R üdiger Göldnitz Distributionssysteme in der E-Logistik
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis. 1
Abbildungsverzeichnis 1
Einleitung und Problemstellung. 2
1. Distribution 3
2. Logistik 4
2.1. E-Logistik 5
3. Distributionslogistiksysteme 5
4. Electronic Commerce (E-Commerce) 6
4.1. Business-to-Consumer (B2)C 9
4.1.1. Otto Versand. 10
4.1.2. Amazon. 11
4.1.3. Conrad Electronic 12
4.1.4. Apple. 13
4.1.5. Dell. 14
4.2. Business-to-Administration (B2A) 15
4.3. Business-to-Business (B2B) 15
5. Electronic Procurement (E-Procurement) 15
6. Mobile Commerce (-MCommerce) 16
Schlussbetrachtung. 17
Legende 19
Literaturverzeichnis 20
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Vergleich klassische Distributionskette mit der E-Commerce-Distribution 8
1
Rüdiger Göldnitz Distributionssysteme in der E-Logistik
Einleitung und Problemstellung
Die zunehmende Globalisierung des wirtschaftlichen Geschehens sowie die Veränderung der Märkte für Produktionsunternehmen vom Verkäufer- zum Käufermarkt lassen erkennen, dass sich das wirtschaftliche Wettbewerbsumfeld in den vergangenen Jahren intensiv verändert hat. Der verstärkte Aufbau einer intensiven Kunden-Lieferanten-Beziehung rückt zunehmend in den Mittelpunkt unternehmerischen Handelns.
Besonders die Innovationen in der Informations- und Kommunikationstechnologie, die zunehmende Internationalisierung unternehmerischer Geschäftsprozesse sowie eine flexible Kundenorientierung verdeutlichen, dass sich die Logistik aus einem reinen Erfüllungsgehilfen mit den betrieblichen Standardfunktionen Einkauf, Produktion und Verkauf zu einem wichtigen Erfolgsfaktor entwickelt hat. Die Logistikbranche unterliegt derzeit außerdem einem Wandel, der durch die Zunahme internetunterstützter Geschäftsprozesse (E-Commerce) stark geprägt wird wird. Logistikdienstleistungen erfahren hierdurch eine Bedeutungszunahme, da sie einen wesentlichen Bestandteil dieser Geschäftsprozesse darstellen.
Die digitale Wirtschaft ist nicht aufzuhalten. Das Internet hat nicht nur innerhalb weniger Jahre einen eigenen Wirtschaftszweig geschaffen, der einen dreistelligen Milliardenbetrag umsetzt, sondern durchdringt in schnellen Schritten unser gesamtes Geschäftsleben. 1
Unternehmen wie Amazon 2 , Otto GmbH & Co KG 3 und Expedia.com GmbH 4 haben diese Umstände sehr früh erkannt, und entsprechende Maßnahmen ergriffen, um sich eine marktführende Position in ihrer Branche zu sichern.
1 Vgl. Schneider, D.; Schnetkamp, G., 2000, S. 11
2 www.amazon.de
3 www.otto.de
4 www.expedia.de
2
Rüdiger Göldnitz Distributionssysteme in der E-Logistik
Im Wesentlichen unterscheidet man beim E-Commerce zwischen den Business-to-Consumer-Geschäften (B2C) und den Business-to-Business-Geschäften (B2B). B2C-Geschäfte stellen im Grunde eine Weiterentwicklung des Versandhandels dar. Ihr zunehmender Einsatz führt zu einem tief greifenden Wandel des Einzelhandels, dem bislang noch dominierenden Absatzkanal für den Endverbraucher im Waren-und Verteilungsfluss. Such- und Abholfahrten des Konsumenten bei den einzelnen Geschäften werden durch Direktbelieferung des Endkunden ersetzt, was die Anforderungen an die Logistik erhöht.
Der Schwerpunkt dieser Seminararbeit liegt auf der Distribution in der Konsumgüterlogistik, also dem Business-to-Consumer (B2C). Zu Beginn werden relevante Begriffe näher erläutert, die für die Bearbeitung der Thematik von Bedeutung sind. Anschließend möchte ich näher auf einige Distributionssysteme im E-Business eingehen und ein paar Beispiele für Unternehmen geben, die eine erfolgreiche Umsetzung realisieren konnten. Eine kurze Schlussbetrachtung soll die Arbeit abrunden.
1. Distribution
Das Distributionssystem umfasst alle betrieblichen Aufgaben, die auf die Verwertung der betrieblichen Leistungen am Markt gerichtet sind. 5
Die physische Distribution umfasst als betriebliche Funktion die Gestaltung, Steuerung und Kontrolle der Verteilung der Unternehmensprodukte vom Werkslager zum unmittelbaren Nachfrager. 6
Domschke und Schildt sehen in der Distribution die Summe aller Aktivitäten, die mit dem Umschlag von Wirtschaftsgütern zwischen Erzeugern und Verwendern verbunden sind. 7
5 Vgl. Piontek, J., 1994, S. 153
6 Vgl. Kipshagen, L., 1983, S. 4
7 Vgl. Domschke, W.; Schildt, B. in Isermann, H., 1994, S. 181
3
Rüdiger Göldnitz Distributionssysteme in der E-Logistik
„Infolge breiterer Sortimente und zunehmender Marktsegmentierung sowie der Tendenz zum Käufermarkt müssen Fragestellungen und Aufgabenstellungen im Distributionssystem der Unternehmen in den Mittelpunkt des Interesses rücken“ 8 Nicht nur die art- und mengenmäßige, auch die räumlich und zeitlich abgestimmte Bereitstellung der produzierten Güter zählen zu den Aufgaben der Distribution 9 . In Bezug auf die Auftragsfertigung müssen darüber hinaus auch vorgegebene Lieferzusagen eingehalten werden.
2. Logistik
Sah man früher die Logistik vor allem als Rationalisierungsinstrument und Servicefunktion zur Kostenminimierung an, so hat man im Zeitverlauf zunehmend die Logistik als Wettbewerbsinstrument und Gestaltungsfunktion zur Gewinnmaximierung erkannt. Heute wird unter Logistik die Bereitstellung benötigter und Entsorgung unerwünschter Sachgüter in den erforderlichen Mengen zum jeweiligen Bedarfszeitpunkt an den vorgegebenen Orten durch Transportieren, Umschlagen und Lagern im Beschaffungs-, Produktions- und Absatzbereich verstanden. Die Begriffsauffassungen der Literatur differieren sehr stark, sind teilweise sogar widersprüchlich. Dies verwundert nicht, da der Begriff oftmals für verschiedene Logistikkonzeptionen verwendet wird. 10 Hier ist eine Unterscheidung zwischen folgenden Dimensionen vorzunehmen:
der instrumentellen Logistikkonzeption
der funktionalen Logistikkonzeption der institutionellen Logistikkonzeption der managementorientierten Logistikkonzeption
8 Piontek, J., 1994, S. 153
9 Vgl. Domschke, W.; Schildt, B. in Isermann, H., 1994, S. 181
10 Vgl. Wegner, U., 1993, S. 27
4
Rüdiger Göldnitz Distributionssysteme in der E-Logistik
Die konzeptionellen Alternativen spiegeln nicht nur die in der Literatur anzutreffenden Abgrenzungen des Logistikbegriffs wider. Sie können auch als Stufen eines Entwicklungspfades verstanden werden 11
2.1. E-Logistik
Ursprünglich als Hauptfunktion der Materialwirtschaft verstanden, wird Logistik heute vor allem als flussorientierte betriebliche Querschnittsfunktion über die Bereiche Beschaffung, betriebliche Leistungserstellung (Produktion) und Absatz gesehen. In den 60er Jahren konzentrierte sich die wissenschaftliche Diskussion primär auf die logistischen Abläufe, die unter dem Begriff der physischen Distribution subsumiert wurden. 12
Logistik wird durch elektronische Kommunikation zur E-Logistik, das Ziel ist eine durchgängige, rechnergesteuerte Wertschöpfungskette vom Hersteller bis zum Kunden. Logistikanbieter wirken entscheidend mit, indem sie Schnittstellen zu Herstellern und Kunden bieten oder sich in das Webangebot der Hersteller integrieren. Voraussetzung hierbei ist ein unternehmensübergreifendes Logistikmanagement und die damit verbundene Optimierung aller Geschäftsprozesse bei allen Partnern.
3. Distributionslogistiksysteme
„Organe, die an der Abwicklung von Distributionsaufgaben beteiligt sind, lassen sich als institutionelle Subsysteme eines Distributionssystems auffassen. Solche Subsysteme sind:
Absatzorgane der Produzenten mit Distributionsaufgaben
Distributionsmittler bzw. selbständige Handelsbetriebe, und zwar
11 Vgl. Wildemann, H., 1997, S. 5f.
12 Vgl. Eisenbarth, M., 2003, S. 9
5
Arbeit zitieren:
Rüdiger Göldnitz, 2006, Distributionssysteme in der E-Logistik, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Phasen im Entwicklungsprozess einer Organisation
BWL - Personal und Organisation
Seminararbeit, 19 Seiten
Das Beratungskonzept des NPI und das Konzept der institutionellen Schu...
Hausarbeit, 19 Seiten
Folgen für die Distributionslogistik bei der Einführung eines eShops
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Hausarbeit (Hauptseminar), 11 Seiten
Business success in an international environment - Global leadership
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Hausarbeit, 13 Seiten
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Praktikumsbericht / -arbeit, 17 Seiten
The Dell Company - A Strategic Analysis
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Seminararbeit, 27 Seiten
Organisation der Distributionslogistik
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Diplomarbeit, 52 Seiten
Effizienzsteigerungen durch RFID in Produktion und Logisitik
Hausarbeit (Hauptseminar), 26 Seiten
Kosten-Nutzen-Analyse von RFID-Systemen aus Sicht der Nutzer
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Seminararbeit, 30 Seiten
Thomas Paine - Gedanken und Werk zu Revolution und Verfassungsgebung
Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte
Hausarbeit (Hauptseminar), 27 Seiten
Distributionspolitik für Luxusgüter am Beispiel der Rolex-Uhren - Geme...
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Seminararbeit, 24 Seiten
Der Einsatz der Radio Frequency Identification in der Logistik
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Hausarbeit (Hauptseminar), 28 Seiten
Innovative Geschäftsmodelle im deutschen e-Commerce im Vergleich
Diplomarbeit, 73 Seiten
Rüdiger Göldnitz hat den Text Distributionssysteme in der E-Logistik veröffentlicht
Rüdiger Göldnitz hat einen neuen Text hochgeladen
Logistik-Wörterbuch. Dictionary of Logistics. Deutsch-Englisch / Engli...
Vanessa Scott-Sabic
Offizielles Spediteur Adressbuch für Logistiker und Verlader 2012
Mit Branchenteil Transport- un...
Dictionary of Logistics and Supply Chain Management / Wörterbuch Logis...
English - German / Deutsch - E...
Jens Kiesel
Strukturwandel in der Logistik
Wissenschaft und Praxis im Dia...
Werner Delfmann, Thomas Wimmer
Logistik als Erfolgspotenzial - The power of logistics
Von der Strategie zum logistis...
Martin Göbl, Andreas Froschmayer
Pocket-Handbuch Spedition und Logistik
Fachwörter von A bis Z - Deuts...
Claus-Peter Woitschützke
0 Kommentare