Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 2
Abkürzungsverzeichnis 3
1 Einführung 4
1.1 Begriff Communities of Practice 5
1.2 Geschichte des Begriffs 6
1.3 Struktur und Phasen des Begriffs 7
2 Story Telling 9
2.1 Narratives Wissensmanagement 9
2.2 Story Telling und was alles dahinter stecken kann 10
3 Kooperative Netzwerke und die lernende Organisation 11
3.1 Merkmale und Gestaltungsmöglichkeiten kooperativer Netzwerke 11
3.2 Ökonomie und Ökologie des Wissens 13
4 Aktuelle Wissensmanagement orientierte Ansätze im Alltag 14
4.1 Praktisches Beispiel von Wissensmanagement 14
4.2 Wissensmanagement zur Erstellung von Unternehmensportalen 15
5 Fazit 16
6 Literaturverzeichnis: 17
2
Abkürzungsverzeichnis
vgl. = vergleiche
oE = organisatorische Einheiten
3
1 Einführung
„Wissen ist Macht, wenn es geteilt wird“ lautet einer der bekanntesten Leitsätze der Benchmarkingstrategie. Genau dieser Problematik mussten sich in den letzten Jahren einige Unternehmen stellen, die in ihrem Firmenprofil Gruppenarbeit integriert haben. Der Grund für die entstandene Problematik aus diesem Kontext heraus ist, dass diejenigen die Macht haben, sie in aller Regel nicht abgeben oder teilen möchten. 1 Nachdem Gruppenarbeit inzwischen von sehr vielen Unternehmen betrieben wird und es sich wie eben kurz angesprochen herausgestellt hat, dass sie zu erheblichen Problemen führen kann, gewinnt nun immer häufiger ein Wettbewerbsfaktor mit hohen Potential, nämlich die Produktion von neuen Wissen, erheblich an Bedeutung. 2
Auf dieser Produktion von neuem Wissen basiert geschäftlicher Erfolg heute mehr denn je. Daher werden Praktikergemeinschaften, innerhalb derer die Beteiligten im Dienste einer gemeinsamen Sache zusammenkommen um ihre Fachkenntnisse und Erfahrungen intensiv auszutauschen, immer wichtiger. Im Gegensatz zu der herkömmlichen Gruppenarbeit vereinigen sich die Praktiker dieses Ansatzes aus freien Stücken miteinander wobei es keine Aufsicht gibt. Gründe für das Zusammenschließen dieser Gemeinschaften können beispielsweise der Vorsatz einer Organisation sein, ihre Strategie effektiver umzusetzen wollen, bereichsübergreifend Best Practices anzuwenden oder auch das vorhandene Talentpotenzial auszubauen. 3
Inwiefern diese Gemeinschaften von Praktikern funktionieren und auch zusammengesetzt sind ebenso auch die historische Fakten dazu soll in den nächsten Punkten ausführlich dargestellt werden.
1 Vgl. Scherer/Schönsleben/Ulich / (1996): Werkstattmanagement – Organisation und Informatik, S.133
2 Vgl, . Scherer/Schönsleben/Ulich / (1996): Werkstattmanagement – Organisation und Informatik, S.143
3 Vgl. Wenger/Snyder (2000): Communities of Practice: Warum sie eine wachsende Rolle spielen, S. 55
4
1.1 Begriff Communities of Practice
Der Begriff Communitiy of Practice kommt aus dem englischen und würde, wenn der Begriff in Deutschland nicht schon eine andere Bedeutung hätte, mit Gemeinschaftspraxis übersetzt werden. 4 In diesem Kontext bezeichnet der Begriff jedoch eine praxisbezogene Gemeinschaft von Personen, die informell miteinander verbunden sind und ähnlichen Aufgaben gegenüber stehen.
Des weiteren handeln sie gemeinsam mit einheitlichem Interesse selbstorganisiert miteinander, tauschen sich aus und versuchen sich gegenseitig zu unterstützen. 5 Somit könnten als Beispiele für diese Gruppen von Menschen, die sich aufgrund von gemeinsamer Expertise und der Begeisterung für einen gemeinsamen Zweck informell zusammenschließen, Ingeneuere, die sich für Tiefenwasserbohrungen interessieren oder Unternehmensberater, die sich auf ein spezifisches Konzept spezialisiert haben genannt werden. Es kann jedoch in jedem dieser Gemeinschaften beobachtet werden, dass der Austausch ihrer Erfahrungen und Kenntnisse immer den Zweck der Problemlösungen dient. 6
Durch die individuellen und kollektiven Lernprozesse entsteht ein Wissens- und Erfahrungsbestand, der eine effizientere Bearbeitung der Aufgaben ermöglicht und gemeinsam mit einer intensiven Kommunikation ein identitätsstiftendes Beziehungsgeflecht - nämlich eine soziale Identität - entstehen lässt. 7 Ein kurzer Vergleich mit anderen Gruppen soll einen Überblick darüber geben worin der Zweck einer Praktikergemeinschaft besteht wer dazu gehört, was die Gruppenmitglieder zusammenhält und wie lange eine solche Gruppe besteht:
4 Vgl. Langenscheidt (2006): Wörterbuch Englisch, S. 66 + 229
5 Vgl. www.wikipedia.de 6 Vgl. Wengler/Snyder (2000): Communities of Practice: Warum sie eine wachsende Bedeutung spielen, S. 55 7 Vgl. www.wikipedia.de
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Arbeit zitieren:
Nina Seiler, 2006, Informeller Wissensaustausch, München, GRIN Verlag GmbH
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