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Das Dilemma der internationalen Klimapolitik

Das Kyoto-Protokoll ohne die USA

Title: Das Dilemma der internationalen Klimapolitik

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 23 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Claudia Fröhling (Author)

Politics - Region: USA
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Nach einem kurzen Überblick über die Vorgeschichte und Entstehung des Vertrages werden die historischen Hintergründe für das Handeln der USA näher beleuchtet. Im zweiten Teil der Arbeit tritt die Amtszeit George W. Bushs in den Mittelpunkt. Es werden sowohl die nationale Politik als auch die Aktivitäten der einzelnen Bundesstaaten untersucht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A Einleitung

B

1 Historischer Hintergrund

1.1 Der Weg nach Kyoto

1.2 Die Haltung der Clinton-Regierung

2 US-amerikanische Umweltpolitik nach Kyoto

2.1 Positionen

2.1.1 Die Bush-Regierung

2.1.2 Die Bundesstaaten

2.2 Umweltparadigmen und Interessensgruppen

3 Jenseits von Kyoto

C Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht das Dilemma der internationalen Klimapolitik, das durch die Weigerung der USA entsteht, das multilaterale Kyoto-Protokoll zu ratifizieren. Dabei wird analysiert, wie historische Entscheidungen, die spezifische US-amerikanische Umweltpolitik sowie der Einfluss von Interessensgruppen die klimapolitische Haltung der Supermacht prägen und welche alternativen Ansätze außerhalb des bestehenden Vertragssystems existieren.

  • Historische Entwicklung der US-Klimapolitik unter Clinton und Bush
  • Die Bedeutung der Byrd-Hagel-Resolution für die US-Haltung
  • Umweltpolitische Aktivitäten und Innovationen auf Ebene der US-Bundesstaaten
  • Einfluss von Interessensgruppen und Umweltparadigmen auf den Entscheidungsprozess
  • Diskussion über alternative Strukturen zur globalen Klimapolitik jenseits von Kyoto

Auszug aus dem Buch

1.1. Der Weg nach Kyoto

Im Laufe des 20. Jahrhunderts hat sich die Temperatur der Erdoberfläche um ca. 0,6°C erhöht. Bis zum Jahr 2100 könnte sie um 1,4 bis 5,8°C relativ zum Jahr 1990 steigen, was einen Anstieg des Meeresspiegels um 0,09 bis 0,88 Meter bedeuten würde. Stimmt man der überwiegenden wissenschaftlichen Meinung zu, ist die zunehmende Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre einer der Gründe für den Klimawandel, und zwar der schwerwiegendste. Da das Problem global ist, muss auch eine klimapolitische Lösung global gefunden werden. Das Kyoto-Protokoll ist nicht der erste Versuch, Klimapolitik auf internationaler Ebene zu betreiben. Bereits 1985 wurden das Wiener Übereinkommen zum Schutz der Ozonschicht und zwei Jahre später das Montrealer Protokoll unterzeichnet. Letzteres sollte den Gebrauch von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) unterbinden. Der Vertrag wurde sowohl von Industrie- als auch von Entwicklungsländern unterzeichnet. Seitdem hat sich der Ausstoß von FCKW weltweit um 80 Prozent verringert.

1992 folgte das Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen, kurz Klimarahmenkonvention oder UNFCCC genannt. Es ist „der erste internationale Vertrag, der ausdrücklich den Schutz des Klimas insgesamt zum Gegenstand hat“. Für die Vertragsstaaten, zu denen sowohl die EU als auch die USA gehören, ist das Übereinkommen völkerrechtlich verbindlich. Denn erstens wurde der Vertrag von Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen erarbeitet, zweitens verweist bereits die Präambel der Konvention mehrmals auf das Völkerrecht: Die Staaten werden als Adressaten des Übereinkommens und völkerrechtliche Grundsätze wie die der Staatssouveränität angesprochen.

Zusammenfassung der Kapitel

A Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die problematische Haltung der USA gegenüber dem Kyoto-Protokoll und skizziert das Forschungsziel, die historischen Hintergründe sowie die nationalen klimapolitischen Ansätze der USA zu untersuchen.

1 Historischer Hintergrund: Dieses Kapitel zeichnet die Entstehungsgeschichte des Kyoto-Protokolls nach und analysiert die klimapolitische Haltung während der Amtszeit von Bill Clinton, insbesondere vor dem Hintergrund der Byrd-Hagel-Resolution.

2 US-amerikanische Umweltpolitik nach Kyoto: Das Kapitel untersucht die Klimapolitik unter der Bush-Regierung sowie die oft eigenständigen Umweltinitiativen einzelner US-Bundesstaaten und beleuchtet den Einfluss von Interessensgruppen und spezifischen Umweltparadigmen.

3 Jenseits von Kyoto: Hier werden Möglichkeiten einer alternativen internationalen Klimapolitik diskutiert, einschließlich der Idee einer Weltumweltorganisation oder Ansätzen abseits des bisherigen Konsensmodells.

C Ausblick: Der Ausblick fasst die wesentlichen Hemmnisse der US-Klimapolitik zusammen und stellt die pessimistische Prognose auf, dass ohne akuten Handlungsdruck durch Katastrophen keine dauerhafte Lösung zu erwarten ist.

Schlüsselwörter

Klimapolitik, Kyoto-Protokoll, USA, Unilateralismus, Multilateralismus, Byrd-Hagel-Resolution, Klimawandel, Treibhausgase, Umweltpolitik, Bundesstaaten, Interessensgruppen, Global Climate Coalition, Umweltschutz, Klimarahmenkonvention, Emissionshandel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Dilemma der internationalen Klimapolitik, das dadurch entsteht, dass die USA als größte Supermacht das multilaterale Kyoto-Protokoll nicht ratifiziert haben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentral sind die historische Entwicklung der US-Klimapolitik, der Einfluss nationaler Interessensgruppen, die klimapolitischen Ambitionen einzelner US-Bundesstaaten sowie die Suche nach globalen Alternativen zum Kyoto-Protokoll.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu analysieren, warum die USA einen unilateralen Weg in der Klimapolitik eingeschlagen haben, und dabei aufzuzeigen, dass die USA dennoch keineswegs untätig im Umweltschutz sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Analyse von Sekundärliteratur sowie der Auswertung von Primärquellen, wie den Online-Archiven des Weißen Hauses und Dokumenten einzelner Bundesstaaten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in den historischen Hintergrund der US-Klimapolitik unter Clinton, die spezifische Politik unter George W. Bush, die Rolle der Bundesstaaten und den Einfluss von Interessensgruppen auf die Gesetzgebung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Klimapolitik, Kyoto-Protokoll, Unilateralismus, Byrd-Hagel-Resolution, Treibhausgas-Emissionen und Umweltparadigmen.

Welche Rolle spielt die Byrd-Hagel-Resolution für die US-Position?

Sie stellt ein Schlüsseldokument dar, das ausdrücklich festhält, dass die USA kein Abkommen unterzeichnen werden, das der amerikanischen Wirtschaft schadet oder keine Reduktionsverpflichtungen für Entwicklungsländer vorsieht.

Warum wird die Politik der US-Bundesstaaten separat betrachtet?

Da die nationale Ebene in Bezug auf Kyoto eher restriktiv agierte, zeigt die Betrachtung der Bundesstaaten (wie z.B. Oregon oder Kalifornien), dass es innerhalb der USA durchaus innovative und teils weitreichende Umweltschutzaktivitäten gibt.

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Details

Title
Das Dilemma der internationalen Klimapolitik
Subtitle
Das Kyoto-Protokoll ohne die USA
College
Catholic University Eichstätt-Ingolstadt
Course
Hauptseminar Unilateralismus/Multilateralismus
Grade
1,0
Author
Claudia Fröhling (Author)
Publication Year
2006
Pages
23
Catalog Number
V62402
ISBN (eBook)
9783638556491
ISBN (Book)
9783656797241
Language
German
Tags
Dilemma Klimapolitik Hauptseminar Unilateralismus/Multilateralismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Claudia Fröhling (Author), 2006, Das Dilemma der internationalen Klimapolitik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/62402
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