Inhaltsverzeichnis
Abstract 3
2. Grundsätzliche Überlegungen zu Humor. 5
3. Funktionen von Humor 7
4. Geschlechtsspezifische Humorforschung. 8
4.1 Spezifik des weiblichen Humors 9
4.2 Spezifik des männlichen Humors 11
5. Ausdrucksformen und Wirkungsweisen von
Macht in der Scherzkommunikation. 14
6. Schlussbetrachtung. 16
Quellen : 18
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Abstract
Humor and Laughter take part in our daily communication. They can be considered as one of many stilistic instruments of communication. It is known that man and woman have different ways to communicate which often leads to misunderstandings between them. The thesis is that therefore man and woman also have different modes of expressing and applying humor. In this work the differences will be stated and discussed.
The differences lie within the nature of man and woman but the biggest impact derives from cultural and social developement. Every culture has its own specific way of humorous communication. We can also state a developement within different cultures which means that historically humor changes and adapts to cultural necessities.
Humor research can be found in very different disciplines, for example in psychology, sociolgy and philosophy. It is an interdisciplinary factor of research which leads to different ways of perception. The humor research still isn't very old so we can hope of many new knowledge realisations.
Regarding the differences of humor in man and woman we can state some major tendencies. Women joke more likely in situations where they tell a friend a funny story or use situation bound jokes. They use humor to support communicational situations and therefore operate in a social way. Men use humor to distance themselves from others in order to show their uniqueness and to show off before others.
The mentioned conclusions are not universally valid. They only show the most noted tendencies. Exceptions to these cognitions of course exist and due to culturel and personal developement may change in the future. As we can note men and women converge in the sense that their typical habits change. The gender roles are not that determined and we find the tendency that each gender takes part in the other genders typical manners. This leads to a change in behavior as well as in humor manners and joke application.
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1. Einleitung
Scherz, Witz und Humor sind Phänomene unseres alltäglichen Miteinander. Als eine besondere Haltung zu Dingen des Lebens treten sie z.B in Form des Lachens in Erscheinung. Daher sind sie als eine durch und durch soziale Erscheinung zu betrachten.
Wir finden humoristische Beiträge in verschiedenster Form in den Medien verarbeitet. Die Existenz von Comedy Shows, Witzesammlungen oder karikativen Darstellungen belegen das Bedürfnis nach humoristischer Verarbeitung gesellschaftlicher Thematiken. Die Spaßgesellschaft bietet somit eine Form der aktiven Auseinandersetzung mit den Lebenswirklichkeiten, die uns beschäftigen. Jeder von uns lacht gern und zu den unterschiedlichsten Anlässen und wird bestätigen können, dass die Erscheinung Humor recht spontan auftritt und eine rein sachliche Beschreibung ihres ′Warum′ uns gar nicht so leicht fällt. Deshalb sollen Humor, Witz oder Komik genauer betrachtet werden.
Diese Phänomene finden Beachtung in den unterschiedlichsten Disziplinen wie z.B. der Psychologie (Freud, McGhee), der Philosophie (Aristoteles,Kant,Schopenhauer), der Soziologie (Bergson) und der Physiologie. Lachen und Humor finden demnach Betrachtung auf einem interdisziplinären Untersuchungsfeld, welches mit unterschiedlichsten Perspektiven und Ansätzen arbeitet. Oft unbewusst, manchmal aber auch zielgerichtet, wird Humor in seiner Funktionsweise zur Erreichung bestimmter Ziele eingesetzt. Auf die vielseitigen Funktionen und Einsatzweisen von Humor wird später näher eingegangen. Lachen und Humor sind soziale Phänomene und wirken daher auf die Wertordnung und Normen einer Gesellschaft. So beeinflussen sie unter anderem das soziale Beziehungsgefüge, die Moral, die Zusammengehörigkeit, die Abgrenzung und Statusaushandlungen (siehe Kotthoff 2004:1), die dem Wandel der Zeit unterliegen und jederzeit neu adaptiert werden.
Betrachten wir grundsätzlich die Kommunikationsart von Mann und Frau, so lässt sich klar sagen, dass diese Unterschiede aufweist. Publikationen wie z.B. das Langenscheidt Wörterbuch zum Verständnis der Sprache des Mannes „Deutsch -Mann / Mann - Deutsch“ von Susanne Fröhlich und Constanze Kleis zu diesem Thema zeigen, wie aktuell die Beschäftigung mit diesem Thema ist. Besonders auch unsere eigene Erfahrung im alltäglichen Leben zeigt uns, dass die Kommunikation
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von Mann und Frau verschiedenartig ist, und daher Missverständnisse vorbestimmt sind. Auch in der Scherzkommunikation stellen wir Diskrepanzen fest, die zur Folge haben, dass die Geschlechter ein verschiedenartiges Humorverhalten aufweisen. In dieser Arbeit sollen Unterschiede aufgezeigt werden. Es wird versucht, die Gründe für das Scherzverhalten von Mann und Frau zu finden und deren Wirkungsweisen zu verstehen.
Allein die kulturhistorische Betrachtung bringt uns dem Ziel näher. Die Rolle von Frau und Mann in der Gesellschaft ist einem steten Wandel unterlegen. So können wir gerade auch im Verhalten der Frau, z.B. in Bezug auf Humorverhalten in der Öffentlichkeit, einschneidende Veränderungen feststellen. So galt es Anfang des Jahrhunderts für Frauen unschicklich laut zu lachen oder gar Witze in der Öffentlichkeit zu erzählen. Diese Umgangsform ist heutzutage sozial akzeptiert und führt zu einer breiteren Anwendung humoristischen Verhaltens von Frauen. Humor ist, wie wir sehen werden facettenreich, d.h. nicht nur in seiner Ausdrucksform (Lachen, Lächeln, Frotzeln etc.), er weist auch in seiner funktionellen Nutzung weitreichende Strukturen auf. Diese wollen wir in Bezug auf weibliches und männliches Scherzverhalten untersuchen. Anhand von Filmbeispielen sollen grundsätzliche Eigenschaften herausgearbeitet und aufgezeigt werden. Die jeweiligen Filmszenen sind im folgenden mit FS abgekürzt und sind der Arbeit beigefügt.
Vorab sei gesagt, dass die Komplexität der Materie besonders der filmischen Umsetzung des Themas, die wiederum den Interpretationen und Wertvorstellungen des Regisseurs unterliegt, nur die Betrachtung eines Ausschnittes der vielseitigen Darstellungsmodi ermöglicht. Des Weiteren unterliegt das individuelle Scherzverhalten Faktoren wie Erziehung, Milieuzugehörigkeit und Charakter, daher sind die hier aufgezeichneten Fakten auch als Tendenzen zu verstehen.
2. Grundsätzliche Überlegungen zu Humor
Zu Beginn einige begriffliche Klärungen: Humor ist die Eigenschaft resp. die subjektive Fähigkeit, eine witzige Situation oder einen Witz zu erkennen und darauf zu reagieren. Der Witz zeichnet sich dadurch aus, dass er eine Inkongruenz beinhaltet, die sich z.B. in einer Normabweichung oder absurden Situation darstellt. Die Wahrnehmung der Inkongruenz ist die Kompetenz humoristischen Verhaltens,
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Arbeit zitieren:
Linda Dithmer, 2006, Scherzkommunikative Applikationen bei Mann und Frau, München, GRIN Verlag GmbH
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