Gleiderung
1. Die Einführung. 3
1. 1 Wie steuert man ein Planspiel? 3
1.2 Komponenten: 3
2. Das Spiel 5
2.1 Allgemeines. 5
2.2 Zielkonflikte 5
2.2.1 Negative Aspekte 5
2.2.2 Positive Aspekte. 9
2.3 Phase der Zielfindung. 10
2.4 Reaktionen der Spielleitung 11
3. Abschluß: 13
3. 1 Auswertung der Ergebnisse. 13
Literaturliste : 16
2
1. Die Einführung
1. 1 Wie steuert man ein Planspiel?
Ein guter Start trägt wesentlich zum guten Verlauf des Planspiels bei. In der Realität haben die Mitarbeiter unter Umständen Jahre zur Verfügung um sich mit dem Datenkranz, den relevanten Mechanismen etc. vertraut zu machen bevor sie wichtige Führungsentscheidungen treffen müssen/dürfen/können. Im Planspiel haben sie nur wenige Stunden. Im Folgenden sind unter 1.2 die wichtigsten Komponenten einer erfolgreichen Planspielleitungsfunktion zusammengestellt.
1.2 Komponenten:
Eine plausible Erläuterung ist essentiel wichtig für einen gelungenen Spielverlauf und somit auch für die erwünschten positiven Lern- und Trainingseffekte. So sollten aufkommende Fragen von Seiten der Teilnehmer kompetent und für alle verständlich vorab geklärt werden. Die schriftlichen Unterlagen, welche den einzelnen Gruppen und Spielern zur Verfügung gestellt werden, müssen klar und systematisch aufgebaut sein. In der mündlichen Einführung werden diese Unterlagen weiter erläutert, mit dem Ziel, dass jeder Teinlnehmer den gesammten Datenkranz verstanden hat. Dessen Beherrschung erfolgt im Laufe des Planspiels. (vgl. Rohn, S. 34f.).
Zudem bietet die Spielleitung den Teilnehmern an, bei Fragen und Problemen bzgl. der Spielmechanik während des Planspiels (ausfüllen der Entscheidungsblätter bspw.), zur Verfügung zu stehen, wobei sie abwägen muss, welche Fragen sie beantworten sollte und welche Art von Fragen Teil der Aufgabe der Kleingruppe ist.
Eine weitere Aufgabe besteht in der ständigen Beobachtung, Evaluierung und gegebenenfalls Steuerung der lernprozessualen und gruppendynamischen Entwicklung der Gruppen.
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Die dabei beobachteten Vorgehens- und Verhaltensweisen stellen im abschließenden Feedback die Grundlage für die individuellen Rückmeldungen bzgl. der Vorgehensweise der einzelnen Gruppen und ihrer Mitglieder dar. Gemachte Beobachtungen sollten daher möglichst schriftlich auf einen entsprechenden Beobachtungsbogen festgehalten und mit anderen Beobachtern später abgeglichen werden.
Ebenso ist die Spielleitung für die Bereitstellung von organisatorischen Lernhilfen und Darstellungsmedien zuständig (Flip Charts, Arbeitsmaterialien, Taschenrechner, entprechende Räumlichkeiten etc.).
Desweiteren sollte die Planspielleitung nachdrücklich auf die angepeilten Lernziele hinweisen, die Beoachtungsdimensionen externer Beobachter transparent machen und insbesonders bei Planspielunerfahrenen Teilnehmern auf die Problematik der sogenannten „Zielkonflikte“ hinweisen (s. 2.2).
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2. Das Spiel
2.1 Allgemeines
Die Teilnehmerzahl sollte die 40 - Teilnehmergrenze nicht überschreiten, andernfalls ist die individuelle Beteiligung der Mitspieler an der späteren Auswertung im Plenum nicht mehr zu gewährleisten. Desweiteren sollten die einzelnen Gruppen nicht mehr als sieben Teilnehmer beinhalten, da andernfalls die Einzelpersonen unzureichend am anstehenden Plaunungs- und Entscheidungsprozess partizipieren können. Mehr als sechs Gruppen stellen ausreichende Betreuung durch die Spielleitung in Frage. Selbst wenn die einzelnen Gruppen auf mehrere Spielleiter aufgeteilt werden, wird der Gesammtprozeß dadurch ungleich komplizierter und es erhöht sich die Gefahr zu spät auf Schieflagen, Probleme etc. im aktuellen Planspielbetrieb reagieren zu können Eine heterogene Zusammensetzung der Gruppen ist bezüglich Erfahrungshintergrund, Beruflichem Hintergrund, Spezialisierungen etc. unbedingt zu beachten. Auf diese Weise sollten dringend “schwache“ und “starke“ Gruppen wenn möglich vermieden werden. Verschiedene Berufsgruppen sollten gleichmäßig verteilt werden, so dass in jeder Gruppe diese Personen ihre jeweiligen Spezialisierungen einbringen können und keine reinen
Spezialistengruppen entstehen. Die Ausnahme stellen Planspiele dar, in denen die firmeninterne Kommunikations- und Entscheidungswege bzgl. zweier bestimmter Gruppen bewusst eins zu eins abgebildet werden sollen.
2.2 Zielkonflikte
2.2.1 Negative Aspekte
Der Spielleiter muss vor Beginn des Planspiels auf bestehende Zielkonflikte aufmerksam machen um den gewünschten Trainingseffekt sicher zu stellen. Zu unterscheiden ist zwischen zwei Arten von Interessen, welche sich im Rahmen des Planspiels und der damit einhergehenden Rollenübernahme ungünstig überlagern können:
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Arbeit zitieren:
Michael Vermöhlen, 2006, Planspiel - Aufgaben und Funktion der Spielleitung, München, GRIN Verlag GmbH
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