1. Einleitung
Der vorliegende Text „ Das Verhältnis zwischen den Generationen - eine zentrale Fragestellung der Pädagogik“ wurde von Friedhelm Zubke verfasst und ist im Jahr 2000 in der Pädagogischen Rundschau erschienen.
Im Rahmen dieser Hausarbeit, soll der Text methodologisch kontrolliert interpretiert werden. Dabei werden die Grunderkenntnisse von Wolfgang Klafki beachtet und jeder Interpretationsschritt besteht aus einem methodischen und einem inhaltlichen Teil. Im Folgenden wird zunächst eine Text- und Quellenkritik vorgenommen, sowie eine leitende Fragestellung herausgearbeitet. In den weiteren Schritten, wird die Semantik des Textes untersucht und textrelevante Fachbegriffe und Eigennamen erklärt. Danach folgt eines Gliederung des zu interpretierenden Textes und eine Detailanalyse, die die Argumentationsstruktur des Autors untersucht. Außerdem erfolgen eine Untersuchung der Syntax und ein kritischer Kommentar sowie eine kurze Zusammenfassung. 2.Text- und quellenkritische Prüfung des ausgewählten Textes
a) Bevor mit der Interpretation begonnen werden kann, ist eine Text- und Quellenkritik vorzunehmen, da es für den Verfasser der Arbeit von hoher Bedeutung ist zu wissen, ob es sich um einen Originaltext in der Grundfassung handelt oder, ob der Text eventuell geändert wurde. Sollten Änderungen vorgenommen worden sein, müssen diese genau gekennzeichnet werden, denn ansonsten besteht die Gefahr einer Fehlinterpretation.
b) Anhand der Überprüfung des Textes „ Das Verhältnis zwischen den Generationen - eine zentrale Fragestellung der Pädagogik“ kann man davon ausgehen, dass es sich um einen Originaltext handelt. Weder wurden von der Redaktion der Zeitschrift Kennzeichnungen unternommen, noch lassen sich Auslassungszeichen, Fußnoten oder ähnliches finden, was auf Änderungen hinweisen könnte.
3. Die leitende Fragestellung der Interpretation
a) Die Offenlegung der Fragestellung der eigenen Hausarbeit ist wichtig, damit das Vorverständnis des Interpreten klar wird, denn dieses muss bewusst gemacht werden, damit eine reflektierte Interpretation erstellt werden kann. Dieses Vorverständnis dient zugleich als Grundlage, ohne die einen Interpretation kaum möglich wäre.
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3.1 Die leitende Fragestellung des zu interpretierenden Textes
a) Die Offenlegung der Fragestellung des zu interpretierenden Textes ist wichtig, damit die Aussagen des Interpreten von anderen nachvollzogen werden können. Auch erfüllt die Leitfrage des Textes für den Interpreten die Funktion eines roten Fadens, um das angestrebte Interpretationsziel nicht zu verlieren.
b) Die leitende Fragestellung lässt sich im vorliegenden Text schon aus der Einleitung entnehmen. Sie lautet: „Kann man das Nachdenken über Pädagogik im ausgehenden 20. Jahrhundert noch auf das Verhältnis zwischen den Generationen beschränken?“.
4. Auflistung und Erklärung aller unbekannten Wörter und Eigennamen
a) Die Erklärung unbekannter Wörter und Eigennamen muss durchgeführt werden, da diese häufig einem historischen Bedeutungswandel unterliegen. Des Weiteren gibt es sehr oft mehrere Bedeutungen für ein Wort, die erklärt werden müssen, um die Absicht des Autors zu ermitteln. Außerdem bieten semantische Erklärungen Textübergreifende Informationen, die beim Verständnis wichtiger Zusammenhänge helfen.
Auch ist zu beachten, dass nicht alle Leser die genannten Fachterminologien verstehen.
b) Unbekannte Wörter
Akzentuieren: Das Wort stammt aus dem lateinischen und bedeutet etwas Wichtiges beim Sprechen hervorheben, durch Änderung des Tonfalls oder der Aussprache (vgl. Duden 2000, S. 69). Anthropologie: Wissenschaft von den Menschen, von der Entwicklung, Differenzierung und Ausbreitung. Dazu gehören auch die menschliche Abstammungslehre, Rassenkunde und Erblehre (vgl. Bertelsmann 1981, S.155).
Claqueur: Das Wort stammt von dem französischen „claque“ (= Schlag mit der Flachen Hand). Gemeint sind in diesem Fall bestellte Beifallklatscher (vgl. Duden 2000, S. 265). Diskreditieren: Ist gleichbedeutend mit dem französischen „discréditer“. Es bedeutet Unwahrheiten über jemanden verbreiten und damit dessen Ansehen und Ruf zu schädigen (vgl. Duden 2000, S. 341).
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Disposition: Stammt von dem lateinischen „dispositio“ (Aufstellung, Anordnung) ab. Es bedeutet allgemein den Plan oder die Gliederung einer Arbeit. Im psychologischen Sinne ein Grundgerüst von Verhaltensweisen, die sich aus dem Zusammenspiel von Anlagen und Umwelteinflüsse ergeben (vgl. Böhm 2000, S. 138).
Dogmatismus: Das Wort stammt aus dem griechischen und meint das Festhalten an unkritischen Lehrmeinungen und Ansichten (vgl. Bertelsmann 1981, S. 9).
Establishment: Kommt aus dem englischen und bedeutet Festsetzung oder Einrichtung. Freier übersetzt meint es die politisch und wirtschaftlich einflussreiche Oberschicht einer Gesellschaft bzw. eine etablierte gesellschaftliche Schicht, die auf das Bewahren der Verhältnisse bedacht ist (vgl. Duden 2000, S. 413).
Humanismus: Er ist ein an den Römern orientiertes Bildungsideal. Die ethischkulturelle Höchstentfaltung der menschlichen Kräfte. Seine Blütezeit hatte der Humanismus während der Renaissance in Italien (vgl. Böhm 2000, S. 250 f.).
Indoktrination: Ist eine systematische und bewusste Anwendung einer Lehre, um das verhalten eines Menschen zu formen und zu prägen (vgl. Böhm 2000, S. 258).
Interaktion: Wörtlich bedeutet es „Zwischenhandeln“. Gemeint ist das wechselseitige Miteinander von und zwischen mindestens zwei Personen (vgl. Böhm 2000, S. 264 f.).
Internalisieren: Kommt aus dem lateinischen und bedeutet „verinnerlichen“. Eine Einstellung übernehmen, damit sie für einen selbst gültig ist. Sie sich zu Eigen machen (vgl. Böhm 2000, S. 265).
Mephistopheles: Ist ein Dämon in der Gestalt eines Menschen, der Diener Satans (vgl. Bertelsmann 1981, S. 346).
Narzisstisch: Der Begriff stammt aus einer griechischen Sage und bedeutet selbstverliebt, ichbezogen (vgl. Böhm 2000, S. 382).
Oktroyieren: Stammt ursprünglich von dem französischen Wort „octroyer“ (= bewilligen) und bedeutet, etwas ohne Zustimmung erlassen, etwas aufzwingen (vgl. Duden 2000, S. 946). Eigennamen
Fischer, Joschka: Joseph Martin Fischer ist am 12. 04. 1948 in Gerabronn im Landkreis Schwäbisch Hall geboren. Nachdem er von 1968 bis 1975 Mitglied von „Revolutionärer Kämpfer“ war,
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Arbeit zitieren:
Verena Senne, 2005, Interpretation des Textes: "Das Verhältnis zwischen den Generationen - eine zentrale Fragestellung der Pädagogik' von Friedhelm Zubke, München, GRIN Verlag GmbH
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