3.1 Ökonomische Determinanten der Arbeitskräftemigration 6
3.1.1 Makroökonomische Ebene der Wanderungsentscheidung 6
3.1.2 Individuelle Ebene der Wanderungsentscheidung 7
3.2 Allgemeine Arbeitsmarkteffekte durch Zuwanderung 9
3.2.1 Theoretische Grundlagen. 9
3.2.2 Arbeitsmarktgleichgewicht im klassischen Modell 11
3.2.3 Marktversagen. 12
3.2.3.1 Starrheit der Löhne 12
3.2.3.2 Mismatching. 13
3.2.4 Zuwanderungseffekte 14
4.1 Erwerbspersonenangebot (Beschäftigte, Arbeitslose) 16
4.2 Arbeitskräftenachfrage (Stellenmarkt) 18
4.3 Fachkräftemangel bei hoher Arbeitslosigkeit. 20
4.3.1 Ursachen des vermeintlichen Widerspruches 20
4.3.2 Strategien zur Deckung des Arbeitskräftebedarfs. 22
4.3.2.1 Aktivierungs-, Arbeitszeit-, Ausschöpfungs-
und Bildungsstrategien. 22
4.3.2.2 Zuwanderungsstrategie 23
5.1 Green-Card-Initiative und Zuwanderungsgesetz. 25
5.2 Freizügigkeit statt konzeptioneller, selektiver Zuwanderung 26
6.1 Erfahrungen bisheriger Ost-West-Migration 29
6.2 Das Erwerbspersonenangebot 30
6.2.1 Sektorale Beschäftigungsstruktur. 30
6.2.2 Qualifikationsniveaus der Erwerbspersonen. 32
7.1 Lohnniveau. 35
7.2 Lohnentwicklung 36
7.3 Lohnstruktur 37
10.1 Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 46
10.2 Literaturverzeichnis 47
3
9R U E H P H U N X Q J H Q
Die Freizügigkeit auf dem Arbeitsmarkt ist sowohl für die Menschen der heutigen Europäischen Union wie auch für die der Beitrittskandidaten ein gewichtiger und somit viel diskutierter Aspekt der EU-Osterweiterung. Die Möglichkeit, in einem anderen Land zu arbeiten, ist für viele Menschen aus den Beitrittskandidaten-Ländern einer der unmittelbarsten Vorteile des EU-Beitritts. Die Freizügigkeit vermittelt die Hoffnung, an den westeuropäischen Arbeitsmarkt angeschlossen zu werden. Besser bezahlte Arbeitsplätze im Westen würden heimische Beschäftigungsprobleme abbauen helfen. Rücküberweisungen der Emigranten brächten Devisen und „Heimkehrer“ modernes Wissen und Know-How zurück ins Land.
Doch insbesondere durch das Wohlstandsgefälle zwischen Europäischer Union und den osteuropäischen Staaten, stellt für viele Menschen der EU die Osterweiterung eine Zunahme der Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt sowie steigende Ausgaben für Sozialleistungen dar. Hiermit verbunden sind die Angst vor sinkenden Löhnen, vor dem Ver- 1 lust des Arbeitsplatzes sowie sinkender individueller Sozialleistungen. Diese Befürchtungen werden vor allem durch die unmittelbar angrenzenden Nachbarländer Österreich
und Deutschland ar- Betrachtet man die Zuwande- so
werden Österreich und Deutschland die
wesentlichen Zielländer für die Migration darstellen (vgl. Abbildung 1). Auf- der exponier- $EELOGXQJ GHU %HY|ONHUXQJ DXV GHQ 02() LQ GHU
(80 ten deutschen Stel- 1 vgl. Freudenstein/Tewes (2001, S. 1) 02( %XOJDULHQ (VWODQG /HWWODQG /LWDXHQ 3ROHQ 5XPlQLHQ 6ORZDNHL 6ORZHQLHQ 7VFKHFKLVFKH
2
5HSXEOLN8QJDUQ - vgl. auch Abbildung 18 im Anhang, S. 41
(8'LH0LWJOLHGVVWDDWHQGHU(XURSlLVFKHQ8QLRQLQ$EJUHQ]XQJ]XUÄ(XUR]RQH³(8 - vgl.
3
DIW Wochenbericht 21 (2000, Tab. 5)
4
lung in diesem Kontext, werden Vergleiche im folgenden hauptsächlich nur auf Deutschland und nicht auf den gesamten EU-15-Raum bezogen. Das Ausmaß der Arbeitslosigkeit in Deutschland ist eng mit einer Verschiebung der relativen Arbeitsnachfrage verbunden. Dies gilt insbesondere für die steigende Arbeitslosigkeit gering qualifizierter Erwerbspersonen (vgl. 4.1 unten). Empirische Studien zeigen, dass der Strukturwandel in den Produktionsprozessen eine deutliche Verschiebung der Arbeitsnachfrage von geringer zu höher qualifizierten Arbeitskräften 4 bedingt hat. Rund 80 % der heutigen Qualifikationen werden in 10 Jahren nicht mehr
ÄXSWRGDWH³ sein und ohne entsprechende Fortbildungen werden somit 80 Prozent der
5 Arbeitnehmer nicht mehr benötigte Qualifikationen vorweisen. Wurde bis vor knapp zwei Jahren noch überwiegend von anhaltender Massenarbeitslosigkeit gesprochen, so ist inzwischen ein Diskurswechsel erfolgt. Arbeitgeber befürchten aufgrund der Qualifikationsmängel der Arbeitskräfte Wachstumshindernisse in den Zukunftsindustrien. Unternehmen können offene Stellen nicht besetzen und nehmen Zuflucht in Rationalisierungsinvestitionen oder sehen von einer Produktionsausweitung ganz ab.
Ä'HU )DFKNUlIWHEHGDUI EHL JOHLFK]HLWLJHU VWUXNWXUHOOHU $UEHLWVORVLJNHLW LVW LPPHU DXFKHLQH)ROJHGHU:LUWVFKDIWVXQG2UGQXQJVSROLWLN,QVWLWXWLRQHOOH,QHIIL]LHQ]HQ YHUKLQGHUQ RIW GDVV 8QJOHLFKJHZLFKWH LQ HLQHQ *OHLFKJHZLFKWV]XVWDQG EHUJHKHQ In der langen Frist gilt es hier die zeitliche Humankapitalbildung zu be- N|QQHQ³ 1
schleunigen, die Mobilität der einheimischen Arbeitskräfte zu fördern und insbesondere die Informationen am Arbeitsmarkt zu verbessern.
Für die Deckung kurz- bis mittelfristiger deutscher Fachkräftebedarfe gibt es unter- Ansätze. Neben der sogenannten Ä*UHHQFDUG,QLWLDWLYH³ (vgl. 5.1 unten) der Deutschen Bundesregierung sowie der anhaltenden Debatte um das =XZDQGH UXQJVJHVHW],sehen viele auch eine Chance in der Internalisierung mittel- und osteuro- Arbeitskräftepotenziale im Rahmen der (82VWHUZHLWHUXQJ.
Hier stellt sich die Frage,
inwieweit eine Zuwanderung aus den Beitrittsländern Mittel- und Ost-Europas
(MOE) dazu geeignet wäre den bestehenden deutschen Fachkräftemangel zu redu-
welche Probleme hiermit verbunden sein bzw. sich hierdurch ergeben könnten
und was eine solche Zuwanderung im wesentlichen von anderen Konzepten
unterscheidet.
4 vgl. z. B. Kieler Studien 307.XX (2001), Sinn (2001)
5 vgl. z. B. Hochrangige Task Force für Qualifikation und Mobilität (2001)
6 Hönekopp/Menck/Straubhaar (2001, S. 11)
5
G H Q $ U E H L W V P D U N W
gNRQRPLVFKH'HWHUPLQDQWHQGHU $UEHLWVNUlIWHPLJUDWLRQ
0DNUR|NRQRPLVFKH(EHQHGHU:DQGHUXQJVHQWVFKHLGXQJ
Für die Mobilität von Arbeitskräften in Integrationsräumen existieren in der Wirtschaftstheorie zwei grundlegende Annahmen. Im Rahmen der
,QWHJUDWLRQVWKHRULH werden Arbeitskräfte immer dorthin wandern, wo
ihr Lohn am höchsten ist. Dies impliziert eine Mobilität von den weniger produktiven zu den höher produktiven Arbeitsplätzen des Integrationsraumes. Eine Wanderung wird sich so lange fortsetzen, bis die Grenzproduktivitäten und damit die Löhne in der Gemeinschaft angeglichen sind. Hierfür ist es erforderlich, dass die Arbeitskräfte tatsächlich mobil sind, eine Transparenz bezüglich der verfügbaren Arbeitsplätze besteht und schließlich keine rechtlichen sowie tatsächlichen Wanderungsbarrieren existieren (z. B. Arbeits- und Aufenthaltserlaubnisse; Anerkennung von Qualifikationen, kulturelle und sprachliche Unterschiede).
Der Integrationstheorie steht die NODVVLVFKH $XHQKDQGHOVWKHRULH ent- Diese geht von einer Immobilität des Faktors Arbeit zwischen den Ländern aus. Jedes Land wird sich auf die Produktion solcher Güter konzentrieren, bei denen es einen komparativen Vorteil besitzt. Entsprechend der individuellen (Arbeits-) Faktorausstattung kann ein Land diese Güter relativ kostengünstiger produzieren als Länder mit einer abweichenden 7 Faktorausstattung (Heckscher-Ohlin-Theorem) . Über den Außenhandel
ergibt sich eine Arbeitsteilung entsprechend der komparativen Kostenvorteile. Eine Wanderung wäre hiernach nicht mehr notwendig, weshalb der Außenhandel auch als Substitut für die Mobilität des Faktors Arbeit bezeichnet wird.
Geht man jedoch von einer zumindest teilweisen Mobilität der Arbeit
aus, so lassen sich die wanderungsauslösenden Momente nach 3XVKXQG 3XOO)DNWRUHQsystematisieren. Von einem Pull-Faktor kann gesprochen
7 vgl. z. B. Ethier, Wilfried J. (1997)
6
werden, wenn in einem potentiellen Gastland ein Arbeitsnachfrage- Überschussbesteht und lukrative Löhne gezahlt werden. Umgekehrt liegt ein Push-Faktor vor, wenn im Heimatland Arbeitslosigkeit herrscht und tendenziell niedrigere Löhne gezahlt werden als im Gastland. Liegen diese Push- und Pull-Faktoren in zwei Ländern vor, so herrscht grundsätzlich zwischen ihnen ein Wanderungsdruck. Damit Wanderung aber auch tatsächlich stattfinden kann, dürfen keine Barrieren existieren (s. o. zur Integrationstheorie).
Neben einer makroökonomischen Betrachtung der Wanderungsentscheidung existiert auch die individuelle Ebene. Dieser kommt eine besondere Bedeutung zu, da Erfahrungen gezeigt haben, dass weder Integrationsnoch klassische Außenhandelstheorie Wanderungsentwicklungen vergangener Jahre befriedigend erklären konnten. ,QGLYLGXHOOH(EHQHGHU:DQGHUXQJVHQWVFKHLGXQJ
Nach dem +XPDQNDSLWDOPRGHOO ist die Migration eine LQGLYLGXHOOHIn- vestitionsentscheidung.Entsprechend der Humankapitalausstattung der Individuen bestimmen diese den Gegenwartswert ihres zu erwartenden 8 Einkommens im Heimatland und den in möglichen Gastländern. Zu einer Wanderungsentscheidung wird es kommen, wenn der individuelle Gegenwartswert des erwarteten Einkommens im Gastland, abzüglich der Migrationskosten, höher ist als das abdiskontierte Einkommen im Heimatland. Die Migrationskosten spiegeln monetäre Ansätze, wie Kosten
der Umsiedlung, als auch ÄSV\FKLVFKH³.RVWHQ wieder (z. B. kulturelle
9 Unterschiede und Trennung von der Familie). Wanderungsentscheidungen hängen hiernach also von der Heterogenität individueller Bewertung
von Ertrag und Kosten der Wanderung ab. 0LNUR|NRQRPLVFK formuliert
kann man sagen, dass Individuen ihren Nutzen über einen längeren Zeitraum zu maximieren versuchen. Dieser Nutzen ist neben den bereits genannten Determinanten aber ebenfalls von dem Konsum abhängig, der im Gastland erzielt werden kann. Der Nutzen für potentielle Migranten ist somit nicht zwangsläufig gleichzusetzen mit (Arbeits-)Einkommen - ,QYLHOHQ 0RGHOOHQ ZLUG GDV (LQNRPPHQ JOHLFK GHP $UEHLWVHLQNRPPHQ /RKQ XQG GDV $UEHLWVHLQNRP
8
PHQJOHLFKGHP1XW]HQJHVHW]W 9 vgl. z. B. Zimmermann (2002)
7
10 auch wenn viele Modelle hiervon ausgehen.
Neben bestehender Lohndifferentiale existieren also grundsätzlich eine Vielzahl weiterer Entscheidungskriterien, die zur Beeinflussung der Wanderungsneigung beitragen. Tatsächlich aber zeigen Umfrageergebnisse über Migrationsmotive einen dominierenden Einfluss der Lohnun- Ä,Q HLQHU 6WXGLH GLH DXI HLQHU %HIUDJXQJ SRWHQWLHOOHU (PLJUDQWHQDXVGHQ02(/lQGHUQEHUXKWQHQQHQEHUGHU%H IUDJWHQ /RKQGLIIHUHQ]HQ DOV VHKU ZLFKWLJH RGHU ZLFKWLJH 8UVDFKH IU GHQ0LJUDWLRQVZXQVFK³ 11
Mit den dargestellten Ansätzen soll bewertet werden, wie und wodurch sich Individuen zu einer Migration entscheiden - da die Mehrheit der Menschen auch bei bestehenden Push- und Pull-Faktoren nicht wandern, liegt der Schluss nahe, dass ihre Ertrags-Kosten-Bewertung entsprechend pessimistisch ausfällt. Diese Erklärung erscheint jedoch wenig befriedigend. Seit einiger Zeit werden deswegen ebenfalls die Faktoren diskutiert, die Individuen zum bleiben bewegen:
-
die erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen sind nicht transferierbar
schenzeitlich verbessert. Für die Einschätzung, inwieweit und in welchem Umfang mit einer Arbeitskräftewanderung aus den MOE-Ländern gerechnet werden darf, ist hauptsächlich die individuelle, und weniger die makroökonomische Ebene der Wanderung zu betrachten. Insbesondere erscheinen für den Prozess der Selbstselektion die zuletzt
genannten Ä$QFKRU)DNWHQ³von besonderer Bedeutung.
10 vgl. z. B. Sinn (2001, S. 26)
11 Sinn (2001, S. 31) - Studie von 1997: Fassmann und Hintermann
]%'HXWVFKODQGXQG86$RGHU-DSDQXQG86$
12
13 vgl. Hönekopp (2000, S. 126)
8
$OOJHPHLQH$UEHLWVPDUNWHIIHNWHGXUFK=XZDQGHUXQJ
7KHRUHWLVFKH*UXQGODJHQ
Zur Betrachtung zuwanderungsinduzierter Arbeitsmarkteffekte werden die volkswirtschaftlichen Produktionsfaktoren als fest vorgegeben angenommen. Es wird dann geprüft, wie sich c. p. in Folge von Zuwanderung Größe, Struktur und Entlohnung des Produktionsfaktors Arbeit verändern.
Bei der Allokation der Produktionsfaktoren wird unterstellt, dass die Unternehmungen ausschließlich das Ziel der Gewinnmaximierung verfolgen: Die Beschäftigung wird so lange ausgeweitet, bis sich Zusatzkosten und Zusatzerlöse entsprechen. Ein Anstieg der Güterpreise führt wieder zu einer Ausweitung der Beschäftigung.
In vereinfachenden Analyserahmen wird typischerweise von der Homogenität des Produktionsfaktors Arbeit ausgegangen. Arbeit ist aber tatsächlich sehr heterogen und gerade für die Betrachtung aktueller Arbeitsmarktfragen ist es notwendig, dass der Existenz von Teilarbeitsmärkten sowie ihrer Interdependenzen Rechnung getragen wird. Um die
Auswirkungen der Zuwanderung auf ÄGHQ$UEHLWVPDUNW³ dennoch über- darstellen zu können, wird lediglich von zwei komplementären
Teilarbeitsmärkten ausgegangen: (LQ $UEHLWVPDUNW IU JHULQJTXDOLIL ]LHUWHXQGHLQHUIUTXDOLIL]LHUWH$UEHLWVNUlIWHTXDOLIL]LHUWHXQGJH ULQJTXDOLIL]LHUWH$UEHLWVNUlIWHHUJlQ]HQVLFKLP3URGXNWLRQVSUR]HVV JHJHQVHLWLJ
Eine Abgrenzung der Eigenschaft „qualifiziert“ lässt sich unterschiedlich restriktiv vornehmen - mit der ersten Diskussionswelle im Rahmen der Green-Card-Initiative wurde unter qualifizierten Fachkräften solche mit einem abgeschlossenen Fachhochschul- oder Hochschulstudium verstan- 14 den . In Folge eines breiter identifizierteren und branchenübergreifenden Fachkräftemangels traten auch Bildungsabschlüsse unter den Fachhoch- 15 schul- und Hochschulabschlüssen hinzu .
+LHUYRQ DEZHLFKHQG NRQQWHQ DEHU DXFK VROFKH $UEHLWVNUlIWH HLQH *UHHQ&DUG HUKDOWHQ PLW GHQHQ HLQ
14
-DKUHVHLQNRPPHQYRQVHLQHU]HLWPLQGHVWHQV'(0YHUHLQEDUWZXUGH
15 wie z. B. Fachschul-, Meister- und Technikerausbildung - vgl. hierzu Grund- und Strukturdaten
(2000/2001, S. 414)
9
Eine solche weitgehende Differenzierung des Humankapitals nach Bildungsebenen zeigt sich insbesondere im europäischen bzw. internationalen Vergleich als ausgesprochen schwierig. Veröffentlichungen des Statistischen Amtes der Europäischen Union (Eurostat) weisen im wesentlichen drei Bildungsstufen zur Klassifizierung von Arbeitskräften aus (low, medium, high), wobei
diesen entsprechende Ebenen der Internationalen
Standardklassifikation für
das Bildungswesen - in der
Fassung von 1997 (ISCED- QHQ 97) zugeordnet werden
können (vgl. Tabelle 1). Im folgenden wird unter qualifizierter Arbeit branchenübergreifend grundsätzlich jede Erwerbsperson mit einem Ab- DE ,6&(' (
) i. S. d. UNESCO- ≥ ≈ ˆ I eich Tertiärber , high"
Definition verstanden; unter geringqualifizierter Arbeit wird dementsprechend jeder Arbeitnehmer subsumiert, der über eine Ausbildung bis Bil- ,6&(' verfügt. Bei abweichendem Sprachgebrauch wird
besonders darauf hingewiesen.
)UGLH%H]LHKXQJGHU.RPSOHPHQWHTXDOLIL]LHUWHXQGXQTXDOLIL]LHU WH$UEHLWZLUGHLQH5HODWLRQYRQHLQV]XGXUFKVFKQLWWOLFK]ZHLHLQKDOE DQJHQRPPHQ
17 , d. h. eine Beschäftigungsausweitung im Bereich qualifizierter Arbeit um eine Kraft, verursacht eine Arbeitsnachfrage für Geringqualifizierte um gut zwei Kräfte.
16 vgl. Abbildung 19 und Tabelle 4 im Anhang, SS. 41 ff
17 vgl. BDI Infoservice Nr. 16 (2001)
10
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Heiko Heibel, 2002, Probleme der Deckung des Fachkräftebedarfs durch Zuwanderung aus den Beitrittsländern, München, GRIN Verlag GmbH
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