Gliederung
1 Bedeutung des Moderators 3
2 Vorbereitung einer Moderation 4
2.1 Vorlauf und Hintergrund 4
2.2 Vorbereitungen innerhalb der Teilnehmergruppe. 5
2.2.3 Erneute Durchsprache mit der Kontaktperson. 5
2.4 Vorbereitungen für den Moderator 6
2.4.1 Organisatorische Vorbereitungen. 6
2.4.2 Persönliche Vorbereitung. 8
2.4.3 Inhaltliche Vorbereitungen. 10
2.4.5 Methodisches Vorbereitungen. 11
2.4.5.1 Überlegung einer passenden Methode 11
2.4.5.2 Visualisierung 12
3 Moderationsplan. 13
4 Benötigte Utensilien. 16
5 Schluss 17
6 Quellenangabe. 18
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1 Bedeutung des Moderators
Wird man mit dem Ausdruck „Moderator“ konfrontiert, assoziiert man oftmals als erstes damit den Leiter einer Fernseh- oder Radiosendung, welcher Gespräche führt, den roten Faden einer Diskussion gewährleistet, Zwischenfragen stellt, um die Beteiligten zu einer aktiven Teilnahme zu bewegen im Hinblick darauf, ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen. Übersetzt man den aus dem lateinischen stammenden Begriff „moderare“, so stößt man auf die Bedeutung „mäßig“ und „bescheiden“ (vgl. www.wikipedia.de: moderare = mäßigen, steuern, lenken). Ein Moderator hält sich bei Gesprächen und Diskussionen eher im Hintergrund, gibt lediglich Hilfestellung und greift unparteiisch nur im Notfall ein. Mittlerweile gewinnt nun auch im Arbeitsleben das Einsetzen eines Moderators eine immer größere Bedeutung. Moderatoren wirken bei Diskussionen, Besprechungen, Seminaren als Mittler, als Gesprächsinitiator, steuern das Gespräch in eine bestimmte Richtung, falls die Diskussionsteilnehmer abschweifen, jedoch ohne selbst die eigene Meinung einzubringen. Ohne einen Moderator besteht oftmals die Gefahr, dass geschäftliche Gespräche und Diskussionen teils unstrukturiert verlaufen, eventuell eskalieren und ob es zu einem Ergebnis kommen würde, ist fraglich und hängt letztlich von der Gruppendynamik ab. Um das Instrument der Moderation effektiv und erfolgreich in der Praxis umzusetzen, bedarf es einiger Vorbereitungen und -kehrungen, die getroffen werden müssen.
In der folgenden Hausarbeit sei unterstellt, dass ich die Rolle eines Coaches innehabe, der den Auftrag einer Firma erhält, ein Teamentwicklungstraining zu moderieren. Ich werde die einzelnen Schritte und Vorbereitungen beschreiben, wie man die Moderationstechnik als effektives Instrument zur Mitarbeiterentwicklung einsetzen kann.
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2 Vorbereitung einer Moderation
2.1 Vorlauf und Hintergrund
Ich erhalte einen Anruf meines Großauftraggebers, einer renommierten Firma in München, die mich als Moderator und Coach für ein Teamentwicklungstraining von 9 Sekretärinnen (1 Bereichsleiter-, sowie 8 Hauptabteilungsleitersekretärinnen) buchen möchte. Die Personalentwicklungsabteilung gibt mir die Nummer der Bereichsleitersekretärin, die den Workshop initiiert hat, damit ich mich mit ihr in Verbindung setzen und wir uns über den Hintergrund sowie konkrete Ziele und Details des Workshops abstimmen können.
Wichtig ist für mich zu wissen, welches Ziel mit dem Workshop verfolgt werden soll. Besteht bereits ein gutes kollegiales Verhältnis unter den Damen und soll dieses durch den Workshop einfach nur intensiviert werden oder gibt es im Gegenteil Spannungen und ungelöste Konflikte, die behoben werden sollen, um eine zukünftige effektive Zusammenarbeit zu gewährleisten? Die Sekretärin signalisiert mir, dass die Zusammenarbeit im Generellen zwar funktioniert, manchmal jedoch durch persönliche Probleme und Aversionen gestört und somit verzögert wird, was letztlich negative Auswirkungen, beispielsweise bei der Terminkoordination, mit sich trägt. Auch bei gelegentlichen „Kaffee-Treffs“, die obligatorisch vor längerer Zeit von der Bereichsleiter-Sekretärin eingeführt wurden, sind subtile zwischenmenschliche Beziehungsprobleme bemerkbar geworden. Die Gruppe sei sehr gespalten, schildert die Sekretärin weiter, wobei der große Altersunterschied der Grund dafür sein könnte. Ich frage explizit nach dem Alter der einzelnen Personen, da dies für mich eine wichtige Information darstellt und bedeutend ist für die Ebene, auf der wir uns später bewegen werden.
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Ich erfahre, dass sich der Alterunterschied über den Bereich von 23 bis 61 erstreckt. Augrund dieser divergenten Alterzusammensetzungen sind Probleme innerhalb der Zusammenarbeit nicht ungewöhnlich, da die Arbeitsauffassungen sowie Persönlichkeit der einzelnen Personen doch vermutlich sehr auseinanderzuklaffen scheinen können. Fakt ist jedenfalls, dass die Zusammenarbeit kleinere Probleme aufwirft, jedoch könne die Bereichsleitersekretärin nicht genau sagen, worin diese genau liegen, da sie zu allen Damen ein sehr gutes Verhältnis pflegt.
Weitere Fakten über die Teilnehmer möchte ich erstmal nicht erfahren, da ich mir im Vorfeld so wenig Urteile wie möglich über die einzelnen Personen sowie über deren Arbeitsweise machen möchte, um mir die Objektivität zu bewahren und alles weitere später im Workshop näher zu erschließen.
2.2 Vorbereitungen innerhalb der Teilnehmergruppe
Als nächsten wichtigen Prozess bitte ich die Bereichsleitersekretärin, die anderen Kolleginnen über den geplanten Workshop zu informieren, sowie mit ihnen persönlich relevante Themenschwerpunkte durchzusprechen und festzulegen. Die Gruppe soll für sich selbst herausfinden, wo sie den Diskussionsbedarf sieht und welche Punkte für sie von Bedeutung sind bzw. was sie sich persönlich von dem Workshop erhoffen.
2.2.3 Erneute Durchsprache mit der Kontaktperson
Nachdem die Bereichsleitersekretärin diese Runde abgeschlossen hat, telefoniere ich erneut mit ihr, um die wichtigsten Punkte, die sie mir als Resümee aus dem Treffen mit ihren Kolleginnen geliefert hat für den Ein-Tages-Workshop festzuhalten.
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Arbeit zitieren:
Felicitas Müller, 2006, Vorbereitung eines Teamentwicklungsworkshops, München, GRIN Verlag GmbH
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