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Das Bewußtsein und die Erforschung seiner Voraussetzungen und Inhalte am Thema Kant

Title: Das Bewußtsein und die Erforschung seiner Voraussetzungen und Inhalte am Thema Kant

Term Paper , 2001 , 19 Pages , Grade: 2

Autor:in: Katja Hartmann (Author)

Philosophy - Philosophy of the 17th and 18th Centuries
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In diesem Seminar geht es um die Untersuchung des Bewußtseins, wobei sich zeigen wird, daß mythische Menschen ein ganz anderes Bewußtsein von sich und der Welt besessen haben müssen als wir dies heute von uns selbst annehmen. Die Diskussion um den Bewußtseinsbegriff (engl. consciousness oder mind; franz. conscience; griech. synesis, synaisthesis, phronesis; lat. conscientia, auch cogitatio, sensus internus, mens) gehört vornehmlich der neuzeitlichen Philosophie an. Traditionell bedeutete das lateinische Wort conscientia nicht nur Bewußtsein im engeren Sinn, sondern auch Gewissen.
Bewußtsein dient zunächst als Sammelbezeichnung für die verschiedenen Formen von Erlebnis, Aufmerksamkeit oder Auffassung, d. h. für das, was Bewußtseinszustände (mentale Akte) genannt wird. Dazu zählen u. a. Sinnesempfindungen, Perzeptionen, Erinnerungs-, Erwartungs- und Phantasievorstellungen, Gefühle (Liebe, Haß, Furcht usw.), Stimmungen (Wehmut, Angst usw.) und das Denken.
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Übersicht über die Themen des Seminars

1. Das mythische Denken

2. Das begriffliche Denken

3. Mögliche Bewußtseinsformen

4. Kant

5. Sprache und Wirklichkeit

6. Wittgenstein

7. Psycholinguistik

8. Neuronale Netze

II. Referatsthema Kant I

1 Einleitung

2. Das Leben des Immanuel Kant

3. Erläuterung des Titels „Kritik der reinen Vernunft“

4. Einleitung zur „Kritik der reinen Vernunft“

4.1 Von dem Unterschiede der reinen und empirischen Erkenntnis

4.2 Wir sind im Besitze gewisser Erkenntnisse a priori, und selbst der gemeine Verstand ist niemals ohne solche

4.3 Die Philosophie bedarf einer Wissenschaft, welche die Möglichkeit, die Prinzipien und den Umfang aller Erkenntnisse a priori bestimme

4.4 Von dem Unterschiede analytischer und synthetischer Urteile

4.5 In allen theoretischen Wissenschaften der Vernunft sind synthetische Urteile als Prinzipien enthalten

4.6 Allgemeine Aufgabe der reinen Vernunft

4.7 Idee und Einteilung einer besonderen Wissenschaft, unter dem Namen der Kritik der reinen Vernunft

5. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Wesen des Bewusstseins im Kontext philosophischer und wissenschaftlicher Perspektiven, mit einem besonderen Fokus auf Immanuel Kants „Kritik der reinen Vernunft“. Das primäre Ziel besteht darin, die Grundlagen der Erkenntnistheorie zu klären und die Frage zu erörtern, unter welchen Bedingungen Metaphysik als Wissenschaft möglich ist.

  • Evolutionäre und historische Wandlungen des Bewusstseinsbegriffs.
  • Die Abgrenzung von mythischem zu begrifflichem Denken.
  • Sprachphilosophische Aspekte und die Saphir-Whorf-These.
  • Kants transzendentale Erkenntnistheorie (a priori vs. a posteriori).
  • Die Klassifizierung von Urteilen in analytische und synthetische Kategorien.

Auszug aus dem Buch

4.4 Von dem Unterschiede analytischer und synthetischer Urteile

Beim Urteil ist das Verhältnis Subjekt zum Prädikat gedacht. Hierbei unterscheiden wir die beiden Begriffe analytisch und synthetisch.

Allgemeines und notwendiges Wissen existiert in Gestalt von Urteilen. Hierbei unterscheidet Kant analytische und synthetische Urteile. In analytischen Urteilen, auch „Erläuterungsurteilen“, enthält das Prädikat nur, was bereits im Subjekt enthalten ist. Sie sind Urteile a priori und vermitteln im strengen Sinne kein neues Wissen.

In synthetischen Urteilen oder „Erweiterungsurteilen“ enthält das Prädikat immer etwas, was im Subjekt nicht enthalten ist. Damit bringen synthetische Urteile neues Wissen. Synthetische Urteile, die neues Wissen enthalten, das nicht allgemeingültig ist, nennt Kant Urteile a posteriori. Ihn interessiert jedoch die Möglichkeit synthetischer Urteile a priori, d.h. die Möglichkeit von Urteilen, die allgemeingültiges und zugleich neues Wissen enthalten. Diese Frage diskutiert Kant sowohl für die Mathematik als auch für die reine Naturwissenschaft und die Metaphysik.

Es gibt nach Kant sowohl in der Mathematik als auch in der reinen Naturwissenschaft synthetische Urteile a priori. Zu beantworten ist daher die Frage wie derartige Urteile möglich sind. Für die Metaphysik ist die Frage zu klären, ob sie synthetische Urteile a priori enthält. Dabei entspricht bei Kant dieses Problem der Frage, ob Metaphysik als theoretische Wissenschaft möglich sei.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Übersicht über die Themen des Seminars: Dieses einführende Kapitel beleuchtet verschiedene Bewusstseinsformen und historische Denkmuster, vom Mythos bis zu modernen Ansätzen wie der Psycholinguistik.

II. Referatsthema Kant I: Dieser Abschnitt widmet sich tiefgehend der Kantischen Erkenntnistheorie und der Analyse seiner „Kritik der reinen Vernunft“ zur Begründung der Metaphysik.

Schlüsselwörter

Bewusstsein, Metaphysik, Kant, Kritik der reinen Vernunft, Erkenntnistheorie, a priori, a posteriori, synthetische Urteile, Analytische Urteile, Philosophie, Sprachphilosophie, Psycholinguistik, Transzendentalphilosophie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das menschliche Bewusstsein und die Voraussetzungen unserer Erkenntnis, wobei insbesondere die theoretischen Konzepte von Immanuel Kant analysiert werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit deckt ein breites Spektrum ab, das von der Abgrenzung mythischen Denkens über sprachphilosophische Theorien bis hin zur Erkenntnistheorie der Aufklärung reicht.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es, die erkenntnistheoretischen Bedingungen für die Möglichkeit einer Metaphysik als Wissenschaft im Sinne Kants zu erläutern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine philosophisch-analytische Methode, um Begriffe zu differenzieren und Kants Argumentationen innerhalb seiner „Kritik der reinen Vernunft“ nachzuvollziehen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zentrale Aspekte wie der Unterschied zwischen analytischen und synthetischen Urteilen, die Rolle des a priori Wissens und die Funktion der Vernunft erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Bewusstsein, Transzendentalphilosophie, synthetische Urteile, a priori Erkenntnis und das Verhältnis von Sprache und Denken.

Warum ist die Unterscheidung zwischen analytischen und synthetischen Urteilen für Kant so wichtig?

Diese Unterscheidung ist zentral, um zu klären, wie wir neues, allgemeingültiges Wissen erlangen können, was für den wissenschaftlichen Anspruch der Metaphysik unerlässlich ist.

Was bedeutet der Begriff „Kritik“ in Kants Hauptwerk genau?

Kant verwendet das Wort in seiner ursprünglichen griechischen Bedeutung als „Prüfung“ oder „Unterscheidung“, was eine Selbstkritik des menschlichen Erkenntnisvermögens impliziert.

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Details

Title
Das Bewußtsein und die Erforschung seiner Voraussetzungen und Inhalte am Thema Kant
College
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Philosophisches Institut)
Grade
2
Author
Katja Hartmann (Author)
Publication Year
2001
Pages
19
Catalog Number
V6358
ISBN (eBook)
9783638139496
Language
German
Tags
Bewußtsein Erforschung Voraussetzungen Inhalte Thema Kant
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katja Hartmann (Author), 2001, Das Bewußtsein und die Erforschung seiner Voraussetzungen und Inhalte am Thema Kant, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6358
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