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Angststörungen

Ein kurzer Überblick

Title: Angststörungen

Term Paper , 2004 , 20 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Stephanie Scheck (Author)

Psychology - Clinical Psychology, Psychopathology, Prevention
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Angststörungen zählen zu den Neurosen. Der Begriff der Neurose ist über 200 Jahre alt, doch erst seit rund 100 Jahren versteht man darunter eine seelische bzw. psychosozial bedingte Gesundheitsstörung ohne nachweisbare körperliche Grundlage.
Im Pschyrembel werden als heute hauptsächliche Neuroseformen die depressive Neurose, die Konversionsneurose, die Zwangsneurose, die Charakterneurose und die Angstneurose genannt.
Bereits hier zeigt sich, wie schwierig es ist, den Überblick zu behalten und die verschiedenen Krankheitstypen der Neurose zu ordnen.
Einer der ersten, der die Angst als zugrundeliegendes Problem erkannt hat, war Sigmund Freud.
Von ihm stammt der Begriff der Angstneurose und er erkannte die Unspezifität der zugeordneten Symptome.
Angststörungen werden auch als Angstneurose bezeichnet und sind durch eine übermäßige ängstliche Unruhe gekennzeichnet, die sich bis hin zur Panik steigern kann. Das Verhalten und die Persönlichkeit des Betroffenen können zwar beeinträchtigt sein, bleiben aber meist innerhalb sozial akzeptierter Grenzen. Das neurotische Beschwerdebild ist Folge oder gar symbolischer Ausdruck des krankmachenden seelischen Konflikts, der aber unbewusst bleibt.
Die Angstneurose umfasst nach dem heutigen Stand eine größere Gruppe von psychischen Störungen, zu denen generalisierte Angststörungen, Panikstörungen mit bzw. ohne Agoraphobie, Sozialphobien, spezifische Phobien, das Posttraumatisches Stresssyndrom und Zwangsstörungen zählen.
In dieser Ausarbeitung sollen die verschiedenen Angststörungen hinsichtlich ihrer Definition, Symptomatik, ihrem Verlauf und Ursachen, wie auch den Behandlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.




Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was sind Angststörungen

2.1. Formen der Angststörungen

2.2 Generalisierte Angststörungen

2.3 Panikstörungen mit bzw. ohne Agoraphobie

2.4 Sozialphobie

2.5 Spezifische Phobien

2.6 Posttraumatisches Stresssyndrom

2.7 Zwangsstörungen

3. Literaturliste

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über verschiedene Formen von Angststörungen, wobei die Symptomatik, diagnostische Kriterien, Verläufe, Ursachen und therapeutische Möglichkeiten im Fokus stehen.

  • Definition und Klassifikation von Angststörungen (ICD-10, DSM-IV)
  • Generalisierte Angststörungen und Panikstörungen
  • Sozialphobie und spezifische Phobien
  • Posttraumatisches Stresssyndrom
  • Zwangsstörungen und deren Symptomkategorien

Auszug aus dem Buch

2.4 Sozialphobie

Die Sozialphobie wurde erst in jüngerer Zeit von den übrigen Phobien abgegrenzt, obwohl Scheu und Zurückhaltung schon immer als psychologisches Problem bekannt waren. Sie bezieht sich auf die zwischenmenschliche Kommunikation oder die bloße Gegenwart anderer Menschen und ist stets mit der Befürchtung auf negative Bewertung durch andere verbunden. Die Sozialphobie wird als eine beträchtliche und anhaltende Angst vor einer oder mehreren sozialen Situationen definiert, wobei die Konfrontation mit dieser Situation immer wieder starke Angst auslöst. Die Betroffenen empfinden diese Angst selber als unbegründet, neigen jedoch zur Vermeidung. Werden sie von solchen Situationen aufgesucht, fühlen sie sich extrem unwohl und sind in ihrem Verhalten stark eingeschränkt.

Die Diagnose der Sozialphobie ist dann zu stellen, wenn die Ängste zu einer wesentlichen Behinderung bzw. Einschränkung der Lebensführung führen.

Die Sozialphobie kann auf eine oder mehrere soziale Situationen beschränkt sein, kann aber auch generell alle soziale Situationen umfassen. Betroffene erleben Situationen mit sozialen Anforderungen mit akuter und unkontrollierbarer Angst und leiden bei einer generalisierten sozialphobischen Angststörung unter der Unfähigkeit, sich in sozialen Situationen adäquat zu verhalten. Darüber hinaus weisen sie einen generellen Mangel an sozialer Aktivität und Kommunikation auf. Als Prototyp gelten hier Einzelgänger, die jeglichen Kontakt nach "Außen" und zu anderen meiden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in den Begriff der Neurose und Abgrenzung der Angststörungen im Rahmen psychiatrischer Klassifikationssysteme wie ICD-10 und DSM-IV.

2. Was sind Angststörungen: Überblick über die zentralen Krankheitsbilder und deren Einteilung.

2.1. Formen der Angststörungen: Auflistung der behandelten Störungsbilder, darunter Phobien, Panikstörungen und Zwangserkrankungen.

2.2 Generalisierte Angststörungen: Beschreibung der dauerhaften, exzessiven Sorgen und deren psychologischer sowie lerntheoretischer Hintergründe.

2.3 Panikstörungen mit bzw. ohne Agoraphobie: Detaillierte Darstellung der Symptomatik plötzlicher Panikattacken und deren diagnostische Kriterien nach DSM-IV.

2.4 Sozialphobie: Analyse der Angst vor negativer Bewertung in sozialen Situationen und der damit verbundenen sozialen Isolation.

2.5 Spezifische Phobien: Erörterung heterogener Angstformen gegenüber Objekten oder Situationen und deren therapeutische Annäherung.

2.6 Posttraumatisches Stresssyndrom: Kurzer Abriss der Reaktionen auf traumatische Ereignisse und deren psychische Langzeitfolgen.

2.7 Zwangsstörungen: Untersuchung von Zwangsgedanken und Zwangshandlungen als pathologische Verhaltensmuster sowie deren Therapiemöglichkeiten.

3. Literaturliste: Verzeichnis der verwendeten wissenschaftlichen Quellen.

Schlüsselwörter

Angststörungen, Neurosen, Panikstörungen, Sozialphobie, Phobien, Zwangsstörungen, Symptomatik, Psychopathologie, Verhaltenstherapie, ICD-10, DSM-IV, Angstneurose, Trauma, Konditionierung, Selbsthilfe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit behandelt verschiedene Arten von Angststörungen, ihre Definition, Ursachen, Verläufe und therapeutische Ansätze im klinischen Kontext.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit umfasst generalisierte Angststörungen, Panikstörungen, Sozialphobie, spezifische Phobien, das posttraumatische Stresssyndrom und Zwangserkrankungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die unterschiedlichen Formen von Angststörungen systematisch aufzuzeigen, deren klinische Symptomatik zu definieren und Ansätze zur Behandlung vorzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Hausarbeit, die auf einer Literaturanalyse klinisch-psychologischer Fachliteratur und etablierter Klassifikationssysteme wie ICD-10 und DSM-IV basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Störungsbilder, wobei jedes Kapitel spezifische Diagnosen, Erscheinungsformen und therapeutische Maßnahmen beleuchtet.

Welche Begriffe charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Angststörungen, Neurosen, Zwangshandlungen, Panikattacken, kognitive Umstrukturierung und psychodynamische Ansätze.

Wie unterscheidet sich eine Panikstörung von einer spezifischen Phobie?

Während Panikstörungen durch unerwartete, intensive Attacken gekennzeichnet sind, beziehen sich spezifische Phobien auf definierte Objekte oder Situationen, die in der Regel vermieden werden.

Warum gelten bei Zwangsstörungen Handlungen oft als "angsthemmend"?

Zwangshandlungen dienen bei vielen Betroffenen dazu, durch die ritualisierte Ausführung eine kurzzeitige Reduktion der Angst vor befürchteten Katastrophen zu erreichen.

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Details

Title
Angststörungen
Subtitle
Ein kurzer Überblick
College
University of Kassel  (Fachbereich Sozialwesen)
Course
Psychopathologie
Grade
1,0
Author
Stephanie Scheck (Author)
Publication Year
2004
Pages
20
Catalog Number
V63449
ISBN (eBook)
9783638565042
ISBN (Book)
9783638793117
Language
German
Tags
Angststörungen Psychopathologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stephanie Scheck (Author), 2004, Angststörungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/63449
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