegenüber und empfiehlt diese – wenn überhaupt – nur als begleitende Unterstützung innerhalb einer Verhaltenstherapie, da sie die Ursachen nicht beseitigt.

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Details

Title
Angsterkrankungen
College
University of Bremen  (Diplom - Sozialpädagogik)
Course
Forschende Praxis subjektiver Lebenswelten: hermeneutische Analyse biographischer Interviews
Grade
1,0
Author
Silke Wilkens (Author)
Publication Year
2004
Pages
34
Catalog Number
V62323
ISBN (eBook)
9783638555876
ISBN (Book)
9783638668545
Language
German
Tags
Angsterkrankungen Forschende Praxis Lebenswelten Analyse Interviews
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Silke Wilkens (Author), 2004, Angsterkrankungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/62323
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