Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
2 Musikalische Grundkompetenzen 3
PFI iele des wusikunterrihts lut vehrpln F F F F F F F F F F F F F R PFP fegri'serläuterungen F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F U PFPFI her uompetenzegri' F F F F F F F F F F F F F F F F F F F U PFPFP her fegri' wusiklishe qrundkompetenz F F F F F F F W PFQ hie intwiklung musiklisher pähigkeiten F F F F F F F F F F F F II PFR uomponenten eines didktishen uonzepts zur pörderung muE siklisher qrundkompetenzen F F F F F F F F F F F F F F F F F F F IR
3 Funktionen von Musik und Bedürfnis nach Musik 17
QFI rsprünglihe punktionen von wusik F F F F F F F F F F F F F F F IV QFIFI hie sozil integrierende urft der wusik F F F F F F F F F IW QFIFP wusik ls eil der ymolwelt des wenshen F F F F F F F PH QFIFQ wusik ei der ereit F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F PI QFP punktionen von wusik heute F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F PP QFQ hs fedürfnis nh wusik F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F PS QFR wusizierprxis von uindern heute F F F F F F F F F F F F F F F F F PT QFRFI ingprxis und ingfähigkeiten von uindern heute F F F F PU QFS pzit F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F PW
4 Neurobiologische Forschungsergebnisse 30
RFI wusikverreitung im uopf F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F QI RFIFI wentle epräsenttionen von wusik F F F F F F F F F F F QP RFIFP wusiklishe hrnehmung und uognition F F F F F F F F QQ RFP wusiklishes vernen F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F QR RFPFI sst wusiklernen wie prehenlernenc F F F F F F F F F F F QS RFQ qünstige vernedingungen us neuroiologisher iht F F F F F QU RFQFI hie vust m vernen F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F QW
5 Chorarbeit in der Klasse 40
SFI ghorklssen F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F RI SFIFI hs niedersähsishe uonzept F F F F F F F F F F F F F F F RI SFIFP yrgnistion F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F RR SFIFQ ielsetzungen F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F RS SFIFR irfhrungen F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F RT SFP hie iignung des hwerpunktes @ghorEAingen im enfngsunE terriht F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F RU SFPFI timme ls ursprünglihstes snstrument F F F F F F F F F F RU SFPFP fefähigung zur eilhe m kulturellen veen F F F F F F RV SFPFQ pörderung von prhe und hriftsprherwer F F F F F RV SFPFR oziles vernen F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F SH SFPFS rerusildung musiklisher xeigungen F F F F F F F F F F SH SFPFT pzit F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F SI SFQ timmildung in der qrundshule F F F F F F F F F F F F F F F F F SP SFQFI hie uinderstimme F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F SP SFQFP iele shulisher timmildung F F F F F F F F F F F F F F SQ SFQFQ qefhren der timmildung F F F F F F F F F F F F F F F F SS SFR wethoden zur pörderung musiklisher qrundkompetenzen F F F ST SFRFI ulssenmusizieren F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F ST SFRFP tternreit F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F SU SFRFQ eltive olmistion F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F SW
6 Schlussbemerkungen 61
TFI euslik F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F TQ
7 Quellenangaben 65
UFI viterturverzeihnis F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F TS UFP exte us dem snternet F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F TW
8 Anhang 71
VFI enhng IX erindlihe enforderungen m inde von ulsse R lut vehrpln F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F F UP VFP enhng PX hie intwiklung musiklisher pähigkeiten F F F F F F UQ
9 Schlusserklärung 75
1 Einleitung
her wusikunterriht in der qrundshule wird von hule zu hule und von vehrer 1 zu vehrer sehr untershiedlih gestltetF hie mir eknnten vehrpläE ne für den wusikunterriht lssen dem einzelnen vehrenden groÿe pielräume hinsihtlih der wethodik und den snhlten seines nterrihtsD und d in dieE sem ph uh keine externe uontrolle des veistungsstndes der uinder erfolgt @wie inzwishen in heutsh und wthemtik ülihAD ht der wusikpädgoge hier reht freie rndF unähst ist dies durhus positiv zu ewertenD denn die uinder pro(tieren mF iF m meistenD wenn der einzelne vehrende die wöglihE keit htD die hwerpunkte des nterrihts von seinen eigenen uompetenzen hängig zu mhenF
hie elität des wusikunterrihts in der qrundshule ist llerdings oftmls ernühterndF egesehen von der esorgniserregenden tsheD dss wusikunE terriht n qrundE und ruptshulen is zu VH7 usfällt oder fhfremd erteilt wirdD 2 lässt sih eine 'ektive histnz gnzer hülergenertionen gegenüer dem wusikunterriht feststellenF 3 eer wie kommt es dzuc hie hulnfänger kommen doh in der egel hohmotiviert in den wusikunterrihtD sind leiht zu egeistern und zeigen xeugier und snteresse3 xoh sind ihre iinstellungen gegenüer wusik@EunterrihtA niht festgelegtD so dss 'ektive findungen ei ihnen gewekt werden könnenF sh nehme nD dss vielen wusiklehrenden in der qrundshule ein shlüssiges qesmtkonzept fehltD ds so strukturiert istD dss die ntürlihe vernfreude der uinder erhlten leitF fei der irstellung eines qesmtkonzeptes für den wusikunterriht in der qrundE shule muss zu feginn eine llgemeine ielsetzung erfolgenF sn der Grundshule sollen die uinder ! wie der xme shon ndeutet ! grundlegende pähigkeiE ten erwerenF sm wusikunterriht könnte ds Üergeordnete iel dher die pörderung musiklisher qrundkompetenzen seinF her fegri' musiklishe qrundkompetenzen wurde in den vergngenen thren von einem ureis verE shiedener wusikpädgogen geprägt und mit gnz estimmten snhlten gefülltF s genu drunter verstnden werden sollD wird hem des ersten upitels dieser ereit seinF
1 Der besseren Lesbarkeit wegen sind derartige Begrie stets geschlechtsneutral gemeint.
2 Vgl. Bastian, Hans Günther: Kinder optimal fördern mit Musik, Mainz 2003, S.9.
3 Vgl. Bähr, Johannes: Von der Schwierigkeit des Erwerbs musikalischer Grundkompetenz in der Schule. In: Diskussion Musikpädagogik 9/2001, S.31.
I iinleitung P
sm druf folgenden upitel werde ih mih dmit useinndersetzenD wrum der wusikunterriht ! welher zu den ältesten hulfähern üerhupt zählt 4 ! uh in einer eit von seD sww 5 D fildungsstndrds und hiskussionen um hlüsselfunktionen noh einen wihtigen tellenwert in der qrundshule hen sollteF weine prgestellung lutet hierX ieso mhen wenshen üerE hupt wusikc elhe rsprünge ht diese zunähst sheinr nutzlose äE tigkeitc sh denkeD dss wusik us einem lebensnotwendigen Bedürfnis herus entstnden sein mussF nd wenn dem ttsählih so istD dnn müsste dieses fedürfnis in irgendeiner ert und eise noh immer eim wenshen estehenF hies wiederum hätte für mih die uonsequenzD dss die pörderung musikliE sher qrundkompetenzen ein ernstzunehmender euftrg für den wusikunterE riht in der qrundshule wäreF
vernfreude erhlten wrD neen der intwiklung eines qesmtkonzeptesD mein zweiter wihtiger qednke hinsihtlih der ulitätssiherung des shuE lishen wusikunterrihtsF vernfreude leit dnn erhltenD wenn die uinder durh vernE und uompetenzzuwhs in fereihenD die sie selst ls wihtig erhtenD motiviert werdenF m diesen eiden uriterien zu genügenD muss sih ein guter wusikpädgoge dmit useinndersetzenD wie wusiklernen ttsähE lih funktioniertF xeueste wissenshftlihe irkenntnisse hierzu (nden sih im fereih der xeuroiologieF hie fetrhtung neuroiologisher porshungsE ergenisse soll mir dei helfenD geeignete wethoden für den wusikunterriht zu (ndenD die einen eufu musiklisher qrundkompetenzen egünstigenF hlieÿlih soll noh ein geeignetes qesmtkonzept etrhtet werdenD ds durh die pörderung musiklisher qrundkompetenzen möglih mhtD ds kindlihe fedürfnis nh wusik zu stillenF ingen ist die eigentlihe wutE tersprhe des wenshen 6 D so Yehudi MenuhinF ingen ist uh der erste ugng zu eigener musiklisher ektivitätD denn die timme ist jedem gesunE den wenshen gegeen und jedes uleinkind eginnt shon frühD mit diesem körpereigenen snstrument zu experimentierenF rum lso niht ingen ls eusgngspunkt musiklisher irziehung in der qrundshule wählenc els prktishes feispiel soll dher ds neu entwikelte ghorklssenkonzept us xiedershsen vorgestellt werdenF wit ükgri' uf die vorngegngenen upitel soll hier erläutert werdenD wie die pörderung musiklisher qrundkomE petenzen in der qrundshule relisiert werden knnF
4 Vgl. Kraemer, Rudolf-Dieter (Hrsg.): Musikpädagogik eine Einführung in das Studium, Augsburg 2004, S.143.
5 Third International Mathematics and Science Study
6 Menuhin, Yehudi, zitiert in: Mohr, Andreas: Die Kinderstimme Funktion und Pege. Vortrag beim Studientag Chorklassen an der Musikhochschule Hannover, 2005, S.1. http://www.kinderstimmbildung.de/hannover.htm.
2 Musikalische
Grundkompetenzen
hie pörderung musiklisher qrundkompetenzen würde siherlih niemnd ls ein wihtiges iel des wusikunterrihts in der qrundshule in prge stelE lenF ellerdings ist diese pormulierung zunähst ein sehr llgemein gehltenes hlgwortD ds sehr untershiedlih mit snhlten gefüllt werden knnF Kaiser formuliert sehr tre'end die prgeX sst es eine @qrundAuompetenz xoten lesen zu könnenD ein snstrument spielen zu könnenD eine viedegleitung shreien zu können oder eine enlyse eines wusikstüks nfertigen zu können oderF F F c 1 nd welhe der qrundkompetenzen gilt es in der qrundshule zu fördernc hie entworten uf diese prgen sollten sih in erster vinie in den ihtlinien und vehrplänen für die qrundshule (ndenF hher werde ih zunähst drleE genD welhe iele ds winisterium für huleD tugend und uinder des vndes xordrheinEestflen für den wusikunterriht vorsiehtF sm druf polgenden möhte ih den fegri' musiklishe qrundkompetenz näher etrhtenD woei insesondere der fegri'sestndteil uompetenz in eugenshein genommen und in seinem in der pädgogishen porshung durh ghomsky und rerms geprägten erständnis erklärt werden sollF 2 withilE fe ktueller musikpädgogisher uonzepte und qednken werde ih dnn ds erständnis von musiklishen qrundkompetenzen für mih eingrenzen und dmit festlegenD woruf ih mih in dieser ereit ei der erwendung dieses fegri'es ezieheF
m ls zukünftige vehrerin musiklishe qrundkompetenzen ei den mir dnn nvertruten hülern ufuen zu könnenD ist in einem weiteren hritt die euseinndersetzung mit den musiklishen uompetenzenD üer die die uinder zum eitpunkt ihrer iinshulung ereits verfügenD notwendigF hies erfordert eine feshäftigung mit musikpsyhologishen irkenntnissen üer die intwikE lung musiklisher pähigkeiten im orshullterF or dem rintergrund der is dhin gegeenen theoretishen snformtionen werde ih mih dnn in einem weiteren hritt dmit useinndersetzenD welhe
1 Kaiser, J. Hermann: Kompetent, aber wann? Über die Bestimmung von musikalischer Kompetenz in Prozessen ihres Erwerbs. In: Musik und Bildung 3/01, S. 5.
2 Vgl. ebd.
P wusiklishe qrundkompetenzen R
uomponenten ein uf den eufu musiklisher qrundkompetenzen gerihteE ter nterriht in der prktishen msetzung hen sollteF henn die ermittE lung musiklisher qrundkompetenzen erhältD wie Jank etontD erst im flik uf ein qesmtkonzept musiklishEästhetisher fildung den ihr ngemessenen tellenwertF 3
2.1 Ziele des Musikunterrichts laut Lehrplan
sn den ihtlinien für die qrundshule (nden sih die llgemeinen eufgen und iele für diese hulstufeD die von der eusildungsordnung für die qrundE shule festgelegt werdenF nter nderem wird dort formuliertX
hie qrundshule ls die für lle uinder gemeinsme qrundstufe des fildungswesens ht FFF die eufgeD IF lle hülerinnen und hüE ler unter ferüksihtigung ihrer individuellen orussetzungen in ihrer ersönlihkeitsentwiklungD in den sozilen erhltensweisen sowie in ihren musishen und prktishen pähigkeiten gleihermE ÿen umfssend zu fördernDFFF 4
rier wird deutlihD dss in der qrundshuleD ls einem yrt des vernensD der alle uinder erreihtD druf gehtet werden mussD dss lle uinder gleiherE mÿen gefördert werden sollenF hies gilt ntürlih uh ezüglih des irwers musiklisher qrundkompetenzenF pür viele uinder ist die hule der einzige yrtD wo sie diese uompetenzen erweren könnenF
sm vehrpln wusik werden die eufgen des phes konkretisiertF hort heiÿt esX hie eufgen des wusikunterrihts in der qrundshule sindX
E die preude und ds snteresse der hülerinnen und hüler n wusik zu fördern
E ihre musiklishe hrnehmungsED irlenisE und eusdruksfähigkeit weiE ter zu entflten
E ihre musiklishen uompetenzen zu entwikelnF 5
elhe musiklishen uompetenzen genu gemeint sindD wird unter erindE lihe enforderungen formuliertF iiner detillierten viste 6 wird dort vorngeE stelltX
3 Vgl. Jank, Werner: Ist Musiklernen wie Sprechenlernen? Musikalische Grundkompetenzen: Die Musikdidaktik muss von der Lerntheorie lernen. In: Musik und Bildung 3/01, S.38.
4 Ministerium für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen: Richtlinien und Lehrpläne zur Erprobung für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 2003, S.13.
5 Ebd., S.93.
6 Die vollständige Liste bendet sich im Anhang.
P wusiklishe qrundkompetenzen S
tede hülerin und jeder hüler in xordrheinEestflen soll trgE fähige qrundlgen im inne einer usgeuten issenssis und verlässliher uompetenzen erreihenD die ein erfolgreihes vernen in der ekundrstufe s ermöglihenF 7
en dieser telle sind lso die vom winisterium vorgeshrieenen uompetenE zen im ph wusik explizit ufgelistetF y diese sih mit der im folgenden eshnitt de(nierten orstellung einer musiklishen qrundkompetenz deE kenD soll im vufe dieser ereit noh diskutiert werdenF hs winisterium unterteilt die verindlihen enforderungenD die die uinder m inde der ulsse R erfüllen sollenD in drei fereiheF um fereih pähigkeiE ten und pertigkeiten zählt zFfFX vieder melodishD rhythmish und dynmish däqut singenY ei einfhen pormen der wehrstimmigkeit mitsingenY xotE tion nh musiklishen ireignissen entwerfen und in wusik umsetzenY sih mit wusik useinnder setzen und drüer sprhlih verständigenY sih zu wusik ngemessen ewegenF sm fereih uenntnisse wird gefordertD dss die uinder eine ngemessene enzhl von viedern kennenY einfhe pormprinziE pien der wusikY wusikeispiele vershiedener qenres von früher und heuteY exemplrishe hlgED flsE und iteninstrumente kennen und elementre fegri'e der musiklishen phsprhe und untershiedlihe xottionsformen kennenF her dritte fereih wird mit iinstellungen und rltungen etitelt und umfsst espekte wie preude m ingen und wusizieren entwikelnY wuE sik untershiedliher tileD ipohen und uulturen mit snteresse und xeugier egegnenD wusik ls wittel der erständigung zwishen wenshen erkennen und nutzen sowie wusik ls eusdruk eigener und fremder sdeen und imE p(ndungen erfhren und nutzenF 8
iherlih stellt sih dei uh die prgeD o die vom winisterium formulierE ten verindlihen enforderungen ttsählih zu einem erfolgreihen vernen in der ekundrstufe s eitrgenF rolemtish ist in dieser rinsihtD dss der wusikunterriht in der ekundrstufe sD wie Nimczik formuliertD in sehr frgE würdiger eise usgeführt wirdD d im orgri' uf die enforderungen in der gymnsilen yerstufe niht wusikunterriht ngeoten würdeD sondern weitE gehend wusikwissenshft zwF wusiktheorieF her wusikunterriht im qymE nsium ist weitgehend rezeptiv orientiertX ssoliertes issen üer wusik wie egeln und werksätze üer onduernD klenD sntervlle und onrtfolgen im uintenzirkel werden oftmls ohne wirklihes musiklishes erständnis von eiten der hüler uswendig gelerntF 9 olnge dieses issen üer wuE sik niht einer klnglihen orstellung gegenüer gestellt wird und somit ein
7 Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule, a.a.O., S.104
8 Ebd., S.105
9 Vgl. Nimczik, Ortwin: Musik lernen in der Schule? Einleitende Gedanken zur Situation des Musikunterrichts. In: Musik und Bildung 3/01, S.4.
P wusiklishe qrundkompetenzen T
hörend musizierendes erstehen 10 sttt(ndetD knn mn mF iF niht von muE siklisher qrundkompetenz sprehenF ellerdings git es in der qrundshule mögliherweise die qelegenheitD die musiklishen qrundlgen zu legenD die später zu einem ehten erständnis der gennnten musiktheoretishen snhlte führen könntenF
u guter vetzt möhte ih noh uf eine weitere interessnte pormulierung im vehrpln hinweisenX
her wusikunterriht stärkt drüer hinus die kindlihe ersönE lihkeit und ildet uompetenzen us wie iinfühlungsvermögen und uretivitätD uonzentrtionsE und wotivtionsfähigkeitD uommuniE ktionsE und emfähigkeitF 11
rier geht es um euswirkungen von wusikunterriht uf uÿermusiklishe uompetenzen der uinderF is ist emerkenswertD dss im vehrpln der poE sitive iin)uss des phes wusik uf ndere vernereihe ls tshe drE gestellt wirdF henn die vorliegenden porshungsergenisse ieten kum eine vernünftige fsis für solhe eussgenD wie Gembris feststelltF wr git es in wissenshftlihen tudien und hulversuhen durhus rinweise uf poE sitive rnsfere'ekte des wusikunterrihtsF eer sie sind een niht gloler xtur nh dem wotto Dwusik mht klug oder Dwusik veressert ds ozilE verhlten F 12 hennohD so fügt Gembris hinzuD hätte sih die sdee der perE sönlihkeitsfördernden irkungen musiklisher ektivitäten F F F niht so lnge gehltenD wenn sie unegründet und sustnzlos wäreF Üer runderte von thren muÿ sie immer und immer wieder durh feohtungen und elltgsE erfhrungen xhrung erhlten henD sonst wäre sie längst gestorenF 13 eufgrund der eufnhme dieser iele zwF eufgen des wusikunterrihts in den vehrpln ist es erforderlihD zu etrhtenD o mn sie mögliherweise uh zu einem erweiterten erständnis von musiklishen qrundkompetenE zen zählen knn und wie diese iele erreiht werden können @vglF hierzu SFPFQ und SFPFRAF
10 Ebd.
11 Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule, a.a.O., S.93.
12 Gembris, Heiner: Musische Bildung und Persönlichkeitsentwicklung Zur Relevanz kultureller Bildung in allgemein bildenden Schulen. In: Die Grünen im Landtag NRW: Kultur macht schlau. Musische Erziehung in der Schule stärken, S.11. www.gruene.landtag.nrw.de/archiv/archiv2003/broschueren/pdf/0311-Kultur-machtschlau.pdf.
13 Ebd.
P wusiklishe qrundkompetenzen U
2.2 Begriserläuterungen
ie oen shon deutlih wurdeD ist der fegri' musiklishe qrundkompeE tenz niht zwingend selsterklärend und zunähst zFfF niht von der porE mulierung grundlegende musiklishe pähigkeiten grenzrF euh git es isher keine llgemein gültige ereinrungD ws mn unter einer musiklishen qrundkompetenz verstehen sollteF 14 hie erwendung dieses fegri'es wurde in den letzten thren vor llem hinsihtlih seiner funktionlen fedeutung disE kutiertF hher soll im polgenden ein iinlik in die hette um den fegri' der musiklishen qrundkompetenz gegeen werdenD wie sie von den wuE sikpädgogen Johannes Bähr, Stefan Gies, Stefanie Stadler Elmer, Ortwin Nimczik, Hermann J.Kaiser und Werner Jank geprägt wurdeF snsesondere Johannes Bähr ht sih intensiv mit diesem fegri' useinnE dergesetzt und seine pädgogishe esiht ei der erwendung des fegri'es ist die polgendeX
wusiklishe qrundkompetenz soll in musikdidktishem usmE menhng für eine sntensivierungD i'ektivierung und xhhltigE keitD kurzD für eine ulitätsentwiklung von wusikunterriht nutzE r gemht werdenF 15
2.2.1 Der Kompetenzbegri
her uompetenzegri' ist in der wissenshftlihen hette lut Kaiser in erster vinie von zwei eutoren im fereih der vinguistik geprägt wordenF hs von Chomsky entwikelte uonzept zur feshreiung von prhhndeln wurE de von rerms erweitert und soll hier ls qrundlge dienenD um musiklishe uompetenz zu eshreienF
Chomsky und Habermas gehen von der ennhme usD dss wenshen die pähigkeit henD uf der qrundlge von reltiv wenigen sprhlihen qrunddE ten eine qrmmtik usilden zu könnenF 16 hie pähigkeit eines vorgestellten idelen prehersD mit rilfe eines strkten ystems von egeln prinzipiE ell unendlih viele ätze formen zu könnenD wird von ihm prhkompetenz gennntF hemgegenüer steht die prhperformanzD welhe die ttsählihe prhverwendung eines empirishen prehers ezeihnetF prehen ist lso eine porm des individuellen erhltens und die grmmtishe yrgnistiE on der prhe ist uf der iene des einzelnen ujekts ein Konstrukt 17 F
14 Vgl. Bähr, J.: Schwierigkeit des Erwerbs musikalischer Grundkompetenz, a.a.O., S.31.
15 Bähr, Johannes: Was sollten Kinder können? Musikalische Grundkompetenz und Qualitätsentwicklung im Musikunterricht. In: Musik und Bildung 3/2001, S.24.
16 Kaiser, J.H.: Kompetent, aber wann? a.a.O., S.5 17 Ebd., S.6.
P wusiklishe qrundkompetenzen V
hie kognitive iefenstruktur 18 @welhe der grmmtishen yrgnistion der prhe eines sndividuums entsprihtA ist niht direkt zugänglihF ie knn nur üer die enlyse der yer)ähenstruktur 19 @welhe der prhhndlung entsprihtA rekonstruiert werdenF hiese qegeenheit stellt für die feurteilung der prhkompetenzen eines wenshen ein rolem drD denn ein reler preE her relisiert immer nur usshnitthft sprhlihe uompetenzF polglih knn us den performtiven ekten nur sehr edingt uf die porm einer drunter liegenden uompetenz geshlossen werdenF 20 elhe uonsequenzen diese roE lemtik uh ei der fetrhtung von musiklisher uompetenz htD soll im polgenden im euge ehlten werdenF
Üerträgt mn nun Chomskys Üerlegungen uf wusikhndelnD lässt sih musiklishe uompetenz ls die pähigkeit eines idelen wusizierendenD ein strktes ystem musikgenertiver egeln zu eherrshen 21 de(nierenF hem gegenüer steht dnn ds konkrete wusizieren ls performtiver ektF hon n dieser telle zeigt Kaiser ufD dss ghomskys uonzept niht unverändert uf ds wusikhndeln üertrgr istD denn zur eusüung von wusik ist die feherrshung genertiver egeln niht usreihendD d die feherrshung opeE rtive pähigkeiten hinzukommtD die für musiklishes rndeln konstituiv istF ährend es nämlih eim prehen keine olle spieltD wie gesprohen wird ! solnge der preher verständlih leit ! knn wusik üerhupt erst durh opertive pähigkeiten wie uFF rörenD ingen und pielen zum ulingen geE rht werdenF
m nun er den fegri' musiklishe uompetenz klr de(nieren zu könnenD shlägt Kaiser vorD eine entwort uf die prge zu (ndenD ws ein wensh tun müsseD um ls @musiklishA kompetent ezeihnet werden zu könnenF ir stellt festD dss in musikalischer Bildung wusik ls ein fereih von ätigE keitsformen 22 ersheintF u diesen ätigkeitsformen gehören ds wusikhörenD ds uennenlernen von vershiedenen musiklishen qenres und ds mmeln von snformtionen zu vershiedenen wusikenF wenshenD die sih musiklish ildenD entwikeln ein individuelles fild von wusikF hieses fild sei er ufE grund der eigenen intwiklung und der intwiklung von wusik in der eitD in der mn letD erweiterungsE und vertiefungsfähigF nd d es keine eindeutig de(nierte und universell geteilte orstellung von musiklisher fildung geeD könne im rinlik uf musiklishe fildung niht estimmt werdenD wnn und o jemnd musiklish kompetent hndeltF hher sei der uompetenzegri' im rinlik uf fildungsprozesse fehl m ltzF
enders sieht es hingegen ei der fetrhtung von musikbezogenen Gebrauchs- 18 Ebd.
19 Ebd.
20 Ebd.
21 Ebd.
22 Ebd., S.9.
P wusiklishe qrundkompetenzen W
praxen usF Kaiser versteht drunter rndlungszusmmenhängeD in denen ds wusikmhenD ds rören und pielen von wusikD ds hrüerEeden usfF persönlihenD sozilen und gesellshftlihen weken eingefügt istF 23 rier gelE te es zu etrhtenD zu welhem wek Kinder mit wusik umgehen wollen und welhe rndlungen diese erlernen wollenD dmit sie ihren musiklishen mE gng ls kompetentes mgehen emp(nden könnenF henn jede von den hülern losgelöste uompetenzde(nition @lso ohne fezug uf die fedürfnisse der uinE derA sei zum heitern verurteiltF enn nun der vehrende llerdings meintD dss seine hüler im rinlik uf bestimmte pormen von wusikD bestimmte mgngsweisen mit wusik und im rinlik uf bestimmtes issen üer wuE sik kompetent hndeln sollenD müssten itutionen gesh'en werdenD in denen die uinder den fedrf entwikelnD drin musikezogen kompetent hndeln zu können und ereit sindD die notwendigen mentlen und opertiven orussetE zungen zu sh'enF 24
her uompetenzegri' im usmmenhng mit wusikhndeln knn somit ufE grund der ufgeführten terminologishen und inhltlihen hwierigkeiten n dieser telle noh niht endgültig theoretish eingegrenzt werdenD weshl im polgenden weitere espekte zum erständnis des fegri'es ufgeführt werden sollenF her isher noh niht weiter erläuterte fegri'sestnteil qrund soll dei im inne von grundlegend verstnden werdenF
2.2.2 Der Begri Musikalische Grundkompetenz
wusikunterriht in der qrundshule sollD wie unter PFI drgestellt wurdeD ein erfolgreihes vernen in der ekundrstufe s ermöglihenF sm vehrpln für die qesmtshule wird wusikunterriht ls ein feitrg zur uulturershlieÿung verE stndenX
wusik ersheint so ls ein eil eines vielshihtigen nthropologiE shen und gesellshftlihen qnzenD ls ein eil unserer veensE weltD zu deren irshlieÿung emotionle uwendung eenso notwenE dig ist wie hwissen und die irfhrung im mgng mit fhspeE zi(shen ugngsweisenF 25
xtürlih sollte der feshäftigung mit der wusik fremder uulturen usreiE hend ltz im wusikunterriht gegeen werdenD dennoh ist zur uulturerE shlieÿung in erster vinie eine euseinndersetzung mit der endländishen wusikkultur wihtigF henn im wusikunterriht sollen die hülerD so der vehrE
23 Ebd., S.10.
24 Ebd.
25 Ministerium für Schule und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen: Richtlinien und Lehrpläne für die Sekundarstufe I Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen. Musik, Düsseldorf 1999, S.24.
P wusiklishe qrundkompetenzen IH
pln der ekundrstufe sD wesentlihe uenntnisseD pähigkeiten und pertigkeiE ten für ihr musiklishes elstE und eltverständnis 26 erwerenF her wusikwissenshftler Hans Heinrich Eggebrecht eshreit die feE sonderheit der endländishen wusikX
enn wir dnh frgenD ws wusik istD so knn eine entwort luE tenX dÿ sie ls rxisD ls eusüungD esonders ls uomposition in irsheinung trittD dÿ jedoh die wusikprxis stets von der heoE rie egleitet wird ! heorie hier verstnden ls ein uf die rxis gerihtetes fetrhtenD egri1ihes irkennen und vehrenF hieses feieinndersein von rxis und heorie ist in der t ein konstituE ierendesD ein ds esen etre'endes werkml der endländishen wusikF 27
eendländishe wusik ! wenn sie möglihst umfssend genossen werden soll ! edrf folglih eines theoriegeleiteten nterrihtsF sn der qrundshule sollten dher die qrundlgen für ein späteres heorieverständnis gelegt werdenF hie hier ngestreten qrundkompetenzen sindD wie in den vorngegngen eusfühE rungen zum uompetenzegri' ereits deutlih wurdeD musikpraktischer ertF hennD wie Nimczik feststelltD knn ds wusikwissen erst im uontext musikE lisher rndlungserfhrungen einen qeruhswert für lle vernenden entflE tenF 28 wusiklishe qrundkompetenzen sollen die hüler in die vge versetzenD so BährD üer ihren privtenD lltäglihen musiklishen mgng hinus in musiklisher qeruhsprxis FFF erfolgreih tätig sein zu könnenF 29 uinderD die üer musiklishe qrundkompetenzen verfügenD sollten lut Bähr im elter von etw IP thren folgende pähigkeiten vorweisenX
E hie qesngstimme gefunden henF welodish korrekt und in suerer sntontion singen könnenF FFF iine onhöhenvorstellung entwikelt hE enD die ds ingen von sntervllenD einfhen klen und hreiklängen ermöglihtF
E hs wetrum @den ulsA körperlih emp(nden und gleihzeitig zu ndeE ren musiklishen ektionen usführen könnenF iinfhe hythmen FFF uditieren und er(nden könnenF FFF
E welodishErhythmishe timmen uf snstrumenten spielen können FFF E qrundshritte und komplexere gnzkörperlihe fewegungen zu wusik koordiniert usführen könnenF fewegungsgestltungen mitvollziehen und selst er(nden könnenF
26 Ebd.
27 Eggebrecht, Hans Heinrich: Musik im Abendland. Prozesse und Stationen vom Mittelalter bis zur Gegenwart, München 1991, S.13.
28 Vgl. Nimczik, O.: Musik lernen in der Schule? a.a.O., S.4.
29 Bähr, Johannes: Was sollten Kinder können? Musikalische Grundkompetenz und Qua- litätsentwicklung im Musikunterricht. In: Musik und Bildung 3/2001, S.26.
P wusiklishe qrundkompetenzen II
E wusiklishe qestltungsmerkmle in den fereihen onintensitätD ulng und porm erfhren hen FFF 30
ergleiht mn Bährs eusführungen mit denen des vehrplnsD lssen sih viele Üereinstimmungen (ndenF euh wenn die pormulierung musiklishe qrundkompetenzen im vehrpln niht fälltD wird die pörderung dieser uomE petenzen im qrunde gefordertF Bähr konkretisiert sein erständnis von musiE klisher qrundkompetenz llerdingsD indem er estimmte porderungen n die wethodik des nterrihts stelltF
wusiklishe qrundkompetenzenD wie Bähr sie de(niertD können ei den uinE dern nur dnn ufgeut werdenD wenn die wethodik des nterrihts so geE wählt wirdD dss die uinder niht nur estimmtes issen und estimmte uenntnisse henD sondern uh in der vge sind eigenständig und kompeE tent musiklish zu hndelnF o würden siherlih uh einige der im vehrpln ufgeführten uenntnisse zu einer musiklishen qrundkompetenz im inne Bährs gehörenD wenn sie denn nh dem rinzip om rndeln zum uönnen zum issen 31 vermittelt würdenF
hurh ds hndelnde wusiklernen soll den uinder ein indirektes erständnis von wusik vermittelt werdenF o müssen uinder im qrundshullter zwr noh niht unedingt wissenD ws ein qrundton ist E sie sollten ihn er dennoh musiklish verstnden henF ienso wie uinder ereits die qrmmtik
ihrer wuttersprhe gröÿtenteils korrekt nwenden könnenD ohne ihre egeln zu kennenD sollen uinder lernen mit musiklishen witteln umzugehen und sie intuitiv zu verstehen ! ohne sie egri1ih enennen zu könnenF ie ein derrtiE ges wusikverständnis ufgeut werden knnD soll in upitel R us der iht der xeuroiologie etrhtet werdenF xeen diesen ilementen einer musiklishen qrundkompetenz sieht Bähr ! genu wie der vehrpln ! noh weitere notE wendige orussetzungenD die uinder in die vge versetzenD n musiklisher qeruhsprxis teilzunehmenF F F oder wusik zum eusdruk ihrer ersönlihE keit nutzen zu könnenF 32 hzu zählen zFfF kommuniktiveD sozileD kognitiE veD re)exive und kretive pähigkeiten sowie pähigkeiten zum hermeneutishen erstehenD die zur weiteren uulturershlieÿung notwendig sindF
2.3 Die Entwicklung musikalischer Fähigkeiten
ie shon unter PFPFI usgeführt wurdeD ist ein von den hülern losgelöstes uompetenzverständnis zum heitern verurteiltF is wurde festgehltenD dss wusikunterriht nur dnn erfolgreih zum eufu musiklisher qrundkompeE
30 Ebd.
31 Bähr, J.: Was sollten Kinder können? a.a.O., S.27.
32 Vgl. ebd.
P wusiklishe qrundkompetenzen IP
tenzen eitrgen knnD wenn die uinder uh einen Bedarf entwikelnD in den ngeotenen musiklishen itutionen kompetent hndeln zu könnenF smmer wieder fällt in den ktuellen ildungspolitishen und pädgogishen hetE ten um didktishe uonzepte und nterrihtsmethoden ds hlgwort die uinder dort holenD wo sie stehenF henn nur dortD wo zwishen enknüpE fungsmöglihkeiten n ereits feknntes und rerusforderungen durh xeues die ge gehlten wirdD ist die wotivtion und vernereitshft der uinder grntiertF iine ferüksihtigung von irkenntnissen der wusikpsyhologie üer die ltersspezi(shen intwiklungsfähigkeiten musiklisher irfhrung und musiklishen vernens sowie einer yrientierung des nterrihts n den irkenntnissen üer irwer und eufu musiklisher orstellungen 33 ist lE so undingrF
hher soll nun im polgenden ein kurzer iinlik in musikpsyhologishe porE shungsergenisse hinsihtlih der intwiklung musiklisher pähigkeiten von uindern gegeen werdenF m egri1ihe ulrheit herzustellenD sei n dieser telle eine he(nition des fegri'es musiklishe pähigkeit von Gembris vorE ngestelltX
nter musiklishen pähigkeiten verstehen wir in einem umfssenE den inn ll jene pähigkeitenD die dzu eitrgen und es uns erE möglihenD wusik emotionl zu erleen und kognitiv zu verreiE tenD sowie die pähigkeitD wusik zu komponierenD zu improvisieren und zu interpretierenF 34
h wusikunterriht ! wie jeder nterriht in der qrundshule ! ein nterriht für alle uinder sein sollD soll hier vor llem die intwiklung musiklisher päE higkeitenD die sih ohne zielgerihtetes musiklishes utun des sndividuums und ohne spezielle musiklishe nterweisung ildenD etrhtet werdenF veiderD so emängelt BährD liefert die musikpsyhologishe porshung isher noh kein klres und nh pähigkeiten di'erenziertes fild musiklisher intE wiklungsstdien ei uindern und tugendlihenD ds unmittelr pädgogish genutzt werden könnteF eufgrund interindividueller intwiklungsuntershieE deD iin)üsse des sozilen mfeldes sowie untershiedliher hesigns in der porE shungsmethodik seien uordnungen von pähigkeiten und veenslter sehr unE tershiedlihF 35 euÿerdem sei die intwiklung reproduktiver und produktiver pähigkeiten im ingenD pielenD fewegen und rören isher nur sehr lükenhft
33 Gies, Stefan/ Jank, Werner/ Nimczik, Ortwin: Musik lernen. Zur Neukonzeption des Musikunterrichts in den allgemeinbildenden Schulen. In: Diskussion Musikpädagogik 9/01, S.8.
34 Gembris, Heiner: Die Entwicklung musikalischer Fähigkeiten. In: De la Motte-Haber, Helga (Hrsg.): Handbuch der systematischen Musikwissenschaft, Band 3 Musikpsychologie, Laaber 2004, S.398.
35 Vgl. Bähr, J.: Schwierigkeit des Erwerbs musikalischer Grundkompetenz, a.a.O., S.26.
P wusiklishe qrundkompetenzen IQ
erforsht wordenF 36 hennoh könne mn dvon usgehenD dss sih grundleE gende musiklishe hrnehmungsfähigkeit sowie ensätze zur fewältigung einfher musiklisher eusüung 37 ei jedem uind entwikelnF euh Gembris estätigtD dss jeder wensh eine entwiklungsfähige wusiklität esitztD d mn dvon usgeheD dss musiklishe pähigkeiten normlverteilt sindF hE her könne uh jeder wensh von musiklisher nterweisung pro(tierenF 38 iine usmmenstellung vershiedener porshungsergenisse durh Bähr mit einer konkreten eu)istung musiklisher pähigkeiten ei uindern e(ndet sih im enhngD woei die eltersngen drin us den ufgeführten qründen zu reltivieren sindF rier soll nur ein zusmmengefsster Üerlik üer die ei sehsjährigen uindern zu erwrtenden musiklishen pähigkeiten gegeen werE denF
fei ihrer iinshulung sind uinder in der vgeD uonsonnz und hissonnz zu untersheiden und hen ein qefühl für onlität und ntersheidung von rrmonien entwikeltF ie können shnelle und lngsme empi untersheiE den und einfheD zweitktige hythmen mit zwei vershiedenen xotenwerten nhkltshenF fei leihter vokler und rhythmisher eproduktion können sie ds wetrum durhhltenD sowie fewegung und wetrum koordinierenF euh ist es ihnen möglihD snstrumente im usmmenklng mit nderen zu erkenE nenF 39 Üer ihre sängerishen pähigkeiten werde ih mih im usmmenhng mit dem hem timmildung noh usführlih äuÿern @vglF hierzu SFQAF iin für die qrundshule esonders relevntes porshungsergenisD ds immer wieder festätigung (ndetD sei n dieser telle noh ngeführtF vut Bähr ist nhgewiesenD dss es ohne elterlihe pörderung und esonderen nterE riht shon vor der uertät zur tgntion sensorishErezeptiver pähigkeiE ten kommtD d sih nur solhe pähigkeiten weiterentwikelnD die ds sndividuE um in seinem täglihen veen unmittelr enötigtF yhne ewusste lnung und eusildung entstndene musiklishe pähigkeiten reihten llerdings niht usD dmit sih uinderD tugendlihe und irwhsene verständig und kretiv mit wusik useinndersetzen und sih erfolgreih musizierend etätigen könnE tenF 40 ielfh nhgewiesen ist uhD dss die fedingungen für den irwer musiklisher pähigkeiten in den ersten zehn veensjhren günstiger ls in den folgenden veensjhren sindF hmit kommt insesondere dem wusikunterriht in der qrundshule eine hlüsselfunktion zuF 41
36 Vgl. Bähr, J.: Was sollten Kinder können? a.a.O., S.25.
37 Bähr, J.: Schwierigkeit des Erwerbs musikalischer Grundkompetenz, a.a.O., S.28.
38 Vgl. Gembris, H.: Die Entwicklung musikalischer Fähigkeiten, a.a.O., S.399.
39 Vgl. Bähr, J.: Schwierigkeit des Erwerbs musikalischer Grundkompetenz, a.a.O., S.27f.
40 Vgl. Bähr, J.: Was sollten Kinder können? a.a.O., S.25.
41 Vgl. Jank, W.: Ist Musiklernen wie Sprechenlernen? a.a.O., S.38.
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Dorothee Ahlrichs, 2006, Die Förderung musikalischer Grundkompetenzen im Anfangsunterricht der Grundschule durch Chorarbeit in der Klasse, München, GRIN Verlag GmbH
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