Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis. 2
1. Aufgabenstellung. 3
2.1 Aufbau der Sterbetafel 7
2.2 Berechnungen der Sterbetafel 7
2.3 Visuelle Darstellungen der Ergebnisse 9
Quellenverzeichnis 11
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1. Aufgabenstellung
Die Demographie interessiert sich in erster Linie für die Prozesse, die den Wandel von Populationen bestimmen: Geburten, Todesfälle und Wanderungen.
Eines der wichtigsten Werkzeuge der Demographie ist die Sterbetafel. Mit diesem demographischen Modell versucht man zu beschreiben, wie die Überlebensverhältnisse einer betrachteten Gruppe explizit aussehen. So kann genau untersucht werden, welche betrachteten Gruppen im Lebenslauf in welchen Verhältnissen wann, warum, wie sterben. (vgl. unbekannter Verfasser)
Dabei wird in der Sterbetafel in einer nach Geschlecht getrennten Tabelle dargestellt, wie viele Personen eines Ausgangsbestandes aufgrund von Sterbewahrscheinlichkeiten in den einzelnen Altersjahren überleben und sterben werden. So ist auch eine Auskunft über die geschlechtsspezifische durchschnittliche Lebenserwartung in den einzelnen Altersjahren möglich. Die Berechnung der Sterbetafel ist vor allem für demographische Untersuchungen für Bevölkerungsvorausberechnungen fundamental. Mit dieser Methode ist es möglich, in verschiedenen Bereichen Aussagen zu treffen, die beispielsweise als Planungsgrundlage im Gesundheits- und Pflegesektor dienen. Auch werden Sterbetafeln für medizinische Analysen bei versicherungsmathematischen Berechnungen sowie Rentenprognosen eingesetzt. (ebd.)
Um eine Sterbetafel aufzustellen, können zwei verschiedene Ansatzpunkte angewandt werden. So verfolgt man bei der Kohortensterbetafel das tatsächliche Lebensschicksal einer Personengesamtheit (gleiches Alter/ Zeit). So kann man errechnen, in wie viel Jahren (ab Geburt) die Angehörigen der betrachteten Personengesamtheit sterben. Diese Art der Sterbetafelberechung ist ein sehr aufwendiges Verfahren. (ebd.)
Aus diesem Grunde wird die Periodensterbetafel öfter angewandt als die Kohortensterbetafel. Auch in der hier gewählten Aufgabe soll aber die Berechnung der Periodensterbetafel zur Anwendung kommen. Hier werden alle gestorbenen und lebenden Personen eines Beobachtungszeitraumes, in der Regel aus drei zusammenhängenden Jahren, einbezogen. Somit wird in jeder Altersstufe ein anderer Geburtsjahrgang betrachtet.
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Eine Periodensterbetafel gibt somit Aufschluss über die Sterblichkeitsverhältnisse der gesamten Bevölkerung innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Die hier errechnete Lebenserwartung entspricht der durchschnittlichen Zahl von weiteren Jahren, die eine Person in einem bestimmten Alter nach den im Beobachtungszeitraum geltenden Sterblichkeitsverhältnissen voraussichtlich noch leben könnte. (ebd.) In dieser Hausarbeit soll an die Berechnung der Sterbetafel an einem konkreten Beispiel erklärt werden. Dafür wurden die Zahlen des Mirozensus als Ausgangspunkt genommen. Es sind folgende Daten gegeben:
x D(x)
5-9 76 10-14 84 15-19 332
20-24 25-29 30-34 35-39 40-44 45-49 50-54 55-59 60-64 65-69 70-74 75-79 80-84 85-89 13468 90+ 8489
(vgl. Mikrozensus 1999/2000 in www.sozialpolitik.de) An Hand dieser Daten soll eine komplette Sterbetafel berechnet werden.
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Arbeit zitieren:
Caroline Danz, 2005, Die Berechnung der Sterbetafel - an einem konkreten Beispiel, München, GRIN Verlag GmbH
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