EUROPEAN BUSINESS SCHOOL
Schloss Reichartshausen am Rhein
Seminararbeit
Im Rahmen des Seminars
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
Sommersemester 2002
Strategische Auswirkungen des Wissensmanagements
Name: Christian Funke
Abgabedatum: 11. März 2002
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung ... 1
1.1 Problemstellung und Zielsetzung ... 1
1.2 Gang der Untersuchung ... 1
2 Wissensmanagement als Folge des Strukturwandels zur Informations- und Wissensgesellschaft ... 2
2.1 Die steigende Bedeutung der Ressource Wissen ... 2
2.2 Grundlagen des Wissensmanagements ... 3
3 Verbindung der Unternehmensstrategie mit Wissensmanagement ... 4
3.1 Unterstützung strategischer Unternehmensziele durch Wissensmanagement ... 5
3.2 Möglichkeiten der Wertsteigerung durch Wissensmanagement ... 6
3.3 Kritische Würdigung der Unternehmensstrategien und der Wertschöpfungsmöglichkeiten ... 8
4 Wertinnovation statt Wettbewerbsorientierung ... 9
4.1 Die Strategie der Wertinnovation erfolgreicher Unternehmen ... 9
4.2 Chancen und Risiken wissensintensiver Produkte und Dienste ... 9
4.3 Veränderungen des strategischen Fokus ... 10
4.4 Kritische Würdigung der Wertinnovation ... 11
5 Resumée und Schlussbetrachtung ... 12
Verzeichnis des Anhangs ... 13
Anhang... ... 14
Literaturverzeichnis ... 16
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
In unserer modernen Informationsgesellschaft des ausgehenden 20. und gerade beginnenden 21. Jahrhunderts wächst die Informations- und Wissensmenge explosionsartig und unkontrolliert, wie eine Suche bei der Internet-Suchmaschine Google zum Stichwort „Knowledge Management“ mit über 706.000 Resultaten bei 2,07 Mrd. registrierten Webseiten eindrucksvoll zeigt.[1] Diese Entwicklung bezeichnet man auch als „Wissensexplosion“ bzw. „Wissensinflation“[2], bei der „der Prozeß der Wissensvermehrung [...] im Grunde außer Kontrolle [ist].“[3]
Heutzutage ist effektives und effizientes Wissensmanagement für viele Unternehmen zu einem entscheidenden strategischen Wettbewerbsfaktor geworden. Doch im Vergleich mit etablierten Ansätzen wie dem Finanzmanagement ist das Wissensmanagement noch immer unterentwickelt, es fehlen z. B. eine gemeinsame Sprache und klare Zielvorgaben. [4] Außerdem wird Wissensmanagement „[...] immer noch relativ losgelöst von strategischen Absichten, Ideen und Konzepten betrachtet und bearbeitet“[5], weil in den meisten Köpfen eine assoziative Kopplung mit Informationstechnologie besteht. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es nun, die Auswirkungen eines strategischen, an den Unternehmenszielen ausgerichteten Wissensmanagements zu untersuchen, und erfolgversprechende Unternehmensstrategien zur optimalen Nutzung des vorhandenen Wissens zu erläutern.
1.2 Gang der Untersuchung
Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf den veränderten externen Strategien, die Unternehmen nach der Einführung eines strategischen Wissensmanagements anwenden müssen, um im Wissenswettbewerb unserer modernen Gesellschaft bestehen zu können. Zur Zeit richtet sich der Fokus vieler Wissensmanagementprojekte sehr stark auf die internen strategischen Auswirkungen im Bereich der Organisation, Mitarbeitermotivation und Führungsstrukturen. Auf deren Erläuterung soll hier auf Grund des begrenzten Umfangs bewusst verzichtet werden, um der hohen Bedeutung sinnvoller externer Strategien für das Bestehen eines Unternehmens Rechnung zu tragen.[6]
Im zweiten Kapitel werden die steigende Bedeutung der Ressource Wissen und die Grundlagen des Wissensmanagements erläutert, um die Basis für das Verständnis der Arbeit und der Diskussion um veränderte Unternehmensstrategien zu legen.
Im Kap. 3.1 soll dann die Integration des Wissensmanagements in die Unternehmensstrategie untersucht werden, indem drei unternehmensübergreifende Strategien und ihre Unterstützung durch Wissensmanagement vorgestellt werden, um dann in Kap. 3.2 die Verknüpfung dieser Strategien mit den Möglichkeiten der Wertsteigerung durch Wissensmanagement zu erläutern und die generellen strategischen Auswirkungen kritisch zu betrachten.
Im vierten Kapitel wird die Wertinnovation als eine erfolgversprechende Unternehmensstrategie für die Wissensgesellschaft untersucht, weil diese Strategie auf Grund der neuartigen Chancen und Risiken wissensintensiver Produkte und Dienste Veränderungen des strategischen Fokus eines Unternehmens verlangt und somit konkrete strategische Auswirkungen des Wissensmanagements aufzeigt. Im fünften Kapitel erfolgt zum Abschluss ein Resumée und eine Schlussbetrachtung.
2 Wissensmanagement als Folge des Strukturwandels zur Informations- und Wissensgesellschaft
2.1 Die steigende Bedeutung der Ressource Wissen
[...]
1 Vgl. www.google.de/search?hl=de&q=%22knowledge+management%22&meta=, Abrufdat.: 25.2.02.
2 Vgl. STOEBER (2000), S. 25; ROMHARDT (1998), S. 24; NEFIODOW (1990), S. 275. Nefiodow differenziert nicht zwischen Wissen und Information, zur Unterscheidung vgl. STOEBER (2000), S. 5-12.
3 NEFIODOW (1990), S. 275.
4 Vgl. ROMHARDT (2002), S. 22.
5 HILSE (2002), S. 163.
6 Interne Veränderungen sind trotzdem eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiches strategisches Wissensmanagement. Für eine Darstellung vgl. STOEBER (2000), S.217-244; NORTH (1998), S. 71-116.
Quote paper:
Dipl.-Kfm. Christian Funke, 2002, Strategische Auswirkungen des Wissensmanagements, Munich, GRIN Publishing GmbH
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