Inhaltsverzeichnis
Thema Seite
Vorwort…………………………………………………………........................ 3
Einleitung 4
1 Der Qualitätsbeauftragte im Gesundheitswesen 5
1.1 Aufgaben und Befugnisse 6
1.2 Prinzip und Umsetzung des QM im Gesundheitswesen 7 - 9
1.3 Ständige Verbesserung am Beispiel des PDCA-Zyklus 9 - 10
2 Der Qualitätsbeauftragte in Pflegeeinrichtungen 11
2.1 Rolle und Stellung 11 - 12
2.2 Rahmenbedingungen 12
2.3 Verantwortungsbereiche und Befugnisse 12
2.4 Aufgaben 13
2.5 Prinzip und Umsetzung des QM in Pflegeeinrichtungen 14 - 16
Schlusswort 16
Quellenverzeichnis 17
Vorwort
„Beim Qualitätsmanagement, das in den letzten Jahren seinen Weg von der Industrie ins Gesundheitswesen gefunden hat, handelt es sich nicht um ein flüchtiges Modethema. Die Einführung eines eigentlichen Qualitätsmanagements entspricht für die Spitäler, Kliniken und Heime vielmehr einem dringenden Bedürfnis. Mit Spitzentechnologie allein werden sich diese Institutionen im künftigen Gesundheitsmarkt nicht mehr auszeichnen können: Sie müssen sich organisatorisch zu durchwegs kundenorientierten Unternehmen wandeln. Dabei kommt dem Qualitätsmanagement eine Schlüsselrolle zu.
Der rasche Technologiewandel hat die medizinische, chirurgische und pflegerische Spezialisierung extrem zugespitzt. Jede der Hochspezialisierten Funktionen trägt zwar zum Diagnose- und Heilungsprozess bei, keine einzelne ist jedoch für das Endresultat alleine zuständig. Die Qualität des Resultats hängt immer stärker von der Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Diensten, von der Integration von Personen und Geräten ab. Im Vergleich zur Industrie fehlte bisher im Gesundheitswesen die Koordination der Kern- und Supportprozesse im Hinblick auf die Qualität des Endresultats und insbesondere eine Strategie zur kontinuierlichen Qualitätsentwicklung. Die Notwendigkeit, auch in Spitälern, Kliniken und Heimen auf die Bedürfnisse der internen und externen Kunden präziser und rascher einzugehen, erfordert eine interne Reorganisation, die der Interdisziplinarität und Komplementarität Rechnung trägt.
Beim Qualitätsmanagement handelt es sich typischerweise um eine Mischung von top-down und bottom-up Prozessen. Einerseits muss es von der gesamten Institutionsleitung getragen werden, und andererseits soll es dazu führen, dass die Basis eine neue Arbeitsphilosophie lebt. Es handelt sich insgesamt um ein wichtiges strategisches Entwicklungsinstrument.
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Einleitung
Den im Vorwort beschrieben Wandel zu fördern, ist die Aufgabe der Qualitätsmanager. Die Aufgabe bedingt eine enge Zusammenarbeit mit der Institutionsleitung, den Nachgeordneten Hierarchieebenen, den spitalinternen Ausbildungsverantwortlichen, den Verantwortlichen des Prozess,-und
Risikomanagements und den Verantwortlichen der Öffentlichkeitsarbeit. Das interne Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen ist mehr als die Sicherung oder das Management der Qualität in allen Bereichen. Es ist vielmehr eine Gemeinschaftsaufgabe aller Mitarbeitenden im umfassenden Sinne. Es handelt sich um Aktivitäten die nachweislich der Sicherung und Schrittweisen
Qualitätsverbesserung dienen. Der Qualitätsmanager untersucht in erster Linie Arbeitsprozesse und fungiert als Berater und Begleiter bei verschiedenen Verbesserungsprojekten. Dabei gilt es, verbesserungswürdige Bereiche zu identifizieren und deren Organisation in Zusammenarbeit mit den betroffenen Mitarbeitern, unter Berücksichtigung der horizontalen und vertikalen Verbindungen, von Grund auf neu und effizienter zu entwerfen. Ein Standard-Anforderungsprofil für die Funktion des Qualitätsmanagers existiert nicht. Noch wichtiger als die Ausbildung ist die Persönlichkeit: die Eignung zum Leader des Wandels, die Fähigkeit, Entgegengesetzte Standpunkte kreativ auszusöhnen und damit einen aktiven Beitrag zum Kulturwandel zu leisten.“ 1
1 „Berufsbild Qualitätsmanagerin im Gesundheitswesen“
www.http://files.hplus.ch/pages/HPlusDocument2184.pdf
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1 Der Qualitätsbeauftragte im Gesundheitswesen
„Der Qualitätsmanager hat Querschnittsaufgaben und ist in der gesamten Organisation verantwortlich für die Erstellung und Pflege der Qualitätsmanagement-Vorschriften, sowie für deren Koordination und Verteilung. Er verantwortet die Umsetzung der Qualitätspolitik und ist zuständig für alle projektübergreifenden Qualitätsbelange bei der System-/SW-/HW-Entwicklung. Er ist verantwortlich für den normengerechten Inhalt, die Wirtschaftlichkeit und die Wirksamkeit des Qualitätsmanagementsystems und seine permanente Fortschreibung.“ 2 „Neben der fachlichen und sozialen Kompetenz ist konzeptionelles Denken, Innovationsbereitschaft und die Fähigkeit zur selbständigen Arbeit Voraussetzung. Vernetzungsfähigkeit, interdisziplinäres Denken und die Fähigkeit, Prozesse zu beschreiben sind weitere bedeutungsvolle Anforderungen. Sie leiten und moderieren interne Verhandlungen und Konferenzen, beraten Projekte, sind für interne Schulungen und Weiterbildung zuständig und Evaluieren sporadisch die interne Qualitätsarbeit.
Lernbereitschaft, fachliche, methodische, strategische und betriebswirtschaftliche Kompetenzen, Verantwortung und Einsatzwille sind wesentliche Erfolgsfaktoren für eine herausragende Qualitätsentwicklung und unerlässliche Voraussetzungen für den Qualitätsmanager. Zu den Aufgaben eines Qualitätsbeauftragten gehört es, Kollegen und Führungskräfte mit Zielen, Anforderungen und Potentialen des Qualitätsmanagements vertraut zu machen.
Wesentlicher Bestandteil der Arbeit eines Qualitätsbeauftragten ist die Kommunikation mit den Mitarbeitern, denn nur wer miteinander redet, bleibt im Gespräch.“ 3
2 „Qualiätsmanager - Beschreibung“
http://www.kbst.bund.de/statisch/HTML-Version_1.0/index.html?refer=http://www.kbst.bund.de/statisch/HTML-
Version_1.0/9c47f7b416dc15.html
3 „Berufsbild Qualitätsmanagerin im Gesundheitswesen“
www.http://files.hplus.ch/pages/HPlusDocument2184.pdf
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Arbeit zitieren:
Pflegedienstleiter Jonas Daum, 2005, Rolle des Qualitätsbeauftragten in Pflege- und Gesundheitseinrichtungen, München, GRIN Verlag GmbH
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