Der historische Verlauf des Begriffes „Lebenslanges Lernen“ Seite II
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2.1 Entstehung des Berichtes
2.2 Inhalt
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3.1 1973 OECD „recurrent education“
3.2 1976 UNESCO „Recommendation on the developpment of adult education
3.3 1996 OECD „Lifelong Learning for All“
3.4 1996 Confintea V: 5. Bildungskonferenz der UNESCO
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4.1 Ausschnitte aus dem Symposium „Aufbruch an deutschen Hochschulen“
4.2 Projekte zum verstärkten Praxisbezug der Hochschule
4.3 Die virtuelle Hochschule
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II
Der historische Verlauf des Begriffes „Lebenslanges Lernen“ Seite III
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„Lifelong learning“, Wissensmanagement und die Wissensgesellschaft; Begriffe mit denen wir in den Medien mehr und mehr konfrontiert werden. Unsere schnelllebige Zeit zwingt uns, sich dauernd den neuen Gegebenheiten in Job, Gesellschaft und Familie anzupassen. Technologischer Fortschritt und moderne Kommunikation zwingen die Menschen sich damit auseinanderzusetzen. Die Konfrontation mit dem rasanten Fortschritt ist unausweichlich und verpflichtet zu einer lebenslangen Wissens- und Erfahrungserweiterung.
Nach dem 2.Weltkrieg hat sich verstärkt die Bedeutung von Bildung herauskristallisiert. „Lebenslanges Lernen“ ist das Schlüsselwort, welches zu Beginn der 70er Jahre geprägt wurde und unser heutiges Leben bestimmt und vor allem unabdingbar sein wird für unsere Zukunft. Dieser Text wird dem historischen Verlauf des „lebenslangen Lernens folgen und zu den heutigen Bedürfnissen führen. Der Faure-Bericht bildet den Auftakt des historischen Exkurses; Projekte der UNESCO und OECD prägen den weiteren Verlauf und Umsetzung an Hochschulen zeigen die heutige Entwicklung. Die Forderungen der Berichte zusammengefasst, lassen die Bedürfnisse der Gesellschaft im Bildungsbereich erkennen. Diese Auswertung dient dann zur Umsetzung an Institutionen, wie hier in diesem Beispiel, an Hochschulen.
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1972 wurde von der UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization) ein Bericht unter dem Titel “Learning to be. The world of education today and tomorrow.” veröffentlicht.
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Nach seinem Hauptverfasser Edgar Faure ist der Bericht auch unter der kürzeren Bezeichnung „Faure-Bericht“ bekannt. Dieser Bericht wurde sogleich zu einem Thema der wissenschaftlichen Diskussion.
Im Vorfeld dieses Berichtes wurde im Jahre 1967 an einer Konferenz von Bildungsforschern und Bildungsplanern eine Analyse von P.H. Coombs unter dem Titel „The World Educational Crisis“ veröffentlicht. Diese Analyse zeigte die Notwendigkeit von Veränderungen in der Bildung auf und enthielt Fakten zu den Anforderungen an einen modernen Menschen. Das Hauptproblem sah Coombs in der mangelnden und nachhinkenden Anpassung der Bildungssysteme an die rasante Entwicklung der Umwelt. Die explosionsartige Zunahme der Bevölkerung nach dem 2. Weltkrieg liess die Nachfrage nach Bildung steigen. In seiner Analyse sah Coombs die vier Faktoren: quantitativ höhere
1 Einleitungssatz von Edgar Faure aus dem Vorwort des Faure-Report: Faure, E. et al.: Wie wir leben lernen. Der UNESCO-Bericht über Ziele und Zukunft unserer Erziehungsprogramme, Hamburg 1973.
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Arbeit zitieren:
Thomas Gasienica, 2001, Der historische Verlauf des Begriffes Lebenslanges Lernen und die heutige Umsetzung an Hochschulen, München, GRIN Verlag GmbH
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